Nahverkehr

  • Es geht eher draum die Neubaugebiete auf Dauer ans Straßenbahnnetz heran zuführen. Da doch die Buslinien in den letzten Jahren den bedürfnissen angepasst werden mussten. So wurden die Takte verbessert und man setzt mittlerweile fast nur noch Gelenkwagen ein. Okay solche Pläne hegen derzeit aber her nur die Grünen und einige Wenige bei der EVAG, die mehr an die Zukunft denken. Dennoch andere Städte sind da weiter und da wird gleich für die Zukunft mit gebaut. In Essen denkt man leider viel zu oft nur von jetzt auf gleich.


    Und nach Steele rein muss auch nicht sein;)


    Wie du richtig erkannt hast, es ist lediglich ein Umbau der bestehnden Anlage, alles andere wäre dann ein volleingriff gewesen, da hätte man dann deutlich mehr Geld benötigt.

  • tja aber das wäre der richtige Weg. Komme fast täglich da vorbei.
    Das ist quasi das Aushängeschild Steeles weil viele da vorbei pendeln und wirklich einladend ist es nicht grade.

  • Das Problem ist dann aber wirklich das Geld. Derzeit versucht die Stadt/EVAG 350 Mio. EURO für die Sanierung der bestehnden Betriebsanlagen zubekommen. Dabei geht der Lövenanteil in die Sanierung der U-Bahn, derzeit weis aber keiner woher man das Geld nehemn soll, ohne das Betriebsergebniss der EVAG/Stadt wieder zu verschlächtern.


    Die U-Bahn kann in diesen Fall der Stadt wirklich Finanziel den Hals brechen. Vor allen weil man von Konjunkturpaket II keinen einzigen Cent für den ÖPNV bekommt.
    Okay dieses Problem mit der Sanierung kommt eh auf jede U-Bahnstadt in NRW auf Dauer zu.

  • Warum würdet ihr es besser finden wenn die Bahn auf dem aktuellen Grünstreifen bleiben würde und man die Busse drum herum ansiedelt.
    Das würde doch einen riesen Nachteil mit sich bringen. Man müsste IMMER die Straße überqueren wenn wenn man entweder von den S-Bahnen kommt oder zu eben diesen möchte. Da Menschen es immer eilig haben eine sehr schlechte Entscheidung :lach:


    So wie früher und bald auch wieder ist es viel besser organisiert. Kein stress und keine Straßen die man überqueren muss :daumen:

  • Man muss es immer aus der langfritigen Seite sehen und so könnte man die Strecke wenn man viel leichter verlängern, wenn man dann wollte.
    Das wurde auch schon intern bemängelt.


    Nur bei der neuen Lösung endet die Strecke vor einen Neubau und da kann man nur schwer das ganze irgend wann dann weiter ausbauen.


  • Das würde doch einen riesen Nachteil mit sich bringen. Man müsste IMMER die Straße überqueren wenn wenn man entweder von den S-Bahnen kommt oder zu eben diesen möchte. Da Menschen es immer eilig haben eine sehr schlechte Entscheidung :lach:


    Das zeigt ja schon wie viele Menschen Steele wahrnehmen. Nämlich nur als umsteige Punkt, das sollte es theoretisch aber nicht sein.
    Das umsteige Problem wäre auch von der anderen Straßenseite lösbar durch eine neue Brückenlösung und minimaler Anpassung der Fahrpläne.
    Desweiteren bestreite ich das soviele Menschen von der Straßenbahn/Bussen auf die S Bahnen wechseln. Denke der Löwenanteil wechselt von Bus auf Straßenbahn und umgekehrt.
    Die Problematik mit der Straßen überqueren besteht desweiteren genauso gut für Leute die nach Steele reinwollen.
    Naja aber ich weiß das das was ich und wohl auch viele Steelenser sich vorstellen aus finanzielle Gründen nicht machbar ist.

  • Hier die neuesten Bilder ;)

    Report vom 03.03.2009 - Fortsetzung des Abrisses


    Die Fotos sind von heute Morgen und heute Mittag.
    Momentan ist man dabei, die Überdachung der Bahnsteige zu zerlegen bzw. "zurückzubauen".
    Das heißt konkret: Mit dem Bagger das Wellblech mühelos herunterschieben, danach Rahmen und Säulen mit der Hydraulikschere abtrennen und zerkleinern. Für die Abrissarbeiten werden noch ein paar Tage vergehen.
    Bei Baubeginn hat man sogar noch eine Überaschung erlebt: Obwohl der Steeler Verkehrsplatz über 30 Jahre alt ist, ist die Substanz sehr massiv. Genauer gesagt hat der Untergrund bei den Arbeitern und Planern für "Aufsehen" gesorgt. Dort wo Jahrzehnte lang tonnenschwere Busse unzählige Male drüber gerollt sind, sieht man heute nur wenig davon. Man vermutet einen stabilen Betonuntergrund um diese Lasten abzufangen.
    Im Zuge bzw. gegen Ende der Abrissarbeiten wird man sich dann nochmal genauer den Boden auf und um den Verkehrsplatz ansehen in Form von Bodenproben. Einen vollständigen Bodenaustausch soll es aber auf jeden Fall geben. Aber bis dahin und zum barrierefreien Bahnhof ist noch ein bisschen Zeit.


    Ich beginne mit einem Übersichtspanorama um nochmal das Baugebiet in Erinnerung zu rufen :D



    Weiter geht es mit Impressionen direkt am Bau





  • @ gerd45276


    Danke für die tollen Bilder!


    Zitat

    Man kann nur hoffen das die Auf, Ab- und Übergänge auch mit erneuert werden, oder zumindest saniert werden.


    Als ich dort war sagte man mir, dass es evtl sogar auch nachher in Angriff genommen werden soll - also die Anbindung zum DB-Bereich.


    Ich kümmer mich nochmal die Tage um weitere Informationen.

  • Als ich dort war sagte man mir, dass es evtl sogar auch nachher in Angriff genommen werden soll - also die Anbindung zum DB-Bereich.


    Die gesamte Fußgängerbrückenkonstruktion ist völlig marode, unter anderem ist die in den Beton eingelassene Entwässerung wohl verstopft und irreperabel.


    Es steht eine Sanierung an, bei der die Abgänge vor dem Globuscenter und zum Taxi-Platz entfallen. Der restliche Teil soll in der Nutzungsbreite deutlich verkleinert werden.


    Inwieweit auch die Überdachung erneuert werden soll ist mir unbekannt.

  • Bin heute auch mal am Steele S vorbei gekommen und hab ein paar Bilder gemacht. Sorry wegen der Quali, hatte leider nur das Handy dabei.


    Das Dach zum Treppenaufgang ist nun auch Geschichte. Und so wie es aussieht verschwindet so langsam auch das erste Häuschen (links). Bin mal gespannt wie lange die noch stehen, denke mal bis maximal morgen ?! :D


    Ach ja, man ist gerade dabei beim Treppenaufgang Richtung Kaiser-Otto-Platz die Rolltreppe zu demontieren. Hat ja lange gedauert sich mal dafür zu entschließen, die Dinger sind glaube seit meiner Grundschulzeit defekt :lach: Wirklich schade das man nicht gleich die ganze Brücke platt macht und durch eine kleinere und schönere ersetzt!


    So nun aber zu den Bildern:





  • Wie man auf Bildern im Bauforum24 sieht, ist nun das Kundencenterhäuschen komplett weg. Die "Lotto Bude" verschwindet dann morgen bestimmt auch von der Bildfläche :daumen:

  • Warum überhaupt eine Brücke? Die Kosten für Sanierung und Unterhalt kann man sich doch sparen. Ich würde die Brücke abreißen. Die Fußgänger können auch die Straße an den Überwegen überqueren. Zum Bahnhof kommen Rollis und Kinderwagen über einen Aufzug der dort ja entsteht. Zur Stadtseite wird alles ebenerdig gestaltet. Oder spricht etwas dagegen?

  • Naja wirklich viel spricht nicht für die Brücke.
    In ihrem jetzigen Zustand nutzt sie ja eh kaum jemand. Sie macht nur Sinn wenn sie saniert wird und für die Leute auch eine klare Zeitersparnis bedeutet und das macht sie nur für die jenigen die vom Bahnhof kommen.
    Die meisten von den Bussen und Strassenbahnen nutzen eh die Ampeln.

  • Naja wirklich viel spricht nicht für die Brücke.


    Man glaubt es kaum, aber: In der Sitzung der örtlichen Bezirksvertretung wurde auch diese Variante schon diskutiert und da gab es wirklich Äußerungen, dass es sich dabei um ein für Steele prägendes und erhaltenswertes Bauwerk handelt...