Nahverkehr

  • Nahverkehr

    Ein rekonstruierter Strang.




    [...]


  • Seit einiger Zeit ist ferner geplant, die Straßenbahnstrecke nach Bredeney umzuspuren und mit Hochbahnsteigen auszurüsten, damit dort Stadtbahnwagen verkehren können. Es würde dann dort die neue Linie U12 (Karlsplatz - Hbf. - Bredeney) verkehren. Die U11 würde anstelle der U17, die dann wohl zum Berliner Platz zurückgezogen würde, nach Gelsenkirchen Horst verlängert.


    Begründet wird dieser Schritt damit, daß bald die letzten hochflurigen M-Wagen ausgemustert werden sollen, Niederflurstraßenbahnen aber nicht nach Bredeney fahren können, weil die Bahnhöfe des Rüttenscheider Stadtbahntunnels Hochbahnsteige haben. Das soll auch auf ganzer Länge so bleiben, damit die U11 bei Großmessen weiterhin in Dreifachtraktion verkehren kann.

  • Bin heute am Hirschlandplatz und am Porscheplatz vorbeigefahren.


    Stand:


    Hirschlandplatz: Es sieht so aus, als würden die Arbeiten an den Fassaden in den nächsten Wochen beginnen.


    Porscheplatz: Einer von beiden Rolltreppen ist komplett abgesperrt und man enfernt zur Zeit die Fassade, die sich unter der Rolltreppe befindet. Weiß jemand, ob die EVAG die Rolltreppe abreißen will? Würde meiner Meinung echt Sinn machen, weil diese Rolltreppe kaum bis gar nicht genutzt wird.

  • Stadt und Evag packen zwei Bauprojekte an

    Die Haltestelle Kronenberg(Altendorf) wird nach Westen in Höhe des Real-Parkplatzes verlagert und bekommt einen 22 Zentimeter hohen Mittelbahnsteig. Die Baumaßnahme liegt unter drei Millionen Euro und kann frühestens 2009 beginnen.


    Haumannplatz und Martinstraße(Rüttenscheid) werden in diesem Jahr mit 18 Ahornbäumen bepflanzt, 47 Stellplätze in Schrägaufstellung werden gebaut.
    WAZ

  • Bahnhof Universität

    Die Mitte 2006 begonnenen Umbauarbeiten sind vor kurzem beendet worden. Bei der fälligen Renovierung stand vor allem im Vordergrund, das Raumgefühl des Bahnhofes zu verbessern. Die Arbeiten am Bahnhof Universität Essen haben ca. 270.000 Euro gekostet, sie waren letzten Endes sogar etwas günstiger als geplant.


    Bilder: Evag (Bilder zur freien Verfügung)
    http://www.evag.de/71.html?&tx_ttnews[tt_news]=294&tx_ttnews[backPid]=3&cHash=7bdc70f64c

  • Das ist wirklich eine drastische Verbesserung zum vorherigen Erscheinungsbild der Haltestelle. Die braunen Fliesen sind zwar erhalten geblieben, allerdings wirkt der gesamte Bahnhof nun heller und freundlicher.


    Die Haltestelle Hirschlandplatz wurde doch auch saniert. Gibt es dazu auch Bilder?

  • Die Sanierung des Hirschlandplatz ist wahrscheinlich noch nicht abgeschlossen, sonst hätte es wohl auch dazu Bilder gegeben. Außerdem wird am Porscheplatz zur Zeit auch einiges gemacht.

  • Hirschlandplatz..............

    ..................die Snierung läuft noch einige Zeit. Bin gestern dort gewesen. Ist in Teilbereichen auf ca. 1 Meter Höhe gefliest - teilweise ein dunkles Gründ, teilweise ein sattes Grau.


    Mein erster Gedanke war:"Schön, aber ob das mal nicht zu dunkel wird."


    Abwarten :confused:

  • Kommt die U 12 ins Rollen?

    Evag plant Stadtbahnlinie nach Bredeney. Mehrere wurden geprüft, zwei sind nach NRZ-Informationen übrig geblieben:


    - Bis nach Bredeney könnte nach Auffassung der Evag-Planer die U 12 führen. Baukosten: 11,6 Millionen Euro.
    - Die Alternative: Auf den Straßenbahnlinien 101 und 107 fahren moderne Niederflurbahnen bis nach Bredeney. Baukosten: 6,2 Millionen Euro.
    http://www.derwesten.de/nachri…news-55785285/detail.html

  • Hallo,


    jeder Mensch der sich mal den Artikel genauer durch liest sollte schnell merken das die U12 keine Vorteile bringt.


    So kann man an der Oberfläche nur 30 Meterbahnsteige verwiklichen. Bei 60 Meterbahnsteigen würde schon die wichtige Haltestelle an der Frankenstraße wegfallen. Dazu kommt das man keine weiteren Fahrzeuge beschaffen wird, sprich man schöft dann aus den letzten Resten die man hat. Und die ersten Stadtbahnwagen sind auch schon über 30 Jahre alt und der Ruf nach neuen Fahrzeugen ist da auch nicht mehr fern. Und solche Stadtbahnwagen bekommt man deutlich schieriger als Niederflurfahrzeuge und die Kosten pro Fahrzeug dürften bei mehr als bei den NFs liegen.


    Und weiter kommt dazu das die Fahrgäste bei schlechteren Takt viel öfter umsteigen müssen. Unterm Strich ist das keine Verbesserung.


    Da kommt die Umstellung auf Niederflurwagen viel mehr Menschen zugute und würde auch weiterhin einen deutlich besseren Takt den Leuten unter der Woche bieten.


    Man sollte schon lieber genau beide Varianten abwiegen, da wird eigentlich jeder schnell sehen welche Vor und Nachteile die einzelnen Varianten haben.


    Und selbst wenn man nun 5 Niederflurwagen dann mehr kaufen müsste würde das kaum teurer werden.


    Da im vergleich zu den Baukosten für die U12 dann schonmal 2 1/2 Fahrzeuge mit drin wären und man dann nur noch die Mehrkosten für die weitren 2 1/2 Fahrzeuge hätte.
    Von daher hoffe ich das man sich für die Niederflurlösung entscheidet, da alles andere keine Vorteile bringen würde.


    Grüße

  • Noch einige andere Antworten.


    Erstmal zur Erneuerung des Fuhrparks im Busbereich. Seit Ende 2004 erneuert die EVAG/ ab mitte 2005 meoline den Fuhrpark.
    Seit diesen Zeitpunkt werden bis heute nur noch Citaros beschaft, einer der Gründe ist die einheitlichkeit der Ersatzteile und auch bei der Wartung muss man sich nicht auf verschiedene Busstypen einstellen.


    Aktuell steht die nächste Liefeung von 46 neuen Citaros an. Die im Herbst kommen sollen und als Ersatz der aktuellen Spurbusflotte dienen. Dazu wurde bereits ein Vorserien Fahrzeug vor einen Monat geliefert. Der Wagen soll dabei dann regulär auf den Gelenkbuslinien 145 - 147 eingesetzt werden.


    So um 2009 will man dann mit der Erneuerung des Fuhrparks soweit fertig sein und dabei auch die geforderten Abgassnormen der EU bei allen Fahrzeugen einhalten, auch weisen dabei alle Fahrzeuge den geforderten Russpatikelfilter auf.


    Im Schnitt werden die Busse in Essen so 10 - 12 Jahre alt.


    Zu den U-Bahnhöfen.


    Porscheplatz


    Der Umbau dieses Bahnhofes liegt erstmal wieder auf eis, da da der neue Eigentümmer des noch City Centers scheinbar kein Intresse an einer Ladenfläche im Untergrund hat. So wird man vermutlich erstmal nach einen Ersatzkonzept suchen müssen.


    Hauptbahnhof


    Hier gehen die Arbeiten zügig voran und man ist scheinbar da auch noch im Zeitplan von daher wird die Fertigstellung 2009 auch zu schaffen sein.


    Hirschlandplatz


    An diesen Bahnhof wo sich später auch das neue Museum der VHAG EVAG e. V. befinden wird, gehen die Arbeiten hier und da langsamm den Ende entgegen. Aktuell ist der Bahnsteig Richtung Hauptbahnhof schon so gut wie fertig. So wurden an den Wänden die ersten Exponate aus der Geschichte des Essener ÖPNV angebracht. Das selbe wird in wenigen Wochen auch auf der anderen Seite passieren.
    In der Verteilerebene werden auch noch einige Bilder am oberen Teil der Wände in den nächsten Wochen instaliert.
    Desweiteren wurden die Bahnsteige mit einer recht guten Beleutung versehen. Leider zeigt sich aber das der beige Farbton nicht wirklich vom Vorteil ist und der Grafitstaub der Fahrleitungen sich schon an vielen Stellen nieder gelegt hat.


    Hobeisenbürcke


    An diesen Bahnhof wird nur in den Ferien gearbeitet, die nächsten Arbeiten stehen dann in den kommenden Ferien wieder an, wo noch einige Dinge abgebrochen werden, aber auch die ersten Arbeiten für die rekonstruktion und den neuen Aufzug getroffen werden.


    Und noch zum Umbau Steele.


    schon länger ist geplant die Schleife am Verkehrplatz in Steele gegen eine Stumpfendstelle zu ersetzen. Das soll wohl nun Ende diesen Jahres in angriff genommen werden. Zeitgleich wird dann auch der Verkehsplatz umgestaltet so das die Anlage 2010 im neuen Glanz erstahlt.

    Einmal editiert, zuletzt von lemtry ()

  • #11


    Von einer eigenen Spur war dort aber nicht zu lesen oder? Kann man dann überhaupt noch von einer U-Stadtbahn sprechen? Ich meine, in Holsterhausen hat man mit der U17 und der beengten Holsterhauser Strasse ja das gleiche Problem und ich verstehe nicht, wieso man den Tunnel nicht wenigstens bis zum Holsterhauser Platz geführt hat. Weiter meine ich, dass es ansonsten zumindest gewährleistet sein sollte, dass die Stadtbahn eine eigene Spur erhält, weil 1.) dadurch keine Hindernisse durch den Individualverkehr zu befürchten sind und 2.) keine Gefahr durch die großen Züge für den Autoverkehr besteht. Allerdings wird dafür wohl auf der Trasse in Bredeney kein Platz sein, vermute ich. Und warum läßt man die U12 dann nicht gleich bis zum Porscheplatz rollen? Dann hätte diese Station endlich auch einen Stadtbahn-Anschluß

  • Turmbauer
    Urspünglich sollte die heutige U17 nicht mal mehr zur Margarehtenhöhe fahren. Und man hätte die dann in Holterhausen enden lassen, der Rest wäre dann vom Bus übernommen worden. So zumindest nach früheren Planungen.


    Und wie willst du auf den recht engen Straßen für die Stadtbahn eine eigene Spur einrichten. Dafür müsste man etliche Parkplätze beseitigen und sobald man da ran geht ist auch die Idee schon wieder begraben.


    Und in Bredeney gibt es zugeben noch weniger Platz als auf der U17.


    Und wenn du etwas genauer hinsiehst würdest du schnell erkennen warum man die U12 nicht zum Porscheplatz schickt.
    Sicherlich man könnte die Strecke anbinden. Aber man müsste auch den Porscheplatz dafür umbauen und zack hast du wieder ein Punkt im Netz wo sich die Meterspur und die Normalspur behindert. Davon ab wirst du dann die Strecke ja noch irgend wo hinführen müssen und es wird am Ende schnell an den Kosten scheitern. Den Diese Lösung würde am Ende so viel Geld verschlingen was sich eh keiner leisten kann.
    Dazu kommt das man derzeit keine weiteren Stadtbahnfahrzeuge kaufen will. Sprich man muss mit den aktuellen Fahrzeugpark auskommen. Von daher sollte man die ganze U12 Sache lieber gleich beerdigen.


    Die Sache ist für mich eh nur ein Sommerloch fühler.

  • Dann stimmen unser Ansichten ja in weiten Teilen überein. Weder die enge Holsterhauser noch die enge Bredeneyer Strasse sind für so eine Trasse geeignet. Also, entweder in diesem Bereich einen Tunnel bauen oder es lieber ganz lassen. Das Prinzip der U-Stadtbahn sieht ja eine schnelle, reibungslose Verbindung von A nach B vor und diese finde ich an den angesprochenen Punkten nicht gegeben.


    Danke für die Info über die U17!


    Thema Porscheplatz: Natürlich müßte man die Bahnsteige angleichen und eine dritte Schiene legen. Aber meiner Meinung nach muß das U-Stadtbahn-Netz von Essen weiter ausgebaut werden. Dazu gehört für mich die Vollendung der Ost-West-Spange (Steele-Borbeck) über besagtem Porscheplatz genauso wie eine Verbindung von Zollverein über Helenenpark/Porscheplatz/Rüttenscheid zum Stadtwaldplatz (über eine Rampe am Kruppkrankenhaus und einem Verlauf über die aufgegebene Straßenbahntrasse am Uhlenkrug).

  • Aber meiner Meinung nach muß das U-Stadtbahn-Netz von Essen weiter ausgebaut werden. Dazu gehört für mich die Vollendung der Ost-West-Spange (Steele-Borbeck) über besagtem Porscheplatz genauso wie eine Verbindung von Zollverein über Helenenpark/Porscheplatz/Rüttenscheid zum Stadtwaldplatz (über eine Rampe am Kruppkrankenhaus und einem Verlauf über die aufgegebene Straßenbahntrasse am Uhlenkrug).


    Das ist ja vollkommene Utopie; wer soll diesen U-Bahn-bau und die damit verbundenen Milliardenbeträge denn finanzieren? Die Stadt hat nichtmals Geld um die Linie 101 oberiridisch über den BBB zu trassieren ...

  • Hi,


    also weitere Tunnel wird es nicht mehr geben. Düsseldorf ist die letzte Stadt die einen Tunnel finanziert bekommt. Wobei man auch da abwarten muss wie viel das ganze am Ende kosten wird, da schon vor dem Bau die Sache wieder auf 640 Mio. angewachsen ist. Eine Mrd. kostst ja schon die neue Kölner U-Stadtbahn. sollte ja nur die hälfte Kosten. Und an den Tunnelkosten ist auch der TR in München gescheitert.


    Und in Essen will man nun auch die Straßenbahn so gut es geht beschleunigen, dass wird ja nun auf der Altendorfer Str. gemacht.


    Und wenn in Essen das Schienenetz ausgebaut wird, dann setzt man da lieber auf die Straßenbahn. Deine Vorstellung des U-Stadtbahnetzes sind kaum noch zubezahlen und nicht ohne Grund verworfen worden. Man bekommt nicht mal die Verlängerung der U17 oder der U11 zum Flughafen durch. da diese Strecken kaum föderungsfähig sind.


    Man hätte damals die U17 beim Umbau zum Beispiel lieber auf Meterspur wieder bringen sollen. Danach dann den Rest. So hätte man dieses inkompatible Normalspurnetz nicht mehr in Essen.


    Aber man kann da noch viel drüber Diskutieren. Am Ende muss ja eh die Politik die Weichen für die Zukunft stellen und das war in Essen nie so wirklich der Fall. Man redet lieber drüber als das man was macht.

  • Woran liegt es eigentlich, dass die Kosten für Tunnelbau in Deutschland derart hoch sind und dazu fast immer unterschätzt werden?
    Da muss man doch irgend wie die Kosten bei drücken können. Kann man das nicht automatisieren?

  • Man bekommt nicht mal die Verlängerung der U17 oder der U11 zum Flughafen durch.


    Dazu stellt sich die Frage: Was für ein Flughafen? Auf dem Flugplatz Essen-Mülheim starten doch nur einige Sportflugzeuge, derer Besitzer wohl in dicken Autos fahren. Hier schreibt einer, dass ein Ausbau zur Entlastung von DUS unsinnig sei, da die Routen sich überschneiden würden.


    Mir kommt übrigens auch nicht in den Kopf, welche Vorteile eine U12 gegenüber den Straßenbahnen 101/107 haben sollte (die Kosten dafür sollen allerdings höher liegen).