Rund um den Pasinger Bahnhof / Pasinger Marienplatz

  • Das wäre ja wirklich mal eine gute Nachricht, wenn doch der Steidle-Entwurf umgesetzt wird, statt diesem grausamen Erstplatzierten. Würde mich doch interessieren, wem wir diese Entwicklung zu verdanken haben.


    Aber zurück zum Thread-Titel, zurück zum Pasinger Marienplatz. Über die Architektur des dort neu entstehenden Neubaus kann man sicher geteilter Meinung sein. Gerade bei solchen Entwürfen ist es ja sehr entscheidend, wie es am Ende wirklich aussieht und weniger die Visualisierungen im Vorfeld.


    Unabhängig davon hat der Investor für die Lage aber erstaunlich hochwertige Mieter gefunden. Ein Edeka mit zwei (!) Etagen, eine L'Osteria und ein Cotidiano. Beides sind natürlich Gastrokonzepte von der Stange, aber für den Standort erstaunlich hochwertig. Ich hätte eher mit Lidl, TeDi und einem Drogeriemarkt gerechnen.


    Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass die Mischung ankommt. Sollte es wirklich gelingen, den Marienplatz so zu einem kleinen Magneten zu machen, dann könnte das für die gesamte Pasinger Innenstadt eine Befreiungsschlag werden. Gerade die Gleichmannstraße ist mit ihren breiten Bürgersteigen ja wie gemacht für bisher kaum vorhandene Außengastronomie.

  • Ich kann Herrn Müller vom BA nur zustimmen, es muss auch mal möglich sein, ergebnisoffen zu diskutieren.


    Dagegen beschwert sich ein anderes Mitglied, die Fahrradgarage dürfe nicht zum Zuckerl für den Investor werden, mit dem er maximales Baurecht herausholen kann. Ja, umgekehrt gilt allerdings nichts anderes: Nur die Fahrradgarage wollen, geht halt auch nicht.


    Der Entwurf ist in meinen Augen nicht sonderlich schön anzuschauen. Die trapezförmige Grundform ist positiv, die Fassade eher 0815.

  • Pasing erlebt wirklich eine große Überarbeitung und Erhöhung der Dichte in letzter Zeit. Bei dem geplanten Gebäude kann ich ganz entfernt Assoziationen zum Flatiron Building in New York herauslesen. Deshalb finde ich es ok.

  • Danke für den Standort. Manches BA-Mitglied scheint sich nicht recht auszukennen in seiner Umgebung. Von wegen ungestörte Villenkolonie, keine 300 Meter weiter stehen 70er Jahre Hochhäuschen. Wen stören da 50 Meter? Noch dazu neben einer riesigen Gleistrasse?
    Ganz besonders mancher Grünen-Politiker sollte einmal konzentriert sein eigenes Parteienprogramm durchlesen: Flächenfraß vermeiden. Wie das geht? Höher bauen! Offenbar muss daran erst ein SPD-Politiker erinnern.

  • Soweit ich weiß, befinden sich die höchsten, reinen Studentenwohnungen in München im Hanns-Seidl Hochhaus der Studentenstadt auf knapp 52 Metern (von 60 Metern Gesamthöhe), um dem Artikel zu widersprechen.


    Bzgl. der Höhe geht es dem BA offenbar weniger um die absolute Höhe, als um Einhalten des aktuellen B-Plans. Dann wird er geändert und fertig:keineahn:

  • Studentenwohnungen werden dringend benötigt, will München attraktiv für Studierende bleiben. Zudem ist es angebracht im Sinne nachhaltigen Städtebaus am ÖV-Haltepunkt (Pasing ist der zweitgrößte Bahnhof Münchens!) verdichtet zu bauen. Das Argument, dass in der Nachbarschaft eine denkmalgeschützte Kolonie ist, zählt m. E. wenig. Das Gebäude soll schließlich nicht in die Kolonie gesetzt werden.