Straßenbau und -planung in Frankfurt und Umgebung

  • Ersatz für Omegabrücke Griesheim - Machbarkeitsstudie vorgestellt

    Heute Abend fand die hier angekündigte Veranstaltung bezüglich einer künftigen Querung der Bahnstrecke in Griesheim anstelle der abgebrochenen Omegabrücke statt. Vorgestellt wurde eine Machbarkeitsuntersuchung zu drei Varianten, nämlich

    • eine neue Brücke an der Alten Falterstraße
    • eine Unterführung an der Alten Falterstraße sowie
    • eine Unterführung an der Eichenstraße

    Planungsunterlagen und detaillierte Informationen stellt die Stadt in einer ergiebigen Präsentation zur Verfügung, die an dieser Stelle heruntergeladen werden kann. Die FR schreibt, dass der Planungsdezernent die Variante mit der Unterführung an der Alten Falterstraße bevorzugen würde.


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    Grafik: Stadt Frankfurt am Main

  • Update Camberger Brücke

    Ein unspektakuläres Foto dokumentiert nach Wochen des Stillstandes heute die Aufbringung von Asphalt auf dem letzten Teilstück an der Galluswarte. Damit wächst die Hoffnung, dass diese wichtige Verbindung zum Gutleutviertel bis Ostern - gerne schon früher - wieder für den Verkehr freigegeben wird.

  • Kurz zur Camberger Straße und damit zum Vorbeitrag: Heute Nachmittag wurde die Verbindung zwischen Gutleutviertel und Gallus über das Gleisvorfeld hinweg wieder für den Verkehr freigegeben. Durch das warme und trockene Wetter der vergangenen Tage konnte das Amt für Straßenbau und Erschließung die Bauarbeiten frühzeitig abschließen. Die fünf Brücken des kombinierten Straßen- und Brückenbauwerks wurden saniert. Mit dem Abschluss der grundhaften Instandsetzung ist das Gesamtprojekt beendet. Details in der Meldung der Stadt.

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    Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Bernd Georg

  • Kurz zur Camberger Brücke:

    • Die Fahrbahn wurde durchgängig und mit einheitlichem Asphalt erneuert
    • 2 Fahrstreifen für Fahrzeuge
    • Leider keine genaue Trennung zwischen Fuß-, und Radverkehr, es gibt keinen dedizierten ausgewiesenen Radweg
    • Der Fuß-, und "Radweg" sieht an manchen Stellen wie ein Flickenteppich aus, ist aber immerhin großzügig gestaltet
    • Durchgängig neue Geländer

    Ein paar Bilder von gestern.

    Auffahrtsbereich Galluswarte:

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    Nördlicher Bereich der Brücke:

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    Südlicher Bereich der Brücke, kurz vor der Abfahrt zur Gutleutstrasse

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    Hier ergeben sich jetzt neue Blickachsen zum Sommerhoff-Quartier, jetzt auch als "Sky and Water" bekannt und beworben.

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    Bilder: Adama

  • Frankenallee - Durchstich Homburger Damm (update)

    An der Ostseite des Durchbruchs ist inzwischen ein Zeitplan für den weiteren Wegebau angebracht:

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    • Inzwischen wurde Datenleitungen und Fernwärmeleitungen verlegt
    • Der Wegebau soll im Herbst 2025 wiederaufgenommen werden
    • Hier, am Osteingang, soll auch noch eine Stützmauer erstellt werden, dafür braucht es eine Pause im Bahnbetrieb
    • Die Geh- und Radverbindung soll voraussichtlich ab Sommer 2026 nutzbar sein
    • Daran sollen sich Pflanzarbeiten an der Westseite und eine Platzgestaltung an der Ostseite anschließen
  • Grundsanierung Franziusstraße (Baubeginn)

    Als Teil des sog. Industriestraßen-Programms (*) beginnt heute die Grundsanierung der Franziusstraße zwischen Franziusplatz und Intzestraße. Die 100 Jahre alte und 1,4 km lange Straße ist durch den Schwerverkehr ziemlich zerrüttet und bedarf einer grundhaften Erneuerung. In 11 Bauabschnitten soll die Erneuerung unter Aufrechterhaltung des Verkehrs bis November 2028 andauern.

    Der Straßenraum wird im Zuge dessen auch neu aufgeteilt:

    - 6,85 m breite Fahrbahn
    - 2,75 m breiter LKW-Parkstreifen

    - im Bereich stark belasteter Grundstückszufahrten Aufweitung auf 7,35 m

    - kombinierter Fuß- und Radweg Südseite 3,00 m

    - Gehweg Nordseite 1,60 m

    Quelle: PM vom 23.7.2025 und Projektvorstellung vom Amt 66,

    * Das Programm "Sanierung von Industriestraße" wurde 2017/2018 aufgelegt und umfasst insgesamt 26 Maßnahmen, vorwiegend in den Industriegebieten im Frankfurter Osten. Kalkuliert waren damals rd. 75 Mio €, es dürften angesichts der Preissteigerungen aber deutlich höhere Kosten anfallen.

    Maßnahmenübersicht

    Übersichtslageplan

  • ^ Ich erlaube mir noch zu ergänzen, dass dieses Vorhaben auf einen Beschluss des Magistratsvortrags M_9_2021 vom 15.01.2021 basiert.

    In den Anlagen ist der geplante Umbau ersichtlich:

    - Lageplan Blatt 1, Abschnitt zwischen Franziusplatz und östlich von ThyssenKrupp Schulte;

    - Lageplan Blatt 2, Abschnitt ThyssenKrupp Schulte;

    - Lageplan Blatt 3, Abschnitt zw. Hildebrandmühle Frankfurt u. Hafenmühlenweg;

    - Lageplan Blatt 4, Abschnitt zw. Hafenmühlenweg und westlich Wasserkraftwerk Offenbach;

    - Lageplan Blatt 5, Abschnitt zw. westlich Wasserkraftwerk Offenbach u. Petrotank;

    - Lageplan Blatt 6, Abschnitt zw. Petrotank u. Intzestraße.

    Schön, dass anscheinend der Franziusplatz in seiner Gestaltung wohl seinem historischem Erscheinungsbild angenähert werden soll.

    Für dieses Vorhaben werden die Gesamtkosten auf ca. 8,7 Mio EUR brutto geschätzt und das Land Hessen soll davon voraussichtlich ca. 2,76 Mio EUR übernehmen.

  • Umgestaltung Kreuzung Hügelstraße/Raimundstraße/Ginnheimer Hohl (Planung)

    Das Amt für Strassenbau und Erschließung nimmt den Umbau der Kreuzung Hügelstraße/Raimundstrasse/Ginnheimer Hohl in Angriff, indem es Ingenieur-Leistungen für die Vorplanung ausschreibt. Die Kreuzung ist ein Relikt der Verkehrsplanung der 1960er Jahre, fusst auf dem GVP 1962/64 und dient dem Zu- und Abfluss des Autoverkehrs von und zur Nordwest-Schnellstrasse/Miquelknoten, alles sehr autogerecht gestaltet und ziemlich üppig dimensioniert.

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    Grafik: geoportal.frankfurt.de, Basiskarte, 8/2025

    Die Planungsaufgabe wird so beschrieben:

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    Grafik: Stadt Frankfurt, ASE (Amt 66), Schraffur von mir eingefügt

    Die Vorplanung wird dann irgendwann (dauert sicher ein paar Jahre) in eine Bau- und Finanzierungsvorlage einfliessen; der Zeitpunkt der Umsatzung ist folglich ungewiss.

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick (28. August 2025 um 16:54)

  • Verkehrskreisel Oppenheimer Landstraße/Holbeinstraße

    Zuletzt wurde er erwähnt im November 2024 von Golden Age in Beitrag #885 . Er verwies auch auf eine Seite der Stadt, die den Abschluss der Bauarbeiten für Herbst 2025 ankündigte.

    Hier ein paar Fotos vom heutigen Zustand.

    Blick nach Süd-Ost, aus der BurnitzStraße:

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    Blick zur Burnitzstraße hin:

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    In Richtung Mörfelder Landstraße sind die Bauarbeiten in der Unterführung der S-Bahnbrücke noch in vollem Gange:

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    Auch wenn das Wasserhäuschen noch von Baumaschinen gerrahmt ist, ist es doch gut besucht und wirkt sehr idyllisch mit dem umgebenden Grün:

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    eigene Bilder

  • Verkehrskreisel Oppenheimer Landstraße/Holbeinstraße - Update

    Die S-Bahn-Unterführung zwischen dem Kreisel und der Mörfelder Landstraße ist wieder geöffnet. Im Vergleich zum vorherigen Zustand schon eine deutliche Verbesserung:

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    Unterdessen haben auch die vorbereitenden Arbeiten für die Bepflanzung auf der zentralen Kreiselfläche begonnen, es wird frische Erde verteilt:

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    eigene Fotos

  • Rosa-Luxemburg-Straße (Untersuchung zu Instandsetzung, Ersatzneubau, Abbruch)

    Die Brückenbauwerke der Rosa-Luxemburg-Straße sind bekanntlich in einem sehr sanierungsbedürftigen Zustand; wovon wir sprechen sehen wir hier in einem älteren Beitrag von @penultimo . Im Zusammenhang mit der Vorplanung für den Lückenschluss der U4 zwischen Bockenheimer Warte und Ginnheim sind diese Bauwerke erneut in den Fokus gerückt.

    Das ASE hat nunmehr zur "grundhaften Erneuerung der Ingenieurbauwerke der Rosa-Luxemburg-Straße (RLS)" Ingenieurleistungen ausgeschrieben. In der Aufgabenbeschreibung heißt es u.a.

    Gegenstand der Untersuchung sind zehn Brücken und Stützwände zwischen Niddabrücke und Platensiedlung. Eine fundierte Einschätzung, ob ein Bauwerk durch einen Neubau ersetzt werden muss oder ob eine grundhafte Instandsetzung möglich wäre soll bis Ende Januar 2027 abgegeben werden.

    Für einen Teil der Brücken im Bereich Ginnheim/Platensiedlung besteht evtl. ein unmittelbarer Zusammenhang zur Vorplanung der U4.

    Q

  • Hoffentlich wird das Ergebnis der Untersuchung ein Ende dem städtebaulichen Ungetüm setzen.

    Btw. RLS "zerschneidet" keine Staddteile, bis auf einige Meter bei der Wilhelm-Epstein-Str., wo sie Ginnheim und Dornbusch teilt. Ansonsten zerteilt sie EINEN Stadtteil, und zwar Ginnheim. Das ist m. E. noch schlimmer.

  • Ich kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass eine tiefergelegte Straße die Teilung so viel verbessern würde. Aber ich lasse mich überraschen. Den Anschluss an die A66 umzubauen, halte ich für illusorisch. Das würde den Stau von und auf die A66 nur vergrößern. Ich sehe auch nicht, dass dadurch viel Platz gewonnen werden könnte.

  • Die Frage die sich die Stadt (eigentlich seine Bürger) stellen muss ist doch ob weiterhin der indiv. PKW Verkehr des halben Rhein Main Gebietes durch breite Straßen bis in die Innenstadt geleitet werden soll, oder man endlich Leistungsfähige Alternativen schafft und im Gegenzug die Stadtautobahnen zurück baut. Aktuell ist die Rosa Luxemburg im wesentlichen eine Alternative für Pendler Richtung HG um der chronisch verstopften A5 auszuweichen, der eigentliche Stau findet dann auf der Hügelstraße bzw. Marie Curie Strasse statt. Gerade der Miquelknoten mit der in Zukunft in der Nähe fahrenden U-Bahn wäre ja prädestiniert für eine Umsteigebeziehung mit großzügigen P&R, es gibt viele weitere Schnittstellen an denen Stadtnah P&R möglich wäre (Kaiserlei, Stadion, Mainkur, Eckenheim, Riedberg, etc). Wenn man nur 30% der morgendlichen KfZ an der Stadtgrenze zum umsteigen bringt braucht man wesentlich weniger Straßen und dann ist auch der Umbau der Rosa-Luxemburg kein Problem, der Anschluss an A66 kann damit kleiner erfolgen und es entsteht viel Platz für stadtnahen Wohnungsbau bzw Erweiterung der Parkanlagen.

  • Die RLS dient vA auch zur Erschließung des NWZ. Nördlich davon ist die RLS ja deutlich leerer und auch mit nur einem Fahrstreifen pro Richtung nicht überlastet. Der Verkehr aus der Hügelstraße nutzt Richtung Süden dagegen eher die Eschersheimer.

    Mit schlechterem Ausbauzustand würde sich kaum jemand das Geschleiche über irgendwelche Stadtstraßen zum NWZ antun (zumal Frankfurt ja eh Meister darin ist, ausgerechnet auf den wichtigsten Ausfallstraßen Fahrstreifen in kaum genutzte Radfahrstreifen umzuwandeln, mit den überall unübersehbaren Folgen für die Verkehrssituation). Und über den mittlerweile nur noch erbärmlichen Zustand des ÖPNV in Frankfurt braucht man aktuell gar nicht erst weiter nachdenken, mit diesem ÖPNV bewegt man sowieso niemanden zum Umsteigen. Dann wird Frankfurt einfach komplett links liegen gelassen.

    Und für den Miquelknoten selbst gilt zu beachten, dass der allermeiste Verkehr die Geradeausbeziehung A66 <-> Miquelallee nutzt. Aber auch die beiden Rampen zur Verbindung des östlichen und südlichen Alleenrings sind durchaus wichtig und nicht gerade schwach befahren. Wenn das sich alles durch einen Kreisverkehr ohne kreuzungsfreie direkte Fahrbeziehung quälen muss, dann gute Nacht. Allzu viel Platz wird man dort also gar nicht sparen können.

  • Das NWZ ist über U1 und U9 schon gut angebunden. Mit der U2- und U4-Verlängerung dann auch direkt vom Frankfurter und Bad Homburger Bahnhof erreichbar. Kann man den ÖPNV noch besser machen. Ja klar. Ist er in erbärmlichen Zustand? Wohl kaum.

    Davon mal abgesehen reden wir bei einer Umbauplanung und einer "großen Lösung" für die Rosa-Luxemburg-Straße über längere Zeithorizonte von mindestens 8-10 Jahren. In der Zeit wird sich der Individualverkehr sowieso massiv weiterentwickeln hin zu autonom fahrenden Autos, welche das Mobilitätsverhalten in der Stadt komplett revolutionieren werden. Da wird für viele der Zeitpunkt gekommen sein, wo zumindest die Stadtbevölkerung komplett aufs Auto verzichten kann. Mit einer intelligenten Steuerung der autonom fahrenden Autos wird das zu einer signikanten Reduktion der Anzahl an Fahrzeugen führen, was wiederum massive Veränderungen für den Städtebau (weniger Spuren, weniger Parkplätze, etc.) mit sich bringen wird, welche eine vorausschauende Verkehrsplanung im Blick behalten sollte.

    Und wer glaubt, dass das alles Zukunftsmusik ist, der soll sich mal anschauen, was Waymo aktuell in San Francisco schon treibt. Packt da einfach mal 10 jahre technischen Fortschritt drauf und bingo.

  • Sorry, das kann man nun wirklich nicht mehr ernst nehmen. Hört sich bischen an wie der Bundeskanzler der jetzt schon die Kernfusion fest einplant...

    Wenn die Realität eines zeigt, dann dass es immer anders kommt. Vom E-Auto waren Leute mit solchen Reden auch fest überzeugt dass es bald alle anderen Antriebsarten verdrängt hätte, aber auch da habt ihr die Rechnung ohne die Marktteilnehmer gemacht die der Nachfrageseite angehören. Jedenfalls kannst du dir sicher sein dass es auch in 20 Jahren noch mehr als genug Haushalte in Frankfurt und vA dem engeren Umland geben wird, die ein eigenes Auto haben, wovon die allerwenigsten autonom fahren werden. Zumindest solange wir in Deutschland noch ein Recht auf Eigentum haben.

    Und zum ÖPNV: der Lückenschluss soll irgendwann mal kommen, Fertigstellung aber nach wie vor nicht abzusehen (selbst der schon im Bau befindliche Riederwaldtunnel wurde erneut nach hinten verschoben und braucht noch mehr als zehn Jahre), das Schneckentempo bei der Verlängerung der U5 lässt für diesen Abschnitt auch nichts gutes erwarten. Apropos Schneckentempo, aufgrund vA dieser U5 (konkret der Straßenbahnartige Abschnitt im Nordend) ist selbst die U-Bahn in Frankfurt alles andere als zuverlässig. Von den dauerverspäteten/ausgefallenen S- und Straßenbahnen mal ganz zu schweigen. Die überfüllten S-Bahnen bei Messen, und vA die katastrophalen Zustände bei Veranstaltungen im Stadion sogar noch außen vor gelassen.

    Oftmals grausige Stationsarchitektur und immer mehr zwielichtige Gestalten machen das auch nicht attraktiver. Und zwischen April und September kommt als weiteres Problem hinzu dass in Ffm nach wie vor viele U- und Straßenbahnen ohne Klimaanlage unterwegs sind.

    Wenn man denn von außen überhaupt zum ÖPNV kommt. Vernünftige P+R-Möglichkeiten gibts abgesehen von der Borsigallee bis heute nicht. Corona hat viele Leute zum Auto zurückbewegt, und mit dem aktuellen ÖPNV braucht man auch nicht erwarten dass da allzuviele Leute großartig Lust haben sich erneut auf das Abenteuer ÖPNV einzulassen.

    Aber auch selbst wenn Ffm den perfekten ÖPNV hätte, würde das dem NWZ vermutlich nicht viel nützen. Großteil derer die tatsächlich eine hochfrequente ÖPNV-Anbindung haben und gewillt wären mit dem ÖPNV anzureisen, dürfte in den Innenstadtbezirken wohnen wo man auch mehr als genug nähere Einkaufsmöglichkeiten hat. Das NWZ entspringt den gleichen Raumplanungsparadigmen wie das MTZ, und wird wohl auch nur im Rahmen dieser funktionieren. Ohne konkrete Zahlen zu haben würde ich wetten, dass ein sehr großer Teil der Besucher mit dem Auto anreist, hauptsächlich über jene RLS vom Miquelknoten.

    2 Mal editiert, zuletzt von Rohne (5. Februar 2026 um 10:25)

  • Fußgängerbrücke Eschersheimer-/Bremer Straße (Abbruch)

    Die Fußgängerbrücke an der Kreuzung Eschersheimer Landstraße/Bremer- und Cronstettenstraße soll ersatzlos verschwinden. Das 1977 erstellte Brückenbauwerk ist bautechnisch abgängig und soll ab dem 15.6.2026 nach und nach abgebaut werden. Dafür sucht das Amt 66 derzeit ein Unternehmen:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ersatzloser Rückbau bzw. Abbruch des Brückenbauwerkes (BW 032g) aus dem Baujahr 1977 mit Asbestverdacht. Eine technische Erkundung der Abstandhalter im aktuellen Bestand in der Innenstadt ist nicht möglich. Pilotprojekt unter Einbeziehung des Regierungspräsidium Darmstadt.

    Für die auszuführenden Bauleistungen für den Rückbau sind Planungsleistungen erforderlich und vom Bieter / Auftragnehmer zu erbringen.

    Rückbau der zweifeldrigen Fertigteilbrücke mit einer Gesamtlänge von ca. 97 m und einer Gesamtbreite von ca. 3,10 m. Ausführung im Innenstadtbereich an einem Wochenende mit auszuführenden Trennschnitten und Kernbohrungen unter Beachtung der TRGS 519, Ausheben der Brückenbauteile und Abtransport mit Spezialtransporten (Überlänge, Überbreite, Schwerlast).

    ...

    Die ausgehobenen Teile werden an anderer Stelle sodann asbestschutzmäßig zerkleinert und entsorgt. Darum gehts:

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    eigene Bilder

    Städtebaulich sicher kein Verlust, und auch verkehrlich überflüssig, wird sie doch praktisch kaum benutzt, weil man die Fahrbahnen ampelgesichert auch zu ebener Erde queren kann.

  • In einem Vergabeverfahren für planungsbegleitende Vermessungen sind jetzt erstmals recht weit gediehene Planungen für den Umbau des Nordwestkreuzes enthalten. Relation Kassel <-> Wiesbaden bekommt in beiden Richtungen eine durchgängig zweistreifige Direkt/Halbdirekt-Rampe, L 3005 wird deutlich ausgebaut und besser angebunden, und auch die AS Lorscher Straße bekommt zusätzliche Verbindungsrampen. Hauptfahrbahnen der A5 innerhalb des Kreuzes werden durchgängig vierstreifig, die anschließenden Abschnitte erlauben die Erweiterung auf fünf Fahrstreifen je Richtung. Und auch schon Vorleistungen für einen weiteren Ausbau der A66 westlich des Kreuzes sind erkennbar.

    Sollten uns allerdings nicht zu früh freuen, die Planungen in Hessen gehen unglaublich langsam voran. Mit dem Wechsel der Zuständigkeit zur Autobahn GmbH hat sich das bisher überhaupt nicht verbessert, eher im Gegenteil. Also ob da jemand von uns noch zu Lebzeiten über diesen Zustand wird fahren können, ist weiter offen.

    Die vollständigen Vergabeunterlagen, mit der Grafik in deutlich größer, gibts bei der Deges.

    https://www.autobahn-online.de/nwk_frankfurt.pngnwk_frankfurt.png

  • Die Verbindung von der A66 aus Wiesbaden in Richtung A5 nach Kassel sieht ja wirklich interessant aus. Das Relation ist seit Jahren ja eine Katastrophe und es wird immer schlimmer, davon abgesehen dass es dort regelmäßig auf der Abbiegespur oder schon vorher knallt. Aber ja, auch wenn ich hoffe noch ein paar Jährchen vor mir zu haben, denke ich nicht, dass ich den Umbau noch erleben werden. Aktuell wird die Brücke über die A5 ja saniert. Das fasst man wahrscheinlich erst wieder an kurz bevor sie vorm zusammenfallen steht.