Straßenbau und -planung in Frankfurt und Umgebung

  • A66 / L3006: Umbau der Anschlussstelle Eschborn

    Derzeit wird an der A66 (WI – F) die Anschlussstelle Eschborn, also die Abfahrt aus Richtung Höchst nach Eschborn und Sossenheim umgebaut. Die Ausfahrt erhält eine zweite Spur, so dass künftig zweispurig in Richtung Eschborn gefahren werden kann. Planfestgestellt ist auch die Erweiterung der Unterführung der L3006 unter der A66 hindurch (Siegener Str./Sossenheimer Str.). Die Aufweitung der Unterführung soll 2013 in Angriff genommen werden. Die ursprünglich im Zusammenhang mit dem planfestgestellten Ausbau der Anschlussstelle Eschborn vorgesehene Fuß- und Radwegebrücke von Eschborn nach Sossenheim wird nicht weiterverfolgt, stattdessen soll die Straßenunterführung so erweitert werden, dass der Fuß- und Radverkehr weiterhin im Zuge der Siegener Straße - Sossenheimer Straße geführt werden kann,


    Die Stadt Eschborn plant gleichzeitig auf ihrem Gebiet eine zusätzliche Abfahrt von der A66 direkt in die Düsseldorfer Str. (auf der Seite ein bißchen nach unten scrollen).

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick () aus folgendem Grund: Rechtschreibung, Nachtrag

  • Bau A5-Vollanschluss Niederrad

    Die Verkehrsfreigabe des neuen Autobahnanschlusses ist für Frühjahr 2013 vorgesehen. Dazu ist es erforderlich, gleichzeitig den Knotenpunkt Straßburger Straße und Lyonerstraße auszubauen, um eine zweite Linksabbiegerspur in die Bürostadt Niederrad realisieren zu können. Das städtische Bauprojekt beginnt am Montag, 24. September, und wird voraussichtlich bis zum Jahresende, soweit die Witterung es zulässt, abgeschlossen sein. Dies =11251161"]teilt die Stadt heute mit.

  • Mayfarthstraße

    Die Mayfarthstraße wird im Rahmen der Neuordnung der Verkehrsströme um Osthafenbrücke/EZB bekanntlich verlegt und ausgebaut. Näheres, siehe hier. Der ausgebaute Südteil der Straße ist seit ein paar Tagen freigegeben, und die Osthälfte der alten Kopfsteinpflasterstrecke der Mayfarthstraße größtenteils gesperrt. Jetzt ist der Nordteil der neuen Mayfarthstraße in Bau. Ein Blick über die Baustelle in Richtung Osthafenplatz:



    Eine Behelfsverbindung von alt nach neu führt einmal quer über den Neubau. Sieht witzig aus. Blick nach Süden:



    Bilder: epizentrum

  • Neugestaltung Hofstraße/Neue Mainzer Straße

    Die Stadtverordneten werden voraussichtlich in ihrer nächsten Sitzung am 15.11. die Neugestaltung der Kreuzungsbereichs zwischen Hofstraße/Neue Mainzer Straße und Untermainbrücke beschließen. Grundlage ist eine überarbeitete Planung des Straßenbauamtes.


    "Das städtebauliche Ziel der Neugestaltung des Kreuzungsbereiches Neue Mainzer Straße/Hof-straße/Untermainkai ist eine Aufwertung und die Schaffung weiterer nutzbarer Flächen für Fußgänger und Radfahrer. Durch die Anknüpfung an bereits fertiggestellte Straßenabschnitte und die dort verwendeten Materialien soll eine einheitliche Gestaltung erreicht werden, die neben der Beseitigung der baulichen Mängel der Eingangssituation zur Innenstadt gerecht wird."


    Neu hinzugefügt wird ein weiterer Fußgängerüberweg von der Hofstraße zum Maintor-Bereich auf dem ehem. Degussa-Gelände. (Ich sehe auf dem Plan außerdem einen Fußgängerüberweg am Nordende der Untermainbrücke, von dem ich nicht weiß, ob er neu ist oder ob es den nicht schon gibt .)
    Die Bauzeit wird mit ca. 8 Monaten veranschlagt. Die Maßnahme soll im Anschluss an die Fertigstellung der Baumaßnahme "Neutrassierung Hausanschluss Fernwärmeleitung in der Neuen Mainzer Straße 1 (Schweizer National)" erfolgen.


    Quelle: Parlis, M206 nebst Anlage


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    Mod: Dazu auch der Beitrag vom 19.09.2012 im Planungs-Thread zum MainTor-Projekt.

  • Friedberger Landstraße / Konrad-Adenauer-Straße

    robffm stellte im Juli in #181 die Umgestaltung der Kreuzung vor. Wenn ich es richtig sehe, geht es vor allem um die Verbesserung der Radwege-Infrastruktur. Als Betroffener weiß ich, dass die Kreuzung bisher ein echtes Übel für Radfahrer war. In Südrichtung galt man den Autofahrern als Behinderung, wenn man auf der Straße fuhr. Nicht selten sausten gerade im dichten Morgenverkehr Autos so nahe an mir vorbei, dass sie mich fast streiften. Die Alternative Gehweg war - mal davon abgesehen, dass er für Radfahrer tabu ist - keine, da es dort nur im Zick-Zack vorangeht, und darüberhinaus nur über nicht abgesenkte Bordsteine und an Schlaglöcher im Kopfsteinpflaster-Bereich vorbei. Die Nordrichtung ist straßenseitig ähnlich eng und gefährlich, aber wegen des breiteren Gehwegs etwas angenehmer zu fahren (wenn auch dort nicht legal). Wenn ich nicht in Eile bin, versuche ich die Kreuzung westlich oder östlich zu umfahren. Das Satellitenbild verdeutlicht die Situation. Wie gesagt, bisher fehlen Radwege in diesem Bereich gänzlich.


    Mit dem Umbau wird die Nord-Süd-Passage insofern verbessert, als dass beidseitig separate und asphaltierte Radwege vor allem zu Lasten der Grünstreifen angelegt werden. Die Radfahrer kommen beispielsweise von der Berger Straße und fahren die Friedberger Anlage hinunter zum Friedberger Tor. Bisher stand dafür ein separierter und dedizierter Radweg zwischen der Straße und der Grünanlage zur Verfügung, den leider auch die Fußgänger gerne benutzten und für beide zu schmal war. Ihn hat man verbreitert, nördlich am WC-Häuschen fortgesetzt und auch für Fußgänger freigegeben:



    Rechts unten im Bild geht es an der Ludwig-Börne-Schule vorbei weiter Richtung Konrad-Adenauer-Straße. Hier ist jetzt der Grünstreifen durch einen breiten Radweg ersetzt worden:



    Am Ende des kurzen Abschnitts schwenkt der Radweg nach rechts über die Konrad-Adenauer-Straße in die Vilbeler Straße - weiterhin auf einem separaten Streifen. Im Kreuzungsbereich sind die zukünftigen Spuren bereits grün gekennzeichnet:



    Von dort nochmal der Blick zurück nach Norden:



    Bilder: epizentrum


    Es scheint, dass der Radweg nicht nur durch die Vilbeler Straße fortgesetzt wird, sondern auch neben dem Gehweg zwischen den beiden Grünstreifen vor dem Westin-Parkhaus in Richtung Taxi-Wartebereich / Kleine Friedberger. Man wird sehen.

  • A 661 - Anschlussstelle Bonames

    Zur Zukunft der Anschlusstelle Bonames an der A 661 berichtet die FNP heute Widersprüchliches - während der Landtagsabgeordnete Jan Schneider mit "guten Chancen auf eine Wiedereröffnung" zitiert wird, hat sich das Bundesverkehrsministerium offenbar festgelegt, eine Wiedereröffnung nicht zu befürworten.

  • Die Planer von der Kocks Consult berichten in der Dezember-Ausgabe ihrer Firmenpublikation, dass eine weitere Vorarbeit für den Riederwald-Tunnel bald beginnt. Sie wurden beauftragt, den "Südsammler" Am Erlenbruch zu verlegen, damit der Tunnelbau im Anschluss begonnen werden kann. Dabei handelt es sich um eine alte, gemauerte, 1,4 m breite Haupt-Abwasserleitung.


    Die Leitung wird auf einer Länge von 470 Meter verlegt. Bereits dieses Frühjahr wurden Kocks mit der Planung und Bauleitung beauftragt, die Realisierung soll ab Sommer 2013 laufen. Wie lange stand da leider nicht. Als Bauverfahren wird ein gesteuerter Rohrvortrieb genannt, da statt der gemauerten alten Anlage nur ein Rohrkanal die Abwasser-Entsorgung übernehmen soll. Allzu lang kann es also nicht dauern. Allerdings kommt verzögernd hinzu, dass auch andere (Stadtwerke, Energieversorger, Telekommunikation) Ihre Anlagen zeitnah in dem selben engen Berich verlegen, sowie dass zwei Schacht-Bauwerke erst dann errichtet werden können, wenn die Bahnlinie der U7 für den Tunnelbau temporär verlegt worden ist.

  • Als Betroffener weiß ich, dass die Kreuzung bisher ein echtes Übel für Radfahrer war. In Südrichtung galt man den Autofahrern als Behinderung, wenn man auf der Straße fuhr. Nicht selten sausten gerade im dichten Morgenverkehr Autos so nahe an mir vorbei, dass sie mich fast streiften.


    Also da gibt es wesentlich schlimmere Ecken in Frankfurt. Bergab erreiche ich da locker 40 km/h und gegen das Dichtüberholtwerden hilft eine selbstbewusste Fahrweise in der Mitte der rechten Spur.


    Mit dem Umbau wird die Nord-Süd-Passage insofern verbessert, als dass beidseitig separate und asphaltierte Radwege vor allem zu Lasten der Grünstreifen angelegt werden. Die Radfahrer kommen beispielsweise von der Berger Straße und fahren die Friedberger Anlage hinunter zum Friedberger Tor.


    Echt, da war schon ein Radweg? Den habe ich nie bemerkt.



    Ich finde, für langsame, unsichere Radfahrer ist das eine partielle Verbesserung. Da das Konstrukt aber benutzungspflicht ausgezeichnet werden wird, ist es für normale Radfahrer eine wesentliche Verschlechterung. ich habe mal die Zeit gemessen, die ich von der unteren Bergerstraße (Bethmannpark) bis zum Westin Grand Hotel benötige: Im Durchschnitt 1:40 min. Auf der neuen Strecke habe ich im Durchschnitt 4:30 gebraucht. Das ist eine wesentliche Verschlechterung, da ich kaum annehme, das die Rote Welle auf dem Radweg zuungunsten des MIV verbessert wird.


    In Richtung Nord wird man für 250 Meter auf der Strecke, wo der Verkehr aufgrund der Ampeln sowieso nur langsam fliesst separiert und muß sich dann nachrangig wieder in den Verkehr auf der Friedberger Straße einordnen. Das Radwegende ist dabei entgegen dem Stand der Technik und den technischen Regelwerken nicht baulich gesichert ausgebildet. (Siehe Anlage zu M43, 2009)


    Die Situation zwischen den Rechtsabbiegern in die Seilerstraße und den Radfahrenden auf dem Zweirichtungsradweg ist auch sehr kritisch. Ohne separate Ampelphase wird das ein Unfallschwerpunkt werden. Mit separater Ampelphase wird dies sicher zum Nachteil (lange Wartezeiten) der Radfahrenden gelöst.


    Zur Fortführung in Richtung Süden: Der Radweg soll nach der Bleichstraße in einem Schutzstreifen auf die Rechtsabbiegerspur Vilbeler Straße geleitet werden. Viel Spass, wenn man geradeaus weiter möchte....

  • ^ Ja, es gibt schlimmere Ecken. Nachdem Du an den Ampeln warten musstest, wirst Du diesen Abschnitt sicher nicht mit 40 km/h passieren.


    Und, ja, zwischen Anfang der Berger Straße und dem Friedberger Tor gab es einen Radweg links neben der Straße. Diesen hier meine ich.


    Mit der Nutzungspflicht hast Du recht. Als schneller Radfahrer, der bisher auf einer grünen Welle mit den Autos mithalten konnte, wird man ohne Änderung der Ampelschaltungen zukünftig ausgebremst.

  • Bis vor einigen Jahren standen dort Radwegschilder. Die haben mich als Fußgänger genervt. Jetzt ist der Weg kombiniert, und das wird laut Planung zur Radroute 8 auch so bleiben.

  • Radroute F8 - Friedberger Anlage, ~ Tor, Vilbeler Straße

    ^ Die konkrete Planung für den besprochenen Abschnitt der Radroute F8 findet sich mit Karte, Beschreibung und Kostenaufstellung in M43 von 2009 (Link). Der entsprechende Ausschnitt mit hineinkopierter Legende: (Klicken für größere Version)



    Bild: Amt für Straßenbau und Erschließung (Stadt Frankfurt), Ingenieurbüro Günter Roth. Bearbeitung: epizentrum


    Oben rechts ist die Friedberger Anlage zu sehen, unten links die Vilbeler Straße. Nach unten geht die Konrad-Adenauer-Straße weg. Der kurze, separate Radweg-Abschnitt in der Mitte (pink gefärbt) ist für beide Richtungen vorgesehen.


    [...] Zur Fortführung in Richtung Süden: Der Radweg soll nach der Bleichstraße in einem Schutzstreifen auf die Rechtsabbiegerspur Vilbeler Straße geleitet werden. Viel Spass, wenn man geradeaus weiter möchte....


    Woher hast Du diese Information? Der Plan zeigt, dass es in die westliche Seite der oberen Konrad-Adenauer-Straße zunächst vom Friedberger Tor auf einem separaten Weg "in Parallellage an den Straßenrand" vor die Ampelanlage der Kreuzung geht. Weiter aus M43 zitiert: "Zur gesicherten Querung der Einmündung der Bleichstraße werden zwei Verkehrsinseln um die Breite der Radfahrerfurt verkürzt. Auf der Südseite des Knotens wird der Radverkehr mit Hilfe einer Fahrrad-Furt-Markierung in die Mischverkehrsfläche eingefädelt." Weiter auf der Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Süden sind keine Umbaumaßnahmen geplant.


    Radfahrer werden demnach auf der "Mischverkehrsfläche" der Konrad-Adenauer-Straße zusammen mit den Pkw hinunter über die Kurt-Schumacher-Straße Richtung Alte Brücke fahren können.


    Planerisch gewünscht ist allerdings, dass der Radverkehr nach rechts in die Vilbeler Straße einbiegt und über die Radroute Große Friedberger Straße, Zeil / Konstabler Wache, Fahrgasse zur Schönen Aussicht und damit zur Alten Brücke gelangt.

  • Planerisch gewünscht ist allerdings, dass der Radverkehr nach rechts in die Vilbeler Straße einbiegt und über die Radroute Große Friedberger Straße, Zeil / Konstabler Wache, Fahrgasse zur Schönen Aussicht und damit zur Alten Brücke gelangt.


    Sehr spannend finde ich den Zweirichtungsradweg auf Blatt 5 am Gerichtsgebäude entlang, der sich dann nach Überquerung der Konrad-Adenauer-Straße aufteilt in den Zweig aus der Rechtsabbiegerspur nach Norden auf die Friedberger und den Zweig der Geisterradler von der Friedberger, der auf die Vilbeler-Straße nach Westen leitet. Mal sehen, wann es der Erste nicht kapiert, dass er hoch auf die gemeinsame Fahrbahn soll und mir auf der Fahrbahn Richtung Osten - auch Parkhausausfahrt - entgegenkommt. Die Fraktion die da ankommt ist gewöhnlich sehr vom Status des Radfahrers als "Besserer Mensch" überzeugt, weshalb hier ja auch die "Gegenfahrbahn" für Radler gebaut wird (Statt linksabbiegen vom Alleenring und Nutzung des Radwegs/der Radspur auf der Nordseite der Friedberger).

  • Alleentunnel vor dem endgültigen Aus

    Wie die FNP in Ihrer heutigen Ausgabe berichtet, will die Stadt Frankfurt in der aktuellen Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans erreichen, dass der Alleentunnel aus ebendiesem gestrichen wird. Eine kurze Übersicht der aufgeführten Gründe:


    • Die Baungenehmigung ist über 30 Jahre alt und hat mit der aktuellen Stadtrealität nur noch wenig zu tun
    • Im Jahr 2005 wurde das Vorhaben bereits aus dem Gesamtverkehrsplan der Stadt gestrichen
    • Da das Projekt immer noch im Bundesverkehrswegeplan enthalten ist, muss es bei Planungen berücksichtigt werden, was vor allem den Uni-Campus Westend und den geplanten Deckel über einem Abschnitt der A661 betrifft
    • Vor allem bei letzterem kommt er den Planungen für die dortige Ausweisung von Baugrundstücken in die Quere


    Da der Bundesverkehrswegeplan gerade überarbeitet wird, hat Verkehrsdezernent Stefan Majer einen Brief an den hessischen Verkehrsminister Florian Rentsch geschrieben, in dem die Streichung des Alleentunnels gefordert wird. Man scheint sich hier mittlerweile innerhalb des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung sehr einig zu sein, denn auch die CDU, die 2005 noch dagegen war, signalisiert nun vorsichtig Ihre Zustimmung.


  • Woher hast Du diese Information? [...]


    In der Anlage zu Vortrag des Magistrats vom 05.09.2005, M 188 findet sich eine detailliertere Karte.


    Interessant an dieser Planung ist, dass es nahezu keine Vorschrift in den einschlägigen Regelwerken gibt, die hier nicht in eklatantem Ausmaß verletzt wird. Zum Beispiel die Ausführung als gemeinsamer Geh/Radweg - siehe die Kriterien der technischen Regelwerke auf:


    http://www.geh-recht.info/Fuss…nte-Fuss-und-Radwege.html

  • BAB 5 - Abfahrt Niederrad

    Nach langer Winterpause, gehts auch hier rasch voran; offroad könnte man schon von der Autobahn abfahren, die Rampe ist im Rohbaufertig.





  • Danke für das Update, da wollte ich schon länger mal nach dem Stand fragen. Warum es ausgerechnet bei Autobahnbaustellen Winterpausen gibt, die wohl nur von den Öffnungszeiten bei der Post noch übertroffen werden, obwohl Straßen im Gegensatz zu anderen Baustellen eigentlich 24/7 benötigt werden, weiß wohl nur der liebe Gott. Als Zufahrt zu einem privaten Gelände bzw. private Baumaßnahme hätte man ein solches Stück Straße wahrscheinlich in einer Woche fertiggestellt.

  • Die Kombination aus Kurzarbeit(-ergeld) und unbezahlten Überstunden in der Hauptsaison ist sicher auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor der Unternehmen im Baugewerbe. Wenn kontinuierlich gebaut würde, fielen die Lohnkosten ja in voller Höhe im ganzen Jahr an, das ist nicht zu bezahlen.;)


    Gleichzeitig werden dem Auftraggeber die Kosten der Verzögerung (Mehrarbeit in der Hauptsaison, musste ja sein, wegen der Winterpause) in Rechnung gestellt.
    So macht man Gewinn im Baugewerbe.