Straßenbau und -planung in Frankfurt und Umgebung

  • Erlenbruchtalbrücke

    Die Bauarbeiten an der Erlenbruchtalbrücke nähern sich der vorletzten und spannendsten Phase.


    Es wurde Gestern damit begonnen, Markierungen anzubringen um den Verkehr wieder auf die soeben umgebaute Ostfahrbahn zu leiten. Wenn das geschehen ist, wird die neue Westfahrbahn von den provisorischen auf die endgültigen Träger verschoben.


    Hat hier irgendjemand Kontakte zu KUK (der Baufirma) oder sonstigen Quellen und weiß, wann die Schieberei genau durchgeführt wird? Fototermin?

  • Hier ein sehr interessanter Artikel aus der heutigen Onlineausgabe der FAZ den ich bereits im Thread zum "Ausbau des Nahverkehrs" gepostet habe (Ich bitte den Doppelpost zu entschuldigen):


    Link


    Es geht primär um die Finanzierbarkeit der geplanten Projekte in Rhein/Main und um Handlungsalternativen im Lichte der klammen Budgets. Aus Zeitmangel kann ich leider keine detailliertere Synopse liefern, hoffe aber, dass der Artikel für euch informativ ist.

  • Erlenbruchtalbrücke / A661

    Die Brücke ist jetzt verschoben, auf hydraulischen Stützen liegt sie provisorisch auf den endgültigen Pfeilern, die Lager zwischen Brücke und Pfeilern müssen noch eingebaut werden.

  • Einhausung der A661 wird schwieriger

    Laut übereinstimmenden Medienberichten (z.B. auf spiegel.de will der Bund in den kommenden fünf Jahren aus Geldmangel keine neuen Bauvorhaben starten.


    Damit wird sicher die Finanzierung für die Einhausung der A661 (wo die Stadt Frankfurt auch auf Unterstützung des Bundes hofft) nicht einfacher.

  • Umgestaltung der Hansaallee

    Die Umgestaltung der Hansaallee (#137) nimmt Formen an. Rad- und Fußweg sowie der neue Mittelstreifen sind in der Rohfassung fertig. Momentan wird der Verkehr über die östliche Straßenhälfte geführt. Die beiden Spuren, die stadteinwärts führen werden (westliche Straßenhälfte Richtung Uni), sind noch gesperrt und werden z.T. als Parkplatz genutzt. Ein schnelles Foto im Vorbeilaufen von heute Nachmittag.



    -Bild von mir-

    Einmal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Link repariert

  • In der Bockenheimer Anlage kommen die hier und hier angekündigten Bauarbeiten voran.
    Letze Woche wurde die Verkehrsführung geändert und seit Montag steht stadteinwärts nur noch eine einzige Spur zur Verfügung.
    Somit kommt es morgends und abends zu langen Rückstauungen.

    Einmal editiert, zuletzt von robffm () aus folgendem Grund: Ergänzung Bockenheimer Anlage

  • Bockenheimer Anlage

    ^ Wenn wir der gestern aktualisierten Baustelleninformation unter http://www.mainziel.de trauen dürfen, finden die Arbeiten am 18. November ihr Ende, jedenfalls diejenigen, welche Auswirkungen auf den fließenden Verkehr und auf die Fußgänger in der Bockenheimer Landstraße haben. Für den Endspurt will man vom 31. Oktober an zudem den Abschnitt zwischen Opernturm und der Alten Oper in beiden Richtungen teilweise sperren. Schließt die Stadt die Bauarbeiten tatsächlich im November ab, liegt sie damit einigermaßen im Rahmen der angekündigten Dauer von 6 Monaten. (Die dort verlinkte Pressemeldung von April ist nicht mehr verfügbar.)

  • Mini-Kreisverkehr im Gallusviertel

    Das Konzept von Mini-Kreisverkehren gibt es seit Anfang der Neunzigerjahre. Ich weiß nicht mehr, ob und wo ich in Frankfurt
    oder Umgebung einen gesehen habe. Jedenfalls gibt es nun einen 'Mini-Kreisel' an der Ecke Idsteiner Straße/Schwalbacher Straße:



    Bild von mir.

  • Heute morgen war sinnigerweise mitten im Berufsverkehr eine Fahrbahn der 661 auf Höhe des Volksbankstadions gesperrt. Arbeiter waren weit und breit nicht zu sehen, nur Stau. An der Abfahrt zur Eissporthalle waren dann doch noch 4 Arbeiter damit beschäftigt die gelben Markierungen von der Fahrbahn zu entfernen.
    Auf der Rückfahrt war dann die provisorische Schikane ganz gesperrt und der neue Abschnitt freigegeben.
    In Richtung Bad Vilbel hat sich aber noch nichts getan.


    Es geht also voran.


  • ...Alles kalter Kaffee gegen den seit Jahrzehnten schon erwarteten A5-Vollanschluss Niederrad (mehrere Beiträge hier im Thread). In der Tagespresse war vor ein paar Tagen zu lesen, dass die Arbeiten nun im Juli 2011 beginnen sollen.


    Hallo,


    Ich wollte mal fragen ob jemand hierzu Neuigkeiten hat? Denn komischerweise ist das entsprechende Projekt nicht mehr auf der Seite von Hessen-Mobil aufgeführt. Mitte letzten Jahres war es dort noch zu finden.


    Gruß Hajo

  • ^


    Das Vorhaben ist mit Beschluss vom 23.3.2010 planfestgestellt, d.h. es gibt Baurecht, von Anfechtungsklagen ist nichts bekannt geworden.
    Im übrigen gibt es zwischen Land Hessen und Stadt Frankfurt eine Finanzierungsvereinbarung sowie eine Werkplanung, der die StVV mit Beschluss § 678 vom 29.9.2011 zugestimmt hat.


    Alle Details ergeben sich aus der Magistratsvorlage M 156/2011.


    Ich denke mal, der Bau beginnt, sobald der Zuwendungsbescheid des Landes vorliegt.

  • Der Bau des Vollanschlusses Niederrad soll - mal wieder - in diesem Jahr beginnen. Zumindest möchte man für den damit in Zusammenhang stehenden Ausbau des Knotenpunkts Straßburger Straße und Lyoner Straße 13 Bäume fällen, bevor das wegen der bevorstehenden Vogelbrut-Schutzzeit nicht mehr möglich ist. Gebaut wird eine zweite Linksabbiegerspur in die Bürostadt Niederrad und ein zusätzlicher Fahrstreifen für den geradeaus fließenden Verkehr. Das steht in =9009554"]dieser PM der Stadt.

  • Update BAB-Abfahrt Niederrad

    Das Baufeld ist inzwischen freigelegt, die Kabel für die Ampelanlage verlegt, weshalb anzunehmen ist, dass die Arbeiten jetzt Fahrt aufnehmen.


    Baufeld von Süd nach Nord ...







    ...und von Nord nach Süd:




    Alle Bilder von mir und von heute nachmittag

  • Verbreiterung A5 zw. Nordwestkreuz und Friedberg/Friedrichsdorf

    Um den Lärmschutz und die Erweiterung der A5 zwischen dem Nordwestkreuz und der Anschlussstelle Friedberg/Friedrichsdorf geht es in einem Artikel der FNP von heute. Die Planung für die Fahrbahnerweiterung soll bis 2016 abgeschlossen sein.


    Neben dem üblichen Anbauen einer Fahrspur auf der linken und rechten Autobahnseite, soll als eine Alternative der Erweiterung das Neuanlegen einer kompletten Richtungsfahrbahn auf der Westseite untersucht werden. Hier müsste man dann aber eine elegante Lösung an der Urselbachtalbrücke machen um dort nicht schon wieder an der Brücke (an)bauen zu müssen.


    Bei einer Zählung im Jahr 2009 waren pro Tag (ich vermute Alltag) bis zu 124.500 Fahrzeuge zwischen Bad Homburger und Nordwestkreuz unterwegs, Tendenz steigend. Planern zufolge sollen es bis 2025 20.000 Fahrzeuge mehr sein, also rund 145.000 Fahrzeuge pro Tag.


    Ebenso im Artikel erwähnt die Diskussion um einer Lärmschutzwand auf der westlichen Seite in Richtung Weißkirchen. Hier bestünde eventuell die Möglichkeit dies im Vorgriff auf die Fahrbahnerweiterung zu tun. Diese Chancen dürfen aber dann schlecht stehen wenn die Alternative einer reinen Erweiterung auf der Westseite zum Zuge käme.
    Allerdings, wenn auf beiden Seiten die Fahrbahn erweitert wird, könnte es auch passieren, dass der Lärmschutzwall zum Riedberg hin nochmal angefasst werden dürfte.

  • Der Ausbau ist in den BVWP nicht erst aufgenommen worden, sondern steht da schon ewig drin. 2003 wurde der aktuell (noch bis 2015) Gültige aufgestellt, und 2004 in seiner endgültigen Form beschlossen. Getan hat sich seit dem aber so gut wie gar nichts, das trifft leider auch auf die achtstreifigen Ausbauten der A3 zwischen Wiesbadener und Frankfurter Kreuz sowie zwischen Offenbach und Hanau zu, und diversen anderen hessischen Ausbauprojekten. Vom dringend nötigen Umbau von Wiesbadener, Offenbacher, Darmstädter und Nordwestkreuz Frankfurt ganz zu schweigen. Immerhin, so erfährt hier, soll im Zuge des Ausbaus der A5 endlich auch das Bad Homburger Kreuz umgebaut werden, in welcher Form geht allerdings bisher nicht hervor.
    MathiasM , die erwähnten Ausbauvarianten sind absolut normal beim Ausbau von Autobahnen, an der Urselbachtalbrücke wird es keine Baumaßnahmen geben. Die ist ja schon längst fertig, von der Planung ausgenommen, und soviel Intelligenz kannst du den Planern ruhig zutrauen, dass sie sich dessen erinnern und in den unmittelbar an die Brücke anschließenden Bereichen eben einen beidseitigen Ausbau vorsehen.
    Noch was zu den Verkehrszahlen: das sind die Durchschnittswerte pro Tag über das ganze Jahr gesehen. Im Rhein-Main-Gebiet werden die Zahlen der allermeisten Abschnitte automatisch durch Induktionsschleifen o.ä. ermittelt und können damit für jedes Jahr ermittelt werden. Bei den manuellen Verkehrszählungen 2005 und 2010 (da sitzen dann an gewissen Tagen Leute mit Stift und Papier da und zählen) wurden die folgenden DTV-Werte ermittelt:
    Friedberg - Bad Homburger Kreuz 130000 (2005) / 114600 (2010)
    Bad Homburger Kreuz - Nordwestkrezuz: 132500 (2005) / 122100 (2010)

  • Kurt-Schumacher-Straße / Konstablerwache

    Durch die gerade begonnene Umgestaltung der Straßenbahn- und Bushaltestelle Konstablerwache hat einige baulich kleinere Änderungen an der Kurt-Schumacher-Straße (Satellitenkarte) zur Folge:


    • Autospuren - Die Kurt-Schumacher-Straße wird im Bereich der Haltestelle auf beiden Seiten von zwei normalen auf je eine überbreite Spur verschmälert
    • Taxistand - Wird von der Konstablerwache ein Stück nach Norden verlegt, sodass die Taxis zukünftig vor Elektro Conrad warten und die Wache nicht blockieren
    • Gehweg an der Nachtbushaltestelle vor dem C&A - Wurde bereits etwas verbreitert und Bäume gepflanzt
    • Haltestelle - Sie wird etwas länger und erhält Rampen für einen stufenfreien Zugang
    • Treppen an der Konstablerwache - Wenn ich die im verlinkten Artikel gezeigte Grafik richtig interpretiere, will man auch die östlichen Ecken des Plateaus "kappen", um den Fußgängern von/zur Rolltreppe bzw. Übergang mehr Raum zu gehen.


    Die Verringerung der Fahrspuren auf je eine wird die Autofahrer nicht freuen. Bisher schon bildet sich in Richtung Norden auf der rechten Spur regelmäßig durch die wartenden Rechtsabbieger in die Zeil ein kleiner Stau. Zukünftig dürfte die Spur mangels Überholmöglichkeit öfters verstopft sein. Bis Ende Mai will man den Umbau abgeschlossen haben. Gestern Abend:



    Bild: epizentrum

  • Einerseits finde ich es gut, wenn man Straßen verschönern und die Aufenthaltsqualität steigern möchte. Andererseits betrachte ich es immer kritischer, dass man momentan einen Verkehrskollaps regelrecht am Reißbrett plant.


    Ich habe gestern mittags um 13h von der Offenbacher Innenstadt bis zum Frankfurter Hauptbahnhof 1,5 Stunden gebraucht! Sonst reichen 30 Minuten. Grund war die Sperrung des Untermainkais. Für diesen gab es glaube ich auch mal Überlegungen ihn einer "Verkehrsberuhigung" zu unterziehen. Wenn nun die Kurt-Schumacher-Straße jeweils eine Spur weniger hat, auf der alten Brücken -bwo es sich eh schon staut - die Linksabbiegerspuren wegfallen, die Berliner Straße & Untermainkai irgendwann auch mal verkleinert oder in der befahrbaren Geschwindigkeit eingeschränkt werden sollten, dann frage ich mich wo dann all die Autos lang sollen. Wegzaubern kann man sie nicht. Zumal bei mit wachsender Bevölkerung sicher auch die Verkehrsbelastung wachsen wird. Staus wie gestern dürften dann alltäglicher werden & tragen sicherlich nicht zu einer positiven Umweltbilanz der Stadt bei. Anstatt 6 Liter hatte ich gestern einen Verbrauch von 12 Litern.


    Das an der Berliner was getan werden muss ist mir auch klar und ich finde es wie gesagt gut, dass die Stadt diese bisher recht hässlichen Straßen in der Innenstadt aufwerten will. Aber ich finde die Aufenthaltsqualität einer Innenstadt liegt auch darin, dass man sie auch mit dem Auto gut & schnell erreichen kann. Denn trotz der aktuellen Spritpreise wäre Bahnfahren für mich teurer.


    Ich gehe gerne zur Zeil & Umgebung. Wenn ich dafür zukünftig aber lange im Stau stehen müsste oder fast 8 € für Hin- & Rückfahrt mit der S-Bahn zahlen muss, dann überlege ich mir 2 mal ob ich nicht woanders hingehe. Ob das im Sinne der innenstädtischen Geschäfte ist, weiß ich nicht.

  • Peter-Behrens-Straße (Ostend)

    Am Osthafen wird bis Ende 2014 eine lange und eine kurze Sackgasse zu einer "richtigen" Straße zusammengeschlossen. Die ausgebaute Peter-Behrens-Straße wird dann die Riederhofstraße über das ehemalige Areal des Gaswerks Ost mit der Schielestraße verbinden (Luftbild). Das geht indirekt aus dieser aktuellen Magistratsvorlage hervor. Meiner Vermutung nach dürfte das Projekt (auch) in Zusammenhang mit dem hier angesprochenen Verkauf des Prologis-Areals an die Samson AG stehen. Das bisher mit einem überwachten Zaun abgeschirmte Logistikzentrum steht zwischen geplanter Straße und Main, unten im Plan im grün markierten Bereich.



    Plan: Stadt Frankfurt am Main

  • Die FAZ gibt in diesem Artikel einen Überblick über die anstehenden Verkehrsprojekte und macht schon in der Überschrift deutlich, dass viele noch eine "Utopie" seien. Die hessische Straßenverwaltung ist sich aber zumindest sicher darüber, dass Gegner des Riederwaldtunnels dieses Projekt nicht mehr stoppen können. Letztes Hindernis war wohl eine Fledermauskolonie, weshalb man den Tunnel 6 Meter weiter südlich bauen will. Das hessische Verwaltungsgericht in Kassel muss aber noch entscheiden, ob dies ausreichend ist.


    Die Einhausung der A661 wird von den verantwortlichen Verkehrspolitikern dagegen als "Jahrhundertprojekt" bezeichnet, was laut FAZ wohl daraufhin deutet, dass es noch einige Zeit dauert, bis die Einhausung realisiert wird.


    Bezüglich der Straßen wird sonst nur hier im Forum bekanntes erwähnt. Nämlich dass der Bau der Abfahrt von der A5 aus Richtung Norden nach Niederrad begonnen wurde und dass die letzten Jahren an der A661 Anschlussstellen für Eschbach und Heddernheim geschaffen wurden.


    Alles weitere bezieht sich auf den Schienenverkehr, nachzulesen in diesem Thread.

  • Haltestelle Konstablerwache

    Der letzte Beitrag findet sich hier. Ein frischer Schnappschuss von der Baustelle lässt bereits die Umrisse und Breite der beiden Bahnsteige erkennen:



    Bild: epizentrum