RRX - Rhein-Ruhr-Express [in Bau]

  • Grundsatzvertrag zur RXX-Fahrzeugbeschaffung

    PM: "Die europaweite Ausschreibung von rund 80 barrierefreien Doppelstock-Fahrzeugen für den Rhein-Ruhr-Express (RXX) startet im Oktober. Die Ausschreibung umfasst zugleich die Wartung der Züge mit der Garantie täglicher Verfügbarkeit für 30 Jahre. Den entsprechenden RRX-Grundsatzvertrag haben das NRW-Verkehrsministerium und die drei SPNV-Aufgabenträger - Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Zweckverband Nahverkehr Rheinland und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe - heute unterzeichnet.
    Bis zu 900 Millionen Euro werden in die Züge investiert. Die Fahrzeugbeschaffung ist von der Vergabe der Eisenbahnbetriebsleistung entkoppelt. Eigentümer der Fahrzeuge werden die Zweckverbände; sie verpachten diese dann an ein oder mehrere Eisenbahnverkehrsunternehmen.
    Die neuen Wagen sollen ab 2018 fahren, auch wenn der RXX dann noch nicht den Betrieb aufgenommen hat. Die Fahrzeuge werden auf den Linien RE1, RE4, RE5, RE6 und RE11 eingesetzt.
    Für den RRX muss das Schienennetz so ausgebaut werden, dass entlang der Strecke zwischen Dortmund und Köln ein vom Fernverkehr unabhängiger Betrieb im 15-Minuten-Takt abgewickelt werden kann."


    Quelle: idr

  • Düsseldorf-Benrath

    Die Rheinische Post schrieb heute, dass der vorerst nicht geplante RRX-Halt in Benrath zusätzlich 75 bis 94 Mio. EUR kosten würde. Die Strecke müsste auf einer Länge von ca. 3 Kilometern 6-gleisig ausgebaut werden, dazu kämen mehrere Ingenieursbauwerke. Der Bundesverkehrsminister hat kürzlich einigen Düsseldorfer Politikern versprochen, die Machbarkeit des Haltes in Benrath erneut zu prüfen.

  • VRR schreibt Betrieb auf den Linien des künftigen RRX aus

    PM: "Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) schreibt als federführender Aufgabenträger den Betrieb des Rhein-Ruhr Expresses (RRX) ab 2018 aus. Betroffen sind die fünf RE-Linien (RE 1, 4, 5, 6 und 11), die perspektivisch in das RRX-System überführt werden sollen. Das Leistungsvolumen umfasst insgesamt 14,2 Millionen Zug-Kilometer pro Jahr. Damit ist das SPNV-Wettbewerbsverfahren nach VRR-Angaben das größte in Deutschland seit der Marktöffnung.
    Träger der Ausschreibung sind neben dem VRR der Zweckverband Nahverkehr Rheinland, der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord sowie Verkehrsverbund und Fördergesellschaft Nordhessen mbH.
    Der Zuschlag wird voraussichtlich im Herbst erteilt, die Verträge laufen dann von 2018 bis 2033. Parallel soll im vierten Quartal auch der Hersteller der Fahrzeuge den Zuschlag erhalten. Gemäß dem RRX-Grundsatzvertrag zwischen dem Land und den beteiligten Aufgabenträgern wird für den Rhein-Ruhr Express die Beschaffung der Züge vom späteren Betrieb getrennt."


    Quelle: idr
    Infos: www.vrr.de

  • Baumassnahmen im Raum Düsseldorf

    Die RP berichtete gestern über die im Raum Düsseldorf vorgesehenen Baumassnahmen - die Strecke zwischen Düsseldorf-Reisholz und Duisburg wird sechsgleisig ausgebaut, entlang der Strecke werden 3-4 Meter hohe Lärmschutzwände entstehen. Südlich des Düsseldorfer Hauptbahnhofs wird die Strecke 10 Meter weiter westlich als jetzt (in den Volksgarten hinein) reichen.


    2015 beginnt das Planfeststellungsverfahren - es wird eine starke Einbeziehung der Anwohner angestrebt, um Ärger wie beim Stuttgart 21 zu vermeiden.

  • Erste Finanzierungsvereinbarungen zum RRX sind unterzeichnet

    PM: "Bund, Land NRW und Deutsche Bahn haben die ersten beiden Verträge zum Rhein-Ruhr-Express RRX und zum Ausbau des Dortmunder Hauptbahnhofs unterzeichnet. 200 Millionen Euro werden in den ersten Planfeststellungsbereich investiert, der die Strecke zwischen Köln-Mülheim und Langenfeld-Berghausen umfasst. Sobald Baurecht vorliegt, kann die Bahn mit dem Bau beginnen. Grünes Licht gibt es auch für den rund 107 Millionen Euro teuren Ausbau der Knotenpunkts Dortmunder Hauptbahnhof. Begonnen wird voraussichtlich im ersten Quartal 2017. Von den Kosten trägt der Bund 46,5 Millionen Euro, das Land NRW 45,2 Millionen Euro und die DB Station&Service AG 15,7 Millionen Euro.
    Auch eine Planungsvereinbarung für den Ausbau weiterer Stationen auf den Außen-Ästen der geplanten RRX-Strecke wurde heute unterzeichnet. Die Planungskosten betragen rund. 5,5 Millionen Euro und werden vom Land NRW getragen."


    Quelle: idr
    Infos: www.rrx.de

  • Siemens soll den Zuschlag für 82 neue RRX-Züge erhalten

    PM: "Die Züge des geplanten Rhein-Ruhr-Express werden voraussichtlich von Siemens gebaut. Das gaben die am RRX beteiligten Zweckverbände unter Federführung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) nach dem Ende des europaweiten Vergabeverfahrens bekannt. Siemens wird die RRX-Züge konstruieren, produzieren und über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren instandhalten. Insgesamt sollen 82 Fahrzeuge gebaut werden. Ende 2018 sollen die ersten in Betrieb gehen.
    Das Land NRW hat das Verfahren kontinuierlich begleitet und wird sich am Kauf der Fahrzeuge mit 60 Millionen Euro beteiligen.
    Noch müssen alle Zweckverbände der Entscheidung zustimmen."


    Quelle: idr

  • Die Betreiber-Ausschreibung

    Focus meldete Ende April, dass es in der unter #83 erwähnten Ausschreibung fünf Bieter gibt, darunter die DB und den britischen National Express. Die DB sieht wenig Chancen auf den Zuschlag - da sie in den letzten Monaten nur noch gelegentlich fährt, freut es mich geradezu. Vielleicht wäre es jedoch sicherer, die Linien aufzuteilen - sollte in einem der Unternehmen (schon wieder mal) gestreikt werden, würden zumindest die anderen fahren - dort, wo entlang der Hauptstrecke die Linien gebündelt sind.

  • Eine Randnotiz: Nachdem die Leistungsausschreibungen beendet sind (siehe die drei vorherigen Beiträge), und =MO"]Siemens erfolgreich um die Lieferung und den Betrieb der Fahrzeuge bieten konnte, baut sie nun ein Betriebswerk im Dortmunder Norden.
    Baustart für das Betriebswerk an der Bornstraße soll laut WAZ/derwesten.de im Oktober erfolgen.
    Hier, wo sich die mehrere RRX-Linien teilen, wird die Flotte von 82 Fahrzeugen vom Typ Desiro HC gewartet werden. Der Wartungsvertrag läuft mit Siemens und dem VRR läuft über 32 Jahre, hierzu hat der VRR das Gelände gekauft und an Siemens verpachtet.

  • RRX-Nutzenstudie

    PM: "Das Ruhrgebiet wird in mehrfacher Hinsicht vom geplanten Rhein-Ruhr-Express (RRX) profitieren. Das geht aus einer Nutzenstudie für die Region hervor, die NRW-Verkehrsminister Michael Groschek heute in Düsseldorf vorgestellt hat. Für das Ruhrgebiet bedeute der RRX vor allem eine engere Verknüpfung mit dem Rheinland und mit Westfalen, so der Minister. Er verbessere die Mobilität von vielen Zehntausenden Pendlern und sei Tempomacher für Nordrhein-Westfalen. So haben laut Studie etwa eine Million Pendler in den Städten und Gemeinden mit RRX-Halt im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Zugang zum RRX. Zudem wird das Angebot für Bahnfahrer deutlich erhöht. Zwischen Dortmund und Duisburg sollen beispielsweise im RRX werktags 80 Züge je Richtung verkehren. Das entspreche einer Steigerung des Angebots um mehr als 40 Prozent gegenüber 2016, heißt es in der Studie.
    Positive Effekte vermerkt die Studie auch für die Wirtschaft, u.a. durch Aufträge für Unternehmen der Bahnbranche und durch eine Entlastung der Autobahnen.
    Mehr als 2,65 Milliarden Euro fließen in den kommenden Jahren in den Ausbau des Rhein-Ruhr-Express in ganz NRW. Hinzu kommen 800 Millionen Euro für die Beschaffung von 82 RRX-Zügen. Im Ruhrgebiet werden für den RRX insgesamt 31 Stationen umgebaut. Ende 2018 sollen die ersten Fahrzeuge auf der Strecke Düsseldorf-Kassel in den Regelbetrieb gehen, unter anderem über Duisburg, Essen und Dortmund."


    Quelle: idr
    Infos: www.rrx.de

  • Rhein-Ruhr-Express startet Testphase

    PM: "Nun geht er auf die Schiene: Siemens schickte jetzt den ersten von insgesamt sieben Prototypen des Rhein-Ruhr-Express (RRX) im unternehmenseigenen Prüf- und Validationcenter (PCW) in Wegberg-Wildenrath in den Testbetrieb. Der Einsatz des RRX im öffentlichen Nahverkehr ist für Ende 2018 geplant. Damit liegt das Projekt nach Angaben von Siemens im Zeitplan. Auf der Hauptachse zwischen Köln und Dortmund soll der RRX im 15-Minuten-Takt die Metropolen der Rhein-Ruhr-Region verbinden. Siemens soll 82 Züge liefern und übernimmt die Wartung für 32 Jahre. Siemens wurde im März 2015 von den Zweckverbänden Nahverkehr Rheinland (NVR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) mit der Lieferung von 82 Elektro-Triebzügen vom Typ Desiro HC und der Wartung für einen Zeitraum von 32 Jahren beauftragt. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von über 1,7 Milliarden Euro."


    Quelle: idr
    Infos: www.siemens.com

  • 146 Mio Euro für RRX-Ausbau zwischen Essen & Bochum

    PM: "Bund und Deutsche Bahn haben heute die Finanzierungsvereinbarung in Höhe von 146,2 Millionen Euro für den Infrastrukturausbau des Rhein-Ruhr-Expresses (RRX) zwischen Bochum und Essen unterschrieben. Damit kann die Planung für die Planfeststellungsabschnitte in beiden Städten zum Abschluss gebracht und mit der Vorbereitungen für den Bau begonnen werden. Die Deutsche Bahn erwartet Anfang 2018 Baurecht für diesen Abschnitt. In den Planfeststellungsabschnitten in Essen und Bochum sind Bauarbeiten an insgesamt acht Kilometer Schiene vorgesehen. Erforderlich sind ein Kreuzungsbauwerk, Anpassungen an 31 Weichen sowie der Neubau von Schallschutzwänden.

    Der RRX ist das bedeutendste Schieneninfrastrukturprojekt im Land. Die aktuelle Finanzierungsvereinbarung ist die vierte von insgesamt sechs zum Ausbau der Infrastruktur zwischen Köln und Dortmund. Im März dieses Jahres fand der offizielle Baubeginn im Planfeststellungsabschnitt Köln-Mülheim statt. Die weiteren Abschnitte werden sukzessive umgesetzt. Nach Umsetzung aller Infrastrukturmaßnahmen ist auf der Strecke Köln über Duisburg nach Dortmund die Taktverdichtung auf einen 15-Minuten-Takt möglich."


    Quelle: idr

  • Ausblick 2018ff.

    2018 soll im Vorlaufbetrieb der Rhein-Ruhr-Express bereits auf Teilstrecken in NRW rollen.

    2018: Größtes Teilprojekt des geplanten Rhein-Ruhr-Expresses (RRX) wird in 2018 der Bauabschnitt 4 in Mülheim an der Ruhr sein. Geplant sei ab April 2018 auf 2 km Strecke neue Weichen einzubauen sowie Oberleitungen und Signale anzupassen.

    Ab 2019 soll mit der Bauvorbereitungen für die Abschnitte Leverkusen-Langenfeld und Bochum-Essen begonnen werden.

    Ab 2022 verschiebt sich dann der Schwerpunkt in Richtung Bauarbeiten: Fertiggestellt ist bislang nur ein RRX-Teilstück bei Köln. Für zwei von 15 Abschnitten liegt nach Angaben der Bahn Baurecht vor. Für weitere vier Bauabschnitte erwarte die DB Baurecht noch in 2018.

    Quelle: https://www.waz.de/region/rhei…18-voran-id213019839.html

  • Im Düsseldorfer Subforum wurde schon einiges über den RRX und insbesondere die Lösungen für Angermund diskutiert – die Angermunder Bürger fordern eine „Einhausung“, die Bahn will (erstmalig) Lärmschutzwände errichten.


    Da der RRX und auch der Ausbau in Angermund überregionale Bedeutung haben, halte ich es für besser, die Diskussion hier fortzuführen:


    Es gibt nun eine dritte Variante: Anstelle von nur zwei Lärmschutzwänden soll es eine dritte geben, die die RRX Gleise einschließt. Dadurch soll der Lärmschutz verbessert werden. Die BI Angermund spricht dagegen von einer „ebenerdigen Einhausung“, was in meinen Augen ein Tunnel ist.


    Quelle: WZ


    Eine Lösung für den S-Bahnhof Angermund sehe ich bei der BI übrigens nicht. Soll der auch unterirdisch gebaut werden? Oder sollen die S-Bahn Gleise weiter oberirdisch geführt werden?

  • RRX geht an den Start

    PM: "Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 gehen planmäßig die ersten Regionalzüge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) auf die Strecke. Insgesamt gehen 15 Fahrzeuge in Betrieb, gefahren wird auf der Linie RE 11, die Düsseldorf, Duisburg, Essen, Dortmund, Hamm, Paderborn und Kassel verbindet. Auf dieser Strecke sind täglich bis zu 43.000 Fahrgäste unterwegs.


    Mit den RRX-Wagen soll sich der Fahrkomfort deutlich verbessern. So ist der Rhein-Ruhr-Express als weltweit erster Serien-Zug mit einer neuen Hochfrequenz-Scheibenlösung ausgestattet, die den Mobilfunkempfang in Zügen optimiert. Außerdem bieten die neuen Züge mehr Platz.

    Gebaut werden die Wagen von der Firma Siemens. Siemens Mobility übernimmt auch die Wartung und Instandhaltung über 32 Jahre. Dafür hat das Unternehmen in Dortmund-Eving bereits ein Instandhaltungswerk gebaut.

    Nach der Inbetriebnahme auf der Linie RE 11 sollen bis Ende 2020 vier weitere Linien folgen."


    Infos: www.siemens.de/mobility
    Quelle: idr