Projekt "Opernplatz XIV" mit Sofitel Frankfurt Opéra (realisiert)

  • Im "Frankfurter Immobilienreport" Nr. 48 von April 2006 von Colliers Property Partners heißt es:


    -Baubeginn voraussichtlich Sommer 2008
    - Verhandlungen zw. Stadt, Investor und Mainova stehen kurz vor dem Abschluss
    - "Hülle" des neuen Umspannwerkes wird durch den Hotelinvestor finanziert, Kosten:9.1 Mio €, Bauzeit vsl. 18-22 Monate


    Anmerkungen: Alles mal wieder sehr sehr lahm. Wieso dauert der Bau eines kleinen Umspannwerkes 18-22 Monate ?! :nono:

  • Wie kommst du darauf, dass das ein kleines Umspannwerk wird? Das bestehende Umspannwerk ist im Gegenteil ziemlich groß und der Neubau soll dieses ja ersetzen. Und zwar als Unterflur-Bauwerk, was die Bauzeit vermutlich verlängert. Rund 1,5 Jahre Bauzeit dürften schon realististisch sein.

  • FAZ-Printausgabe vom 9. September 2006 ("Rhein-Main-Zeitung", Seite 56):


    - Der Magistrat hat dem Verkauf der Grundstücke an das Investorenkonsortium zugestimmt,
    - die noch fehlende Zustimmung der Stadtverordneten ist zu erwarten.
    - Bauantrag ist eingereicht.
    - Baubeginn des neuen Umspannwerks Herbst 2006.

  • Hoppla, das Bild habe ich auf der Expo-Real-Seite auch gesehen, habe es aber gar nicht als das Opernplatz-Hotel erkannt...
    Sieht sehr elegant aus, gefällt mir sehr gut. Und das alles in Sandstein! :daumen:

  • Wundervolles Projekt. Im Opernturmthread hatten wir ja schon angesprochen, dass die Modelle schlichter wirken. Wenn das der Fall sein sollte....HAMMER! Der Opernplatz und drumherum wird DIE Vorzeigeadresse in FFM. Meiner Meinung nach, werden auch das Stück Wallanlage und die Welle extrem profitieren. Danke fürs Posten.

  • Wirklich schön! Erst der Opernturm und jetzt dieses Hotel, dazu das FH4 Projekt ganz in der Nähe mit Wiederaufbau des Palais und die FH4-Türme! Kaum eine andere Stadt in Deutschland verbessert zur Zeit seine Innenstadt so wie es Frankfurt tut.

  • Danke fürs Bild posten, ich habs anscheinend vorher übersehen. Das Hotel wird sich genial einfügen, befürchte aber das es der Welle nicht helfen wird von dem "Dornröschenschlaf" aufzuwachen, solange man die Strasse überqueren muß um dorthin zu gelangen.

  • Diese unsägliche Welle braucht auch nicht aufwachen, am liebsten wäre es mir mann würde den Komplex, geschützt von seinen allgemeingefährlichen Wachmännern und Hundestaffeln, abreissen.

  • Ich laufe jeden Tag durch die Welle und finde sie gar nicht so schlimm. Sie ist mir nur zu tot. Mit dem Upper Westside ist jetzt gerade an warmen Tagen, wenn die Terasse genutzt wird etwas mehr Leben anzutreffen. Aber jetzt sind wir wirklich ot.

  • Die Welle ist furchtbar. Wenn der Opernturm (zumindest wenn die Blockrandbebauung gescheit ausfällt) und das Hotel fertig sind, dürfte der Opernplatz dann ein wirkliches Aushängeschild sein (mit Ausnahme der Südostecke). Gerade dann wird die Welle extrem negativ auffallen. Weil sie sowohl was Form und Gestaltung als auch die Materialwahl betrifft im völligen Kontrast zum Rest steht, und dieser Kontrast eben keiner ist mit dem man Leben kann, da die Welle nunmal alles andere ist, aber ganz gewiss keine gute Architektur.

  • Man kann sich auch in schlechter Architektur wohlfühlen, wenn die mangelnde Qualität der Architektur durch die der Nutzung mehr als kompensiert wird. Natürlich kann mann jetzt darüber spekulieren, ob diese beiden Aspekte nicht interdependent sind, aber das ist müßig.

  • Nach einer kurzen Meldung in der FNP soll der Bau des Unterflur-Umspannwerks Mitte 2007 beginnen, Vorarbeiten laufen bereits. Erst nach dessen Fertigstellung kann das noch auf dem Areal des geplanten Mandarin Oriental stehende alte Umspannwerk der Mainova abgerissen werden und der Neubau des Hotels beginnen.


    Eine langwierige Geschichte also. Zur Überbrückung der Wartezeit hier ein bislang unbekanntes Rendering des Mandarin-Oriental-Projekts vom Opernplatz her gesehen:



    Bild: ING Real Estate

  • Sehr schöne Perspektive. Man bekommt noch einmal einen schönen Eindruck vom Erscheinungsbild der gesamten Häuserzeile. Mit dem Hotel wird sich das Areal östlich der Oper mehr beleben, wovon vielleicht auch die Welle profitiert.