Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • WMF-Haus (Bethmann-58 / Kaiser-15), An der Staufenmauer 11, Bleidenstraße 1

    Das ehemals in "schweinchenrosa" gehaltene Eckhaus präsentiert sich jetzt im neuen Natursteinkleid. Die Gerüste fallen derzeit. Ein solides Erscheinungsbild:


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    Gut erkennbar sind die neuen Staffelgeschosse, EG und 1. OG sind noch in Arbeit. Im Gegensatz zu den kleinen Visualisierungen in #1.339 sind nun die "Features" der Fassade erkennbar: Versenkbare Außenjalousien, Glasbrüstungen, Aluprofile und öffenbare (das Wort gibt es tatsächlich) Fensterflügel. Detail:


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    Das Umbauprojekt an der Staufenmauer 11, vorgestellt in #1.376, ist soweit fertig. Für ein Bild der eher reizarmen Vorderseite blieb gestern keine Zeit, die Rückseite lässt das Auge jedoch an Balkonen und einer aufwendigen Kaminrohrinstallation hängenbleiben:


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    An der Bleidenstraße 1 - siehe zuletzt #1.473ff - läuft die Entkernung. Tätig ist J. Maul aus Wiesbaden. Wunderschöne Architektur übrigens:


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    Bilder: epizentrum

  • Biebergasse 6-10 / Börsenplatz 7-11

    Nach dem letzten Beitrag von Beggi aus erhöhter Perspektive in #1471 heute ein Blick vom Börsenplatz auf Straßenebene mit der Tiefgarageneinfahrt. Die drei Kellergeschosse bleiben lt. Bauschild erhalten. Links angeschnitten eine Betonpumpe der Firma Puma.


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  • Große Friedberger Straße 35

    Am Wohn- und Geschäftshaus mit dem "Auping Store" wird gearbeitet. Nach Entfernung des Putzes zeigen sich Reste einer plastischen Backsteinfassade, die schon einige Eingriffe hinter sich hat:



    Etwas näher:


    Bilder: epizentrum

  • Hatte neulich Gelegenheit mit dem Hausmeister zu sprechen. So wie ich es verstanden habe, gibt es da keine größeren baulichen Veränderungen. Die Fenster sollen erneuert werden und an der Fassade kommt wohl Naturstein zum Einsatz. Da ist zu hoffen, dass das Bild dann besser mit dem linken Nachbarn harmoniert.


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    Teil der alten Fassade am 3.8.21

  • Projekt "Taurus", Biebergasse 6-10 / Börsenplatz 7-11

    Die lange schon erwartete Visualisierung des Neubaus zum Börsenplatz, hier ist sie:


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    Bild: bloomimages / Tektonik Architekten


    Die Fassade soll, wie erwartet, außer aus Glas aus Naturstein bestehen. Den Auftrag auch für den Rohbau und die Gebäudehülle nebst Außenanlagen hat Lupp erhalten (das angewendete Verfahren ist hier beschrieben). Die Fertigstellung ist Mitte 2023 geplant.


  • Die Fassade zum Börsenplatz hin spricht mich nicht an. Trotz des angedeuteten Walmdachs fügt sich der Bau nicht gut zwischen seinen Nachbarn ein. Zudem wirkt die Gliederung der Fassade wie aus den späten 50ern / frühen 60ern und erinnert mich irgendwie an das stuttgarter Rathaus.

    Die Seite zur Biebergasse gefällt mir persönlich besser.

  • Die Fassade ist für mich weniger das Problem. Ich finde es links und recht zu wuchtig zu den angrenzenden Bauten. Würde man das Dach an den Kanten noch eine Etage weiter runterziehen, würde es nicht mehr ganz so massiv wirken. So wirkt es zu sehr wie ein massiver Klotz, der sich zwischen die Altbauten gezwängt hat - und diese dabei leider völlig in den Hintergrund drängt.

  • ^ Das sehe ich auch so. Durch die hervorstehende Fassade und die unangemessene Gebäudehöhe werden die beiden historischen Gebäude links und rechts im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten gestellt. Hier hätte jeweils ein behutsamerer Übergang gefunden werden können, der erst die Fluchtlinie der Nachbarhäuser aufnimmt und erst dann hervorspringt. Das gleiche gilt für die Dachhöhen, die z. B. in Form eines Staffelgeschosses hätten aufgenommen werden können, um nach drei bis vier Metern in das 4. OG zu münden.


    Die Fassadengestaltung selbst finde ich ganz gelungen, hoffentlich wird das historische Börsengebäude in Wirklichkeit auch so gespiegelt.

  • Die Visualisierung ist schlicht und einfach schlecht. Ich verstehe, was ihr meint, aber ich denke, der entstehende Eindruck liegt zum großen Teil daran. Die Übergänge zum Bestand sind nahezu dilettantisch gemacht. So wird es nicht aussehen und nicht wirken.

  • Für diese Toplage, direkt gegenüber der Börse, wäre eine behutsamere Einfügung in die Umgebung mit den historischen Bestandsgebäuden wünschenswert gewesen. Eine gute Beschreibung zu der Baugeschichte rund um den Börsenplatz ist hier zu finden.

  • ^^ Der abgerissene Vorgängerbau ragte sowohl an der Biebergasse als auch am Börsenplatz aus den Gebäudefluchtlinien heraus, wie das z. B. auf den von Wikos verlinkten Bildern zu sehen ist. Meiner Meinung nach erlaubt es das Baurecht, in den vorher vorhandenen räumlichen Grenzen wieder neu zu bauen. An dieser Stelle der Stadt mit vielen tausend Passanten täglich ist jeder m2 Gewerbefläche sehr teuer. Ich vermute eher, dass die Visualisierung den geplanten Endzustand relativ genau zeigt und dass hier so viel umbauter Raum wie möglich entstehen soll.


    An der Biebergasse ist der Übergang zu den Nachbargebäuden geschickter gelöst worden. Hier sind Schrägen in der Fassade und ein Staffelgeschoss auf Dachhöhe der Nachbarn geplant. Eine solche Lösung hätte ich mir auch auf der Seite am Bösenplatz gewünscht.

  • Ich würde tippen, dass die Visu nicht nur, wie erwähnt, schlecht ist, sondern fehlerhaft. Die Geschosshöhen sind auf der Visu höher als im Altbau. Allein das kann ich mir nicht vorstellen, da wurde das Haus auf der Visu doch irgendwie vergrößert.

    Jedoch davon abgesehen finde ich die Kubatur mit Dach und - soweit man erkennen kann - Textur und Material der Fassade sehr gelungen. Da seid ihr schon ein wenig verwöhnt in Frankfurt, gleich rumzumäkeln…eure Neubauten sehen fast durch die Bank wertiger aus als vergleichbare anderswo im Lande - nicht Parchim oder Salzgitter meine ich damit, sondern wo auch Kohle und DAX-Firmen sind und wesentlich mieser gebaut wird: München, Stuttgart!

  • "WMF-Haus" (Bethmannstraße 58 / Kaiserstraße 15)


    Das Gerüst ist nun komplett gefallen und der Kran auch schon demontiert. Wie ich finde fügt sich das Gebäude ganz gut in die Ecke ein. An der Fassade/Verkleidung des EGs/Retailbereichs wird noch stark gearbeitet. Ich freue mich schon auf das fertige Ergbenis.



    Bilder: Skyview

  • Sehr elegant geworden. Durch die Glasbrüstungen an den Fenstern und die Blenden über den Fenstern (die im Licht offensichtlich in unterschiedlichen Farbschattierungen reflektieren) bekommt die Fassade kleine, aber wirkungsvolle Details. Ohne diese Extras wäre es eher nichtssagend.

    Den alten Glaserker im 1. OG vermisst man schon gar nicht mehr und der Knick in der Fassade bringt auch nochmal Spannung rein (der ist jetzt natürlich kein Extra, sondern dem Zuschnitt des Gebäudes geschuldet). Da fallen einem gleich ein paar weitere Gebäude ein, die ein solches Dezentes update gebrauchen könnten. Muss also nicht immer gleich Abriss und Neubau sein.