Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

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    Das mit der grauslichen Umgebung ist so eine Sache. Das Gebäude schließt an eine sehr gelungene postmoderne Spielart der Gründerzeit, die neben der Ostzeil auch die unmittelbar nördlich gelegene Kreuzung (Lange Straße/Zeil/Seilerstraße) prägt und zu einer der schönsten Ecken der Innenstadt macht. Anders sieht es bei der südlich gelegenen Kreuzung (Lange Str./ Allerheiligentor) aus. Bei letzterer gelte es architektonisch harsch zu intervenieren und zum Teil sogar nicht vor einem Abriss zurückzuscheuen. Gerade weil auch hier zwischen Allerheiligenstraße und Buttonnstraße eines der schönsten und spannendsten Gebäude der Stadt steht und großes Potential birgt.

  • Seilerstraße 3-7

    Die Anzeichen mehren sich, dass ein weiterer Unort vom Stadtplan getilgt wird. Es handelt sich um das Brachgrundstück Seilerstraße 3-5, auf dessen Rückseite der Wendehammer am Ende der Heiligkreuzgasse liegt.



    C: Stadtvermessungsamt Frankfurt a.M.


    Es hängt zwar noch kein Bauschild, aber in der vergangenen Woche wurde auf dem Bauplatz ein Raupenbagger entladen sowie H-Träger zur Herstellung des Baugrubenverbaus.


    Das Grundstück weist eine Problematik insofern auf, als beim U- und S-Bahnbau Ende der 70er/Anfang 80er Jahre in der Ostzeil Kanäle und Leitungen aus mir nicht näher bekannten Gründen nicht im Straßenverlauf verlegt wurden, sondern durch das Grundstück. Bisher scheiterten alle Bebauungsversuche, vor allem seinerzeit im Sanierungsverfahren, an den Kosten für die Verlegung der Leitungen. Einer Magistratsvorlage aus dem Jahr 2002 ist zu entnehmen, dass diese Kosten der Käufer übernommen hat, aber vom Kaufvertrag zurücktreten darf, falls sich die Verlegung als undurchführbar erweist. Ohne Leitungsverlegung scheint eine sinnvolle und wirtschaftlich vertretbare Bebauung zumindest schwierig zu sein. Jetzt also deutet sich an, dass es eine Lösung gibt.

  • Neue Kräme 27

    Eine kleine Fassadenauffrischung gab es an der Neuen Kräme 27, wohl einem Nachkriegsgebäude. Die Balkone haben ein neues Geländer und eine Blecheinfassung erhalten, die schmalen Faschen der Fenster wurden in weißer Farbe frisch gestrichen, und das Ladengeschäft im Erdgeschoss wurde gleich komplett umgebaut. Dort residiert ein "Maggi Kochstudio", was laut Umbauinformation demnächst wieder öffnet. Der Umbau begann wohl Ende Juni 2016. Ein Schnappschuss von heute:



    Bild: epizentrum

  • Suits19 (Börsenstraße 19)

    An der Börsenstraße höhlt man den Bestandsbau weiter aus. Die Fenster zur Nordseite sind herausgenommen, nur der Dachstuhl steht noch. Erstaunlich, dass dieser ansehnliche Massivbau letzlich zu so etwas werden soll. Telefonschnappschuss von heute, mit Nachbarn:



    Bild: epizentrum

  • ^Das ist in der Tat eher unerfreulich. Ich empfand das Gebäude bisher als zwar recht schlicht, aber doch gut proportioniert und gegliedert durch die geteilten Fenster und das Dach. Ein solides Nachkriegswerk, das sich eben in der Umgebung ganz gut eigefügt hat. Und auch die Renovierung des Nachbargebäudes versucht ja mit der leichten Dachschräge noch zwischen dem "Klotz" links und dem schrägen Dach von Nr. 19 zu vermitteln. Wenn dies nun so umgesetzt wird, wirkt die 17 vermutlich umso hilfloser dazwischen. Dezente aber qualitätvolle Lückenfüller haben einen schweren Stand in Frankfurt...

  • Seilerstraße 3-7

    Tunnelklicks hier geäußerte Hoffnung, dass an dieser Stelle der Seilerstraße ein kleines, aber wichtiges Stück Stadtreparatur stattfindet, ist berechtigt.


    Tatsächlich geht es los, die Erdarbeiten zum Aushub der Baugrube haben begonnen.



    Dem Bauschild nach wird ein Mehrfamilienhaus gebaut:



    Architekt ist ein Heiner Jaegermann aus Frankfurt. Ich habe bislang leider keine Entwürfe von ihm finden können, insbesondere auch nicht zu diesem Projekt. Herr Jaegermann hat auch keine richtige Webseite, hoffentlich kommt dennoch was vernünftiges dabei heraus. Auch wenn irgendeine Abschlußbebauung an dieser Stelle immer besser als der Jetztzustand ist hoffe ich dennoch auf ein anständiges Ergebnis.


    Bilder: von mir

  • Danke, marty-ffm. Der auf dem Bauschild ausgewiesene Bauherr hat diese Visualisierung online, zu sehen ist offenbar die Südseite:



    Bild: AGI-Gruppe / Ralf Schober


    Sieht durchaus nach etwas Vernünftigem aus. Nach Angabe der AGI-Gruppe entstehen Mietwohnungen, genauer 17 Einheiten mit zwei Zimmern und Wohnflächen zwischen 44 und 60 Quadratmetern.

  • Römerberg 9, Ostzeile Römerberg

    Vom Römerberg 9 hatte ich etwas mehr erwartet. Ich finde die Idee eines "Glasfachwerks" im schwebenden Querformat mit spitzem Satteldach nach wie vor ansprechend, und auch die Umsetzung ist gelungen. Die Visualisierung suggeriert jedoch eine weitgehend glatte, bedruckte Glashaut mit feinen Scheibenprofilen. In der Realität sieht man die vielformatigen Glasscheiben deutlicher, was zu etwas Unruhe führt:



    Der gläserne Eingangsbereich auf der Nordseite:



    Weitgehend fertiggestellt ist der rückseitige Nebentrakt mit wieder passierbarem Durchgang zur Fried-Lübbecke-Anlage:



    Am Ostzeilen-Sanierungsprojekt hat man mit der Einrüstung des Riegels zwischen Rapunzelgäßchen und Schwertfegergasse begonnen:



    Bilder: epizentrum

  • ^Ich finde, dass die Simulation ziemlich nah an das Endresultat heranreicht. Es geht mir eher umgekehrt, dass wenn ich das Endresultat sehe, mir erst auffällt, dass mir eben diese Unglattheiten am Render nicht so bewusst geworden sind. Letztlich halte ich es für ein relativ gelungenes Experiment, wie man einen modernen Bau so leicht gestalten kann in seiner Transparenz und Spiegelung, dass er weder erdrückt noch dominiert. Die Fachwerkigkeitsillusionierung ist garnicht so schlecht.

  • Barings baut den Frankfurter Garden Tower um

    Der Asset-Manager Barings Real Estate Advisers hat im Auftrag von Tristan Capital Partners, die das Objekt Ende 2015 erworben hatten, den Brandschutz und die Gebäudetechnik überarbeitet, eine Musteretage mit flexiblen Bürozuschnitten im siebten Stock sowie das Cafè Shrebers`s am Empfang eingerichtet.


    Im Frühjahr 2017 soll die Dachterrasse neu gestaltet und die Lobby bis zum Jahresende komplett überarbeitet werden. (Anmerkung zur Lobby: Schon wieder möchte man sagen nach der umfangreichen Renovierung in 2006)


    Derzeit stehen etwa 39% der rund 25.ooo qm Mietfläche leer. Barings verhandelt aber mit Interessenten über ca. 5.000 qm, wie heute in der Immobilien-Zeitung o n l i n e berichtet wird.

  • Schöne Aussicht 8 / Hinter der Schönen Aussicht 7

    Das letzte Update ist schon eine Weile her und so nähert sich das Neu- und Umbauprojekt Schöne Aussicht 8 / Hinter der Schönen Aussicht 7 (Lage) der Fertigstellung. Das Haus zum Main hin wurde renoviert und erhielt einen neuen Dachstuhl...



    ...während der Neubau in der Straße Hinter der Schönen Aussicht seine Nachbarn überragt und diese baulich eher rustikale Ecke - soweit man erkennen kann - zumindest ein wenig aufhübschen wird.



    -Bilder von mir-

  • Töngesgasse 32 / Hasengasse 13

    Ein weiteres Haus der Nachkriegszeit verhüllt seit kurzem ein Baugerüst. Es handelt sich um das Eckhaus Töngesgasse 32 / Hasengasse 13 (Wolle Rödel, siehe auch auf der Luftbildkarte) schräg gegenüber der Stadtbibliothek. Die ursprüngliche Fassade liegt bereits frei und outet sich als Vertreterin der Fliesen-Verkleidung, in diesem Fall in blau-weißer Farbe. Schnappschuss von heute morgen:



    Näher:



    Ein Bauschild konnte ich hinter dem Bauzaun ausmachen, aber mangels Adlerauge nicht lesbar ablichten. Online fand ich keines. Von zumindest einer Dämmung und Erneuerung der Fassade ist auszugehen, viel mehr als Putz erwarte ich am Ende jedoch nicht. Bis vor kurzem waren die Fliesen mit Steinplatten bedeckt. Sie liegen jetzt im Container: (Bild von gestern abend)



    Bilder: epizentrum

  • Seilerstraße 3-7

    Die von Tunnelklick in #1231 genannte Problematik scheint hier keine größeren Verzögerungen mitzubringen. marty-ffm dokumentierte in #1236 den Beginn der Aushubarbeiten, Stand heute ist bereits die Bodenplatte vollständig angefertigt. Allerdings ist man auch nicht besonders weit ins Erdreich vorgedrungen.
    Schmittchen zeigte in #1237 einen Entwurf.


    Schnell-und-Dreckig vom Telefon:



    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Die hier zuletzt in #1206 gezeigte Neubebauung der Schäfergasse 52 / Ecke Große Friedberger hat nun einen Mieter für den Gastronomiebereich gefunden.


    Hoffnungen auf eine Ausweitung des kulinarischen Angebots in Frankfurt wurden nicht erfüllt.


    Auf der Dachterrasse steht an der Ecke ein letztes Gerüst.