Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

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    Geht es dabei nicht sogar um Neubau? Nachdem die Katholische Kirche vorgelegt hat, kann doch die protestantische Konkurrenz nicht nachstehen; die wollen bestimmt auch so was wie das schicke Haus am Dom. Sind aber alles nur Gerüchte.

  • Einmal Querbeet

    ^ Mittlerweile wurde beim ehemaligen Pfarrhaus am Römerberg 9 (Alte Mainzer Gasse 2) auch der Keller ausgehoben, auch am angrenzenden Gebäuderiegel über die Alte Mainzer Gasse wird gearbeitet, momentan vor allem im Inneren.



    Quasi gegenüber wurde begonnen, das Gebäude Mainkai 35 zu entkernen. Letzte Bilder hier, Infobeitrag dort.



    Die Rückseite grenzt an die Alte Mainzer Gasse gegenüber dem ehemaligen Pfarrhaus.



    Das Gebäude Mainkai 40 wird renoviert. Um 1780 erbaut und um 1840 klassizistisch überformt und steht unter Denkmalschutz (wikipedia). Vorher sah es so aus.



    Die Rückseite ist schlecht einsehbar und wirkt etwas verbaut.



    Ebenfalls renoviert wird Römerberg 34, das "Haus zum Goldenen Rad". Erbaut 1955 gehört es sicher zu den gelungenen Beispielen des Wiederaufbaus.



    Details über dem Eingang, die Jahreszahl 1955 versteckt sich hinter der Gerüststange.



    Etwas weiter weg und ein wenig versteckt wird das Kapuzinerkloster hinter der Liebfrauenkirche renoviert (Schärfengässchen 3 / Ecke Holzgraben). Der vorherige raue Putz war ziemlich abgerockt und voller Graffiti, umso erfreulicher die Erneuerung.



    Am Eingang vom Schärfengässchen zum Innenhof entsteht ein flächiges Wandbild.



    -Bilder von mir-

  • Schäfergasse 52

    Erfreuliches aus der Schäfergasse. Aus der Grube am Kreisel (siehe zuletzt hier) wächst der Rohbau in die Höhe. Der Grundriss zeigt eine abgeflachte Ecke wie am gegenüberliegenden ehemaligen Prachtbau Große Friedberger Straße 46 (Bild). Eine schöne Verneigung vor der Nachbarschaft:



    Bild: epizentrum

  • Hier noch 2 Bilder von den ersten Fassadenteilen die jetzt am Bestandshochhaus der AOK angebracht wurden, Qualität bitte ich zu entschuldigen da mit Mobiltelefon und durch eine sehr schmutzige Busscheibe aufgenommen:




    Bilder: Adama

  • Schäfergasse 52

    ^^ Das Bauschild hilft weiter: Der Bau soll Gastronomie im EG/UG haben, Büros vom 1.-4.OG und eine Wohnung im 5.OG+Dachgeschoss. Also ingesamt 6 Etagen plus Dach. Bauherr ist die Mainhatten Properties GmbH aus Wiesbaden, der Entwurf stammt von Andreas Meuche von SPS Plan Architekten und Ingenieure aus Leipzig (homepage).

  • Generalsanierung Hochhaus AOK Hessen, Battonnstraße 40-42

    Aus der Nähe sieht man, dass die alte Fassade abgenommen wurde, die Fenster aber an Ort und Stelle blieben. Davor wird die neue Fassade angebracht. Demnach wird wohl dasselbe Verfahren angewendet, mit dem 2007/08 die Fassade des City-Hauses ("Selmi-Hochhaus") erneuert wurde. Dort wurden jeweils an den Wochenenden die alten Scheiben nach innen abgenommen, nachdem während der Woche die neuen Fassadenelemente mittels Arbeitsbühnen von außen angebracht wurden (Fotos). Während der Fassadenerneuerung konnten die Büros weiter genutzt werden. Auch die AOK ist offenbar nicht ausgezogen für die Umbauarbeiten.



    Bild: Schmittchen

  • Mainkai 35 / Römerberg 9

    Inzwischen hängt am abzubrechenden früheren Revisionsamt Mainkai 35 eine Abbruchgenehmigung aus. Diese weist Michael Landes als Entwurfsverfasser aus. Es spricht also vieles dafür, dass der Neubau - mehr oder weniger - der uns seit längerer Zeit bekannten Grafik entsprechen wird. Aus einer Stellungnahme des Magistrats, im Parlamentsinformationssystem zu finden, ergibt sich, dass im März 2015 eine Baugenehmigung für das Grundstück Mainkai 35 erteilt wurde, bezüglich "Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses mit zwei Schank- und Speisewirtschaften (Cafés) im Erdgeschoss und insgesamt 12 Wohnungen im 1. bis 4. Obergeschoss sowie einer Tiefgarage mit 15 Stellplätzen".


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    Der vorgebaute Pavillon des Abrisshauses ist bereits verschwunden. Robbi hat den Bau schon von den meisten Seiten für die Nachwelt dokumentiert, der Hof fehlt aber bisher. Mainblick vom Hof (in diesem Bereich wird dem Plan oben zufolge später der Kran stehen):



    Hofseite des Flügelbaus, gegenüber ist die rückwärtige Brandmauer des Hauses Wertheym:



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    Für das Projekt "Umbau und Erweiterung Evangelische Akademie Frankfurt" steht jetzt eine Infotafel vor dem Gebäude, leider ohne Visualisierung.



    Alle Bilder: Schmittchen

  • Mainkai 40, Alte Mainzer Gasse 21, AOK-Haus (Battonnstr. 40-42)

    ^ Mittlerweile ist bei Mainkai 35 auch der Dachstuhl abgebrochen, was man von unten kaum sehen kann (daher kein Foto). Mainkai 40 (zuletzt hier mit mehr Infos) ist fertig und sieht gut aus, wenn auch nicht mehr klassizistisch weiß.



    Schräg dahinter und ziemlich versteckt hinter dem Chor von St. Leonhard wird offenbar die Alte Mainzer Gasse 21 aufgestockt. Ob die Projekte zusammenhängen, kann ich nicht sagen.




    Die Generalsanierung des Hochhauses der AOK Hessen, Battonnstraße 40-42 (s.o.), schreitet voran (Zoom).



    -Bilder von mir-

  • Mainkai 40 (zuletzt hier mit mehr Infos) ist fertig und sieht gut aus, wenn auch nicht mehr klassizistisch weiß.


    Nein, statt weiß haben wir jetzt auch hier klassizistisch schlamm, wie z.B. schon in der Hochstraße. Angeblich ja die Lieblingsfarbtönung eines für Frankfurt zuständigen Denkmalpflegers. Aber in diesem Fall fügt sich das Ergebnis mal ganz gut in die heutige Umgebung ein, auch wenn das Haus auf den historischen Aufnahmen heller als die Leonhardskirche und der rechts von ihm stehende Bau mit der Sandsteinfassade erscheint. Von seiner 'Bezugsgruppe',der hellen klassizistischen Mainfront, die sich Richtung Alte Brücke anschloß, ist ja eh nichts mehr erhalten.
    Übrigens: wer den Mylius-Fotoband hat, kann erstaunt feststellen, daß die klassizistische Fassung 'nur' Ergebnis einer Renovierung ist und das Gebäude zumindest 1858 noch ein barockes Zwerchhaus besaß. Am schon vorhandenen Ecktürmchen ist es leicht zu erkennen.

  • Ich hatte angenommen, dass die paar Häuser östlich der Leonhardskirche wie beispielsweise der Saalhof als Baudenkmale von der Gestaltungssatzung "Nördliche Mainuferbebauung" von 2007 ausgenommen sind und deswegen diese Farbe möglich war. Aber, gerade nachgesehen, das ist nicht der Fall. In diesem Bereich ausgenommen ist nur das gründerzeitliche Gebäude Mainkai 39 von 1879, auf Robbis erstem Foto rechts daneben. Dann fragt man sich allerdings, wie die gewählte Farbe mit den RAL-Farben in Überstimmung zu bringen ist, die laut Anlage zu der Satzung (PDF) vorgeschrieben sind: Lichtgrau, Cremeweiß, Grauweiß, Signalweiß, Reinweiß, Verkehrsweiß, Papyrusweiß oder Perlweiß. Vielleicht die Vorletzte? Wenn man nach dieser Farbe bildergooglet, kommt u. a. das heraus.

  • Alte Mainzer Gasse 2 07/01/2015

    Der Neubau an der Adresse Alte Mainzer Gasse 2 - Vorgängerbeiträge u. a. hier und folgende - scheint sich zur Aufgabe zu setzen, sich nahtlos in die unpassende Umgebung einzupassen - das lassen zumindest die Fensterraster und Säulen vermuten.




    Alle Bildrechte liegen bei mir.

  • Man wird sehen. Die Pläne für das Projekt "Umbau und Erweiterung Evangelische Akademie Frankfurt" werden am 25. Januar vorgestellt, dann findet eine Pressekonferenz statt.


    In das Erdgeschoss des Neubaus Schäfergasse 52 (s. #1156) wird der frühere Döner-Imbiss zurückkehren, darüber Büros und oben eine Penthouse-Wohnung (Q).

  • Hoffnung für die B-Ebene Hauptwache

    Im südlichen Bereich der B-Ebene an der Hauptwache scheint sich eine Veränderung anzubahnen. Da der unterirdische Bereich Teil eines Verkehrsbauwerks ist, müssen wesentliche Änderungen planfestgestellt werden, weshalb die Öffentlichkeit Kenntnis von entsprechenden Vorhaben erhält.


    Entsprechenden Planunterlagen ist zu entnehmen, dass die VGF jetzt konkrete Anstrengungen unternimmt, die leerstehende rd. 1.600 m² große Ladenfläche (ex Kaufhalle bzw. Sportarena) neu zu vermieten. Damit dies gelingen kann, muss ein zeitgemäßer Lastenaufzug neu eingebaut werden.



    Bleibt zu hoffen, dass die Vermietung auch wirklich gelingt.


    Quelle: RP Darmstadt

    Erläuterungsbericht

    Übersichtspläne

  • Neubau Mainkai 35

    Der Abbruch des vom städtischen Revisionsamt genutzten Gebäudes Mainkai 35 (reichlich Fotos weiter oben im Thread) ist abgeschlossen. Der folgende Neubau wird im Wesentlichen so aussehen, wie diesem Forum seit eineinhalb Jahren bekannt. Informationen einschließlich eines verlinkten Fotos zur Vorkriegssituation oben ab Beitrag #1016. Besser als mittels der Grafik dort lässt sich das Geplante natürlich mit einer Visualisierung beurteilen:



    Bild: Landes & Partner


    Es entstehen bis Mitte 2017 zwölf Mietwohnungen und ein Restaurant, berichtet die FAZ heute in der gedruckten Ausgabe. Das Restaurant könnte wieder "Main-Terrassen" heißen, wie das bis zum Zweiten Weltkrieg an dieser Stelle ansässige Lokal. Die Fassade erhält zwei unterschiedliche Farben um an die Vorkriegssituation zu erinnern. Der Sockel wird mit der für Frankfurt typischen Basaltlava bekleidet. Wegen der Grafitti-Gefahr wird der Naturstein aber deutlich höher gezogen als üblich. Die Geschosse darüber werden verputzt, wobei hinsichtlich der Farbgebung die "Gestaltungssatzung für die nördliche Mainuferbebauung" aus dem Jahr 2007 zu beachten sein wird. Auch wegen der Satzung wird es ein steiles Satteldach geben, kein an sich von Landes & Partner präferiertes Mansarddach (offenbar auf der Grafik in #1016 dargestellt). Anders als zuvor wird die Tiefgaragen-Einfahrt künftig an der Alten Mainzer Gasse liegen.


    Auch erkannt ist der sehr unbefriedigende Zustand des Platzes zwischen der Leonhardskirche und dem Rententurm. Zumindest der Bereich direkt am Fahrtor wird von dem Neubau und der geplanten Gastronomie voraussichtlich deutlich aufwertet. Aber auch für den größeren Teil des Platzes hat das Stadtplanungsamt bereits Vorstellungen. Demnach sollen die 17 Parkplätze dort entfallen. Auch in andere Häuser in diesem Bereich soll Gastronomie und Einzelhandel einziehen, die Uferstraße soll beruhigt werden. Klingt gut - hoffen wir, dass es nicht wie sonst so oft bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag dauert, bis diesen Ideen Taten folgen.

  • Schäfergassse 52 + Stephanstraße 13

    An der Schäfergasse 52 hat man mit der 4.Etage begonnen (letzter Beitrag hier)



    Das Erdgeschoss und die 1.Etage der Stephanstraße 13 wurden bis auf das Betongerüst zurückgebaut. Ein Webebanner zeigt den neuen Mieter Ciro. (letzter Beitrag hier)