Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • ^ In Ergänzung zum Vorbeitrag die Seite zur Klingerstraße gestern:



    Die unterste Fassadenplattenreihe ist entfernt. Die hauchdünne Dämmung zwischen dem Beton und der Fassade dürfte eine der Gründe für die Sanierung sein.



    Bilder: epizentrum

  • ^ Weiter geht es im AOK-Reigen. Seit heute wissen wir, wie die Fassade aussehen wird. In einem Wort: Teilinvertiert. Die Fenster und ihre Profile bleiben in etwa gleich; sie liegen allerdings etwas nach innen versetzt in einem abgedunkelten Kastenrahmen. Die dunklen Lisenen (die hervortretenden vertikalen Säume) der aktuellen Fassade sind durch weiße, nach innen gekehrte Schienen ersetzt. Über den Fenstern liegen drei schmale Steinplatten übereinander, unter den Fenstern sind es zwei. Jalousie-Kästen gibt es keine mehr. Eine solide Sache, aber auch nichts atemberaubendes.


    Am aufgestellten Fassadenmuster irritiert mich die Spalte unterhalb der Fensterkante:



    Bild: epizentrum

  • Mainkai 5-7, Töngeshof (Töngesgasse 34-36)

    Bei Mainkai 5+6 (letzter Beitrag) wird immer noch gearbeitet, bei Nr. 5 links daneben ist auch auf der Rückseite das Gerüst abgebaut. Von hier betrachtet wird deutlich, dass Nr. 5 und 6 eigentlich zwei Häuser sind, was auf der Mainseite nicht zu erkennen ist (Foto).



    Der Töngeshof (letzter Beitrag) ist nun ein ganzes Stück höher als seine Nachbarn, sonst sieht man wegen der Planen aber immer noch kaum etwas.




    -Bilder von mir-

  • Stephanstraße 13, Schäfergasse 52, Hinter der Schönen Aussicht 7

    Der Umbau von Stephanstraße 13 (letzte Beiträge) hat begonnen, hier werden EG und 1.OG zur Nutzung als Schank- und Speisewirtschaft umgebaut. Wegen des Gegenlichts musste ich etwas "durch die Blume" knipsen :)



    Bei Schäfergasse 52 (letzter Beitrag) dürfte es bald wieder in die Höhe gehen.



    In den verwirrenden Untiefen des zweigeschossigen Kellers wurde Armierungsstahl verarbeitet.



    Hinter der Schönen Aussicht 7 ist oberirdisch mittlerweile inklusive Hinterhaus komplett abgerissen und geräumt worden. Nun hat man freie Sicht auf die deprimierenden Rückseiten von Schöne Aussicht 7 und 8.



    -Bilder von mir-

  • Das ist eine äußerst spannende Ansicht.
    - Sind doppelt tiefe Keller in diesem Bereich Fankfurts verbreitet oder nur hier weil das Grundstück so klein ist?
    - Wurden hier zur Großen Friedberger hin Lüftungs (?)schächte der Kelleretagen verschlossen oder musste stabilisiert werden, weil die Ziegelmauern nicht (mehr) tragen? Letzteres würde den bisher langsamen Baufortschritt erklären. Beim zweiten Betonabschnitt links scheint man die Kerbe für die Kellerdecke vergessen zu haben :-)
    - An der Wand zum Nachbarhaus wurden Betonabschnitte markiert - Wie beim U-Bahn-Bau, erst die Ecken, dann versetzt um zügig weiterarbeiten zu können
    - und ganz besonderes interessant finde ich die Öffnung (mit Sturz) im Ziegelfeld ganz links auf Höhe der Kellerdecke Tiefkeller: Gab es da einen Fluchtweg? Wenn ja, wohin?

  • Im Gründerzeitler gegenüber (der mit dem Lampenladen) gibt es auch einen zweigeschossigen Keller, mit diversen (Ex-)Verbindungen zu Nachbarhäusern, während des II. Weltkrieges als Luftschutzraum genutzt. Vielleicht gab es da auch einen Tunnel unter der Straße .....

  • Lange Straße 59 | Lange Straße 18

    Hier und dort wurde festgestellt, jeweils mit Fotos, dass das Gebäude Lange Straße 59 abgerissen wurde. An dessen Stelle entsteht nun ein Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage. Geplant sind dem Exposé zufolge 13 Eigentumswohnungen. Bauherr ist die rhein-main-haus GmbH aus Altenstadt. An dieser Stelle ihrer Website zeigt die Gesellschaft ein paar Bilder vom Abriss und der Bauvorbereitung.


    Der Neubau erhält eine (mit Riemchen) verklinkte Fassade, hier die Straßenseite:



    Ansicht der Hofseite:



    Bilder: rhein-main-haus GmbH


    ***


    Kürzlich habe ich beim Vorbeifahren gesehen, dass weiter im Süden der Straße nach Abriss eine weitere Lücke entstanden ist. Es handelt sich um die Lange Straße 18, die zuvor eingeschossig bebaut war. Das Gebäude nutzte ein Sanitär-Fachgroßhandel (Street View). Das Grundstück grenzt unmittelbar nördlich an das vor einigen Jahren umgebaute Franziska-Schervier-Altenpflegeheim. Wenn diese Information stimmt, dann entsteht dort "ein vollständig barrierefreies Wohnhaus für 20 [...] Bewohner mit einer psychischen Erkrankung, das auch 25 Tagesstruktur-Plätze bietet".

  • Lange Straße 59 | Lange Straße 18

    Die passenden aktuellen Bilder zum Vorbeitrag. Die Baugrube der Lange Straße 59



    und ein Blick auf die abgerissene Lange Straße 18, der Keller steht noch



    Bilder: thomasfra

  • Lange Straße 18, Schöne Aussicht 8/Hinter der Schönen Aussicht 7

    ^^ Ergänzend zu Schmittchens Informationen über die Lange Straße 18 (Lage) erfährt man über das Bauschild, dass das Vorderhaus um 2-4 Geschosse plus Staffelgeschoss aufgestockt (also vermutlich ab Kellerniveau neu gebaut) werden soll, der Entwurf dazu stammt von Dipl.-Ing. Jörg Hedderich aus Offenbach. Darüber hinaus wird beim Hinterhaus, welches direkt an die Obermainanlage grenzt, das Dach in neuer Form errichtet und zudem der Hof überdacht. Als Wohnheim mit elf Einheiten soll - so wie sich das Bauschild liest - nur das Hinterhaus genutzt werden, für das Vorderhaus ist von einem Beherbergungsbetrieb die Rede, sowie einer Wohnung im Staffelgeschoss.


    ^ Zusätzlich zu thomasfras Bild hier noch der etwas durch Bäume verstellte Blick auf das Hinterhaus von der Obermainanlage aus.



    Das Projekt Hinter der Schönen Aussicht 7 (letzter Beitrag, Lage) scheint auch das angrenzende Wohnhaus Schöne Aussicht 8 zu umfassen. Während sich bei ersterem wenig getan hat, kann man bei letzterem erkennen, dass der Dachstuhl neu errichtet wird.



    -Bilder von mir-

  • Töngesgasse 37 + 34-36 (Töngeshof)

    Töngesgasse 37 wurde vor einer Weile zwecks Renovierung eingerüstet. Das besondere an dem Haus ist, dass es wohl neben dem Haus Wertheym (zwischen Römerberg und Eiserner Steg, Foto) das einzige erhaltene Fachwerkhaus der Altstadt ist, auch wenn man von Fachwerk aktuell nichts sieht. Mehr zur Geschichte in den Beiträgen #264-266 aus dem Fragen-Forum, vor allem #266 von RMA. Demnach stammt das Gebäude aus der Zeit um 1720 und überstand als einziges auf der Südseite der Töngesgasse den Krieg. Die Renovierung hat den verbauten Schatz leider nicht sichtbarer gemacht, man hat sich farblich nur von krümelmonsterblau (Foto) zu kermitgrün weitergearbeitet. Statt des Fotoladens wird zukünftig eine Filiale der im Bahnhofsviertel ansässigen Restaurant und Smoothiebar "Livity" eröffnen. Hier eine Aufnahme von heute Vormittag.


    Nachtrag: Man kann das Gebäude auf dieser Aufnahme als linken Nachbar des Hauses erkennen, wo "W. Wächtershäuser" seinen Laden hat, übrigens noch heute im Nachfolgebau. Quelle: Töngesgasse.de



    Die Zeichen für das wahre Alter des Gebäudes sind etwas versteckt.



    Der Töngeshof (letzter Beitrag) lässt mittlerweile erste kleine Einblicke auf den fertigen Rohbau zu.



    -Bilder von mir-

    2 Mal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Das Ergebnis bei der Hausnummer 37 ist wie ein Punch von Wladimir Klitschko mitten in die Fresse. Pardon, aber es gibt noch nicht einmal ausreichend Anlass, eine Entschuldigung für diesen gehaltlosen Beitrag und für diese Ausdrucksweise zu formulieren.

  • ^ Ich habe hier Fotos in Blau ergoogelt - der Schmittchen'chen Formulierungen nach wäre die Wirkung wie ein Schlag von Vitali Klitschko in die Fresse. Wenn es damals nicht geholfen hat, hilft die jetzige schrille Farbe auch nicht.
    Dort im APH-Thread outeten sich Leute, den Denkmalschutz vergeblich auf das Gebäude aufmerksam machen zu wollen - wenn es eins der wenigen echten Fachwerkhäuser der Stadt ist, muss sehr böser Wille dahinter stecken, den Originalzustand mit sichtbarem Fachwerk (und Originalfarbgebung) nicht wiederherstellen zu wollen.

  • Vielleicht ist die Absicht des Besitzers ja genau die - solange es so aussieht wie jetzt, bleibt der Denkmalschutz weg. Sollte er es als Fachwerkhaus wieder herrichten, steht der Denkmalschutz auf der Matte...


    Außerdem passt das Grün doch prima zu dem von Oxfam im Nachbarhaus :rcain:

  • ... wenn es eins der wenigen echten Fachwerkhäuser der Stadt ist, muss sehr böser Wille dahinter stecken, den Originalzustand mit sichtbarem Fachwerk (und Originalfarbgebung) nicht wiederherstellen zu wollen.


    Die Frage ist ja, wie viel Originalsubstanz noch erhalten ist. Und da es vor dem Krieg offensichtlich verputzt war, wäre die Frage generell: Ist es ein besonderer, schützenswerter Bau. Oder reicht schon, dass es eines von drei Fachwerk-Gebäuden ist, die den II.WK in der Altstadt überlebt haben?


    Was ist die Originalfarbgebung? Beige, hellbraun?

  • Alte Mainzer Gasse 2

    Gibt es schon Informationen zum Abriss des Gebäudes Alte Mainzer Gasse 2, den kleinen Bau zwischen Personal- und Organisationsamt und Evangelischer Stadtakademie?

  • Alte Mainzer Gasse 2

    Zum Vorvorbeitrag: Mir ist zur Zukunft der Lücke an der Alten Mainzer Gasse 2 (siehe Karte) nichts bekannt. Jedenfalls ist das Pfarrhaus bereits verschwunden, und die Lücke hat man besenrein hinterlassen. Die nachfolgenden Bilder zeigen den Blick von der Fried-Lübbeke-Anlage nach Süden auf die Alte Mainzer Gasse. Im Umkreis von 50 Metern befinden sich Römerberg, Haus Wertheym, das Historische Museum und die Römer-Bauten selbst. Man könnte allerdings meinen, man befände sich am verlassenen Platz vor dem Bürgerhaus eines x-beliebigen Vorortes:



    In Richtung Historisches Museum / Alte Nikolaikirche:



    Bilder: epizentrum