Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • Schaut wenig originell und einmal mehr extraglatt aus. Das Muster letztes Jahr um diese Zeit war deutlich vielversprechender.


    Das Bauschild ist jetzt =B-2012-2243-4&tx_vierwdbafinfothek_infothek[action]=bauschild"]online. So wird das Vorhaben beschrieben: "Anbau an das bestehende Gebäude und Erweiterung der Verkaufsflächen im 1.Obergeschoss durch Schließung des Innenhofs, Fassadenänderung, Änderung des Eingangsbereiches für die Büronutzung sowie innere bauliche Änderung der Bürogeschosse". Das mit dem Anbau klingt ganz so als würde diese Spekulation (teilweise) wahr. Es baut die Firma Adam Hörnig, Aschaffenburg.

  • Slam Dunk für Mäckler

    Schon seltsam, da wird Mäckler mit Lob für OpernTurm und Goetheplaza überschüttet, aber man traut ihm bei diesem Bau keine Raffinesse zu, wohlgemerkt ohne bisher ein aussagekräftiges Rendering gesehen zu haben. Dieser Architekt ist längst zum Glücksfall für die Stadt geworden. Man wünschte sich, dass in der Nachkriegszeit mehr solche Architekten mit Weitsicht vorhanden gewesen wären. Es wird nicht mehr nur krampfhaft versucht der städtebaulichen Umgebung zu trotzen, sondern "zeitgemäß" gerecht zu werden. Das ist doch schonmal eine Errungenschaft. Ich bin mir sicher, dass die neue Runde Ecke eine charmante Einfallstor-Wirkung entfalten wird. Wenn dann als Schmankerl auch noch eine "Gegenwartsarchitektur-Kuppel" draufkommt, ist der städtebauliche Slam Dunk perfekt.

  • Da hast Du Recht, Golden Age. Erst nach einer Entwurfsveröffentlichung kann man etwas dazu sagen, was Hand und Fuß hat. Ich bin der Letzte, der etwas gegen Prof. Mäcklers Arbeit und Stil hat.


    Die Kuppel wäre ein Traum.

  • Alte Rothofstraße 9

    Im Vergleich zum letzten Bild ist der Sockel jetzt auch gerüstfrei. Das Foto mit mehr Vorder- und Hintergrund zeigt, dass sich eine schöne Perspektive bietet und der Neubau mit seinem hellen Stein eine gewisse Eleganz nicht abzusprechen ist, auch wenn ich ihn grundsätzlich in die Familie der Zweckbauten einsortieren würde. Das folgende Bild könnte - von Gerüsten befreit - glatt dem Rendering von 2011 Konkurrenz machen:



    Bild: epizentrum

  • epizentrum : Aus dieser Perspektive kann man in der Tat mit dem Bau leben. Nähert man sich allerdings dem Gebäude, dann bleibt von dem positiven Eindruck nichts mehr übrig. Der ganze Bau wirkt aus der Nähe farblos, nüchtern und langweilig.

  • Ein sehr sachliches Gebäude. Alleine durch die klar strukturierte Sandsteinfassade und die Aufteilung in 7 Vollgeschosse + 2 Staffelgeschosse, wirkt es ganz gut gegliedert.
    Nur Schade, dass die Attikazone so hoch geworden ist, das nimmt leider etwas die "Leichtigkeit".


    Was mich grübeln lässt: Könnte man ein solches Gebäude bereits einer Stilrichtung zuordnen? Gibt es in der Literatur schon entsprechende Vorstellungen wie man das angepasste Bauen mit Naturstein nennen könnte? (Beispiele: Goetheplaza oder das Sockelgebäude des Opernturms)
    Minimalistisch würde ich nicht vermuten, dafür kommt die Kubusform zu wenig hervor und die Materialien sind nicht wie üblich Stahl, Glas, Beton.


    Ich bin beim Lesen in der Bibliothek mal auf den Begriff "Steinerne Sachlickeit" gestossen.



    Bild 1: Aus einem Infobeitrag von epizentrum.
    Bild 2: Galerie von Matthias Besant.

  • Am Wochenende gab es Neuigkeiten zum Gebäude Große Bockenheimer Straße 45/Goethestraße 34, das zuletzt in #919 ff. erwähnt wurde. Wie die FNP am vergangenen Freitag und Samstag schrieb, wird ein 90qm großes Stück vor dem Gebäude in Richtung Opernplatz von der Stadt an den Investor für 1,66 Mio. € verkauft.


    Ziel soll es sein, den historischen Stadtgrundriss wieder zu rekonstruieren. Ob es ggf. sogar wieder zu einem Zustand ähnlich dem Vorkriegszustand kommt bleibt abzuwarten.


    Insgesamt ein sehr erkleckliches Sümmchen, dass die Stadt da erzielt, das sich allerdings leicht relativiert, weil 466.000 Euro davon allein für die Beteiligung an den Kosten anfällt, die entstehen, um das kleine Grundstück freizumachen. Unter anderem müssen Kabeltrassen und Kanalisation neu verlegt werden.

  • Zur Planung für die Große Bockenheimer Straße 45 /Goethestraße 34 schreibt heute die FAZ in der gedruckten Ausgabe. Wie vor dem Krieg soll eine "runde Ecke" entstehen. Das Büro Mäckler nimmt demnach Bezug auf die historische Situation, eine Rekonstruktion wird es aber nicht. Auf ein Türmchen als Abschluss wird auch verzichtet. Die Ecke wird aber betont, dadurch, dass sie höher wird als das sonstige Gebäude. Bestand und Anbau sollen später wie ein Haus wirken. Das Büro des Planungsdezernenten spricht von einem "Stück Stadtreparatur".


    Der Anbau wird der Zeitung zufolge neun Meter breit. Da rund 80 m² bisher öffentliche Fläche dafür gebraucht werden, wird er also ungefähr ebenso tief.


    Weil die Stadtverordneten noch nicht über den Grundstücksverkauf entschieden haben, sollen derzeit noch keine Entwürfe gezeigt werden. Eine Baugenehmigung liegt aber bereits vor (daher auch ein Bauschild). Die Fertigstellung ist im Spätsommer 2014 geplant. Es entstehen 1.300 m² Einzelhandelsfläche und 1.900 m² Bürofläche.

  • Börsentor (Börsenstraße 15)

    Die Hochtief Projektentwicklung (HTP) gibt in einer Pressemitteilung bekannt, heute sei die Grundsteinlegung offiziell gefeiert worden. Fertigstellung des Neubaus sei weiterhin Sommer 2014, die Büromietfläche betrage etwa 3.400 qm, die Ladenfläche 450 qm et cetera pp.

  • Stephanstraße 10/Brönnerstraße 20

    Micha81 stellte die Aufstockung des schlichten Gebäudes um ein Satteldach an dieser Stelle vor. Inzwischen sind Giebel und Dachstuhl mit Gauben links und rechts fertig, nur die Haut fehlt. Hier einmal ein Bild von oben:



    Bild: epizentrum

  • Kurt-Schumacher-Straße, Ecke Allerheiligenstraße

    Es gibt offenbar Überlegungen, das von Segmüller und früher auch von Sixt genutzte Eckhaus Kurt-Schumacher-Straße, Ecke Allerheiligenstraße (Street View) abzureißen. Für diese Stelle hat das Büro KSP Jürgen Engel einen Neubauentwurf gefertigt. Als Auftraggeber wird Hochtief Solutions genannt. Es soll ein Bürohaus werden, offensichtlich mit Einzelhandelsflächen in den unteren Geschossen. Ob es sich um eine Studie oder um einen Beitrag für ein Gutachterverfahren handelt, geht aus der Quelle nicht hervor und ist mir auch sonst nicht bekannt. Gut möglich also, dass im Falle einer Realisierung etwas anderes gebaut wird.



    Bild: KSP Jürgen Engel Architekten / Hochtief Solutions / Sichtvision


    Die Sixt-Autovermietung ist schon vor gut einem Jahr ausgezogen, seitdem steht dieser Bauteil meines Wissens leer. Denkbar, dass Segmüller die Frankfurter Stadtfiliale schließt oder verkleinert an eine andere Stelle verlegt, sollte es mit dem geplanten neuen Möbelhaus in Bad Vilbel klappen (zuletzt gab es einen Durchbruch bei dem ins Stocken geratenen Vorhaben). Eine Neubebauung der Ecke würde jedenfalls eine enorme Aufwertung dieses vernachlässigten Bereichs bedeuten. Es wird auch Zeit, dass der vor Jahren schon vorhergesagten Aufwertung dieses Teils der Stadt samt Ost-Zeil durch EZB & Co. Taten folgen.

  • Hallelujah, es wäre zu schön um wahr zu sein! Nicht nur, dass KSP innerhalb kürzester Zeit wieder mit einem runden Entwurf überrascht, sondern auch die dürftige Lage macht das Gesamtpaket hochattraktiv. Der Bestand an der Allerheiligenstr. ist, nett formuliert, "in die Jahre gekommen" und verbreitet beklemmenden Vorstadt-Muff. Vielleicht tragen die Sanierungsbemühungen der Stadt rund um die Kurt-Schumacher-Str. nun ihre Früchte? Auch bei der AOK will man ja Geld für eine Fassadenerneuerung in die Hand nehmen. Hoffentlich erhält auch das unsägliche Mainova Kraftwerk und das Gebäude mit der Strauss-Filiale an der Zeil 47-49 eine zeitgemäße Generalüberholung.

  • Dieser Bereich spielt ja auch in der ferneren Verkehrsplanung gemäß GVP 2005 eine wichtige Rolle.

    "Haltestelle Konstablerwache und angrenzendes Netz Die Bedeutung der Konstablerwache als zentrale Innenstadthaltestelle im Straßenbahnliniennetz und Hauptumsteigepunkt zur Stadtbahn wird durch die Konzentration der neuen Linien in diesem Bereich deutlich gestärkt. Dazu ist die Erweiterung der Haltestelle und eine Anpassung an die neue Aufgabe erforderlich. Als ein Ansatz für den Umbau / die Neuorganisation wird vorgeschlagen, die Gleise aus der Battonnstraße in die parallel verlaufende Allerheiligenstraße zu verlegen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass die Battonnstraße für den Kfz-Verkehr in beiden Richtungen geöffnet werden kann und zum anderen die Straßenbahnfrequenz im kritischen Knotenpunkt Kurt-Schumacher-Straße/Battonnstraße deutlich reduziert wird. Außerdem rückt die Ost-West-Achse der Straßenbahn näher an die Konstablerwache heran, so dass sich bei entsprechender Haltestellenlage in der Allerheiligenstraße relativ kurze Umsteigewege zur Konstablerwache ergeben. Die beschriebene Option ist als Systemskizze in der folgenden Abbildung 8-2 dargestellt...."
    (Q: M 35/2005, Anlage 1, S. 35 f).


    Bitte jetzt hier keine Nahverkehrsdiskussion eröffnen, aber ein große Haltestelle würde diesen Bereich, der z.Z. ein wenig "nebendran" liegt, schlagartig in eine 1a-Lauflage verwandeln. Wenn das wirklich käme, würde das der Gegend zu einer enormen Entwicklung verhelfen. Vielleicht beflügeln sich ja beide Projekte wechselseitig, schön wär's ja..

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  • Alte Rothofstr. 9, Goethestr. 25 + 34/Große Bockenheimer Str. 45

    Der Neubau des Sparkassen- und Giroverbands in der Alten Rothofstraße 9 (letzte Beiträge, Lage) ist so gut wie fertig, die Gerüste abgebaut. Hier die klassische und sicher auch vorteilhafteste Perspektive aus der Goethestraße.



    Von der Neuen Rothofstraße gesehen fällt die große Ähnlichkeit mit dem gegenüberstehenden Gebäude Alte Rothofstraße 8-10 auf, welches schon 2010 – ebenfalls vom Sparkassen- und Giroverband – fertiggestellt wurde (letzte Fotos). Im Hintergrund die Gerüste von One Goetheplaza.



    Vor einer Weile waren hier die markanten neuen Gauben der Goethestraße 25 Thema (letzte Beiträge, Lage). Dieselbe Form hat man für die zur Neuen Rothofstraße gelegenen Rückseite gewählt. Der Rest der Fassade ist noch nicht fertig, eine letzte Aufnahme davon gab es in der Mitte von diesem Beitrag.



    Der Umbau des Eckhauses Große Bockenheimer Straße 45/Goethestraße 34 (#917ff. und #928f, Lage) scheint allmählich konkreter zu werden. Bei der dem Opernplatz zugewandten Seite wurde bereits ein großer Teil der Fassadenplatten entfernt (Klick für Zoom).



    Neben dem in diesem Beitrag schon zu sehenden Musterstück an der Goethestraße hängen um die Ecke auch weitere Fassadenalternativen. Schon 2012 gab es Richtung Opernplatz allerlei Steinplatten, damals im Erdgeschoss. Heute hängen sie etwas höher (Klick für Zoom).



    -Bilder von mir-

  • Große Eschenheimer Straße 39/39a

    ^ Das klingt erfreulich, denn diese Schutzgerüste stehen ja schon eine geraume Weile und sehen einfach nicht gut aus, vor allem in dieser ansonsten ziemlich edlen Lage.


    Ein kleineres Projekt, dass ich hier mal angesprochen hatte: Das Gebäude Große Eschenheimer Straße 39/39a schien längere Zeit teilweise ungenutzt zu sein und machte generell einen nicht allzu frischen Eindruck. Vor einer Weile dann wurden Gerüste aufgebaut (04.09.)...



    ...und so sah es heute aus. Es wurde nur die Fassade neu gestrichen, womit das Haus wohl erst einmal erhalten bleibt.



    -Bilder von mir-

  • Bleichstraße 60-62

    Die Revitalisierung der Bleichstraße 60-62 hat begonnen, auf dieser und dieser Seite ist zu lesen, dass nur die Fassade und die Aufzugskerne erhalten bleiben. Die 7 Geschosse bieten eine Gesamtmietfläche von 5000 qm, bezogen soll das Gebäude dann 2014 werden. Bauherr ist Talanx Immobilien Management GmbH, Generalplaner .bieker AG. (hier und da 2 Infodisplays)
    Und um diese Prachtexemplar geht es:



    Bild: thomasfra