Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • Auch an das Erdgeschoss der Hochstraße 27 werden wohl noch Klappläden angebracht, die Beschläge sind bereits vorhanden. Damit ist dann der letzte augenfällige Unterschied zur Planung beseitigt. Eine in jeder Hinsicht vorbildliche Sanierung. Der versprochene Orden ist jetzt fällig.

  • zu Hochstraße 27: Wunderschön, das Haus hebt die ganze Ecke!


    ...und immer wieder unfassbar, was alleine die Klappläden ausmachen. Hat sich eigentlich noch kein kluger Ingenieur Gedanken gemacht, wie man diese Art von Fensterläden in die heutige Zeit tranferrieren könnte? Elektrischer Antrieb oder ähnliches? In Zeiten des (von mir durchaus unterstützen) Fassadendämmterrors sollte es reichtlich Argumente für Läden ohne Kältebrücke geben, vom optischen Gewinn ganz zu schweigen!

  • Kornmarkt 3

    Die langwierige Aufstockung ist jetzt vollendet. Letztes Foto und Links auf weitere Beiträge hier. Zustand von 2010 hier. Heute - mit Fenstern und hübsch im Sonnenlicht:



    Bild: epizentrum

  • Kornmarkt 3

    ist es nicht etwas sehr langweilig?
    Wenn ich an ein Penthouse an solch einer Stelle denke,
    sollte doch etwas mehr die Post abgehen, als ein Rundlauf um einer ansonsten unnutzbaren Terrasse um ein
    Bootshaus auf dem Trockenen.


    http://www.abload.de/img/penthauscqukm.jpg
    Bildverkleinerungen, aus dem www geklaut, sorry


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    Mod: Ebenfalls sorry, aber das geht nicht. Daher geURLt. Bitte unsere Richtlinien beachten.

  • ^^
    sollte der neue Bewohner des Penthouse deinen Gemschmack teilen, kann er ja ein paar effekthascherische Girlanden aufhängen..
    d.h. ich kann deine Kritik nicht nachvollziehen. Das haus ist schlicht, unaufdringlich, schön und vorallem kohärent. Und dass die Terrasse unnutzbar sein soll, verstehe ich auch nicht. Ein paar (höhere) Pflanzen in Richtung Strasse, schon hat man Privatsphäre und etwas mehr Ruhe. So in Etwa wäre eine Wirkung wie auf dem von dir verlinkten Bild ganz rechts durchaus realisierbar. Ich würde sofort einziehen.

  • Es gibt oben übrigens drei durch Balkongeländer abgetrennte Bereiche. Vom linken "Bullauge" geht horizontal nach links eines dieser Geländer nach außen weg. Kann man mit Adleraugen oder auf diesem Zoom-Bild erkennen (die Maintower-Besucher winken artig):



    Bild: epizentrum


    Der linke Bereich hat nur ein Doppelfenster nach vorne. Der Mittlere hat die große Mehrfachfensterreihe links neben den Bullaugen. Letztere haben keine Fenster, sondern sind offen. Der größte Bereich scheint der nach vorne Zeigende zu sein. Das Staffelgeschoss beherbergt also anscheinend drei eher kleine Wohnungen, kein großes Penthaus. An der lauten Kreuzung würde ich auch nichts Mondänes erwarten.


    P.S.: !!! verstärken Argumente in den seltensten Fällen.

  • Das haus ist schlicht, unaufdringlich, schön und vorallem kohärent.


    http://de.wiktionary.org/wiki/koh%C3%A4rent


    meint "kohärent" zusammenhängend oder verschränkt? Glaubst du, die Nachbarbauten werden aus Rücksicht auf diese bescheidenen Gestaltungsambitionen auch so zurückhalten sein?
    Die Berliner Strasse ist eine der wichtigsten Strassenräume in der City, direkt vis-a-vis der Paulskirche, Rathaus, alle Touribusse halten davor. Auf dem Gelände gegenüber wird vielleicht irgendwann ein Luxushotel errichtet und das Haus verschränkt die Arme und sagt: "ich bin halt schlicht".


    . . . An der lauten Kreuzung würde ich auch nichts Mondänes erwarten.


    Es gibt doch Schallschutzfenster! Von dort kann man den Paulsplatz sehen und den Domturm!!!
    Und laut ist es halt in der Stadt, woanders noch mehr. Wir wollen doch immer die verdichtete Stadt, da kann man halt nicht Vogelgezwitscher erwarten.

  • meine Güte, jetzt wird hier schon über Wörter gestritten. Auf Basis von wiktionary.
    Naja, ich habe versucht mit dem Wort "kohärent" auszudrücken, dass die Gestaltung in sich schlüssig ist, sozusagen widerspruchsfrei erscheint. Wenn du, Goldfischbauch, den Ursprung dieser Bedeutung nachvollziehen möchtest, bitte ich dich auch mal in Wikipedia nach "Kohärenztheorie" zu suchen. Dann wird dir vielleicht ersichtlich, was ich gemeint habe. Aber auch der von dir genannten ursprünglichen Bedeutung, "zusammenhängend", hätte man entnehmen können, was ich versuchte auszudrücken. Wenn man das denn wollte.
    Des Weiteren scheinst du das Wort "zurückhaltend" als etwas negatives zu gebrauchen. Diese Konnotation würde ich grundsätzlich dem Begriff nicht versehen.

  • Projekt Börsentor, Börsenstraße 15

    Das oben einige Male erwähnte Projekt Börsentor wurde von der Hochtief Solutions AG (HTP) übernommen. Zuvor war Pamera von LaSalle Investment Management mit der Vermietung beauftragt, Eigentümer ein Fonds von LaSalle. In noch grauerer Vorzeit gab es ein Hotelprojekt an dieser Stelle. Scheint also ein schwerer Fall zu sein, die Neuentwicklung des früheren Sitzes der PVG Presse-Vertriebs-Gesellschaft.


    HTP hat eine neue Projekt-Website geschaltet, die aber noch fast keinen Inhalt hat. Immerhin steht dort bereits, dass es sich weiterhin um ein Büroprojekt handelt. Unklar ist bisher, ob am Konzept und dem Entwurf des Düsseldorfer Büros HPP Hentrich–Petschnigg & Partner für einen Neubau festgehalten wird. Das ist er:



    Bild: HPP Architekten | LaSalle | emptyform/tjie

  • Große-Friedberger-Straße 41

    Eine der letzten noch nicht renovierten Fassaden in der großen Friedberger hat in den letzten Tagen nun auch ein Gerüst bekommen,
    hier wurde es allerdings auch wirklich Zeit. Selbst wenn nur ein neuer Anstrich draus wird, isses sicher schon mal eine absolute Verbesserung.



    Der vorbei-lauf-Handy-Nachtschuss ist von mir. Sorry wegen der Quali.

  • Börsentor

    Schmittchen hatte ja schon vor Kurzem berichtet, dass das Projekt "Börsentor" eine neue Webseite hat und Hochtief die Sache wohl in die Hand genommen hat. Dies bestätigt auch ein neues Vermarktungsplakat am bestehenden Gebäude. Das dort zu findende Bild macht auf mich den Eindruck, dass der Entwurf für den Neubau wohl nochmal überarbeitet wird.

  • Das ist das von OllaPeta erwähnte Werbeposter an der Fassade des Altbaus:



    Im Sommer soll es losgehen. Wie der frühere Entwurf, stammt auch der aktuelle von HPP Hentrich–Petschnigg & Partner, Düsseldorf.



    Visualisierung: HPP / Hochtief Solutions, Fotos: Schmittchen

  • Projekt "Wohnen am Dom", Große Fischerstraße 10

    Wie auf thomasfras Foto vom Domturm schon zu ahnen, endet Herrn Mäcklers Entwurf spitzgiebelig:



    Bild: Schmittchen


    Tatsächlich gelang es mir doch noch, so kurz vor dem Richtfest, den Projektnamen "Wohnen am Dom" und diese kleine Grafik zu ergooglen:



    Bild: FAAG / Prof. Christoph Mäckler Architekten


    Es werden 12 Wohnungen zwischen 70 m² und 105 m² Wohnfläche gebaut. Das steht im Mietermagazin "Schelleklobbe" Nr. 50 der ABG auf Seite 8.