Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • ehem. Helberger

    Am Wochenende habe ich nochmal das neue Musterfassadenteil, jetzt vollständig und ohne Gerüst, unter die Lupe genommen:



    Vergleich alt/neu etwas näher:



    Bilder von mir

  • Schillerstraße 31

    Mittlerweile ist Randstad eingezogen, wie es aussieht auch im EG (daher wohl kein Einzelhandel an dieser Ecke). Der Schriftzug prangt jetzt prominent am Gebäude.







    Bilder: Gizmo23

  • Stiftstraße 12

    Dass Fassadendämmung muss nicht immer zum Verlust von Dekoration führen muss, dass sogar das Gegenteil passieren kann, zeigt ein wohl erst kürzlich fertig gestelltes Beispiel aus der Stiftstraße. Die vermutlich gründerzeitliche Hausnummer 12 hatte früher eine unscheinbare Fassade, am ehesten wird man das Haus wegen der kleinen - und hervorragenden - Pizzeria La Bella im Erdgeschoss kennen. Ein besseres Fotos der Vorzustands als dieses habe ich nicht gefunden (bei Street View leider verpixelt), es geht um das Gebäude angeschnitten links neben dem Porzellan-Bär-Gebäude.


    Ob die neue Dekoration einem historischen Vorbild folgt, ist mir nicht bekannt. Unstimmigkeiten gibt es auch, so kragen die Obergeschosse nun um die Dämmschicht über dem Erdgeschoss aus, was ziemlich störend wirkt. Ein Teil der Dekoration ragt sogar etwas über diese Auskragung hinaus. Beides ließe sich allerdings durch eine offensichtlich noch nicht erfolgte Dämmung der Erdgeschossfassade beheben. Foto von gestern:



    Bild: Schmittchen

  • Alten- und Pflegeheim Anlagenring, Seilerstr. 20

    Das Alten- und Pflegeheim Anlagenring (ein zwar beschreibender, aber nicht sonderlich geschmackvoller Name btw) in der Seilerstraße 20 ist zur Seilerstraße hin eingerüstet und wird offensichtlich einer Fassadensanierung unterzogen.
    Bisher hat das Gebäude eine nicht besonders freundliche, betonartige Fassade (Streetview). Diese erhält gerade einen Putz, auf den wahrscheinlich eine Dämmung aufgebracht wird.
    Das Highlight an diesem Gebäude waren für mich die geschwungenen Eckfenster. Erschreckend finde ich, dass diese Eckfenster scheinbar der Sanierung zum Opfer fallen und nicht ersetzt werden.
    Bleibt abzuwarten, was hier noch verschlimmbessert wird.





    Alle Bildrechte liegen bei mir.

    Einmal editiert, zuletzt von Micha81 () aus folgendem Grund: Streetview-Link ergänzt

  • Beim Maison 43 (zuletzt hier) geht es nun in die Tiefe. In wenigen Wochen wird es mit dem Untergeschoss losgehen :



    Mein Foto


    Die Baustelle ist nun auch rundherum mit Holz eingezäunt und fotographieren erscheint unmöglich.

  • Maison 43

    Die letzten Updates dazu lieferten christianfd und RMA. Inzwischen steht ein Kran, und man stellt Baucontainer auf:



    Auch der Mainkai ist entsprechend verengt bzw. die Fahrbahnen verschwenkt. Die beiden folgenden Fotos dienen der Befriedigung der Kranfetischisten unter Euch:



    Bilder: epizentrum

  • Große Friedberger Straße 21

    Das grüne Schmuckstück links neben dem Helberger-Haus - mit "Schuh Herbert" im Erdgeschoss - ist jetzt ebenfalls eingerüstet, zur Zeit allerdings nur halb und nur für Arbeiten am Dach:



    Bild: epizentrum


    Vielleicht macht man sich später auch an die Fassade, vor allem aber an die Fassade der Ladengeschosse. Ohne die hässlichen Erker und mit Sandsteinplatten wäre das Haus ein Rundherumhingucker.


    Weitere Fotos: Satellit (südlich Helberger), Bing-Luftbild, im Hintergrund von thomasfras Foto, Schuh Herbert

  • AP-Heim Anlagenring, Biebergasse, Kolpinghaus

    Die Fassade des "Alten- und Pflegeheims Anlagenring", hier von Micha81 vorgestellt und an der Seilerstraße 20 liegend, ist jetzt gedämmt und größtenteils neu verputzt:



    Nicht wirklich ein schöner Anblick. Schöner ist da schon das ehemalige Theater am Rathenauplatz bzw. der Biebergasse, an dem christianfd kürzlich ein Gerüst entdeckte. Die Front ist jetzt komplett eingerüstet und mit einem Netzschutz versehen. Ein Banner verrät, dass hier eine Firma werkelt, die sich auf Natursteinsanierung spezialisiert hat. Das Haus, dessen noch gar nicht lang zurückliegende Sanierung wegen des Glasdachs/Staffelgeschosses für einige Diskussionen sorgte, wird also herausgeputzt. Heute sieht es so aus:



    Auch die Sanierung und nicht wirklich erfreuliche Aufstockung des Kolpinghauses geht voran:



    Der Aufsatz hat jetzt Haut und Farbe:



    Das Ensemble von hinten (inkl. Schule):



    Bilder: epizentrum


    Weitere Beiträge zum Kolping-Haus: 9.6. (frustrierte Forum-Mitglieder zündeln...), 15.5. (Fotos), 28.4., 6.2. (Fotos) etc. sowie 14.11.10 und 4.10.10 (Infos).

  • Kleine Korrektur:
    Das ehemalige Theater am Rathenauplatz ist mitnichten das ehemalige Theater, sondern vielmehr der Nachfolgebau dessen. Das Theater war deutlich niedriger.

  • Kaiserstraße 12

    Danke für die Korrektur, BEKU. Ein anderes Projekt in der Nähe kündigt sich an. Wie es gerade durch die Presse weht, schließt das Alte Café Schneider zum 31.7. seine Pforten. Ursache: Grundsanierung des Gebäudes an der Kaiserstraße 12 (Karte, Street View) und somit steigende Mieten, die der Eigentümer - seit 2007 die Wiener's - nicht mehr tragen kann/will. Weitere Details der Sanierung sind mir nicht bekannt. Das Gebäude scheint einer Kronberger Firma (Adresseintrag) zu gehören. Es könnte in den 50ern gebaut worden sein. Wer weiß mehr? Es hat ein Staffelgeschoss bzw. eine Attika mit einfacher Brüstung. Seine Fassade hat graue Natursteinplatten und steinerne Fenstereinfassungen. Vor der eher unpassenden und erst jüngst erneuerten Ladenfassadengestaltung abgesehen, ist das Gebäude gar nicht mal so unansehnlich, finde ich.

    2 Mal editiert, zuletzt von epizentrum () aus folgendem Grund: URL korrigiert

  • Fahrgasse 22-26, Dominikaner Gasse 14, Berliner 63-65

    Höchstens eine Randnotiz wert wäre die jüngst angelaufene Sanierung / Dämmung der Wohn- und Geschäftshäuser an obigen Hausnummern, auch wenn es sich - wie auch schon gegenüber an der Battonnstraße (50-64) - um gut sichtbare Gebäude an zentraler Stelle der Innenstadt handelt, direkt am "Rand" der Altstadt (eigentlich mittendrin):



    Ein Teil des Ensembles ist allerdings ein Sahnestück der Architektur der 1950er-Jahre. Das 10-geschossige Hochhaus, das ich eher zufällig auf einem Foto eines Beitrags zur Sanierung des benachbarten ev. Regionalverbandes hatte und das Baukunst sogleich in sein Herz schloss und es trefffend als "Märklin-Hochhaus" bezeichnete. Hier sind aktuelle des Eckhauses:




    Bilder: epizentrum


    Meine Hoffnung auf baldige Sanierung des Gebäudes könnte sich vielleicht demnächst erfüllen. Die laufenden Sanierungen zingeln es sozusagen ein. Siehe Satellitenkarte. In PlanAS ist leider kein Hinweis auf Denkmalschutz o.ä. enthalten. Hoffentlich erhält es keinen Styropormantel mit Putz und Anstrich.

  • Ich empfinde alles andere als Freude beim Anblick dieser Bilder. Damit können alle, die sich einen Abriss der 50-er Jahre-Wohnblöcke und eine altstadtgerechtere Bebauung (muss nicht Reonstruktion sein) an dieser Stelle gewünscht hätten, ihre Hoffnungen für die nächsten 15 bis 20 Jahre begraben.

  • Dass man mit der Sanierung der gruseligen 1950er Jahre-Vorstadtbebauung, die auf dem einst ältesten Teil der Altstadt stand, einen absolut unbefriedigenden Zustand verfestigt, dürfte wohl Konsens sein. Sinnvoll wäre bei Sanierungsbedarf schrittweise Entmietung und Neubau gewesen.


    Das NEFF-Hochhaus, Fahrgasse 26, wurde 1955 nach einem Entwurf von Johannes Krahn (bekannt v. a. durch das Bienenkorbhaus) errichtet und steht seit 2000 unter Denkmalschutz. Eine Verunstaltung ist somit nicht zu erwarten.

  • Wenn ich sehe, dass das NEFF-Hochhaus und der Bundesrechnungshof unter Denkmalschutz stehen, können wir wirklich sehr froh sein, dass das Technische Rathaus rechtzeitig abgerissen wurde, bevor ihm der Status eines historisch bedeutsamen Baudenkmals zuerkannt werden konnte.

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    Wenn sich der Denkmalschutz nur am leicht zugänglichen ästhetischen Wert eines Bauwerk orientiert hätte, wäre die Großmarkthalle abgerissen worden.


    Der Denkmalschutz soll auch Bautechnik und Gestaltungsmuster erhalten - vielleicht muss man sich auch um das erste Stahlskelettgebäude (Bauweise amerikanischer Wolkenkratzer) in Frankfurt bemühen, das in den 50ern entstand - die Stahlbetonbauweise ist ja noch durchgehend zu bewundern.

  • Och, dass NEFF-Hochhaus ist ja noch vergleichsweise nachvollziehbar denkmalgeschützt. Da gibt es noch weitaus gruseligere Kisten (man höre und staune beispielsweise Berliner Straße 14, kommen wir in die 1960er Jahre, geht es schnell weiter bergab, mein persönliches Highlight ist die Fritz-Kissel-Siedlung). Kann beim nächsten Forentreff mal gerne die gesamte Nachtragsliste aus dem Jahr 2000 mitbringen. Kontroverser dürfte es kaum gehen. ;)

  • ehem. Helberger und Sanierung Kolpinghaus

    Im Frontbereich des ehem. Helberger gehts nur langsam voran, aber wie im 2.Bild zu sehen, hat sich im "Hinterhof" einiges getan seit dem letzten update


    By thomasfra at 2011-07-16


    By thomasfra at 2011-07-16

    Beim Kolpinghaus ist die Aufstockung jetzt freigelegt, ist zwar nicht die Krönung, aber m.M.n. besser als das Rendering, dass ich noch mal angehängt habe (letztes update)


    By thomasfra at 2011-07-16


    By thomasfra at 2011-07-16


    By thomasfra at 2011-07-16


    By thomasfra at 2011-07-16