Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • Rentenbank | Schillerstraße 31 | Schillerstraße 26

    Aufstockung, Veränderung der Fassade, Zerstörung des Dachs: Die Pläne der Rentenbank klingen inakzeptabel.


    Auf epizentrums Fotos in #603 ist am "Kopfbau am Eschenheimer Tor", Schillerstraße 31, teils noch roher Putz zu sehen. Inzwischen wurde alles in einem cremeweißen Ton gestrichen (weswegen auch die Schutzfolien an den Fenstern verschwunden sind). Fotos von gestern:



    Die Fenster an der Nordostseite sind erwartungsgemäß lediglich angedeutet. Fenstergewände aus beigem Naturstein:



    Eine Steinbekleidung der Fassade gibt es tatsächlich nur an den Übergängen zu den Nachbargebäuden. Anzunehmen, dass das komplette Erdgeschoss mit Stein verkleidet wird, das war aber gestern noch nicht zu erkennen.



    Die Glaslamellen an den überlangen schmalen Fenstern geöffnet:



    Bei der Schillerstraße 26 (mehr in #592) wurde inzwischen ein Teil der Fassade entfernt. Mit wesentlichen Verbesserungen dürfte hier nicht zu rechnen sein, denn saniert wird anscheinend bei laufendem Geschäftsbetrieb, auch in den oberen Geschossen.



    Bilder: Schmittchen

  • Schillerstr. 31

    Da war Schmittchen leider einen Tag zu früh in der Schillerstraße. Heute Mittag war nämlich das Gerüst schon etwa zur Hälfte abgebaut. Ich muss sagen, man kann sich zwar streiten ob man das Ergebnis nun schön findet, aber es ist 100 %ig ein Hingucker geworden. Eine solche Fassadengestaltung, vor allem die der oberen Stockwerke, sucht jedenfalls seinesgleichen.

  • Im Vergleich zur vorherigen Fassade ein großer Schritt nach vorne! Gefällt mir auch grundsätzlich sehr gut, aber es ist etwas zu Bedauern, dass an einigen Stellen lediglich verputzt wurde, was den positiven Gesamteindruck etwas schmälert. Wenn hier noch Stein die Fassade zieren würde, gäbs nichts zu meckern und das Gebäude wirkte noch hochwertiger.

  • Schillerstraße 31

    Mit frischen Bildern von der halb entblätterten Fassade kann ich abhelfen:



    Das Gebäude in der Totalen:



    Bilder: epizentrum


    Der Sockel wird übrigens komplett mit Steinplatten versehen, soweit ich das beim Lunsen hinter die Holzwand sehen konnte. Die ausgeschnittenen Innenwinkel (siehe Rendering) werden auch noch einmal einen kleinen Kick bringen. Nur schade, dass die angedeuteten Fenster nicht wenigstens eine blinde Gasscheibe erhalten haben. Man hat die Innenflächen einfach dunkler verputzt. Trotzdem: Ein Hingucker.

  • Stark! Ich bin sprachlos was mit (wahrscheinlich) überschaubarem Aufwand aus einer Schrottimmobilie zu machen ist. Besondere Anerkennung verdient der Umbau, weil er großartig zu den hochwertigen 50er Jahre - Bauten der weiteren Nachbarschaft passt.


    Hoffentlich setzen sich die Denkmalschützer bei der Rentenbank durch...

  • Schillerstraße 31

    Von dem Schmuckstück liegt jetzt auch die Nordfassade frei. So sieht es vom "Fleming's" Hotel aus:



    Und von oben (und hinten) betrachtet, erkennt man, dass die Schlitze nach vorne eigentlich nur Einkerbungen sind - ein Bluff sozusagen:



    Bilder: epizentrum

  • Kolpinghaus

    Es ist nicht so, dass es am Kolpinghaus nur schleppend vorangeht. Am Seitenflügel an der Langen Straße, gleich im Anschluss zum Schulprojekt (Update von heute), wurde innen kräftig Beton gegossen und an der Fassade große Glaselemente angebracht. Hier ein Eindruck von heute:



    Die Lange Straße hochgeschaut:



    Der Kopfbau am Allerheiligentor:



    Bilder: epizentrum

  • Franziska-Schervier-Seniorenpflegeheim (Lange Straße)

    Eine Nachlese zum Seniorenpflegeheim zwischen der Langen Straße und der Obermainanlage (Karte). thomasfra hatte Ende 2009 das fast fertige Gebäude abgelichtet. Das Tuttocomplettofertigergebnis, inklusive dem zum Seniorenheim gehörenden und ebenfalls etwas aufgefrischten Nachbargebäude links, hatten wir noch nicht:



    Mit Pflanzenbeeten und silbern glänzendem Schriftzug an der Langen Straße. Die Balkonecke ist recht beeindruckend:



    Von dort haben die Senioren den von thomasfra erwähnten beeindruckenden Blick über den Rechneigrabenweiher mit seinen großen Wasserfontänen und diesem Ufer (von rechts) - was wiederum zu diesem bald beginnenden Projekt passt:



    Bilder: epizentrum

  • Hochstraße 31

    Und wieder stirbt ein Satteldach. Und zwar an der Hochstraße 31 (Satellitenbild), links neben dem "Mosthaf"-Haus.
    Das überwiegend gewerblich genutzte Gebäude erhält derzeit ein Staffelgeschoss. Zitat der Baubeschreibung des Bauschilds:


    Abbruch des vorhandenen Satteldachs und Wiederaufbau als Staffelgeschoss auf einem Büro- und Geschäftshaus, Nutzungsänderung von einer Wohnung in Büro und von einer Bürofläche im Untergeschoss in Verkaufsfläche.


    Vor Ort steht ein kleiner Kran. Die Absperrungen machen zusammen mit der Mainova-Baustelle aus der Hochstraße einen Slalomparcour:



    Die Baustelle auf dem Dach sieht von Süden betrachtet derzeit so aus:



    Bilder: epizentrum


    Den Entwurf liefern "unlimited architekten neumann + rodriguez", deren Website leider keine Projektseite enthält. Ein älteres Foto des uneingerüsteten Gebäudes gibt es auf dieser Website.

  • So lange die Stadt diesbezüglich keine Einschränkungen macht wird dieser Trend ja wohl so weiter gehen. Derartige Räumlichkeiten lassen sich schließlich viel leichter vermarkten als schräge Dachgeschossflächen, zumindest als Büro. Was mich nur ärgert ist, dass diese Umbauten doch in aller Regel für eine Büronutzung erfolgen - oder täusche ich mich? Wohnungen haben demgegenüber wiederum mehr Charme wenn sie die Dachschrägen aufweisen.

  • Innerhalb des Anlagenrings gehören wenigstens die Abbrüche bestehender Satteldächer schlicht und einfach verboten. Von Seiten der Stadtplanung und Bauaufsicht macht man sich einfach nur lächerlich, wenn man einerseits die Innenstadt konzeptuell aufwerten will, aber gleichzeitig die Umwandlung in einen Flachdachdschungel zulässt. Gerade die differenzierte Dachlandschaft ist ein Stück Identität der nordeuropäischen Stadt, von der in Frankfurt am Main ohnehin dank Kriegszerstörung ohnehin kaum noch etwas vorhanden ist. Das sollte man nicht schnödem Kommerz opfern.

  • Ich hätte als Wohnungsnutzer lieber keine Dachschräge, dafür ein besser nutzbare Wohnflläche und eine Dachterrasse mit Ausblick. An den Charme stoß ich mir den Kopf.

  • Und das soll Argument wofür sein?


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    Mod: Grundsatzdiskussionen dieser Art bitte nicht im Bauprojektstrang, sondern an geeigneter Stelle fortsetzen. Zum Beispiel hier. Vielen Dank.

  • ehem. Helberger und Stiftung Waisenhaus - Bleichstraße

    Beim ehem. Helberger sind erste Innenwände gesetzt. (letztes Frontupdate hier)


    By thomasfra at 2011-05-28


    By thomasfra at 2011-05-28

    der Innenhof


    By thomasfra at 2011-05-29

    Die Rückseite des Weisenhaus ist soweit fertig gestellt, rechts unten im Fordergrund sieht man die Reste der alten Stadtmauer (auch hier)


    By thomasfra at 2011-05-28

    Hier nochmal die Front, da die Holzbauzäune abgebaut sind, ergibt sich ein gutes Gesamtbild (auch hier)


    By thomasfra at 2011-05-28

    2 Mal editiert, zuletzt von thomasfra () aus folgendem Grund: Foto vom Helberger-Innenhof angehängt

  • So wirklich was passiert ist am Baugrund von „Maison 43“ in den letzten sechs Wochen nicht (vgl. #594), Bild von heute Nachmittag:



    (Klicken zum Vergrößern)

  • ehem. Helberger: erste Fassaden-Elemente

    Hier kommt ein kleines und qualitativ leider eher mittelmäßiges Update zum ehem. Helberger-Haus, mehr war im Nieselregen mit dem Mobile einfach nicht raus zu holen. Die ersten Fassaden-Elemente werden bereits montiert, nun wird der Bau-Vortschritt endlich auch von der großen Friedberger aus sichtbar. Die neue Verkleidung macht alles in allem einen ganz guten Eindruck und wird das Gebäude sicher gehörig aufwerten, ich bin schon recht gespannt auf das Endergebnis.



    Bild von mir - sieht man doch. ;)

  • Umbau, Renovierung Kolpinghaus

    Einem Bericht der Online-Ausgabe der FR zufolge hat es im Kolpinghaus während der Renovierungsphase gebrannt: http://www.fr-online.de/frankf…haus/-/1472798/8433928/-/


    Dies ist nun schon der zweite Brand während des Ausbaus innerhalb von einem Monat. Der letzte war am 12. Mai, siehe hier PM der Feuerwehr: http://www.feuerwehr-frankfurt…t/110511_071/e1105071.htm


    Ob da eventuell frustrierte DAF-ler dahinterstecken, die auf diese Weise versuchen, den potthässlichen Klotz vor der anstehenden "Verschönerung" zu bewahren und zu einem ersehnten Abriss zu verhelfen ;) ;)