Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • Die Antwort ist einfach: Die Innenräume, die sind es, die erhaltenswert gewesen wären. Bilder habe ich keine, vielleicht lassen sich welche ergoogeln. Doch ohnehin müßig darüber zu diskutieren - die Abrissgenehmigung ist erteilt und ich habe keinen Zweifel, dass davon Gebrauch gemacht wird.


    War heute kein Rendering in einer der Printausgaben der Frankfurter Zeitungen? Ich habe leider noch keine in die Finger gekriegt.


    Übrigens: Als Beispiel gelungener Fünfziger-Architektur in Frankfurt wird oft das Juniorhaus am Kaiserplatz genannt. Mit Recht, finde ich.

  • Ich habe mich auch falsch ausgedrückt - die Innenarchitektur des Royal ist natürlich das Erhaltenswerte. Doch einfach die Fassade austauschen und das Innere erhalten, wäre IMHO scheinheilig. So wie ich für eine vollständige Altstadt-Reko von innen und außen plädiere, so sollte auch das wenig erhaltenswerte der 50er Jahre in seiner Gesamtheit erhalten bleiben. Kompromisse gehen im Bereich der Architektur erfahrungsgemäß fast immer daneben.


    Als anderen wirklich gelungenen 50er Jahre-Bau hätte ich übrigens auch nur noch das Junior-Haus genannt, zumindest in Frankfurt am Main. Ist das eigentlich denkmalgeschützt? Würde mich wundern, wenn ja...

  • Ich hab mal etwas gegoogelt und auch was gefunden: http://gallery.filmvorfuehrer.…_albumName=album88&page=3 kann sich ja jeder sein eigenes Bild machen, ob die Innereien des Hauses erhaltenswert sind. Auch hier ist meine Meinung, wie schon bei anderen Projekten, alles was hier neu gebaut wird kann nur besser werden. Ich wünschte mir zwar auch, dass der Neubau dem Haus links daneben angepasst würde, bin aber andererseits fast ein bisschen glücklich, dass dieser absolut hässliche Kasten wegkommt. :applaus:

  • Neue Touristenrekorde in Frankfurt

    Frankfurt ist für Deutsche und Ausländer immer häufiger eine Reise wert. 1,6 Millionen Gäste und 2,6 Millionen Übernachtungen wurden im ersten Halbjahr 2007 gezählt, dass waren neun Prozent mehr Gäste und fünf Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum schreibt rhein-main.net

  • Kommt die Games Convention nach Frankfurt?

    Higlights aus dem Artikel:
    Rhein-Main Gebiet ist Spitzenreiter bei den beliebtesten Tagungsorten in Deutschland
    Spitzenjahr mit bis zu 45.000 Tagungen in FFM
    Die Stadt bietet ein hervorragendes Angebot besonderen "Event-Locations
    Man bemüht sich die "Games-convention" nach Frankfurt zu holen
    http://www.bad-vilbel-online.de


    Im Umkehrschluss bedeutet es- jedenfalls für mich- dass noch mehr interessante "Tagungs-Locations" in FF gebaut werden sollten ;-)

  • Frankfurter SkyArena ausgezeichnet

    Bei der Verleihung der iF communication design awards in München wurde die Hochhaus-Installation zur WM 2006 mit dem iF design award in Gold ausgezeichnet. Die SkyArena gehört zu den 30 auserwählten Projekten die in die gold selection aufgenommen werden. Der award gilt als einer der bedeutendsten Design-Wettbewerbe der Welt und wird seit 1954 verliehen. Die internationale Jury hat die 30 Sieger aus insgesamt 1.140 Einreichungen aus 25 Nationen gekürt. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Frankfurter Ausstellung "die Kaisermacher".


    Quelle: Blitz Tip Frankfurt, 12.09.2007

  • U-Bahn-Station Eschenheimer Tor

    Nach einem aktuellen Magistratsbericht (Download im PDF-Format) soll die B-Ebene am Eschenheimer Tor umgebaut werden. Die ebenso ausgedehnte wie vernachlässigt wirkende Ebene über den Bahnsteigen der U-Bahn ist geprägt von leer stehenden Geschäftslokalen, allein einen Zeitschriftenladen gibt es noch.


    Der Leerstand ist maßgeblich dadurch bedingt, dass Brandschutzauflagen hohe Investitionen erforderlich machen würden. Die VGF konnte bisher keine Investoren dazu bewegen, in der Verteilerebene Diskotheken, Gaststätten oder Geschäfte einzurichten. Für einen Trödelmarkt an dieser Stelle, wie er von der SPD gefordert wird, fehlen ausreichende Flucht- und Rettungswege.


    Vorgeschlagen wird nun, die Decke zwischen Verteilerebene und den Bahnsteigen großflächig zu öffnen. Verbleiben sollen nur noch die notwendigen Laufwege. Dadurch sollen Blickbeziehungen zwischen den Bahnsteigen und der Verteilerebene hergestellt und ein großflächiges Raumgefühl erzeugt werden.

  • Das ist mal ne tolle Nachricht! Gewerbeflächen gibt's überirdisch genug. Die Stadt kann zwar jetzt nichts mehr dran verdienen, dafür kann aber die U-Bahnstation nur gewinnen.


    Krass find ich allerdings die Idee einen "Trödelmarkt" dort einzurichten! Trödelmärkte sollten in möglichst stabilen Umfeldern etabliert werden, so dass sich eine gemischte Kundschaft einstellt und ein gewisses, qualitatives Niveau erreicht wird.
    So wie dieser Flohmarkt am Museumsufer, wo ich bisher auch immer ein wenig Kulturkram gesehen hab.

  • Hätte nie gedacht, dass dort wirklich mal was gemacht wird. Dieser U-Bahnzugang ist ein echter Schandfleck und jede Umbaumaßnahme kann nur eine Verbesserung werden. Selbst ein einfacher Neuanstrich wäre schon super. Diese Unterführung war selbst zu Zeiten in denen noch Geschäfte dort untergebracht waren, ein absolut hässliches Etwas.

  • Ja mich hat es auch überrascht. Aber ich meine schon vor längerer Zeit (mind. 1 Jahr) schonmal davon gelesen zu haben. Ist die Sache wirklich neu und steht eine Durchführung konkret bevor??


    Ich verstehe im Übrigen den Sinn von B-Ebenen an Nicht-Umsteigestationen sowieso nicht. Sie verteuern den Bau unheimlich und sind schlichtweg unnötig. Ich finde alle zukünftigen Stationen (außer große wie Hauptwache aber sowas kommt nicht mehr) sollten so gebaut werden wie z.B. Westend oder Alte Oper

  • Es wäre zwar schön, wenn diese U-Bahn-Station in diesem Sinne umgebaut werden würde, denn der jetztige Zustand istn wirklich furchtbar.


    Allerdings wäre ich dafür, zunächst endlich die "Deckelung" der Hauptwache anzugehen. Der städtebauliche Effekt wäre an dieser prominenten Stelle nunmal viel größer, als an einer Neben-Haltestelle wie Eschenheimer Tor. Leider war das letzte was ich davon lesen konnte, dass Herr Schwarz davon ausgeht, dass das hässliche Loch an der Hauptwache noch auf absehbare Zeit bleibt.

  • Erbarme, de Russe komme!

    Interessante Meldung:
    Die Vnesheconombank (Hammer dieser Name!) eröffnet ihre erste deutsche Repräsentanz. Russland boomt in Frankfurt. Laut Wirtschaftsförderung gibt es schon über 200 russische Unternehmen in Frankfurt.


    Dazu passt auch diese News nämlich das die Frankfurt School of Finance & Management ihren gemeinsamen MBA in Finance mit der Finanz-Akademie der Regierung der Russischen Föderation in Moskau gestartet hat.


    Nun ja. Wird Zeit das die Russen hier auch mal was bauen, z.B. den Millenium-Tower ;)

  • Leinwandhaus wird zum Museum für Komische Kunst umgebaut

    Das Leinwandhaus am Weckmarkt, um 1400 erbaut, im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1982 rekonstruiert, wird zum Sitz des Museums für Komische Kunst "Caricatura". Weitere Informationen gibt es auf der Website des Museums, dort ist auch ein Foto des Leinwandhauses zu sehen.


    Grundstock der Ausstellung werden die 8.000 Werke der Neuen Frankfurter Schule bilden, welche die Stadt 2005 erworben hat. Es handelt sich um Originale von Hans Traxler, F. W. Bernstein, Robert Gernhardt und Chlodwig Poth, über den Kauf der Werke von F. K. Waechter wird derzeit noch verhandelt. Weiteres heute in der FAZ.


    Im Erdgeschoss des Leinwandhauses wird eine "optisch leichte" Galerie eingebaut, die weitere Planung ist dieser Magistratsvorlage (PDF) zu entnehmen. Details gibt es in diesem Erläuterungsbericht der Architekten Ditzinger & Kramer (Eichstätt), eine Schnittzeichnung hier.

  • Ich pack’s mal hier rein:


    Bereits am 14.11. berichtete die FAZ in ihrer Printausgabe, dass der östliche Teil der Wallanlage saniert wird. Das betrifft den Abschnitt zwischen Schöne Aussicht und Allerheiligentor. In den nächsten beiden Jahren werden ca. 2,3 Mio Euro investiert. Zuerst wird ab Dezember der Rechneigrabenweiher gesäubert. Rund um den Weiher werden Wege angelegt, sowie Büsche und Bäume ausgelichtet, die Beleuchtung verbessert und Sitzbänke ersetzt. Im gesamten Abschnitt werden die Fuß- und Radwege erneuert und einige Trampelpfade zu richtigen Wegen ausgebaut. Um das Literaturhaus wird schließlich der Rasen saniert. Außerdem plant der Gastronomiebetreiber des Literaturhauses einen Biergarten in der Wallanlage.

  • Zu Beitrag #523:


    ich war zwar noch nicht dort, aber das hört sich gut an:


    www.frankfurterwinterzauber.de


    Es ist also tatsächlich was draus geworden aus dem Projekt "citybeach" - wenn auch etwas verspätet. Ich schätze im nächsten Sommer gibt's dann tatsächlich den versprochenen "Beach".

  • Schönere Innenstadt

    Es tut sich was in der Innenstadt!
    An diesem schrecklichen Ensemble, gelegen zwischen Eurotower und Frankfurter Hof, wird zumindest bei einem Gebäude anscheinend die Fassade erneuert. Abriss und Neubau der ganzen Zeile hätte ich zwar besser gefunden, hoffentlich kommt da wenigstens was Gescheites bei raus (zu erkennen war aber noch nichts).




    Und so sah es vorher aus (schlimmer kann's nicht werden):



    Bilder: Gizmo23

  • Eine weitere fiese Bausünde in der Innenstadt verschwindet. Der Sparkassen- und Giroverband hat die OFB mit der Sanierung und dem Neubau seines Bürogebäudes in der Alten Rothofstraße 8-10 beauftragt. Die Kosten werden mit ca. 11,55 Mio. € beziffert, bis Dezember 2009 will man fertig sein. Quelle ist der aktuelle OFB-Newsletter.


    Es handelt sich um zwei Gebäude unweit der Goethestraße, südlich an das Gebäude angrenzend, in dem das Lokal "Mutter Ernst" (sicher das orginellste Lokal in diesem Innenstadt-Gebiet) ist. Also Richtung Junghofstraße und schräg gegenüber der Einmündung der Neuen Rothofstraße. Hausnummer 10 ist der Betonkasten auf dem Bild, welcher hoffentlich abgerissen und neu gebaut wird, Nummer 8 das kleinere Gebäude auf dem ersten Foto unten, das möglicherweise saniert wird:



    Bilder: Schmittchen

  • Gute Nachrichten. Ist zwar nicht so an exponierter Stelle dass es auch wirkt, aber besser eine Bausünde weniger als keine oder gar ein abgerissener Altbau.
    Fragt sich natürlich was stattdessen dahinkommt, nicht dass es nur eine Verschlimmbesserung wird ;)
    Der Altbau wäre natürlich auch prädestiniert dafür bei der Sanierung wieder sowas ähnliches wie ein richtiges Dach zu bekommen.