City [Bauprojekte & Stadtteilplanung]

  • Die WAZ berichtet in diesem Artikel, dass die Stadt Essen plant, Serge Spitzers Stahlplastik vom Kennedyplatz auf die Insel des Kreisverkehs am Berliner Platz zu versetzen. Spitzer lehnt diesen Vorschlag jedoch ab und droht mit rechtlichen Schritten.

  • Kunstbetrieb,
    die Stadt plant das nicht - das ist lediglich ein Vorschlag, den die FDP-Ratsfraktion im städtischen Kulturausschuss vorgebracht hat. Wieso derwesten.de zu diesem Zeitpunkt mal wieder so weit vorpreschen muss und die Pferde jetzt schon scheu macht, ist mir allerdings schleierhaft. Bis sich in der Sache etwas tut, wird noch viel Zeit vergehen.
    Wobei ich persönlich den Vorschlag schon charmant finde - Spitzers Plastik konnte ich am jetzigen Standort wirklich nie etwas abgewinnen.

  • Wie derwesten.de berichtet, bleibt Spitzers Plastik dort, wo sie jetzt steht. Den Vorschlag der FDP, einen Umzug zu prüfen, lehnte der Kulturausschuss mehrheitlich ab.
    Die Gründe sind einerseits der Vertrag der Stadt mit dem Künstler, der keine Verlagerung des Kunstwerks ohne dessen Zustimmung vorsieht, andererseits gibt es genügend Stimmen, die das Kunstwerk "dort, wo es stört" für gut platziert halten. Außerdem sprechen wohl auch die hohen Kosten von 250.000 Euro gegen einen Umzug.

  • ^^^


    Wie in einem Bericht auf DerWesten zu lesen war, gäbe es für Spitzer nur einen Ort, wo er sich die Plastik ohne Einwände vorstellen könnte und der wäre auf die Platte der A40 an der Südseite des HBF. Dafür müßte dann die "Steile Lage" umgetopft werden. Ich muss sagen, dass ich mit diesem Vorschlag leben könnte und die Idee wesentlich besser finde als den Standort am Berliner Kreisel, weil die Spitzerplastig aus Stahl meiner Meinung einen Kontrast zur modernen Architektur des Umfeldes darstellen würde. Am Berliner Platz soll die Stadt lieber Rasen und Blümchen pflanzen, bis sie mal wieder Geld für was Schönes hat. Vielleicht entschließt sich aber auch dass Management des LP dazu, sich finanziell zu engagieren. Die Steile Lage würde ich gerne an einer Ecke des Willy-Brandt-Platzes sehen.

  • Wie wäre es mit einem riesiegen Redwood Tree im Berliner Kreisel?
    Ich fänd auch eine paar Meter hohe Nachbildung eines Zechenturm nett oder die Begehbarmachung mit einem Art Platz und ein paar Bänken. Leider wird das alles am Geld scheitern.

  • Ja! Daran habe ich auch schon gedacht!
    Ich bin kein Biologe, aber es handelt sich meines Wissens nach bei Mammutbäumen um flachwurzler. Das ist wahrscheinlich für die U-Bahn ganz günstig, aber werden hierdurch nicht die Straßen hochgedrückt?
    Aber um noch einmal auf die U-Bahn Station zurück zu kommen: Wie viel wiegt so ein Baum eigentlich? DerWesten fragte sich ja auch schon, ob die Spitzer Skulptur nicht zu Viel wiegt um dort aufgestellt werden zu können.


    Aber wo wir schon bei exotischen Pflanzen sind:
    Wie wäre es mit einem kleinen Araukarienwald?

  • Wieso derwesten.de zu diesem Zeitpunkt mal wieder so weit vorpreschen muss und die Pferde jetzt schon scheu macht, ist mir allerdings schleierhaft.



    Es war die NRZ, die "vorgeprescht ist", allerdings aus einem aktuellen Anlass: OB Paß brachte Bewegung in die Sache:


    http://www.derwesten.de/staedt…ng-gedreht-id2906084.html


    Der von Schriftsetzer zitiert NRZ-Artikel greift das am Tag der Sitzung des Kulturausschusses noch einmal auf. ( http://www.derwesten.de/staedt…ahlplastik-id2942461.html )


    Gestern erschien in der NRZ ein follow up, mit dem Versuch einer Erklärung, warum das Kunstwerk am Kennedyplatz und nicht woanders stehen muss:


    http://www.derwesten.de/staedt…verbuddeln-id2952048.html


    Also: Drei große Artikel sind in der NRZ zur Spitzer-Plastiker in kurzen Abständen erschienen, die weitgehend für Respekt vor dem Kunstwerk und Künstler warben. Drei große Artikel - und das in einem Nachrichtenumfeld, das bestimmt ist von Haushaltskonsolidierung, Stadionbau, Landtagswahl usw... Ich finde das sehr bemerkenswert, dass das möglich ist. Damit werden keine "Pferde" scheu gemacht, sondern es ist eine Möglichkeit aus aktuellem Anlass in einer "Familienzeitung" sich ernsthaft mit einem nicht eingängigen Kunstwerk zu beschäftigen.


    Da muss man lange für suchen, so etwas ähnliches zu finden - und dies auch gegen den "Volksgeschmack". Die WAZ etwa hat vornehmlich gegen die Arroganz des Künstlers des angeblich "unbeliebtesten Kunstwerks Essens" gewettert. Dies nur mal so zum Vergleich und auch als Hinweis, im Angebot von "Der Westen" die Quellen zu differenzieren.


    Besten Gruß


    Raumkunst

  • Wo hier von Bepflanzung als Vorschlag für den Kreisverkehr am Berliner Platz die Rede ist: Da würde sich eine "Capsule" der Essener Künstlerin Miriam Giessler ganz gut machen. Sie hat ein solches Mikroklima schon einmal recht schön an dem kleinen Kreisverkehr am Deutschlandhaus realisiert:


    Edit - wegen nicht eingeholter Bildrechte: Bilder finden sich hier: www.bildgehege.de - oben links auf das Bild "Projekte" ein paar Mal klicken, da kommt man zu einer vergrößerbaren Ansicht von der Essener Kapsel bei Tag und bei Nacht.


    Fände ich persönlich gar nicht schlecht: Sie ist Essenerin, das Werk verbindet die Themen Stadtraum, Wachstum, Architektur, Pflanzen etc...


    Aber natürlich kann man auch fragen: Warum muss es immer Kunst sein?! Eine Lasershow, ein Springbrunnen, eine Brücke hinüber und dort ein Imbissstand... Oder ein Helmut Rahn/Heinz Rühmann/Bertold Beitz/Anette Jäger/Gustav Heinemann/Bergmann mit Grubenlampe-was auch immer-Standbild könnte da doch auch hin. Das würde auch die Diskussion um die Spitzer-Spirale entkrampfen, wenn auch Dinge im öffentlichen Raum realisiert werden, die auf breiterer Ebene ohne Vermittlungsblabla oder Bildungsanspruch aus sich heraus Akzeptanz finden. Sprich: Das eine tun ohne das andere sein zu lassen.

  • Altkatholische Friedenskirche

    Die Altkatholische Friedenskirche an der Bernestraße bekommt wieder eine Turmspitze. Die Gemeinde investiert 320.000 Euro in diese Maßnahme, die noch in diesem Jahr durchgeführt werden soll. Zudem wird die Turmuhr restauriert und es werden vier Glocken installiert. Meiner Meinung nach wertet die Maßnahme das Ensemble Alte Synagoge - Edmund-Körner-Platz - Friedenskirche erheblich auf.
    Quelle: derwesten.de


    Ansicht der Friedenskirche ca. 1920
    Quelle: Wikipedia

  • Eine sehr schöne Maßnahme. Gleiches würde ich mir auch für die Kirche St. Gertrud am Viehofer Platz wünschen. Aufgrund der Zerstörung im Krieg gibt es auch hier nur einen "Notdeckel". Ein neuer Turm würde auch hier das Stadtbild der nördlichen Innenstadt massiv aufwerten.

  • Wicky-Haus" (Kettwiger Str. 40) neben dem Dom steht nicht mehr-- hier einige Bilder vom Tiefbau!



    Im ehemaligen C&A Haus ( siehe %% Hinweise ) befindet sich jetzt ein Reno Schuh--Outletcenter!







    Ich bin gespannt- wie sich der Neubau neben der Münsterkirche macht!:confused:

  • Wie NRZ in ihrer Printausgabe vom vergangenen Mittwoch berichtet, soll der Salzmarkt durch bürgerschaftliches Engagement aufgewertet werden. Dazu haben sich Immobilienbesitzer und Mieter vor Ort zu einer Interessengemeinschaft unter der Federführung der Evangelischen Kirche zusammengeschlossen. Architekt und Lichtdesigner Peter Brdenk macht die Gestaltung, die behutsame Eingriffe vorsieht. Es geht ums Entrümpeln und Sortieren und dezente, gleichwohl Akzente setzende Beleuchtung. Die evangelische Kirche will die Pflege-Patenschaft über das platzbeherrschende Kunstwerk "ein leichtes Spiel" von Ansgar Nierhoff übernehmen.

  • Altkatholische Friedenskirche

    Der Turm der altkatholischen Friedenskirche ist jetzt eingerüstet. Denke das die Arbeiten in kürze beginnen werden. :daumen:

  • .. klingt gut! Aber was wird denn da jetzt gemacht? Wird die Fassade aufgefrischt? Das ist doch die Kirche neben der Synagoge!?
    Ich war länger nicht mehr in der Heimat - tut sich da generell im Umfeld der Synagoge schon was? Da ist doch einiges geplant!?

  • Friedenskirche Zeitplan

    Nach dem heutigen Besuch in der (neuen) alten Synagoge, machte ich mich anschließend auf den Weg in die Friedenskirche. In der Kirche lag ein Gemeindebrief (hoffe das heißt so) aus, in dem der Bauzeitplan abgedruckt war. Nachfolgend die Eckdaten:


    Wenn das Wetter mitspielt, sollen die gesamten Montierungsarbeiten der Turmspitze und Glocken vom 30. Juli bis 01. August andauern.


    30. Juli, von 20:00 - 24:00 Uhr: Aufstellen des Krans (auf dem Cityring); Betonsägearbeiten; Anlieferung der Turmspitze;


    31. Juli, von 07:00 - 23:00 Uhr: Zusammenbau der Turmspitze; Anlieferung der Glocken; Entfernen der alten Glocken aus dem Turm; Einbringen der neuen Glocken in den Turm; Aufbringen der neuen Turmspitze;


    01. August, von 10:00 - 12:00 Uhr: Beiarbeiten der Blechverkleidung; Rückbau der Straßenabsperrung; Rückbau Kran;


    Und dann bin ich ja sehr auf den neuen Turm gespannt. Auf den Moment freu ich mich jetzt schon :lach::lach::lach:

  • ^^^#249


    Die Innengestaltung finde ich gut gelungen, der Aprikotton wirkt erfrischend und nicht aufdringlich. Der Edmund-Körner-Platz bietet nun eine würdige Eingangssituation. Im Gegensatz zu vorher wirkt das Areal regelrecht weitläufig. Wenn in kürze der altkath. Kirche erstmal die neue alte Haube aufgesetzt worden ist, hat die Stadt eine historische Ansicht mehr. Hoffe, dass dieses schicke Ensemble dann auch abends im Licht erstrahlt.

  • Ich würde mir wünschen, dass die Bäume direkt von der Kirche noch gefällt werden und dafür auf/am Platz anderweitig Bäume als Ersatz gepflanzt werden.
    So würde die Kirche besser sichtbar sein und wirken.

  • "MADAKO begleitet als Vertreter des zukünftigen Mieters den Umbau und die Modernisierungsmaßnahmen innerhalb eines Verwaltungsgebäudes in der Essener Innenstadt. Auf ca. 2.100 qm entstehen Büroflächen für die Emscherwassertechnik/Lippewassertechnik."
    http://www.madako.de/de/news.php


    Hat jemand vielleicht eine Vorstellung, um welches Gebäude es handeln könnte?