Abriss der alten Bücherei und Neubau

  • Vielen Dank und willkommen im Forum, Tiberius.


    Das Gebäude soll in den nächsten Tagen bezogen werden.
    Bin mal gespannt, wie "offen" das neue Tor zur Innenstadt wird.


    Und: wenn die Redaktion der BZ aus der Hamburger Straße abgezogen ist, kann man ja auch dort mit Bewegung im Baugeschehen rechnen...?

  • Klar, immerhin ist es die Lange Straße und diese müsste eigentlich das neue Aushängeschild werden. Also ein Bezug ist schon da, wenn auch nicht direkt. Außerdem kann nicht alles in "sonstige Bauvorhaben" gehen.
    Ein großartiges Wochenende allen im schönen Braunschweig :)

  • Ach, Braunschweiger, warum so stur? Es spricht ja gar nichts dagegen, die Kemenate ("13. goes 21. Jahrhundert – sinnvoll?") und den Meinhardshof ("Die kürzeste achtspurige Straße der Welt – meschugge?") zu Themen in diesem Forum zu machen. Aber was bringt es Dir, damit ein anderes Thema zu befrachten, das sich nun mal explizit um ein bestimmtes Gebäude dreht? Ein Gebäude, das von der Kemenate fast einen halben Kilometer entfernt ist? Mach' doch einfach zwei neue Themen auf oder nutze den "Kleinere Projekte"-Strang!


    Danke übrigens trotzdem für die Bilder von der Kemenate – sie sind hier nur leider fehl am Platze...

  • So sind sie halt die Braunschweiger.
    Architektenkind, du hast Recht mit den Foren. Vielleicht sollten einfach 4 zusätzliche Foren entstehen für
    Radeklint Gebiet mit City West, Altstadtmarkt
    FWV und südliche Innenstadt, Magni
    Nördliche Innenstadt für Wendenstraße, Rebenring, Hagenmarkt
    Östliche Innenstadt für Bahnhofsareal, Stadthalle, Jasperallee, Botanischer Garten


    über die Einteilung lässt sich natürlich streiten...
    in 'sonstige Bauvorhaben' können dann Stadtteile, äußere Bebauungen.

  • Der Bereich um die Petrikirche bedarf nun ebenfalls dringend einer Bebauung wie man sehen kann !


    Vor dem Krieg führte die Straße ja mehr oder minder geradeaus vom Meinhardshof kommend in Richtung Petrikirche und an ihr vorbei mit einer geschlossenen rechtsseitigen Fachwerkbebauung ! Die Verbindung zur Langen Straße bestand vormals nicht - nur der Abzweig in die Gördelinger war so vorhanden.


    Würde man die Bebauung nun bis an die Kirche heranführen und diese städtebauliche Brache schließen würde dort vielmehr der Eindruck eines geschlossenen Quartiers entstehen und die Gegend dort auch noch weiter aufwerten !


    Wäre doch eine wirklich spannende Aufgabe zwischen dem Bau der Braunschweiger Zeitung und der Kirche zu vermitteln ! Früher grenzten die Fachwerkbauten übrigens direkt an die Kirche und sie war niemals freistehend ! Das ist erst seit dem Krieg der Fall. Heute sicherlich kaum vorstellbar, jedoch empfinde ich diese Fläche nunmehr als Filetgrundstück mit erheblichem Potential !

  • Bebauungsplan "An der Petrikirche"

    Die Aufstellung des Planes wird demnächst beschlossen. Der Beschlussvorschlag geht im Februar in den Planungs- und Umwelt-, dann in den Verwaltungsausschuss.


    Aus dem Vorlagentext:
    Die Kirchengemeinde St. Petri beabsichtigt, ihre Grundstücke entlang der Langen Straße baulich zu verändern.


    Zusammen mit den Kirchengrundstücken soll auch das Eckgrundstück an der Görderlingerstraße, das sich im Eigentum der Stadt befindet, bebaut werden.


    Zwischen dem Neubau und der Petrikirche soll aus städtebaulichen und ökologischen Gesichtspunkten eine hochwertige und dann
    lärmgeschützte Grünfläche entstehen. Sie soll auch dazudienen, lufthygienische und mikroklimatische Funktionen in dem Areal aufrechtzuerhalten.

  • Petri Grundstück, Bebauung Lange Straße

    Das freut mich sehr, dass das Petrigrundstück schneller verwirklicht wird als gedacht. Bin auch gespannt über die ersten Skizzen, die auftauchen werden. Schließlich ist es nicht so einfach die Verbindung zwischen dem Steinbau der Kirche und dem Meidenhaus herzustellen.
    Ich würde einen regionalen grauen Klinker verwenden, der auch zu den Kirchensteinen passt und das Gebäude halbmondförmig zur Langen Straße und Görderlingerstraße ausrichten - natürlich auch mit einer gehobenen Fensterfront wie beim Medienhaus. So entsteht auch mehr Platz im Innenhof für die Bepflanzung. Was meint ihr?




    Außerdem möchte ich euch ein Beispiel aus Leipzig zeigen wie man kleinere, öffentliche Plätze (für Braunschweig auch in den nächsten Jahren sehr wichtig) ganz gut gestalten kann:




    Diese Lichtsitzbänke wären doch was!



    Bild von mir.

  • Vorschlag Petrigrundstück, Lange Straße

    In diese Richtung würde mein Vorschlag für das Petrigebäude gehen:


    http://ais.badische-zeitung.de/piece/00/2d/28/d6/2959574.jpg


    wie abgebildet: helle Klinkerfassade mit Natursteinen. Passt farblich zum Medienhaus und auch zum Steinbau der Petrikirche.


    http://img3.auto-motor-und-spo…Image-206c86da-628948.jpg


    dann eine ähnlich abgerundete Form des Gebäudes, wie hier abgebildet, zur Langen Straße hin. So bleibt dahinter Freiraum für die Bepflanzung eines kleinen Platzes zur Kirche hin (man könnte dann mein Beispiel mit den Lichtbänken s.o. integrieren) und außerdem wäre das neue Gebäude sozusagen symmetrisch mit dem Medienhaus zur Gördelingerstr. hin.


    Was meint ihr?

  • Deinen zweiten Vorschlag finde ich sehr gelungen. Ich hoffe ja, dass durch das neue Medienhaus die ganze Ecke (Gördelinger Straße/Radeklint/An der Petrikirche) in den nächsten Jahren eine Aufwertung erfährt. Einiges tut sich ja schon durch die Neugestaltung der Tweten und die anstehende Erneuerung der Straße Hintern Brüdern in diesem Jahr.
    Ich würde mich zudem über eine Sanierung/Begrünung der Gördelinger Straße freuen, sowie eine bessere Anbindung Quartiers rund um den Eulenspiegelbrunnen; dazu gehört meines Erachtens auch eine Straßenbahnanbindung auf der Güldenstraße.
    Gab es außerdem nicht mal vor einigen Jahren eine Initiative, die das Mummehaus rekonstruieren wollte? Das wäre ja eine schöner Anziehungspunkt für diesen Teil der Innenstadt, der mit seinen 50er/60er hingeklotzen Häusern seit jeher ein Mauerblümchen-Dasein fristet...

  • Danke, HCKBS!


    Die Görderlingerstraße soll auf jeden Fall aufgewertet werden. Zunächst ist die Lindentwete dran. Leider gibt es bisher keine Pläne für den Bäckerlint und das früher so schöne Gebiet um den Eulenspiegelbrunnen. OB Markurth hat es wage immer mal wieder in seinen Zukunftsplänen eingebracht.



    Das Mummehaus ist natürlich nicht vergessen und viele Braunschweiger würden eine Art Rekonstruktion wünschen. Seitdem die Mumme in den letzten Jahren zu einem Aushängeschild Braunschweigs in der Welt wurde und mit der Mumme viel gemacht werden kann, fehlt natürlich noch ein Standort für sie. Ein Mummehaus würde die ideale Anlaufstelle dafür sein. Das könnte z.B. am Bäckerlint mit einem Mummerestaurant, einem Mummemuseum/Stadtgeschichte (Informationszentrum) und kleinerem Veranstaltungszentrum (momentan sehr gefragt in Braunschweig) für Kongresse, Musik, Vorträge etc. verwirklicht werden.
    Dafür könnte das 50er Jahre Gebäude in Nordrichtung / gegenüber vom Eulenspiegelbrunnen eingeplant werden. In den Erdgeschossen befindet sich schon eine Ladenzeile.



    Hervorheben möchte ich in diesem Quartier den Platz am Alten Zeughof/ Kannengießerstraße. Hier ist die 50er Jahre Bebauung im einheitlichen Stil, mit Erkern versehen und in sich abgerundet. Das ist sehr schön.