Straßen, Schienen und Wege

  • Vorbei die Zeiten in denen man dort mit dem Fahrrad bis zum Froschenteich fahren konnte. Mal davon ab, dass die schöne Einklang der Landschaft dort jetzt völlig zunichte gemacht wurde.


    Das restliche Teilstück soll außerdem bis Ende 2011 fertig sein, dann wird die A59 ab dem dann neuentstandenen Autobahnkreuz Duisburg Süd bis Lohausen verlängert werden.


  • Das restliche Teilstück soll außerdem bis Ende 2011 fertig sein, dann wird die A59 ab dem dann neuentstandenen Autobahnkreuz Duisburg Süd bis Lohausen verlängert werden.


    Die B8n wird auch nach dem Anschluß an die A59 in Duisburg-Süd nicht zur A59 aufgestuft, denn es gibt ja die zwei Ampelkreuzungen an der Kalkumer Schloßallee und der Niederrheinstraße.

  • Die Bauarbeiten an der Graf-Adolf-Straße sind nun beendet und die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) zieht positives Fazit.


    RP

  • Sehr gut! Diese Rasengleise sind der Königsweg für Straßenbahnen. Es sieht gut aus, es ist leise und sauber. Die Graf-Adolf-Straße ist fast fertig:



    Echnaton

  • Dh die Rettungswagen, die über die Berlinerallee und Corneliusstraße bisher übers staubige Gleisbett heizen, müssen sich demnächst durch den Innenstadtstau schlängeln?

  • Ziemlich blöde Frage, nospam. Über den Rasen wird man nach Möglichkeit wohl nicht rodeln. Dass Rettungswagen durch den Verkehr kommen müssen ist allerdings der Normalfall, deshalb haben sie ja Blaulicht und Martinshorn.


    Andererseits ist die Gefahr von Unfällen mit Straßenbahnen wesentlich geringer.

  • So blöd ist die Frage nicht, denn (1) wurde das Argument immer in der Diskussion um die Rasenflächen angeführt. Die Conni ist regelmäßig total dicht und ist gleichzeitig die Fahrtstrecke zu einigen Krankenhäusern. Und (2) ist es erkennbar eine rhetorische Frage mit der ich auf genau dieses Problem hingewiesen habe.


    Mir gefallen die Rasenflächen auch gut und vorallem die beiden zu letzte angesprochenen Straßen sehen ja nun auch unbestreitbar furchtbar aus. Aber erst mal sehen, ob auch die Conni ("Giftmeile") auf der gesamten Strecke Rasenflächen bekommt (was wohl auch der Feinstaubbelastung der Anwohner gut täte, RP) oder auch aus diesem Grund darauf verzichtet wird.

  • ...rhetorische Frage, mit einem ziemlich polemischen Unterton. Nichts für ungut.


    Ich wusste nur von der GAS und der BerlinerA. Hast Du einen Link zu der ConS-Planung, nospam?


    Der Punkt Unfallgefahr ist übrigens nicht zu unterschätzen. Es gibt immer wieder Sportsfreunde, die auch über schraffierte Flächen (zu) wenden (versuchen), und Unfälle mit Bahnbeteiligung haben oft sehr schwer wiegende Folgen - siehe zuletzt an der Kölner Straße.

  • Erster Spatenstich für die Verlängerung der U79


    Das 8,6 Millionen teure Projekte zur Verlängerung der U79 bis zur Universität ist heute gestartet. Das Projekt soll bis Juni 2010 fertiggestellt sein, die U79 wird dann über die Strecke der 701 und 713 und später der 707 bis zu ihrer neuen Endhaltestelle fahren. An der Werstener Dorfstrasse werden dafür zwei Niedrigbahnsteige umgebaut und am Südpark ensteht ein neuer Hochbahnsteig, sowie zwei Niedrigbahnsteige.


    RP


    Landeshauptstadt Düsseldorf

  • Die Düsseldorfer Grünen haben ernsthaft vorgeschlagen, auf Hauptverkehrsachsen wie der Luegallee etc. Fahrspuren für Autos zu sperren und "Schnell-Radfahrern" zuzuschlagen. :Nieder:


    Dafür gibt es größtenteils Ablehnung; nur der Fahrradclub ADFC und Teile der im Wahlkampf allem Anschein nach verzweifelt nach Themen suchenden SPD stimmen der grünen "Idee" zu.


    Für mich ist das entweder ein klarer Fall von Drogenmisbrauch bei den Grünen (hier müssen ja schon halluzinogene Pilze im Spiel gewesen sein),
    oder der Versuch die eigene Klientel kurz vor dem Gang zur Wahlurne auf die Existenz der eigenen Partei aufmerksam zu machen.
    Das der ADFC dafür ist, verwundert nicht wirklich; und die SPD ist natürlich auch dankbar für alles, womit sie derzeit in die örtliche Presse kommt.


    Presse? Urne? - Genau, dort gehöhrt der "Vorschlag" der Grünen auch hin! :Nieder:


    Ein halbwegs intelligenter Mensch kann doch nicht allen Ernstes glauben, das mit soetwas irgendwelche Verkehrs- oder gar Umweltprobleme zu lösen wären. Würden auf den Hauptverkehrsstraßen jeweils eine Fahrspur gesperrt, käme es zu gewaltigen Staus - und damit zu einer erheblichen Luftbelastung für die Anlieger der betroffenen Straßen!


    OK - langfristig würden die Staus wohl seltener werden, da alle Autofahrer die City meiden würden. Die dadurch arbeistlos gewordenen Mitarbeiter der dort ansässigen Geschäfte bräuchten somit auch nicht mehr in die Stadt; was enorme Einsparungen im ÖPNV mit sich bringen würde (das Geld benötigt die Stadt dann allerdings für die vielen Arbeitslosen). :lach:

  • ^^ Manchmal bekomme ich den Eindruck, dass dem Radfahren starke symbolische Bedeutung beigemessen wird. Für den durchschnittlichen Arbeitsweg eines Angestellten ist es zu weit (normale Kondition vorausgesetzt) und würde täglich viel zu lange dauern. Im starken Regen ist das Radeln sehr unangenehm - die Macht der Gewohnheit verhindert jedoch, dass viele Menschen beim garantiert guten Wetter radeln und sonst Auto/Bus fahren würden. Fraglich bleibt auch, für wie viele Radler pro Stunde eine Spurweite ausreichen würde - ich könnte wetten, nicht viel mehr als Autofahrer durchkommen können.

  • Ich fahre seit Jahren jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit (Bürojob). Ist kein Problem und mein Kardiologe ist regelrecht begeistert.


    Wenn jedoch der durchschnittliche Angestellte im Gegensatzu zu mir in einem Reihenhaus auf irgendeinem Acker in Autobahnnähe wohnt ... tja dann ist der Weg zu lang für's Fahrrad. Selbst schuld.

  • Ich selber habe jahrelang in der City gearbeitet, und konnte von meiner Wohnung innerhalb der Stadt bequem mit der U-Bahn zur Arbeit fahren.


    Wer in der Stadt wohnt und arbeitet, benötigt kaum noch einen Pkw, hier ist fast alles fußläufig oder mit Bussen und Bahnen (oder dem Fahrrad) zu erreichen.


    Es ist tatsächlich so, das die, die vor dem Verkehr in der Stadt in die Vororte geflohen sind, diesen Verkehr zum großen Teil selber erzeugen.


    Es gibt aber nicht nur "Einpendler"; auch viele "Auspendler" sind auf einen Pkw angewiesen, da hier oft die Verknüpfungen im ÖPNV noch nicht funktionieren.


    Ich selber würde bei meiner heutigen Arbeitsstelle außerhalb Düsseldorfs für jeden Weg mit dem ÖPNV etwa die doppelte bis fast dreifache Zeit benötigen; vorallem wegen des mehrfachen Umsteigens und der Wartezeiten (und auch der Unzuverlässigkeit).


    Da fahre auch ich dann doch lieber wieder mit meinem eigenen Pkw.

  • Yep, wie bei mir. Mit Bus und Bahn etwa 40 Minuten bis in den Hafen, mit dem Fahrrad etwa 15 Minuten. Satte 25 Minuten Ersparnis. Selbst bei schlechtem Wetter geht die Rechnung auf, ich bin eben weniger Zeit im Regen ...

  • Sehr gut! Diese Rasengleise sind der Königsweg für Straßenbahnen. Es sieht gut aus, es ist leise und sauber. Die Graf-Adolf-Straße ist fast fertig:



    Echnaton


    find ich auch sehr schön,
    aber noch schöner wäre es, wenn dort zusätzlich blumen wachsen würden. denn so eine grüne matte ist etwas langweilig und blumen würden dem repräsentativen ort entsprechen

  • Bzgl. der Rasengleise, ist davon auszugehen, dass es diese Rasengleise lediglich im Innenstadtbereich gibt oder vielleicht auch weiter außerhalb, z.B. am Südring bei der 709?


    Denn diese Strecke ist ziemlich heruntergekommen und ungepfelgt, also kein attraktives Stadtentree.