Straßen, Schienen und Wege

  • Fußgängerzone

    Die WZ berichtete Ende Mai über die Anregungen der Düsseldorfer IHK, zu den eine verzahnte Achse Wehrhahn - Schadowstraße - Königsallee - Flinger Straße bis zum Rhein gehört - eine Visualisierung im Artikel zeigt die Schadowstraße als Fußgängerzone. Die Flinger Straße ist längst welche - bei den anderen wurde eine Forderung nach einer Fußgängerzone nicht explizit formuliert.


    Etwas in diese Richtung könnte ich mir jedoch vorstellen - etwa die Königsallee mit stark reduziertem Verkehr. Ich erinnere mich, dass die Ostseite vor einiger Zeit temporär geschlossen wurde, Ähnliches könnte man öfter praktizieren. Etwa die Pariser Prachtmeile Champs-Élysées wird jeden ersten Sonntag im Monat für Autos gesperrt, jedesmal gut von Fußgängern besucht.

  • Zweiter Radschnellweg

    In der WZ wurde ein Konzept für einen zweiten Radschnellweg vorgestellt:
    http://www.google.com/url?sa=t…Vaw2MjtZ4ARxrT7pr1VEo16hE


    Mit verhältnismäßig kleinen Mitteln (im Vergleich zum Ausbau der A46) lässt sich hier etwas realisieren, was das Potenzial hat, die Straßen zu entlasten. Zusätzliche Autobahnspuren verlagern im Falle der A46 nur den Autobahn-Stau weiter in die Städte. Da hier das Potenzial für zusätzliche Spuren gering ist, verschärft man die Belastung durch Autos in Düsseldorf und Wuppertal.


    Die Verkehrsführung an der Kreuzung Friedrichstr./Herzogstr. wurde am 4.6. umgebaut. Mit kleinen Mitteln (9 Tsd. €) und geringen Aufwand (Neue Markierungen) hat man endlich eine Lösung, bei der sich ein Konfliktpunkt zwischen Radfahrern und rechts abbiegenden Autos entschärfen lässt.


    https://www.duesseldorf.de/akt…hrung-wird-geaendert.html

  • Mit verhältnismäßig kleinen Mitteln (im Vergleich zum Ausbau der A46) lässt sich hier etwas realisieren, was das Potenzial hat, die Straßen zu entlasten.


    Ich glaube kaum, dass sich das "Problem" der Pendler damit auch nur im Ansatz lösen lässt - da von Potential zu sprechen, ist doch schon ein wenig übertrieben!
    Alleine schon, dass kaum jemand solche lange Strecken (bergauf und bergab) mit dem Rad zur Arbeit fährt und viel vom Wetter abhängig ist, ist das keine Alternative zu ÖPNV und MIV.


    Davon abgesehen befürworte ich natürlich grundsätzlich die Bestrebungen, so einen Radweg zu schaffen - jeder Kilometer weniger, der mit dem Auto gefahren wird, ist ein Gewinn für die Umwelt, wenn auch ein verschwindend geringer.
    Dazu passend war gestern Abend bei Promi-WWM die Frage: Die 15 größten Schiffe erzeugen mehr Schadstoffe als? Antwort: "mehr als die 760 Mio. Pkw weltweit.


    Zusätzliche Autobahnspuren verlagern im Falle der A46 nur den Autobahn-Stau weiter in die Städte. Da hier das Potenzial für zusätzliche Spuren gering ist, verschärft man die Belastung durch Autos in Düsseldorf und Wuppertal.


    Sehe ich nicht so, sie sorgen eher dafür, dass der Durchgangsverkehr besser fließen kann.


    Die Verkehrsführung an der Kreuzung Friedrichstr./Herzogstr. wurde am 4.6. umgebaut. Mit kleinen Mitteln (9 Tsd. €) und geringen Aufwand (Neue Markierungen) hat man endlich eine Lösung, bei der sich ein Konfliktpunkt zwischen Radfahrern und rechts abbiegenden Autos entschärfen lässt.


    Naja! Dafür gibt es jetzt nur noch eine Geradeausspur....

  • ^An den Niederlanden kann man ja sehen, dass sich solche Fahrradschnellwege bewähren, dass Wetter ist ungefähr vergleichbar mit unserem. Durch Pedelecs können auch weniger sportliche Radfahrer das erwähnte bergauf und bergab bewältigen, obwohl man zwischen Düsseldorf und Wuppertal noch nicht unbedingt von Bergen sprechen kann.


    Aber grundsätzlich vertreten wir dann ja die gleiche Meinung, alles was gegen den Verkehrskollaps hilft, ist gut.


    Die erwähnte 15 Schiffe fahren aber auch nicht durch dicht bebaute, schlecht belüftete Innenstadtstraßen. Im Gegensatz zu anderen Großstädten hat Düsseldorf dazu wenige Boulevards und Alleen.


    Der besser fließende Durchgangsverkehr fährt dann eine oder zwei Abfahrten später in die Stadt hinein, der Verkehrsdruck wird auf die Städte durch besser ausgebaute Autobahnen weiter zunehmen. (Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten). Es sei denn, man kapiert in Düsseldorf, dass man z.B. am Werstener Kreuz ein P+R Parkhaus baut, was direkt an den ÖPNV angeschlossen ist. Hätte man aber in den 70ern direkt in die Planungen integrieren, jetzt im nachhinein wäre das nicht so trivial.


    Eine Geradeausspur ist in meinen Augen kein Problem, da im weiteren Verlauf auf einer von zwei Fahrbahnen ein Parkverbot ist, demnach blockieren haltende Autos diese Spur durchgehend.

  • Wichtig ist, dass der Radschnellweg auch in Teilabschnitten nutzbar ist - nicht jeder fährt D-W vollständig durch. Mit E-Bike oder hoher Fitness ist aber auch das denkbar.

  • Mir ist bislang nicht klar, wo dieser Rad- Schnellweg in die Stadt hinein geführt werden könnte.


    Im Vordergrund muss selbstverständlich auch die Sicherheit von Fußgängern stehen!


    Mir fällt aktuell keine sinnvolle Trassenführung ein, die innerhalb der Stadt verträglich wäre, ohne dass der Rad-Schnellweg von vielen Ampeln unterbrochen würde, oder sonnstwie andere Verkehre kreuzt;
    ein Verlauf durch öffentliche Grünanlagen und Parks dürfte auch ausscheiden.


    Sinnvoll sind natürlich aufgegebene Nebenbahntrassen.

  • ^Fußgängersicherheit ist wichtig, aber wenn wir über einen Radschnellweg sprechen, dann sind Fußgänger darauf, wie auf einem Radweg, nicht zugelassen.


    Wenn ich die Skizze richtig lese, könnte ich mir einen Anschluss in Düsseldorf über Südpark/Volksgarten oder Uniklinik West (Himmelgeister Str) vorstellen. Einen guten Radweg zur Uniklinik Ost über Witzelstr könnte Düsseldorf bei der Gelegenheit auch bauen.


    Radschnellwege durch die Stadt.. Man hätte beim Bau der Toulouse Allee einen Anfang machen können, dort hatte man den Platz, aber die 2. Spur wird ja nun eher als Parkplatz genutzt. Ansonsten das gleiche Prinzip wie bei Autobahnen, mit Ausnahmen wie im Ruhrgebiet queren diese idR nicht die Innenstädte.


    Wichtig ist, dass der Radschnellweg auch in Teilabschnitten nutzbar ist - nicht jeder fährt D-W vollständig durch. Mit E-Bike oder hoher Fitness ist aber auch das denkbar.


    Richtig, die A46 fahren auch nicht alle von Anfang Düsseldorf bis Ende Wuppertal.

  • Das Geld wäre sicherlich für einen notwendigen Ausbau der Radwege in der Stadt angelegt; hier gibt es noch viel zu tun.
    Auch hier könnten alte Bahntrassen, wie z.B. vom ehem. Güterbahnhof Grafenberg Richtung Flingern als Radweg ausgebaut werden.

  • Antenne Düsseldorf berichtet heute über den Vorschlag vom Vorsitzenden, eine Spur der Corneliusstr für Radfahrer, Busse, Taxis und E-Autos zu reservieren.


    https://www.antenneduesseldorf…rneliusstrasse_33556.html


    Obwohl ich Radwegebau in Düsseldorf sehr befürworte, kann ich diesem Vorschlag nicht viel positives abgewinnen. Bereits heute wird durch übervolle Abbiegespuren die Corneliusstr zeitweilig auf eine Spur reduziert. Auch sind Radfahrer und Busse keine gute Kombi, Busse werden am schnellen Durchkommen durch Radfahrer abgebremst, als Radfahrer hätte ich ungern Taxis oder Busse im Rücken, nicht gerade best practice. Auf der Erasmusstr gibt es bereits eine Taxi/Busspur, hält aber PKW-Fahrer nicht davon ab, an vollen Tagen diese als „Überholspur“ zu nutzen. Wenn die Polizei hier nicht mal grundlegende Verkehrsregeln wie das Überfahren von roten Ampeln oder Einhaltung des Tempolimit auf der Münchner Str kontrollieren kann, wer will PKW-Fahrer davon abhalten?


    Talstr ist kein Ersatz, stadteinwärts ein Bürgersteig, auf dem ein Streifen zum Radfahren eingerichtet ist, stadtauswärts fährt man mit Autos auf der Straße und umkurvt Bremsschwellen. Das als Radweg zu bezeichnen, macht nur jemand, der kein Rad fährt.


    Wenn würde ich den Fürstenplatz ertüchtigen für Radfahrer und die Kreuzung Hüttenstr/Pionierstr umbauen.

  • Einfach die Straßenbahnlinie 701 zwischen Am Steinberg und Mörsenbroicher Ei unter die Erde verlegen. Zumindest für den Abschnitt Corneliusstraße/Berliner Allee. Auf der alten Trasse könnte wunderbar ein Radweg gebaut werden und reichlich Grün für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Leider nicht günstig.

  • Nicht günstig ist noch stark untertrieben.
    Derartige Vorhaben werden wohl kaum noch finanziert werden.
    Selbst die Wehrhahnlinie ist ja deutlich kürzer realisiert worden, als ursprünglich geplant.


    Es geht zukünftig eher darum, den vorhandenen Straßenraum intelligent zu nutzen und die Verkehre intelligent zu steuern, bzw. den MIV zu reduzieren.

  • ^Ja, durch die Nähe zur Wehrhahnlinie wird es schwierig diesen Tunnel zu rechtfertigen, selbst wenn Düsseldorf zu plötzlichem Reichtum kommen sollte.


    Sinnvoll wäre, dass Busse auf der Corneliusstr. die Straßenbahn-Schienen mitbenutzen dürfen. Würde den Radfahrern nicht helfen, aber Busse (780/782/785) schneller machen.
    Auch hätte man damit eine extrem gute Verknüpfung von Bus und Schiene. Außerhalb der großen Umsteigepunkte wird das hier etwas vernachlässigt - z.B. am Graf-Adolf-Platz zuletzt, wo man von Wehrhahnlinie zur 708/709 eine Ampel queren muss.

    Als nächsten U-Bahntunnel würde ich eher die Verlängerung von Kennedydamm zu Reeser Platz sehen wollen.

  • Einen Radweg auf der Corneliusstr. halte ich nicht für so akut, da gibt dringenderen Bedarf. Über die Pionier- und Hildebrandtstr. gibt es östlich eine ganz passable Route. Auf der Heresbachstr. wird es dann wieder "gewohnt" gefährlich für Radfahrer.

  • Am 27.06. wurde im Ausschuß für Stadtplanung und -Entwicklung das Zukunftskonzept „RegioNetzWerk“ beschlossen. Neben Düsseldorf arbeiten dort Krefeld, Duisburg und Meerbusch zusammen. Beim Durchblättern der Dokumente sind bei mir die Abstimmung zu Wohngebieten und Verkehr hängen geblieben.


    Z.b. wird dort der nächste Radschnellweg für Düsseldorf geplant:
    - Von D-Kaiserswerth über Ra-Lintorf nach Duisburg mit Anschluss an den Radschnellweg Ruhr (RS 1).


    Zu finden auf S.17 unter
    https://ratsinfo.duesseldorf.d…yLnBkZg==/12/n/308501.doc


    Andere Verkehrs-Themen sind die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke für den SPNV, Ausbau des Angebots der U76 und ein Radschnellweg zwischen Duisburg und Krefeld.

  • Interessante Analyse in der WZ, warum die Rheinbahn die Ziele beim Kundenwachstum auf Grundlage der ersten Monate in 2018 nicht erreicht.


    http://www.wz.de/lokales/duess…cht-voran-kommt-1.2707474


    Anhand von Komfort, Tickets, Pünktlichkeit/Verlässlichkeit, Strecken/Takt und Preise wird das derzeitige Angebot der Rheinbahn bewertet.


    Bei Komfort ist die Rushhour-Überfüllung auf manchen Linien hier nicht erwähnt, die Probleme mit 701 im Norden und U78/U79 (sind bestimmt nicht alle) werden m.E. nicht strukturell gelöst, im Gegenteil, die Beschwerden in den BVs laufen bis auf einzelne Verstärkerfahrten ins Leere. Stadt/Rheinbahn handeln hier nicht kundenorientiert.


    Fehlende Klimaanlagen werden erwähnt, sind in diesem Jahr besonders spürbar.


    Ticket-Varianten wie die Happyhour-Tickets werden im Bericht gelobt.


    Pünktlichkeit wie z.B die Sofort-Anzeige sind ein ärgerliches Imageproblem und mit Möglichkeiten der Digitalisierung vermeidbar. Die bisher erfolgten Vorrang-Schaltungen haben m.E. mit kleinen Mitteln viel erreicht und sollten weiter ausgerollt werden. Ein Hauptproblem besteht darin, dass man als Fahrgast häufig nicht genug Infos erhält. Die schlaue Nr. hat teilweise weniger Infos als bei Facebook veröffentlicht werden. Hier sollte sich die Rheinbahn mal eine Strategie überlegen, wie man Dyfas, App und sonstige Medien sinnvoll nutzt, um so gut wie möglich zu informieren. Auch hier könnte man mit Data Analytics / bessere Fahrzeugortung o.ä. bessere automatisierte Meldungen herausgeben als jetzt.


    Metrobusse sind ein interessanter Ansatz, um das bestehende Netz zu ergänzen, Takterhöhungen abends wurden auf bestimmten Linien beschlossen, das geht in die richtige Richtung. Geplante Erweiterungen Richtung Flughafen und Meerbusch würde ich persönlich eher hinten anstellen, um das Netz innerhalb der Stadtgrenzen auszubauen bzw. zu verbessern (Tunnel U78/79 verlängern).


    Preise innerhalb der Stadt werden durch den VRR festgelegt. Grds. sollte man überlegen, ob man durch eine Oystercard-Lösung etwas anbietet, was jeweils die beste Lösung aus dem Tarif-Dschungel heraussucht. Das gilt noch mehr bei Fahrten zwischen VRR und VRS, das ist selbst für langjährige Nutzer ein großes Abenteuer.

  • Metro-Busse

    Die RP berichtete gestern über die drei neuen Metro-Buslinien, die nach den Sommerferien starten sollen. Insgesamt bedienen sie Ringverkehre um die Innenstadt - z.B. die M3 soll von Am Seestern am Landtag vorbei, Kirchplatz, S-Bahnhof Bilk, Uni bis Reisholz fahren. Alle Linien werden im 20 Minuten-Takt verkehren - mE eher selten, die Berliner Expressbusse fahren meiner Erinnerung nach zumindest im 10-Minuten-Takt. Der Artikel rechnet die Zeitersparnis auf einigen Relationen nach.


    Mehrere Stadtbahnen behalten künftig den dichten 10-Minuten-Takt bis 21 Uhr - bisher wurde ab 19 Uhr ausgedünnt.

  • Die Rheinische Post berichtet über die Verkehrssituation im Düsseldorfer Norden. Insbesondere erschrecken mich die Antworten der Verwaltung auf die Anträge der BV6.


    https://rp-online.de/nrw/staed…ehrsprobleme_aid-23920429


    Mit Tempo 50 durch die Straße Am Röttchen zu fahren, ist nach eigener Erfahrung kaum oder nie möglich. Wenn sich die Verwaltung so um die Pünktlichkeit der Busse sorgt (um die es in Düsseldorf nicht zum besten steht), warum wird dann an anderer Stelle nicht etwas dafür getan. Zebrastreifen über die Westfalenstr. - die hier wiedergegebene Antwort ("würde nur Sicherheit suggerieren") hört sich fast wie Hohn an. Wobei sich mir die Frage stellt, ob sich ein Zebrastreifen und Bahn gut verträgt. Lt. einer ADFC-Seite sollen Zebrastreifen nicht mit Schienen auf der Straße angelegt werden.


    Es kann auch nicht sein, dass es in einem Rechtsstaat nicht möglich ist, durch behördliches Handeln Autofahrern davon abzuhalten, sich die Parkgebühren am Flughafen zu sparen. Das ist ein Armutszeugnis.


    Radwege - warum man sich für ein paar Hundert Meter neuen Radweg feiern lässt, aber an anderen Stellen bestehenden nicht in einen annehmbaren Zustand bringt, ist nicht nachzuvollziehen.


    Auch drängt sich hier wieder der Eindruck auf, dass gut situierte Stadtteile infrastrukturell deutlich besser "im Schuß" sind, wie ärmere oder wenig einflußreiche (wo kein Karnevalsvereinpräsident wohnt, der mit Verwaltung und Politik gut vernetzt ist).

  • ^ Zum Langzeitparken im Norden gibt es seit Jahren immer wieder Artikel. In einem Rechtsstaat ginge wohl nur - im gesamten Norden langzeitiges Parken (z.B. über 24h) verbieten, flächendeckend - und kontrollieren und aufbrummen... Was, ein Knöllchen für 5 EUR? DUS-Parkhäuser kosten sicherlich mehr. Abschleppen? Ich stelle mir die Entrüstung vor - als ob es Mittel gegen Falschparken gäbe, die auch am Rhein und Düssel konsequent angewendet wären.

  • Problem-Radwege

    RP berichtete am Freitag über den Radweg auf der Aaachener Straße:
    https://rp-online.de/nrw/staed…-duesseldorf_aid-32116077


    Erstaunlich wie es die RP schafft, Rad fahren als etwas problematisches darzustellen ("Problem-Radweg"). Anstatt konstruktive Vorschläge zu machen wie z.B. eine Ladezone, wird über das Problem der Lieferanten lamentiert. Wie ein Kommentator anmerkt, werden die vorher idR auch in der 2. Reihe geparkt haben. Auch spielt man Autofahrer gegen Radfahrer aus, es fallen 15 Parkplätze weg, aber dass der Radweg auch ganz eventuell positive Effekte haben könnte, wird hier komplett unter den Tisch fallen gelassen. Die Beobachtung, dass man bei 10 min an der Ecke stehen, diverse Verkehrsvergehen durch Radfahrer sieht - dazu könnte ich 10 min. Autos beobachten Ecke Fruchtstr./Mecumstr beisteuern: Zu hohes Tempo, Rotlichtverstöße, zu wenig Abstand, röhrende Autos. Das soll nicht das Verkehrsvergehen, auf dem Fußgängerweg Rad zu fahren, beschönigen, aber dieser Artikel stellt vieles schwarz/weiß da.


    Auch fehlt diesem Radweg eine Anbindung Richtung Süden zum Südring und die Anbindung zur Friedrichstraße ist auch nicht optimal. Wenn man ein Autobahnteilstück durch Trampelpfade anschließt, wundert sich keiner, dass kaum einer auf der Autobahn fährt. Zusammengefasst finde ich diesen Artikel polemisch und einseitig. Nicht der Radweg ist das Problem, sondern eine schlechte Planung durch die Stadt.