Innenstadt (kleinere Projekte und Meldungen)

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    Eine erfreuliche Nachricht. Das Tuscolo ist wohl Bonns beliebteste Pizzeria und sicher wird auch der Ableger gut laufen. Die Innenstadt kann zusätzliche attraktive Gastronomieangebote gut vertragen. Ob die Nähe zur künftigen Vapiano-Filiale Zufall ist? Jedenfalls hat man einen Vorteil, da Vapiano frühestens in vier Jahren eröffnen kann. Bis Ende 2014 bleibt Strauss an seinem jetzigen Standort, wie der General-Anzeiger berichtet.




    Das Laden-Teillokal von Bouvier/Thalia am Hof wird wohl im Zuge der Neueröffnung im Metropol ab Februar 2011 neu vermietet - immerhin 686 m2 Verkaufsfläche Quelle +++ Ein weiteres Ladenlokal ggü. Haupteingang Universität mit 760 m2 steht zur Miete frei Quelle Schließt Thalia Bouvier am Hof doch komplett und macht das Ladenlokal nicht wie geplant zur reinen Universitätsbuchhandlung?


    Nachdem die Thalia-Hauptfiliale ja nun - leider - im Metropol ist, wird die Stammfiliale Am Hof gegenüber der Universität laut GA-Artikel verkleinert und künftig vorwiegend als Fachbuchhandlung genutzt werden. Ein Teil der Flächen (neben Leffers) wird anderweitig vermietet.


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  • An alle Fans des alten Café Pendel:
    Am Friedensplatz eröffnet man wieder in diesem schmucken Haus-scheinbar auf zwei Etagen:

    Bild von mir


    Eine schöne gastronomische Ergänzung zu McDonald's und Sudhaus am Friedensplatz - ich hoffe auch auf Außenflächen.
    Der bisherige O2-Shop wandert übrigens auf die gegenüberliegende Seite...


    Verschoben aus: Bonn: Sonstige Projekte/ kleinere Meldungen. Gruß rec

  • Hier noch einige Informationen aus dem GA zum "neuen" Pendel (siehe #122):
    - Sowohl im EG als auch im OG wird es es Plätze geben
    - Eine Außenterrasse fasst 70 Plätze :daumen:
    - Eröffnung voraussichtlich Mitte Mai
    - es wird zwei Ein- und Ausgänge habe (einen vom Friedensplatz und einen von der Kasernenstraße aus)


    Quelle

  • Eine wirklich kleine Meldung:
    Der Martinsplatz wurde zu einem kleinen Teil "angehoben" - ich nehme an, damit das leidige Thema Außenterrassengestaltung der "En'te" endlich ein Ende findet.



    Bild von mir!

  • Ich fand das Holzpodest vollkommen in Ordnung. Optisch schöner sicherlich als diese Winkelsteine.


    Die Stadt sollte sich um die wichtigen Dinge kümmern. Zum Beispiel berichtet der Express, dass nun mit der Sanierung des Adelspalais gegenüber dem Beethovenhaus (bing.com/maps) begonnen werden soll (#105). An sich eine schöne Meldung. Leider bekommt das unter Denkmalschutz stehende barocke Palais offenbar ein Staffelgeschoss. Ich frage mich, wie so etwas mit dem Denkmalschutz vereinbar ist. Bei allem Verständnis für die wirtschaftlichen Interessen des Eigentümers, hier muss es doch auch andere Lösungen geben, z.B. Gauben o.Ä.


    http://s3.imgimg.de/uploads/slimbox525xlbfefdbc7jpg.jpg
    Quelle: Udelhofen Immobilien



    Die Sanierung des Palais soll übrigens ein Jahr dauern. Ins Erdgeschoss soll nach den Wünschen des Eigentümers ein Café einziehen. Auch der 2,80 m hohe Gewölbekeller könnte gastronomisch genutzt werden. Darüber sind Büros und Wohnungen geplant.

  • Der Kölner Stadt-Anzeiger fasst die Diskussion um den neuen Anstrich des Alten Rathauses in einem Bericht mit dem Titel "Streit über die 'ärmliche Blässe'" zusammen.


    Interessant vor allem noch einmal ein Blick in die Geschichte des Anstriches:
    Ursprünglich: warmer Ockerton, Zierelemente helles grau (vergl. Residenzschloss (Uni))
    Vorkriegszeit: weiß-grau
    Nachriegszeit: rosa-grau (Farbwechsel lasse sich heute nicht mehr nachvollziehen)
    Renovierung 2010/11: rosa-grau (in helleren Farbtönen als zuvor)


    Hier nachlesen

  • In der Kesselgasse haben die Bauarbeiten für das Studentenwohnheimbegonnen. Bagger haben einige Kellerfundamente freigelegt.


    Die Fundamente könnten vom Stadtgefängnis stammen. Bin mir allerdings unsicher, woher ich diese Information habe.

  • Zu #123:
    Die Baulücke in der Brüdergasse ist mittlerweile geschlossen - das Wohnhaus ist fertig! Ein Lichtblick in der sonst tristen, architektonisch eher trüben Straße.




    Bilder von mir!


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    Apple-Store für Bonn?
    Das Insidermagazin Macnotes.de mutmaßt, Bonn bekäme einen Apple-Store. Im Apple-eigenen Jobagenten wird die Bundesstadt anscheinend als neuer Standort genannt. Inwieweit diese Meldung glaubwürdig ist, kann ich nicht beurteilen. Außerordentlich wünschenswert wäre dies allerdings in jedem Fall.

  • Auf dem Vorplatz der Kreuzkirche könnte ein "Kirchenpavillon" der evangelischen Kirche in Bonn entstehen. Die Konzeption und Gestaltung würde sich aller Voraussicht nach am Foyer am Münster der katholischen Kirche orientieren. So soll der Kirchenpavillon die Kircheneintritts- und Informationsstelle und einen Veranstaltungsraum aufnehmen. Ein Architektenwettbewerb ist bereits ausgelobt. Über die Entwürfe sollen die Vertreter der evangelischen Gemeinden im Herbst abstimmen. Insgesamt wird mit Baukosten in Höhe von einer Million Euro gerechnet.


    GA: Neubau vor der Kreuzkirche?

  • Hi rec,


    schön wärs. Aber die geplanten Baukosten betragen doch "lediglich" 1 Millionen Euro.
    Oder habe ich etwas überlesen?


    VG


    Du hast recht, hatte mich verguckt. Mit neun Millionen wäre das auch ein Luxuspavillon geworden... Gruß rec

  • Remigiusplatz

    Wie bereits öfter angekündigt soll der Remigiusplatz neu gestaltet werden. Es wurden zwei Varianten mit und ohne Blumenmarkt entwickelt. Daneben haben v-architekten (Köln) im Auftrag der Firma Blömer eine weitere Alternative vorgelegt. Am 13. Juli gibt es dazu einen Bürgerbeteiligungstermin.
    Für den Umbau stehen 2012 Fördermittel (248.000€) zur Verfügung, die noch im Jahr 2011 verausgabt werden müssen.


    Quelle
    Pläne

  • Eine erfreuliche Nachricht vom Bonner Markt: Zwei länger leerstehende Ladenlokale haben endlich neue Mieter.
    In den Markt 3 (früher mal eine Luxus-Frittenbude und Segafredo) zieht nach Informationen des GA ein "Bubble Tea Shop" ein, der bislang nur Filialen in Berlin und Frankfurt hat. In die ehemalige Apotheke neben dem Höttche zieht der "First Flush Team Room", der früher in der Maxstraße sein Heim hatte.


    Quelle

  • Das DEAL-Magazine berichtet unter der Überschrift "Große Retailflächen sind in Bonn Mangelware" über die Situation der Bonner Innenstadt.
    Darin kommt ein Einzelhandelsexperte zu Wort, der eine - das ist nicht neu - extrem hohe Nachfrage nach Flächen in Bonn ausmacht.
    Das Maximilancenter könne, wenn es gebaut würde, nur einen Bruchteil der Nachfrage auffangen. Er fordert die Zusammenlegung kleinerer Flächen sowie größere Neubauprojekte.


    Der ganze Bericht hier

  • ^Zusätzliche Einzelhandelsflächen könnten bald auf dem Areal des Viktoriabades ("Viktoriakarree") entstehen.


    Nach der Prüfung verschiedener Entwicklungsszenarien für das Areal kommt die Stadt zu dem Schluss, dass neben großflächigem Einzelhandel auch die philologische Bibliothek der Universität mit einem Bedarf von rund 6500 Quadratmetern Nutzfläche dort untergebracht werden könnte. Für andere Nutzungen, u.a. Wohnnutzung, sei in nennenswertem Umfang dort kein Platz, was meines Erachtens dem politischen Ziel, dort ein gemischt genutztes und lebendiges Stadtquartier zu schaffen, entgegensteht. Letztlich geht es wohl darum, durch großflächige Einzelhandelsnutzung einen "höheren Grundstückswert" zu erlösen, wie es in der Ratsvorlage heißt.





    [INDENT]PRESSEMELDUNG


    Die Zukunft des Viktoriakarrees


    07.10. 2011


    Stadt befürwortet Einzelhandel - Für die Nutzung durch die Uni Bonn sind weitere Konkretisierungen nötig - Andere zentrale Standorte für Stadtarchiv, Stadtmuseum und Gedenkstätte sind vorrangig zu prüfen


    ib - Dem Einzelhandel, insbesondere für großflächige Anbieter, räumt die Stadt Bonn als künftige Nutzung des so genannten Viktoriakarrees gute Chancen ein. Außerdem könnte dort die Unterbringung der philologischen Bibliothek der Universität Bonn mit einem Bedarf von rund 6500 Quadratmetern Nutzfläche bewerkstelligt werden. Dies ist das Ergebnis einer ersten Prüfung über die mögliche Zukunft dieses Areals, in dem durch die Schließung des Viktoriabades freie Flächenpotentiale zur Verfügung stehen. Im Auftrag des Stadtrates hatte die Verwaltung unter Federführung des Stadtplanungsamtes verschiedene Entwicklungsszenarien für das Quartier zwischen Rathausgasse, Belderberg, Franziskaner- und Stockenstraße entwickelt. Die Kommunalpolitiker hatten im Dezember 2010 beschlossen, ein städtebauliches Konzept als gemischt genutztes, lebendiges Stadtquartier zu entwickeln und dabei die gemeinsame Unterbringung von Stadtarchiv, Stadtmuseum und Gedenkstätte zu untersuchen.


    Nach dieser Prüfung ist die Verwaltung nun überzeugt, dass eine tragfähige Mischung all dieser Nutzungen an diesem Standort nicht unterzubringen ist. Daher schlägt sie vor, die bislang im Gebäude des Viktoriabades untergebrachten Einrichtungen Stadtmuseum und Gedenkstätte vorrangig an einen alternativen zentralen Standort, zum Beispiel das Stadthausareal oder die alte VHS Wilhelmstraße (nach dem Umzug der VHS ins Haus der Bildung), zu verlagern.


    Auch das derzeit im Stadthaus befindliche Stadtarchiv soll nach Auffassung der Verwaltung nicht an den Standort Viktoriakarree umgesiedelt werden. Denn aufgrund des großen Flächenbedarfs für die Magazine würde das Archiv kaum den erhofften belebenden Effekt für das Viktoriabad-Gelände erzielen.


    Weitere private Nutzungen wie Büro und Wohnen sind nach Auffassung der Verwaltung nur dann in nennenswertem Umfang möglich, wenn im Viktoriakarree auf Teile der großflächigen Nutzungen verzichtet wird. Empfohlen wird jedoch eine deutliche Belebung und Attraktivitätssteigerung des Innenstadtbereichs zwischen Rathaus und Hauptgebäude der Universität. Mit den Planungen "Stadt zum Rhein" sind dort erste Schritte unternommen worden.


    Nach Klärung der bislang noch offenen Fragen muss das Nutzungskonzept ausgeschrieben werden. Der Käufer müsste einen Realisierungswettbewerb ausschreiben und das Bebauungsplanverfahren betreiben.


    Mit den Vorschlägen der Verwaltung beschäftigt sich zunächst der Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz im Oktober.


    Quelle: Stadt Bonn[/INDENT]



    Auch der General-Anzeiger berichtet (mit kleinem Luftbild).

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    Ich teile die Auffassungen der Stadt.
    Aber: Sollte das VHS-Gebäude an der Wilhelmstraße nicht nach dem Umzug verkauft werden?
    Und eins scheint auch vom Tisch zu sein: Ursprünglich sollten Gedenkstätte und Stadtmuseum doch langfristig auch im Haus der Bildung (Anbau zum Windeckbunker) untergebracht werden...

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    Ich fürchte, dass leider nur darauf geschaut wird, den Grundstückswert in die Höhe zu treiben und die städtebauliche Qualität letztlich keine Rolle spielt. Gerade in dem Bereich zwischen Universität und Rathaus ist die kleinteilige Struktur aber von besonderer Bedeutung (im Köln-Forum läuft gerade eine vergleichbare Diskussion, wo es um den Neubau am Gürzenich geht; hier sehe ich eine ähnliche Entwicklung). Dass sich Einzelhandel und Kleinteiligkeit vereinen lassen, beweist die Kaiserpassage sehr schön. Etwas Vergleichbares - einzelne Geschäfte dürfen natürlich größer sein - wünsche ich mir für das Viktoriabad-Areal. Um Monotonie zu vermeiden, sollte das Areal in mehrere Parzellen aufgeteilt und nicht an einen einzelnen Investor veräußert werden.

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    Kleinteiligkeit ist in den meisten Fällen wünschenswert, ja, aber machen wir uns nichts vor: Was Bonn braucht sind große, zusammenhängende Flächen. Das zeigt die Nachfrage, und daran orientiert sich auch die Stadt bei ihren Einschätzungen.


    Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich kann gut und gerne auf diesen MediaMarktSaturnDouglasThalia-Einheitsbrei verzichten - die Mehrheit der Kunden steht aber anscheinend drauf - so traurig ich das finde.