Bauakademie - Rekonstruktion und Geschichte

  • Wie das historische Ensemble aussah, kann man in der Humboldt-Box sehen (Thumb, klickbar):



    Bild: https://abload.de/img/berlinbauakadresvs.jpg



    Die Kolonnaden vor dem Schloss sind genauso umstritten wie die Wippe - am besten sollte weder das Eine noch das Andere vor den Eingang gequetscht werden. Dann rutscht die Bauakademie in die Rolle der Einfassung des Schloss-Vorplatzes. Laut Modell hatte sie sogar schon mal ein Glasdach über dem (kleinen) Hof, diese Lösung würde man vermutlich übernehmen. (Überdachten Hof hat z.B. auch das British Museum - und das Berliner Zeughaus genauso).


    Auch schlechte Witze können die Frage nicht wegwischen, wieso nicht ein Ensemble stimmig und zum Entspannen sein darf. Als etwa das Märkische Museum gebaut wurde, 1899-1904 im Stil der Gotik, bemühte man sich um eine möglichst stimmige Gesamtwirkung - statt überall ständig zu erinnern, dass es eigentlich eine andere Zeit ist. Das weiß doch jeder auch so. So ähnlich hier - sofern man dies mit der Funktion vereinbaren kann, sollte außer den Fassaden auch möglichst viel von den Grundrissen, Innengestaltung der Original-Bauakademie übernommen werden.


    Es gibt ein Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, eher abseits gelegen. Man könnte es doch in die wiederaufgebaute Bauakademie verlegen und die alten Räume anders nutzen?


    Wie einmal schon ausdiskutiert wurde, Museumsbetrieb ist heute meist u.a. mit Gastronomie verbunden. Ein Cafe sollte auch hier möglich sein - am besten so, dass man rein könnte selbst wenn man das Museum nicht besucht (dann wäre die Bude sowas von belebt). Räume an der Spree mit Schlossblick wären bestimmt am besten.

  • Vermutlich wird es eine Hybridlösung geben, die die zukünftige Nutzung begünstigt.
    Die hoffentlich weitgehend rekonstruierten Fassaden könnten mit modernen Elementen ergänzt werden, wie z.B. ein großes Glasdach das möglicherweise wie ein großer Wintergarten das Gebäude erweitert. Ähnliches kann ich mir aber auch als Eingangsbereich vortsellen (ob gläsern oder nicht).


    In den Ergebnissen des Wettbewerbs wird auch schon angedeutet, dass die gesamte Geschichte des Ortes (also auch die DDR Zeit) berücklsichtigt werden sollte und nicht nur eine längst vergangene (heute anscheinend etwas romantisierte ;) ) Phase.


  • In den Ergebnissen des Wettbewerbs wird auch schon angedeutet, dass die gesamte Geschichte des Ortes (also auch die DDR Zeit) berücklsichtigt werden sollte und nicht nur eine längst vergangene (heute anscheinend etwas romantisierte ;) ) Phase.


    Die Geschichte dieses Ortes zur DDR Phase war geprägt durch Pflege von Kriegsbrachen, konsequenter Missachtung historisch gewachsener Stadtstruktur bzw. deren Beseitigung und mithin der Überbauung des Areals mit einem einzigen 145m langen Gebäudequader.
    Wie bitte soll DAS in einem Wettbewerb zum Wiederaufbau der Bauakademie berücksichtigt werden. Das ist ein Widerspruch in sich.

  • Schau dir die Wettbewerbsergebnisse an. Es wird mehrfach darauf hingewiesen, dass der Keller des Außenministeriums (noch vorhanden?) eine Funktion im Neubau haben wird. Evtl als Foyer oder so.
    Dass bedeutet aber ja nicht, dass die Fassade nicht weitgehend rekonstruiert werden kann, aber sicher ableiten läßt sich eine Rekonstruktion aus den bishereigern Nutzungsvorschlägen halt auch noch nicht.

  • Vermutlich wird es eine Hybridlösung geben, ... In den Ergebnissen des Wettbewerbs wird auch schon angedeutet, dass die gesamte Geschichte des Ortes (also auch die DDR Zeit) berücklsichtigt werden sollte ...


    Wie soll denn eine Hybridlösung die Geschichte der Umgebung darstellen - eine Bauakademie-Fassade als Nachbau welcher des Palastes der Republik? (Das Ding stand aber auf der anderen Spree-Seite.) Das Ziel kann nicht die Schaffung gestalterischer Mutanten sein, wo nichts passt bloß des Nicht-Passens wegen, einfach aus Prinzip.
    Ein Glasdach ist unproblematisch, da dadurch das von den Straßen sichtbare Stadtbild nicht tangiert wird - wie darüber erwähnt, verschiedene Museen haben welches.


    Unproblematisch ist natürlich auch die Nutzung eines Kellers eines anderen Baus - die man von der Straße nicht sieht.


    Für die möglichst stilecht wiederaufgebaute alte Bauakademie spricht nicht bloß, dass man die Entstehungszeit "romantisieren" möchte - es ist das architekturgeschichtlich bedeutendste Bauwerk in der Umgebung, das dort je existierte, vermutlich auch eines der schönsten.


    Irgendwie habe ich übersehen, was mit den Exponaten aus der Humboldt-Box geschehen soll wie das oben auf der Seite abgebildete Stadtmodell - die Box wird nicht ewig stehen. Die könnten mE mit in das neue Architekturmuseum - das Modell in den Innenhof in die Mitte unter das Glasdach, von allen Seiten gut zugänglich.

  • Wie soll denn eine Hybridlösung die Geschichte der Umgebung darstellen - eine Bauakademie-Fassade als Nachbau welcher des Palastes der Republik? (Das Ding stand aber auf der anderen Spree-Seite.) Das Ziel kann nicht die Schaffung gestalterischer Mutanten sein, wo nichts passt bloß des Nicht-Passens wegen, einfach aus Prinzip.


    Nein so nicht. In einem der (Nutzungs-) Entwürfe wird der Keller des Außenministeriums als Eingangsbereich von außen sichtbar und zugänglich gemacht. Aber das ist ja nur ein Vorschlag der nicht lohnt sich aufzuregen.


    Was hast Du gegen Mutanten? Das Humoldtforum ist dann doch auch ein solcher Mutant. Bedenke: Ohne Mutationen keine Weiterentwicklung.


    Ich gehe halt davon aus, dass es keine 100%ige Rekonstruktion geben wird (genau wie beim Schloss), finde das aber auch nicht so schlimm. Wenn es doch so kommt, ist es auch gut.

  • Lompscher fordert Rekonstruktion

    Katrin Lompscher (Linke) fordert laut einem Bericht der taz eine Rekonstruktion der Bauakademie. Der Realisierungswettbewerb für das zukünftige Gebäude solle die Vorgaben Schinkels an Baukörper, Struktur und Fassade berücksichtigen, so die Bausenatorin. Eine Rekonstruktion wäre keine bloße Kopie und wesentliche Teile des Baudekors seien im Original erhalten. Die Grünen sind wie immer dagegen.


    http://taz.de/Wiederaufbau-der-Bauakademie/!5524402/

  • Tja, bizarr aber es soll einem Recht sein. Entschieden wird die Sache allerdings vom Bund. Der Bundesbauminister und seine Staatssekretäre haben aber z. Zt. andere Sorgen.

  • In der taz berichtet die Redakteurin Susanne Messmer über einen Vortrag von Kurt W. Forster mit dem Titel „Was würde Schinkel tun?“ und die anschließende Diskussion. Die Veranstaltung fand am 3.2. in der Akademie der Künste statt.


    Im Vortrag habe der Schinkel-Experte die Bauakademie als "eine Ikone der Moderne" gewürdigt, sie habe im repräsentativen Umfeld zwischen Friedrichswerderscher Kirche und Schloss "eine Provokation" dargestellt. Ein Nachbau sei für Forster aber nur sinnvoll, wenn man nicht nur die Fassade wieder aufbauen würde, sondern auch die "fortschrittliche Konstruktion". Man solle nämlich nicht die Fehler beim Wiederaufbau des Schlosses zu wiederholen, den Forster als „scheinlebendigen Leichnam“ und „Frankenstein der Architektur“ bezeichnet habe.


    Das Problem sei aber, wie sich auch in der Diskussion herausgestellt habe, dass man noch immer nicht wüsste, warum es die Bauakademie eigentlich brauche. Die Redakteurin schließt mit einem eigenen Vorschlag: Man solle versuchen, weniger Schinkels Bauwerk als seine "fortschrittlichen Ideen" zu rekonstruieren. Denn ganz sicher würde Schinkel heute nicht mehr die Bauakademie wieder aufbauen, die 1962 abgerissen wurde.


    So sicher scheint mir das indes nicht. Der Rekonstruktionsgedanke ist ja gerade ein Kind der Krise eines bestimmten Fortschrittsparadigmas. Der "Fortschritt" der Postmoderne gegenüber der Moderne bestand gerade in der Hinterfragung eines naiven Fortschrittbewusstseins. Daher muss heute "fortschrittlich" durchaus nicht mehr das bedeuten, was es vor zweihundert Jahren bedeutete, und wenn das unter "Rekonstruktion" der damaligen "fortschrittlichen Ideen" gemeint wäre, die Rückkehr zu einem überwundenen Fortschrittsverständnisses, dann müsste man das durchaus als "reaktionär" bezeichnen.

  • Das implizierte ja, daß es mehr als einen technischen Fortschritt gäbe. Ein geistiger Fortschritt ist aber in der Welt nicht erkennbar, auch wenn er von vielen postuliert wird.


    Es mangelt zudem - auch im Zentrum Berlins - keineswegs an Flächen, auf denen "fortschrittliche Ideen" realisiert werden können. Der ganze Alex steht zur Verfügung (bis auf die Bereiche, in denen die DDR-Moderne rekonstruiert wird) und auch rund um den ältesten Platz der Stadt, am Molkenmarkt, soll "modern" gebaut werden. Auch der Schinkelplatz gegenüber dem Schloß, das im übrigen selbst durch die Stellafassade und die Wippe "modernisiert" wird, wird "fortschrittlich" gebaut.


    Das Problem ist also keineswegs die Renitenz vieler gegenüber "fortschrittler Architektur" sondern deren nur vorgebliche Fortschrittlichkeit und vor allem deren mangelhafter architektonischer Qualität und nicht vorhandenem Ensemblefahigkeit.

  • Die Frage "Wie würde Schinkel heute bauen?" ergibt keinen Sinn. Man fragt ja auch nicht "Was würde Beethoven heute komponieren?" Künstler sind immer Produkte ihrer Zeit und als solche nicht in eine andere Epoche zu verpflanzen. In gewisser Weise ist Schinkel durchaus ein Vorläufer der Moderne. Das heißt aber nicht, dass er in einer logischen Ursache-Wirkungs-Beziehung zu Le Corbusier stünde.


    Schinkel war vieldeutig: Seine klassizistischen Entwürfe sind herausragende Zeugnisse des Zeitgeists, als Ingenieur war er dem damaligen Bauen oft voraus, als Maler neo-gotischer Dome war er aber auch ein Wegbereiter jenes eklektischen Historismus, unter dessen Banner kleinere Geister als er die zweite Hälfte des Jahrhunderts geprägt haben.


    Und auch der Fortschrittsbegriff ist lange tot – nicht nur, was das Bauen betrifft. Das sieht man schon daran, dass heute alles "Post-" ist und niemandem neue Epochenbezeichnungen einfallen wollen. Insofern kann ich ElleDeBE, besonders seinem letzten Absatz, nur zustimmen.


    Kurt Forster hat aber in einem Recht: Es würde der Bauakademie nicht gerecht werden, nur die Fassade rund um einen Stahlbetonkern zu rekonstruieren. Das wichtige an diesem Gebäude war seine innere Struktur. Ich hoffe, dass die Planer dies berücksichtigen.

  • Ich stimme euch absolut zu, besonders Architektenkinds Gegenfrage "Wie würde Beethoven heute komponieren?" trifft den Nagel auf den Kopf! Das Innere der Schinkelschen Bauakademie war genauso wichtig wie das Äußere, weshalb eigentlich alles rekonstruiert werden müsste.

  • Ich finde die ganze Diskussion um die Bauakademie mittlerweile einfach traurig. Von allen in den letzten Jahren diskutierten Rekonstruktionen sollte diese eigentlich die selbstverständlichste sein.


    Politisch ist der Bau völlig unbelastet und über jeden Zweifel erhaben. Ich habe in 20 Jahren Diskussion jedenfalls kein einziges politisches Argument gehört, was dagegen sprechen würde. Es hatte weder etwas mit dem Dritten Reich zu tun noch wohnte der Kaiser darin (und schon gar nicht Wilhelm II. er hätte diesen Bau vermutlich am liebsten mit einer neuen Fassade aufgemotzt).


    Ich glaube, es gibt auch selten einen Bau, der über die architektonischen Grenzen hinweg mehr Befürworter findet als die Bauakademie. Der Bau ist eine Ikone der Moderne, gleichzeitig aber auch für alle Fans historischer Architektur aufgrund seiner noblen Erscheinung ein Liebling. Und der Bau ist von einem der einflussreichsten und bedeutendsten deutschen Architekten aller Zeiten.


    Zudem ist seine Konstruktion revolutionär. Daher teile ich die Ansicht, dass die Bauakademie eine Vollreko werden sollte. Innen wie außen, aber auch hinsichtlich ihrer wegweisenden Konstruktion, gerne vielleicht auch in einem Raum als freigelegte und unverputzte Demonstration des Neuen.


    Allein der Abriss war ein Frevel allererster Klasse. Ich denke, es gibt Bauten, da kann man keine Kompromisse machen, weil jeder Kompromiss würde die Aussage und die Bedeutung des Bauwerks irreversibel zerstören.


    Und die Bauakademie ist so ein Gebäude. Es ist nicht der schönste, es ist nicht der perfekteste Bau von Schinkel, aber vielleicht sein wichtigster. Ein Eingriff in die Struktur und die Sprache des Gebäudes verbietet sich. Denn man zerstört keine Ikonen, man feiert sie!

  • Warum sollte man Dogmen aufstellen? Welchen Sinn ergibt es, jetzt eine weitgehende Vollrekonstruktion anszustreben und dadurch das Procedere nur zu verzögern. Es fehlt zur Zeit leider noch ein Konzept, welches die wichtigste Frage klärt: Was will man mit der Bauakademie erreichen?


    Wenn sie nur das Stadtbild bereichern soll, reicht eine Fassadenrekonstruktion völlig aus. Soll sie aber wieder eine Institution werden, muss man natürlich das Innere auch planen. Anzunehmen, dass bei einer modernen Nutzung, z.B. als Bauakademie, eine Innenraumrekonstruktion zweckmäßig sein kann, ist ein Trugschluss. Ich schätze mal, dass selbst das Treppenhaus nur mit Einschränkungen rekonstruiert werden kann. Es muss also ein Mittelweg gefunden werden, wenn man ein lebendiges Gebäude erhalten will.


    Was muss, was kann rekonstruiert werden, um dieses Ziel zu erreichen?
    Vielleicht erhalten wir schließlich keine Vollrekonstruktion, sondern wieder einen Hybriden, der dann aber einen guten Nutzen bietet.

  • Das Kameleon Tagesspiegel hat gestern ein sehr aufschlussreicher Beitrag vom Bernhard Schulz zur Frage der Rekonstruktion der Schinkelschen Bauakademie gebracht: https://www.tagesspiegel.de/ku…ses-konzept/23952528.html


    Äußerst interessant Schinkels eigene Reflexionen vom 1835 über das Historische und das Poetische, die wie eine Mahnung an die o so fleißige modernistische Architekten in ihren Kampf gegen die Rekonstruktion klingen.

  • ^ Tja, sind wir dann doch wieder bei der Frage: Wie würde Schinkel heute bauen?


    Wohl nicht die Bauakademie, so wie sie war.


    Aber schließlich muss es in der Gegenwart entschieden werden. Wollen wir die Bauakademie als Stadtbildergänzung, als "Urform" preussischer und damit deutscher Industriearchitektur, sozusagen als Museum oder soll es wieder eine Institution werden. Dann müssen wir aber damit rechnen, dass es keine Vollrekonstruktion wird, eventuell sogar, mit außen sichtbaren, modernen Anteilen, so wie beim Humboldtforum.

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  • ^^ Danke, äußerst lesenswert! Sehr interessant z.B. der sozio-ökonomische Hintergrund der Bauakademie als "ein Vorzeigeobjekt für die preußische Industrie" hinsichtlich der damals in Berlin dominierenden Zweige der Metall- und der Ziegelindustrie.


    Der Aspekt, den Du hervorhebst, ist auch wichtig: Dass Schinkel den Weg einer "rein radikalen Abstraktion", in der die ganze Komposition für ein bestimmtes Werk der Baukunst "aus seinem nächsten trivialen Zweck allein und aus der Konstruktion" entwickelt würde, als Irrweg ansah, weil dadurch etwas "Trockenes, Starres" entstünde, "das der Freiheit ermangelte" und "das Historische und das Poetische" als "zwei wesentliche Elemente" ganz ausschlösse.


    Wenn diese Selbstkritik (auch) auf die Bauakademie gerichtet war, wie der Artikel nahelegt, dann allerdings scheint mir Deine Konklusion ['Mahnung an (...) modernistische Architekten in ihren Kampf gegen die Rekonstruktion'] gerade mit Bezug auf die Bauakademie nicht zwingend. Warum sollte man etwas rekonstruieren, das der Architekt selbst als Irrweg ansah und das man als frühen Ausdruck einer gescheiterten funktionalistischen Verengung der Architektur betrachten kann?


    Ironischer Weise können sich in der Frage der Rekonstruktion der Bauakademie leicht die Fronten vertauschen: Wer die funktionalistische Moderne gut findet, kann in diesem Fall ausnahmsweise für die Rekonstruktion eines Prototyps der Moderne sein, während der Rekonstruktionsbefürworter, der der funktionalistischen Moderne ablehnend gegenüber steht, in diesem Fall ausnahmsweise gegen eine Rekonstruktion sein müsste.

  • ElleDeBE : Die "funktionalistische" Gestaltung mag aus damaliger Sicht eine Provokation und einen Stilbruch dargestellt haben. Aus heutiger Sicht ist es mE zwar immer noch ein etwas schlichteter Kontrastbau zu Schlossfassaden und Dom aber zugleich definitiv kein störender. Vielmehr ist es eine bedeutsame und zugleich ästhetisch ansprechende Ikone der großen Berliner Industriezeit, die im Herzen Berlins mE nicht weniger identitätsstiftend wirken wird als besagte Prunkfassaden. Ich verbinde Berlin jedenfalls sogar mehr mit alter Industriestadt als mit Preußentum und Monarchie. Natürlich hat in Schinkel auch letzteres seinen Anteil am Bauwerk.