Millennium-Areal mit zwei Wolkenkratzern (Wettbewerbsphase)

  • Der Bauherr ist von der Stadt 2x Mal aufgefordert worden, höher zu planen. Der erste Entwurf war so hoch die der Eurotower, der zweite Entwurf war um die 200 m, erst im dritten Anlauf kam es zur heutigen Höhe; ob es darum ging, den Messeturm zu toppen, kann ich nicht sagen.

  • Die Preisgerichtssitzung wurde auf den 26. und 27. April 2021 verschoben. Diese Änderung hat die Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen kürzlich auf ihrer Website eingefügt. Bislang war mit einer Entscheidung des Wettbewerbsverfahrens noch im laufenden Monat gerechnet worden.

  • Die Preisgerichtssitzung wird um ein weiteres Mal verschoben. Man hofft, sie im Herbst abhalten zu können.


    Grund dafür ist, dass man sie präsent abhalten möchte. Alle Teilnehmer erachten das Projekt als zu wichtig, als dass man die Jurysitzung digital stattfinden lässt. Da kein Zeitdruck besteht, will man dem Projekt mit einer Präsenzsitzung gerecht werden.


    Wir müssen und also noch gedulden und warten bis die Infektionslage eine solche Sitzung zulässt.

  • ^ Die erneute Verschiebung ist natürlich verständlich.


    Was mich dennoch ärgert ist die schlechte Kommunikation von CA Immo zu diesem "zu wichtigen Projekt". Spätestens nach Inkrafttreten der Bundesnotbremse, hätte man dies zum Anlass nehmen können die Verschiebung offiziell zu verkünden. Von offizieller Seite ist heute nach Ablauf des verstrichenen Termins noch immer nichts von einer Verschiebung zu lesen. Wenn man also heute davon ausgeht, dass das öffentliche Interesse am Wettbewerbsergebnis so gering ist, wird es im Herbst nicht größer sein.


    Die aktuelle Begründung steht somit im krassen Wiederspruch zum aktuellen Handeln der Verantwortlichen. Wenn man bedenkt, dass man hier das höchste Gebäude Deutschlands plant - ist das Vorgehen wirklich peinlich.