Güterplatz: The Spin (128 m), Eden (98 m), Wohnungsbau [Bauphase]

  • Weitere Fassadenelemente Spin

    Wie Ahligator ja schon angekündigt hat, geht es jetzt flott weiter mit dem Einbau der Fassadenelemente. So war heute schon ein etwas weitergehender ästhetischer Eindruck zu gewinnen.


    dsc04927bysjw0.jpg">


    dsc04929b11hjnc.jpg">

  • Güterplatz 8

    In epizentrums Beitrag #530 ging es bereits um das Gebäude der DEVK-Niederlassung, Güterplatz 8. Nun konnte ich etwas zur Planung finden. Nach einem Entwurf der Darmstädter Architekten Lengfeld & Wilisch soll das Bestandsgebäude bestehend aus Vorder- und Hinterhaus saniert und jeweils um ein Staffelgeschoss aufgestockt werden. Danach soll die BGF von Bestand und Neubau zusammen 3.873 Quadratmeter betragen. Die DEVK dürfte auch künftig Nutzer des Gebäudes sein, die Versicherung ist wohl nur während der Bauarbeiten ausgezogen.


    2021 soll die Südseite zum Güterplatz so aussehen, die vorgehängte Fassade wird aus farbigen Glasscheiben bestehen:


    gueterplatz_8_devk.jpg


    Im Vorderhaus-Erdgeschoss entsteht ein Kunden-Servicecenter. In anderen Bereichen der beiden Bauteile findet dagegen kein Publikumsverkehr statt.


    gueterplatz_8_devk_1.jpg

    Bilder: Lengfeld & Wilisch Architekten / DEVK




  • Die Fassadenelemente von "The Spin" nochmals im Detail:


    4487_thespin.jpg


    Die schmaleren und dunkleren "Zwischenelemente" bestehen ebenfalls überwiegend aus Glas. Transparent sind sie auch, wenn auch nicht in demselben Maß wie die breiteren und helleren Elemente. Das gilt für die hier zu sehende Hoteletage wie auch für die ab dem 22. Obergeschoss folgenden Büroetagen.


    4488_thespin.jpg


    Mittlerweile kann man gut erkennen, an der Baustelle wesentlich besser als auf dem nächsten Foto, wie das Wohnhochhaus "Eden" innerhalb der Blockrandbebauung wirken wird.


    4489_eden.jpg


    Nach den heißen Tagen und ohne Bewässerung sieht die Muster-Fassadenbegrünung des Eden traurig aus. Oben und unten ist eine Rohrleitung zu erkennen. Solche wird jedes Fassadenmodul erhalten, miteinander verbunden ergibt sich ein Bewässerungssystem.


    4490_eden.jpg

    Bilder: Schmittchen

  • 19 von 26 Regelgeschossen sind fertiggestellt bzw. freigelegt. Wenn man sich noch mal die Höhe des Wetterschutzes oben drauf denkt, hat man in etwa die Endhöhe ( ohne Technikaufbau ).


    P.S. Beim Anblick der Fassadenbegrünung bekommt man Appetit auf Döner.

  • Die Perspektive hatten wir glaube ich noch nicht. Wenn mal der Güterplatz fertig ist, ist das eine spannende Sicht auf den gesamten Komplex. Theoretisch wäre beim The Spin aus dieser Perspektive noch der zukünftige U-Bahn-Abgang zu sehen. Ob’s so sein wird bleibt abzuwarten.

    d6532d15-fda3-44c5-b0gjlc.jpeg

    Bild: main1a

  • Auch wenn man das vielleicht noch nicht richtig beurteilen kann, könnte das gut werden. Von innen wird man wohl keinen großen Unterschied der Tönung feststellen und von außen wirkt es nicht wie eine reine (im wahrsten Sinne des Wortes eintönige) Glasfassade und gibt somit dem Gebäude mehr Struktur. Ich will nicht mit jedem neu eingesetzten Element langweilen, aber da heute begonnen wurde die zweite Reihe zu setzen, hier noch zwei Schnappschüsse. In ein paar Wochen, wenn mehr Geschosse verkleidet wurden, wird sich der Effekt noch besser einstellen. Auch die Farbe des Glases gefällt:


    img_85429ak1n.jpg


    img_8541n1jpo.jpeg


    Bilder von mir

  • Mir gefällt die Fassade bisher auch. Und ich hoffe, es wird so bleiben.

    Vor allem wird sie vielleicht Adama beglücken, denn Nadelstreifen und Blockstreifen machen schlank.

    Gut finde ich, dass beide Glastypen durchsichtig sind. Daher wird der Eindruck bei Tag und bei Nacht ein anderer sein wird.

    Ausserdem darf es dort jetzt auch mal einen betont dunklen Turm haben.

  • The Spin von der Mainzer Landstraße ein Blick auf die künftige Eingangshalle. Die Glasfassade wächst zurzeit schneller als der Rohbau, überholen wird sie ihn aber wohl nicht


  • Ergänzend zu den schönen Bildern oben die Perspektive aus der Mainzer Landstraße. Durch die Lücke wird man den Eden-Turm nicht mehr sehen können, sobald sie mit dem letzten Bauabschnitt des ABG-Projektes zugebaut ist:



    Vom Güterplatz aus:



    Und ein Blick auf die Spin-Spitze, auf der vor Ort die Pfeiler betoniert werden:


    Bilder: epizentrum

  • Danke für die frischen Bilder, epizentrum!

    Ich war zuletzt nicht häufig vor Ort, aber kommt es nur mir so vor, oder wirkt „The Spin“ wesentlich schmaler und filigraner als noch auf einigen Renderings?

    Besonders von der Rückseite habe ich mehr unschöne Wucht erwartet.

  • Als künftiger Bewohner der oberen Etagen des Eden würde ich mir einen sofortigen Baustop beim Spin wünschen.


    Die Sicht auf´s Bankenviertel ist spätestens dann Geschichte, wenn auch noch der Turm des Präsidium und evtl. in Zukunft ein Hochhaus an der Ostseite des Güterplatzes stehen. Unverbaubarer Blick sieht anders aus. :)

  • ^ Den/Die Millenium Tower und das Hochhaus an der Matthäuskirche hast Du vergessen. Aber im Ernst: Auf den Blick aufs Bankenviertel verzichte ich gerne, wenn ich mich inmitten eines Hochhausclusters befinde, der mir einen noch viel spekatkuläreren Blick auf die Nachbartürme bietet.


    Zur Frage von Björnberg: Der Spin-Schaft wirkt wegen seiner Trapez-Form aus verschiedenen Richtungen unterschiedlich. Von der Ecke Güterplatz / Mainzer Landstraße aus gesehen werden ihn seine beiden Flanken breiter erscheinen lassen. Siehe auch das Bild von l.blissett42.