News zu konkreten Projekten im gesamten Stadtgebiet

  • Feststellungen wie diese finde ich sollten nicht sein:


    Zitat

    Tatsächlich sind hochrepräsentative Bauten in Nürnberg rar.

    W. Küspert in DM, http://deal-magazin.com/news/1…nberger-Architektur-Juwel


    Anreize, bzw. Vorgaben für höchstwertige Gestaltung an bestimmten Orten sind hier ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung und Zukunftsfähigkeit einer Stadt. Deshalb bin ich z.B. auch auf die gestalterische Güte der Augustinerhöfe gespannt.

  • Ja, solche Aussagen sollten nicht sein, ich gebe dir recht.
    Wir erinnern uns an die leidige Diskussion rund um den “Deutschen Hof“ der sicher vor 15 Jahren in einer ähnlichen Situationendgültig der Spitzhacke zum Opfer gefallen wäre. Glücklicherweise haben sachkundige Investoren das Potenzial erkannt.

    Offenbar werden größere Unternehmen auf der Suche nachhochwertigen Flächen in Nürnberg gern selbst aktiv. Siehe DATEV oder GFK. Es gibt praktisch keine größeren modernen, repräsentativen Flächen im Innenstadtbereich die zu haben wären.Auch die N-Ergie investiert ja nun selbsttätig in ihren Bestand(Plärrer-Hochhaus), ebenso die IHK oder die Sparkasse.

    Gerade am Altstadtring tut sich praktisch gar nichts. Die Besitzverhältnisse scheinen in Stein gemeiselt zu sein. Weiß eigentlich jemandwie es um die AOK so steht? Hier wäre ja auch ein größerer Wurf möglich…

    Immerhin zeigen gerade die umstrittenen Sebald-Kontore, oder der nicht minder hitzig debattierten Projekte Augustinerhof und neue Hauptpost dass sich der Wind zu drehen scheint und Investoren auch ohne 100% Vorvermietung bauen. Einher geht dies sicher mit dem sich positiv wandelndenWirtschaftsprofil der Stadt und dem geringen Leerstand bei Büroflächen. Da lässt sich das Risiko gering halten…


    d.

  • Die Weisheit der Stadt

    Ja, Verbesserungen kann ich auch erkennen.
    Ich habe nur das dumme Gefühl dass es zu langsam geht und dann, wenn man sich durchgerungen hat doch mehr auf Qualität statt auf Quantität zu setzen, der "Boom" vorbei ist und niemand mehr Investments tätigen will. Jetzt haben wir noch einen Run auf Immobilieninvestitionen, jetzt sind Dinge möglich, die vor 10 Jahren noch Utopie waren. Wenn man nicht jetzt Grundlagen für die attraktive Stadtgestaltung schafft, wann dann? Ich kann mir keine wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vorstellen die besser wären als die aktuellen.


    Übrigens, ein Tipp zum Thema: Heute Abend spricht um 19 Uhr in St. Egidien Vittorio Magnano Lampugnani zum Thema "Die Weisheit der Stadt". Er analysiert, was die Attraktivität und den Wohlfühlfaktor historisch gewachsener Städte ausmacht: Die richtige Mischung verschiedener Verkehrsformen, schöne Architektur, gesunde Quartiermischungen usw. und wie dies im gebauten Gedächtnis der Städte ablesbar ist. Anschließend wird abgeleitet, was wir für den heutigen Städtebau daraus lernen könnten anstatt Monokulturen riesiger Baukomplexe ausschließlich für einen Zweck zu bauen, die dann wiederum 50 Jahre später ein Fall für die Abrissbirne sind.


  • AOK-Neubau
    Ich habe es befürchtet:
    http://www.nordbayern.de/regio…ebaude-aussehen-1.6204170


    :nono:


    Nachfolgende Diskussion zum AOK-Neubau in den Thread verschoben "Allgemeine Meldungen zwischen Altstadt und Südstadt (Tafelhof)" verschoben.

  • Der Nürnberger Baukunstbeirat tagte wieder am 27.07. Bis auf einen TOP waren alle Besprechungspunkte geheim. Der einzig öffentlich diskutierte TOP war der geplante Umbau des Bleiweisbunkers durch Querwärts-Architekten.


    https://www.nuernberg.de/inter…erat6/bkb_2017_07_27.html


    Die BKB-Sitzungen waren noch vor einem Jahr eine reichhaltige und wertvolle Informationsquelle, eng orientiert an der Satzung des BKB, dem Zwecke der Herstellung von Öffentlichkeit verpflichtet. Aber auch hier scheint man sich nicht mehr so genau an die Satzung erinnern zu wollen.

  • BKB-Sitzung am 16.11.

    Die anstehende Baukunstbeirat-Sitzung am 16.11. enthält wieder keine öffentlich behandelten TOP, wie man hört. Ist wieder alles geheim! Diese Nebelkerze, die als Veranstaltung "Architektur geht uns alle an" am 21.09. von der Stadt durchgeführt wurde, geht also ins Leere.
    Darin wurde ja für die Arbeit des BKB geworben und mehr Öffentlichkeit gefordert. Stattdessen geschieht genau das Gegenteil, der BKB verschwindet in den Hinterzimmern der Amtsstuben, und macht sich damit zum Amboß, auf dem Stadt und Investoren ihre Projekte zurechtdengeln. Anstatt der Hammer zu sein, der mit Sachverstand und frei von Partikularinteressen Qualität durchsetzt - getragen von breiter, öffentlicher Zustimmung - muss er nun wohl für alles herhalten, was noch schief läuft.

  • Hauptbahnhof Osttunnel

    ich Glaub es tut sich was beim Thema Durchstich des Hbf Osttunnels.


    Es sind Bäume und Sträucher verschwunden.. Absperrungen aufgebaut.. und Vermessungsgerät stand rum.


    So gesehen .. Heute .. Südlich des Hauptbahnhofs .. exakt auf der Höhe des zukünftigen Tunnel Durchbruchs .

  • Wird auch mal Zeit! Die eigentliche Seite zur Sitzung auf http://www.nuernberg.de/internet/referat6/bkb2018.html verlinkt nämlich seit Wochen auf eine nicht existierende Seite. (Übrigens auch alle Seiten zu den anderen Terminen in 2018 landen derzeit im Leeren.)


    BG71-73 beim Punkt Neubau Geschäftshaus steht hier sicherlich für die Adresse Breite Gasse 71-73. Das wäre das ehemalige Schuhhaus Leiser an der Ecke Färberstraße. Interessant!

  • Aha, danke, das Citypoint-Projekt ist entweder noch lange nicht so reif um beim BKB besprochen zu werden, und Investitionsbedarf gibt es ja an einigen Adressen entlang der Breiten Gasse. Hier der Leiser:


  • Die Protokolle der BKB-Sitzung sind online, z.B. das hier zum geplanten Neubau am Leiser:


    https://www.nuernberg.de/imper…te/bbk/20180201_06_pr.pdf


    Leider kann man die eingereichten Pläne nicht sehen und kann daher nur raten, was genau da geplant ist. Im Protokoll fällt mir aber auf, dass der BKB aktiv dazu ermutigt, doch eine Etage höher zu bauen, was ich ziemlich ungewöhnlich finde. Nun, wenn der Entwurf schick ist und ins Altstadtbild passt, darfs auch hoch sein. Hoch wurde in der Altstadt schließlich schon im Mittelalter gebaut, siehe Nassauer Turm und anderen, zwischenzeitlich verschwundenen Wohntürmen.

  • Wobei man bei vier Geschossen kaum von einem "Turm" sprechen kann. Ich stimme dem bedenkenlos zu.


    Das diskutierte Gebäude muss spektakulär gut sein. Es ist die erste fast durchweg positive Bewertung eines Projekts durch den BKB, die ich gesehen habe.

  • Neubau Breite Gasse ehem. Schuhhaus Leiser

    Heute gab es im Stadtanzeiger einen Bericht zum geplanten Neubau anstelle des Schuhaus Leiser in der Breiten Gasse. Ebenfalls abgebildet war eine Visualisierung, die sich online leider nicht finden lässt. Die Visualisierung aber schien mir schonmal vielversprechend zu sein. Sie zeigt einen ganz in rot gehaltenen Neubau - womöglich Natursteinelemente - mit riesigen Fenstern und einen Spitzgiebel zur Breiten Gasse hin. Von der Burg aus gesehen wäre das sicherlich passend und bereichernd für die Dachlandschaft der Altstadt. Bald müssten dann ja auch mal belastbare Visualisierungen zu diesem interessanten Projekt auftauchen!

  • Zwei Projekte im Süden von Nürnberg sind so weit ich Mitbekommen habe noch nicht hier erwähnt worden.


    Auf dem Gelände der ehemaligen Polizeiwache-Süd am Südfriedhof sollen nun durch das Siedlungswerk neue Wohnungen gebaut werden. Das geht aus einer Pressemeldung des Heimatministeriums von letztem Jahr hervor. Zeitplan oder Visualisierungen hab ich aber bisher noch keine gefunden.


    Direkt gegenüber erweitert derzeit die Bäckerei Woitinik sein Gebäude. Dort wo vor ein paar Jahren noch die Hypovereinsbank eine Filiale hatte laufen bereits die Bauarbeiten für einen neuen Verkaufsraum samt Cafe. Eine Visualisierung ist auf der Webseite der Bäckerei zu finden und der Rohbau sollte bereits bald fertig sein.

  • Ah, interessant, ich habe nämlich bei einem CM letzten Sommer, als es dort entlang ging bemerkt, dass an einem sehr markanten Eckhaus (google) heftigst umgebaut wird. Und so wird es bald aussehen:



    Quelle: http://www.baeckerei-woitinek.de/


    Interessant, diese handwerklichen Bäckereien erleben derzeit ja einen ziemlichen Boom. Und Nürnberg hat davon auch noch einige zu bieten, in quasi jedem Viertel. So wie ich das mitbekomme ist der Überlebenskampf dieser Betriebe weniger einer des Umsatzes oder der Kundennachfrage, sondern vielmehr ein Personalproblem. Geeignete Nachfolger, die diesen Knochenjob machen wollen oder eben Mitarbeiter für diese körperlich anstregende Arbeit zu finden ist zunehmend schwieriger in Wirtschaftsboomzeiten wie zurzeit.


    Danke für den Fund!