Bienenkorb-Hochhaus an der Konstablerwache

  • Bienenkorb-Hochhaus an der Konstablerwache

    Es geht um das Bienenkorb-Hochhaus an der Konstablerwache, in den Jahren 1954 bis 1955 erbaut von dem Frankfurter Architekten Johannes Krahn (Biografie und Werkübersicht). Früher stand auf dem 43 Meter hohen Gebäude das damalige Logo der Frankfurter Sparkasse von 1822, ein Ring mit einem stilisierten Bienenkorb darin, so entstand der Name. Ende 2004 kaufte die DIC-Immobiliengruppe gemeinsam mit dem Morgan Stanley Real Estate Fund 57 Immobilien der Frankfurter Sparkasse, darunter auch das Bienenkorb-Haus. Im Jahr 2006 soll mit dem Umbau des Gebäudekomplexes begonnen werden.
    (Schmittchen)


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    aus der fnp: http://www.rhein-main.net/sixc…2_news_article&id=2776697


    das bienenkorbhochhaus auf der konsti wird umgebaut, benachbarter flachbau aufgestockt, anbau wird abgebaut. bereits in diesem jahr ist baubeginn.


    zum allianz-projekt an der hauptwache: entwurf wurde geändert, fassade nun weniger eintönig...

  • Gute Nachrichten. Aus dem Teil, in dem das Koffergeschäft ("Leder Gabler") ist, wird also ein höheres Gebäude mit Glasfassade. Am Hochhaus selbst wird sich vermutlich nicht allzu viel ändern. Allerdings dürften das Entfernen des besonders hässlichen Vorbaus an der Ostseite, neue Fenster und etwas Fassadenkosmetik schon viel bewirken.

  • Nicht schlecht - in Anbetracht der sicher nicht einfachen Ausgangssituation. Die Beseitigung der Vorbauten dürfte die erwartet positive Wirkung haben. Eine sehr deutliche Aufwertung dieser Ecke auf jeden Fall. Hoffentlich eine Initialzündung für die Umgestaltung der umliegenden Bebauung.

  • Nun ja, besser. Aber besser ist noch lange nicht gut! Insgesamt könnte man auch hier wesentlich mehr fürs gleiche Geld erreichen. Es fehlt einfach auch eine Gesamtplanung für die Konsti und dafür ist nunmal die Stadt zuständig.

  • Also der Bienenkorbhaus-Entwurf gefällt mir relativ gut. Auf jeden Fall besser als der aktuelle Zustand. Hätt ich nicht erwartet, dass sich da so viel draus machen lässt. Wobei man langsam mal aufpassen sollte dass die Zeil-Architektur nicht noch steriler wird. Meiner Meinung sollten dies und FFHV die letzten Glasfassaden werden und man stattdessen lieber wieder andere Materialien (die Architektur vom Deutschherrnufer könnt ich mir an der Zeil sehr gut vorstellen) verwendet werden.

  • Der Vergleich zwischen Redering und aktuellem Zustand zeigt, dass sich am HH selber nicht viel ändert. Es wird neue Fenster geben und u. U. einen wärmeren Natursteinfarbton. Meiner Meinung nach könnte sich der Bauherr den Aufwand sparen. Wenn er schon GEld in die Hand nehmen will, dann müsste da schon mehr bei rumkommen (nur aufs HH bezogen).

  • Was denn noch? Die Fenster werden ersetzt, die Steinverkleidung der Geschossbänder offenbar auch. Damit ist doch die gesamte Fassade erneuert. Ob das denn gefällt oder nicht, ist freilich eine andere Frage. Wir hatten hier übrigens schon mal über Denkmalschutz spekuliert ...

  • Ganz klar 1000 mal besser wie der Istzustand. Meiner Meinung nach kann man um die Konsti herum ruhig modern und mit Glas bauen. Das waere dann ein schoener Kontrast zur (hoffentlich) historisch rekonstruierten Altstadt sowie zum "kompletten" Opernplatz (Sandsteinoptik). Vor allem waeren das dann 3 komplett verschiedene Plaetze im Zentrum, 15 Min. voneinander entfernt. Das nenne ich doch mal repraesentativ.

  • Modern ja, aber nicht unbedingt reine Glasfassaden. Den gesamten Platz in Glas zu gestalten ist ohnehin nicht möglich:
    Die Kosnti wird ja auch geprägt vom Gebäude wo C&A drin, welches ich zB nicht schlecht finde und ein "amputiertes" Gebäude, scheinbar aus der Gründerzeit, ist auch noch da. Da es der einzig verbliebenen Altbau entlang der kompletten Fußgängerzone ist, sollte seine Fassade auf jeden Fall deutlich aufgewertet und entstilisiert (also nach Möglichkeit rekonstruiert) werden. Es versteht sich von selbst, dass seine unmittelbare Nachbarbebauung dann nicht im futuristischen Stil gehalten werden sollte, sondern mit dem Altbau einigermaßen harmonisieren sollte. Das Gesamtbild sollte schon irgendwie stimmig sein.
    Überhaupt finde ich, wie schon geschrieben, dass an der Zeil nach FFHV und dem Bienenkorbumbau mehr als genug Glasfassaden vorhanden sind. Eine Einkaufsmeile mit lauter sterilen Glasfassaden ist schließlich auch nicht angenehmer als eine mit lauter Bausünden.

  • Wird tatsächlich besser. Der jetzige Zustand ist wirklich grauenhaft. Nur hätte ich mir eine andere Lösung für die oberste Fensterreihe gewünscht, die sieht immer noch... nicht so toll aus.

  • Tja, das beste wäre wohl einfach ein Abriss und ein Neubau der sich in der Höhe an den umliegenden Gebäuden orientiert. Aber das ist Wunschträumen.

  • Das Hochhaus ist städtebaulich im Zusammenhang mit der Zeil falsch positioniert, hat sonst aber einiges Potential. Ich finde es gibt doch eine sehr große Ähnlichkeit zum K26. Überhaupt sollte man die K26 Fassade übernehmen. Schon würde es top aktuell aussehen :)

  • Du hast Recht damit, dass das HH am falschen Ort steht. Aber um eine Ähnlichkeit zum K26 zu sehen muss man schon verdammt viel Phantasie haben. Nichts desto trotz ließe sich aus dem HH noch deutlich mehr rausholen als es der bisherige Entwurf tut.

  • Luftbild

    Kann noch ein Bild beisteuern welches das "Hochhaus" im Kontext der Zeil und der Konstabler zeigt:



    Mittlerweile glaube ich dass dem Hochhaus eine Aufstockung nur gut tun würde, der Nachbarschaft im Übrigen auch.
    Wäre doch ein interessanter Fixpunkt.

  • Das war ein Fehler. Hat es mir doch nochmal auf grausame Weise vor Augen geführt, wie furchtbar hässlich dieser Bereich der Innenstadt doch ist.


    Da ist besonders architektonisch noch sehr sehr viel zu tun...

  • :ibao:


    Stünde diese Vision nicht an der genau gegenüber liegenden Seite?
    Aber apropos Vision, ich denke das ganze ist schon wieder weniger als eine Vision, das "erdachte" Projekt ist schon wieder von der HP verschwunden :D