Rhein-Main-Arena - Groß-Multifunktionsarena geplant

  • Gateway Gardens war wohl auch mal in der Diskussion, gerade auch von Seiten der Fraport, hatte aber wohl kein Grundstück mit der benötigten Größe (ich vermute Halle + Parkplätze). Dort wäre auch die Visibilität für einen Namessponsor der Halle gegeben (A3 /A5 im Sichtkontakt). Ähnlich ist es natürlich auch am Kaiserlei.


    Und ich sehe die Verkehrsproblematik eh nicht als so großes Problem. Die Veranstaltungen in der Halle finden doch eh am Abend und am Wochenende statt. Nur unter der Woche Abends beim Anreiseverkehr kollidiert es mit der abendlichen Rush Hour. Aber da die Anreise sich meisst über einen längeren Zeitraum streckt als die Abreise, ist der Peak da auch nicht so hoch und läuft ja auch entgegen der Rush Hour. Das sollte doch lösbar sein.

  • Wurde hier eigentlich mal erklärt wie es zu dieser Situation gekommen ist?
    Eigentlich hat sich Offenbach bereits dazu verpflichtet die Grundstücke an Frankfurt abzugeben (dadurch hat die Stadt Einnahmen für den Umbau des Kaiserlei-Kreisels erzielt) Die vergangene Stadtregierung befürwortete den Bau der Halle sogar.


    Nun gab es zwischenzeitlich jedoch Wahlen und die politische Landschaft in Offenbach hat sich verändert. Die neue Koalition, insbesondere jedoch die CDU lehnen die Halle kategorisch ab. Man ist bei der CDU der Meinung, man würde auf den Grundstücken Gewerbe im großen Stil ansiedeln können. Nun das wird wohl nie passieren, so gesehen bedauerlich, da die Halle das Gebiet wenigstens etwas aufgewertet hätte. So wird es am Kaiserlei wohl erst mal wieder Stillstand geben.

  • Frankfurt sucht neuen Hallenstandort titelt die Rundschau. Dies zum einen wegen des Gerangels mit der Stadt Offenbach, allerdings heißt es in dem Artikel auch, dass die betreffende Fläche zum Teil privaten Eigentümern gehöre, die "exorbitant hohe Preise" forderten.


    Anscheinend besteht aber auch bei der Stadt Frankfurt Uneinigkeit: Liegenschaftsamtsleiter Gangel sucht stadtweit einen neuen Stadtort, Sportdezernent Frank hingegen will weiter mit Offenbach über den Standort am Kaiserlei reden.

    Einmal editiert, zuletzt von bridget () aus folgendem Grund: typo

  • Eine Kröte muss die Stadt schlucken - entweder die mit Offenbach und irgendwie mit denen übereinkommen, oder die Standortbedingungsfrage.


    Der Standort für eine solche Halle an der Bockenheimer Warte oder "zwischen Bahnhof und Messe" (weiss nicht wo genau) oder im Osthafengebiet (Mole oder Bereich der Sportplätze gegenüber der Osthafenbrücke) oder am Ende des Europaviertels oder am Rebstock würde auf jeden Fall bedeuten, dass man Kompromisse finden muss.

  • Wegen Gerangel mit der Stadt Offenbach?!?


    Darf ich mal kurz zusammenfassen?
    Die CDU-Fraktion in Offenbach sagt seit 2012, das die verkehrstechnischen Voraussetzungen für eine Arena gar nicht gegeben sind und das die eigenmächtig getätigten Zusagen von OB Schneider an die Stadt Frankfurt in entscheidenden Punkten Vertragsinhalten des essentiell wichtigen Schutzschirmvertrages mit dem Land widerspricht.
    Hat jeder gelacht, keiner ernst genommen, dann kegelt sich die SPD durch eine unerklärliche Arroganz selbst aus den Koalitionsverhandlungen. Nun hat die CDU im Gegensatz zur SPD in den letzten Jahren die Vorgänge immer sachlich geprüft und rein sachlich argumentiert. Dementsprechend gelten auch die Argumente, die Teil des veröffentlichten Kommunalwahlprogramms waren, weiterhin und werden in der neuen Koalition, zu der die CDU jetzt gehört, selbstverständlich umgesetzt und, weil sachlich sinnvolle Argumente, auch von den anderen Koalitionspartnern mitgetragen. Es ist jetzt eben niemand mehr in dieser Koalition, der aus parteipolitischen Zwängen die handwerklichen Fehler des OB (der SPD) mit an Haaren herbeigezogenen Ausreden und gespielter Überraschung ablenken muss, die auch gern von dem ein oder anderen Forumsteilnehmer gern aufgegriffen wurden und in etwas unerfreulichen und unhöflichen Angriffen mündeten.


    Und nun bekommt man mitgeteilt, dass nicht nur die Offenbacher SPD und deren OB bei politischen Entscheidungen sich eine feuchten D... um Tatsachen kümmert, sondern der Vertragspartner dieser oberflächlichen Schusselei ja in nichts nachsteht. Dass man nicht mal vorher sich erkundigt, wem die Grundstücke eigentlich gehören und sich vernünftige Preise sichert? Aber zwischenzeitlich wird ein Haufen Geld verausgabt für die Nachbarstadt und die wichtigen, grundlegenden Maßnahmen vergisst man einfach?


    Der ein oder andere sollte vielleicht mehr Wert auf Information und technische Details bei der Entscheidungsfindung und der vielleicht dann sonst etwas zu leichtfertigen Bewertung politischer Vorgänge legen...

  • Wissen wir doch alles langsam - und nicht zuletzt mehrfach und breit von Dir, Kardinal, dargelegt.
    Und es wird nicht besser - auch nicht vom Wiederholen.


    Die Sachen mit OF ist durch. Auch wenn da manche noch dran festhalten wollen.
    Das Rad hat sich bereits weitergedreht, sowohl in OF als auch in FRA.


    Jetzt geht es um Fakten des zukünftigen Standorts, nicht mehr um Befindlichkeiten oder ähnliches von Offenbach.


    ( Kardinal: man kann auch wegen des Wortes "Gerangel" Bluthochdruck kriegen - oder eben auch besser nicht. Der Drops ist eh gelutscht.)

  • Naja, der ein oder andere behauptet ja immer noch das Gegenteil... dass das alles nur eine rein politisch motivierte Aktion gewesen sei. Und ich bekomme Bluthochdruck, wenn ich versuche, auf das kleinstmöglich und ausführlich die Zusammenhänge darzustellen und trotzdem dann noch mir und anderen Dinge unterstellt werden, die sich diejenigen mit Verschwörungstheorie-Misstrauen zusammengereimt haben, obwohl die Fakten eigentlich benannt und bekannt sind.
    Dass das ganze hin und her sowieso unsinnig war, weil der neuen Koalition (auch hier immer noch und wieder) der schwarze Peter für die wahrscheinliche Nichtrealisierung der Halle zugeschoben wird, obwohl jetzt raus kommt, dass das ganze schon an den unerledigten Hausaufgaben von Frankfurt scheitern könnte... das ist wirklich Ironie pur. Ich hoffe ja, dass bei dem ein oder anderen dann eventuell die Erwägung reift, ob der ach-so-zornige "Kardinal" nicht vielleicht doch ein klein wenig die tatsächliche Lage richtig wiedergegeben hatte.


    Ich muss ja die Sachen nur deshalb wiederholen (und natürlich werden sie dadurch nicht besser, aber auch nicht schlechter, es sind einfach die gleichen, sachlich unwiderlegten Argumente), weil sie anscheinend von einigen, die dann um so lauter schimpfen, fortgesetzt nicht zur Kenntnis genommen werden. Und ich lasse unsinnige Behauptungen und Unterstellungen eben auch für die unbeteiligten Leser nicht einfach unwidersprochen stehen, damit nicht Geschwätz ohne Sachkenntnis zur Wahrheit erhoben wird.

  • Naja, dann wird der Kaiserlei eben ein 08/15-Gewerbestandort wie Autohäusern etc. Es war ja mal vor einigen Monaten die Rede davon, dass man die Ecke zu einem Vorbildviertel (Mainhöhe), einem Scharnier zwischen Frankfurt und Offenbach, entwickeln könnte. Dafür braucht man dann aber auch Leuchtturmprojekte. Wenn die Ecke erstmal mit "hochwertigem Gewerbe" zugepflastert ist, wird's damit nichts mehr. Für Frankfurt ist es - wenn man nur nach einem Hallenstandort sucht - sicher nicht so ein großes Problem. Richtung Waldstation ließe sich noch was machen. Sind sonderlich originell, aber verkehrstechnisch gut zu erreichen. Entscheidend ist, dass die Halle kommt.

  • Ich weiß ja nicht, ob bereits jemand eine solche Idee geäußert hat, aber ich finde das Gebiet um den Römerhof doch recht optimal für eine Bebauung.
    Noch relativ innenstadtnah und verkehrstechnisch, über die A5 und A648, perfekt erschlossen. Es gibt zwei Ausfahrten, von der A5 und von der A648.
    Eine U-Bahn, die U5, wäre in naher Zukunft fußläufig erreichbar, zwar etwas weit, aber vertretbar. Die Straßenbahn am Rebstockbad wäre noch da.
    Möglicherweise könnte man auch eine Haltestelle für die S-Bahn zwischen Rödelheim und F-West auf Höhe der ADAC Geschäftsstelle errichten, davon hätten auch die Bewohner des Rebstockgeländes etwas.


    Die Rede ist von dem Gebiet auf dem sich früher das ADAC-Testgelände befand.
    Man könnte einen Teil der Ursinusstraße verlegen und hätte zwischen Max-Pruss-Straße, Am Römerhof, Bruno-Poelke-Straße und der A648 ein recht großes Areal. Als Parkplatz könnte man das Areal rechts der Bruno-Poelke-Straße nutzen, das auch zu Messezeiten als Parkplatz genutzt wird, und zusätzlich das Messeparkhaus.
    Meiner Meinung nach ein perfekter Standort, da ebenfalls keine Anwohnerproteste zu befürchten sind. Außerdem befindet sich das Rebstockbad in der Nähe. Man könnte aus dem Gebiet einen "kleinen" Entertainment-Park errichten.
    Allerdings weiß ich nicht, ob das Gelände der Stadt gehört.


    Google Maps: https://www.google.de/maps/@50…106288,565m/data=!3m1!1e3


    Ich stelle mir gerade bildlich vor wie es sein könnte, wenn man über die A648 Richtung Innenstadt fährt: rechts eine Multifunktionsarena, vorne das beeindruckende Radisson-Gebäude und anschließend die Skyline. Eine bessere Werbung für Frankfurt kann es nicht geben.

  • "Römerhof" ist das besagte Rebstockgelände, das weiter oben schon erwähnt ist. Aber das ist nur eine der Möglichkeiten am Rebstockareal. Da gibt es noch diverse Flächen, die auf verschiedene Weise; auch von der Stadt selbst genutzt werden. Anbindung perfekt. Autobahnen in Sichtweite etc. Parkhaus und Parkflächen existieren bereits.

  • Ja, besonders das Areal des ehemaligen ADAC-Verkehrsübungsplatzes im Nordwesten des Rebstockgeländes scheint sehr gut geeignet. Es besteht ja nicht nur eine Schienenstrecke nördlich der Tankstelle an der Nordseite der Wiesbadener Straße, sondern, nochmals deutlich näher, auch die "Rebstockkurve" westlich der Straße Am Römerhof. Und auch sonst ist alles da, wie in den Vorbeiträgen schon ausgeführt. Karte, der frühere Verkehrsübungsplatz ist dunkel eingefärbt:



    Karte: OpenStreetMap-Mitwirkende - veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0


    Edit: Ob in Wien noch ein paar staubige Aktenordner stehen? Sieht für mich immer noch zeitgemäß aus.

  • ^


    Laut Print-Ausgabe der FAZ (Seite 41 -Rhein-Main Zeitung) hat der Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) vorgeschlagen, die Betriebshöfe der FES (Bornheim) und VGF zu verlegen und dort Wohnungen zu bauen.


    Dann könnte man statt dessen sicher auch eine Multifunktionshalle bauen.

  • Mir gefällt ja auch die Idee mit Gateway Gardens ganz gut.
    Ist auch Verkehrstechnisch gut angebunden und Anwohner die so eine Halle stören könnte gibt es auch nicht.

  • zu #212:


    Daran hatte ich auch schon gedacht, würde es sogar dort bevorzugen.
    Das Messeparkhaus steht ja quasi immer leer, außer zu Messezeiten. Und es ist mit 5400 Stellplätzen unter den TOP10 in Deutschland. So könnte man zusätzlich Baukosten für ein zusätzliches Parkhaus sparen.
    Die U5 wäre einen Katzensprung entfernt und das Europaviertel-West würde etwas aufgemotzt werden. Hotels gibt es in der Gegend auch: Radisson, Q Green Hotel, IBIS, Welcome Hotel.

  • So eine Halle könnte aber auch ein weiteres Highlight für die Stadt werden. Wenn man nach München reinfährt, dann signalisiert die Allianz Arena sofort, welche Potenz München hat. Das Waldstadion ist sehr versteckt im Walde und kaum sichtbar. Daher würde ich es auf dem ADAC Areal oder in Gateway Gartens, gut sichtbar, eher begrüßen und nicht versteckt neben einem Messeparkhaus.

  • ...dem Vernehmen nach sucht man jetzt tatsächlich mit richtig Hochdruck nach einer anderen Lösung als am Kaiserlei. Es gibt wohl mehrere Varianten, die allesamt ähnlich gut verkehrstechnisch erschlossen sind (oder gerade werden), wie am Kaiserlei.
    Nur in einem der Fälle hinge wohl noch etwas privates Land mit drin. Der Rest städtisch oder stadtbeteiligt.


    Die beiden Investoren, die bereit wären, die "Hallenanlage" zu bauen, denken beide BIG, quasi als Hotspot in Europa. Deshalb sei wohl auch die Anbindung und die Stadtnähe wichtig. Letztlich wäre der Standort am Kaiserlei nicht der am allerbesten geeignete Platz dafür.

  • Aktuell soll es wieder eine Tendenz zum Kaiserlei geben. Das geht aus einem heutigen FR-Artikel hervor. Die Offenbacher hatten zwischenzeitlich Gespräche mit den beiden möglichen Bauherrn und Betreibern, bekanntlich Anschütz und die Groupe Legardére. Vermittelt wurden diese durch die IHK Offenbach. Der Offenbacher Stadtkämmerer Peter Freier soll gestern anlässlich eines Basketballspiels der Skyliners, anwesend waren auch die beiden Frankfurter Dezernenten Markus Frank und Jan Schneider, geäußert haben, das Projekt am Kaiserlei sei auf gutem Weg.


    Offenbacher Bedingungen sind laut FR, dass der 2017 beginnnende Umbau des Kaiserlei-Kreisels nicht behindert, die Erschließung zur Arena sichergestellt und der Verkehrsfluss nicht behindert wird. Hierfür sieht der Offenbacher Stadtkämmerer die Verantwortung bei der Stadt Frankfurt. Deren Sportdezernent Frank hält diese Bedingungen für erfüllbar. Um einen Fehler der FR dürfte es sich handeln, wenn es im Artikel heißt, es müssten auch mehrere Gebäude in Privatbesitz erworben werden. Da das ausgewählte Areal unbebaut ist, werden Grundstücke gemeint sein.


    Bezeichnend, meine ich, dass sich die IHK Offenbach als Vermittler einschalten musste, um die Stadt Offenbach zu Gesprächen mit den möglichen Investoren zu bewegen. Wenigstens diese Institution scheint verstanden zu haben, dass Offenbach im Begriff ist, eine große Chance zu verspielen. Ein wirksamerer Anstoß für eine gute Entwicklung der vielen verfügbaren Offenbacher Gewerbegrundstücke lässt sich tatsächlich kaum vorstellen. Und das ohne nennenswerte eigene Kosten. Momentan sieht es nämlich überwiegend finster aus im Offenbacher Teil des Kaiserlei. Tristesse in weiten Teilen, und ich wüsste nicht, warum sich das in absehbarer Zeit von alleine ändern sollte.

  • Dass die IHK jetzt als Vermittler auftritt ist ja vor allem deshalb erstaunlich, weil sie sich noch im August auf die Seite Freiers und der neuen Koalition, die die Halle im Koalitionsvertrag ablehnt, geschlagen hatte. Warum man jetzt diese Kehrtwende vollzieht, kann ich nicht nachvollziehen. Erfreulich ist es allemal. Vielleicht hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Offenbach anteilig natürlich auch an einem evtl. Gewerbesteueraufkommen einer Halle partizipieren würde.

  • Kehrtwende hin oder her. Wichtig ist, dass die IHK ihre Rolle, ihre gestaltende Rolle in Offenbach begriffen hat und sich vermittelnd eingeschaltet hat. Wäre doch die Frankfurter IHK nur so aktiv.
    Ehrlich gesagt, freut es mich, dass die Kaiserlei-Lösung nun wieder möglich sein kann.