Rhein-Main-Arena - Groß-Multifunktionsarena geplant

  • Kommentar vom Ende letzten Jahres, indem auch nochmal darauf hingewiesen wird, dass verschiedene Veranstalter für die Halle keinen Bedarf sehen.


    http://www.op-online.de/offenb…ch-frankfurt-5983690.html


    Man kann ja die Sache, wie gesagt, fachlich unterschiedlich einschätzen, aber ich wehre mich gegen den Vorwurf, dass jetzt hier ein Projekt nur aufgrund politischer Spielchen torpediert werden soll. Dass diese Unterstellung Unsinn ist, zeigt auch schon, dass die ablehnende Position selbst hier im Forum Diskussionsgegenstand war, weit vor der Kommunalwahl. Auch wird die Verkehrsproblematik nicht als Alibi-Argument "aufgeblasen", sondern ist ein Aspekt von mehreren, die eben zu entsprechenden Bewertungen führen. Sicherlich ist auch die Letter-Of-Intent-Methode des OB nicht gerade der gewünschte Weg nach HGO, besonders bei Zusagen, die sehr kostenintensiv für die Stadt werden können, was alles auch nicht durch das Regierungspräsidium vorher geklärt wurde und die Stadtverordneten nicht mal informiert wurden. Die wichtigsten Fragen sind nicht mal ansatzweise geklärt, aber es werden munter Fakten geschaffen.
    In Hessen steht eben die Stadtverordnetenversammlung über dem OB. Dieser ist nichts weiter als der Verwaltungschef, der der Stadtverordnetenversammlung Rechenschaft abzulegen hat und an deren Weisungen gebunden ist.

  • Der erste eintrag hier stammt aus dem Jahr 2003. Ich glaube wenn denn wirklich ein wille (auch politisch) gegeben wäre, dann hätte mittlerweile eine solche Halle realisiert werden können.

    Allerdings sehe ich es auch kritisch ein solche Halle kostendeckend zu betreiben. Man lese hier mal den ein oder anderen historischen Eintrag und man wird stauen was sich so geändert hat.
    Da wird z.b. noch als evtl. nutzer der Halle Wallau Massenheim oder die Frankfurt Lion genannt. Beide sind Pleite gegangen. Die Skyliner, naja, ich weiss nicht ob das die Skyliners machen würden, in eine so große Halle zu wechseln.

    Konzerte ? Auch hier sage ich mal ist die Festhalle nach wie vor gesetzt und die Messe wird sich hier sicherlich was einfallen lassen wenn so ein konkurent auftaucht um weiterhin die Festhalle aus zu lasten.

  • Die Skyliner, naja, ich weiss nicht ob das die Skyliners machen würden, in eine so große Halle zu wechseln.


    Die Skyliners drängen schon seit Jahren auf die neue Arena. Es wird sogar vorsichtig über einen Wegzug nachgedacht, falls die Arena nicht kommen sollte.

  • Nur reichen die Skyliners allein nicht aus, um so eine Halle zu füllen. Dafür bräuchte es dann auch noch das Eishockey-Team, ggf. ein derzeit nicht vorhandenes lokales Handballteam sowie Konzerte von Künstlern, die im Augenblick eher die Festhalle oder die Jahrhunderthalle bespielen, was logischerweise auf Kosten dieser Hallen geht.

  • Das Stichwort ist nicht Auslastung der Halle, sondern kostendeckender Betrieb bzw. gewinnbringender Betrieb. Wenn es möglich ist, Stadien wie die Allianz-Arena oder die Arena auf Schalke gewinnbringend zu betreiben, sollte das für eine solche Halle auch im Bereich des Möglichen liegen. Die Allianz-Arena erreicht die Kostendeckung ohne zusätzliche Veranstaltungen, nur mit Fußball und Konferenzbetrieb in den Lounges.

  • Nur reichen die Skyliners allein nicht aus, um so eine Halle zu füllen.


    Hinzu würden noch andere Events kommen, es gibt ja einen entsprechenden Business Plan. Wenn Frankfurt bzw die Metropolregion es nicht schaffen sollte eine moderne Multifunktionsarena zu unterhalten und (teilweise) auszulasten, dann aber gute Nacht Frankfurt. Es gibt auch kleinere Städte die das schaffen!

  • Im Fußball werden ja auch andere Mieten aufgerufen, als bei anderen "Events". Und gerade in der nun betroffenen Stadt gibt es zufälligerweise auch einen Stadionneubau, dessen Hauptmieter es nach wie vor nicht schafft, die schon recht niedrig angesetzte Miete zu bezahlen. Die er im Übrigen auch schon mal vor nicht allzu langer Zeit erlassen bekommen hat und dann trotzdem pleite gegangen ist... -deja vu-


    - hierzu nur angemerkt, dass im Koalitionsvertrag steht, dass die Stadt nicht mehr als Bürge für schlecht wirtschaftende Vereine zur Verfügung steht.


    Gerade in der Eventgeschichte kenne ich mich zufälligerweise etwas aus und weiß, dass die meisten Hallen Zuschussbetriebe sind. Flächendeckend die der Stadt Offenbach (hierzu der jährliche Beteiligungsbericht).
    In kleineren Städten steht man vielleicht noch mit Hallen, Bürgerhäuser und Fußballstadien relativ allein da in einem bestimmten Einzugsgebiet. Im Rhein-Main-Gebiet gibt es zig Bürgerhäuser, mittlerweile mehrere Fußballstadien, Kongresszentren und auch Hallen, die auch größere Events möglich machen. Und auch eine 15000er Kapazität kann Konkurrenz zu kleineren Häuser sein, vor allem wenn man wegen mangelnder Auslastung (und daraus folgend auch eigentlich immer Kostendeckung, sonst wäre die Auslastung nicht mangelhaft, sondern ausreichend) dann in einer Bieterwettkampf verfällt mit Eintrittsprozente und ähnlichen Geschichten.
    Mit Wunschhallen für ein einzigen Kandidaten hat man schon öfter schlechte Erfahrungen gemacht, siehe "Hafen 2".

  • Es wurde alles durchkalkuliert und es gibt mindestens zwei seriöse Interessenten, die Stadt investiert da keinen Cent. Die Interessenten würden sich ja nicht damit beschäftigen, wenn es auch nicht rentabel wäre. Diese Frage stellt sich überhaupt nicht mehr, es geht nur noch um die Standortfrage.

  • Wer hier Äpfel mit Birnen vergleicht, und einen viertklassigen Fußballverein als Argument vorbringt, eine Multifunktionshalle in der Metropolregion Rhein-Main wäre nicht wirtschaftlich zu betreiben, der passt vorzüglich in das Stadtparlament dieser Stadt.
    ich verfolge diesen Thread schon länger, und habe mir immer einen Vergleich mit dem OFC verkniffen. Nun kam dieser Vergleich als Steilvorlage. Wie die Stadt, so ihre Vereine.

  • Wenn es in Offenbach mehr gut erreichbare Gewerbeflächen gäbe, würde die Diskussion durch CDU und IHK sicher anders geführt. So mangelt es an Grundstücken in Autobahn-Nähe und mit gutem Bahn-Anschluss.


    Andererseits fragt man sich, woher die Nachfrage nach attraktiven Gewerbeflächen kommen soll, wenn ein Gelände wie das des ehem. Praktiker-Baumarkts samt Parkplatz im Dornröschenschlaf liegt. Die Liegenschaft befindet sich quasi gegenüber der projektierten Gebiets und es tut sich dort seit der Praktiker-Pleite praktisch nichts.


    Man hat den Eindruck, dass mache in der Kommunalpolitik lieber lange zögern und nichts tun, weil sie auf den großen Wurf warten (der kommen kann, vielleicht aber nicht). Und derjenige, der sich auf rasche Veränderung und neue Projekte einlässt, dem werden dann Schnellschüsse vorgeworfen.
    Leider wird die Diskussion gerade in Offenbach oft so geführt. Man mäkelt an neuen Projekten herum, wirft den Verantwortlichen das Verscherbeln von Tafelsilber vor, ohne aber konkrete Alternativen anbieten zu können. Da weiß man dann, warum sich manche "konservativ" nennen, denn es wird wirklich nur bewahrt.


    Und was den Verkehrsfluss im Falle der Errichtung der Halle angeht: Natürlich wird das zu Problemen führen. Aber solche Probleme haben wir alle 14 Tage, wenn die Eintracht spielt um das Stadion auch.

  • Humpty
    Sicher gäbe es eine andere Diskussionsgrundlage, wenn mehr Gewerbeflächen entwickelt würden. Das Problem sieht man an dem Gewerbesteueraufkommen. Aber auf der anderen Seite ändert das trotzdem nichts an dem derzeitigen Meinungsstand, dass die Stadt Offenbach sich eine Beteiligung an der Multifunktionshalle nicht leisten kann, weil sie für die Stadt derzeit wahrscheinlich (alles wäre einfacher, wenn man in die Zukunft schauen könnte) auch mehr Nachteile als Vorteile ergeben würde.
    Die Schnellschüsse sind übrigens tatsächlich fast immer Schnellschüsse gewesen. Die Umplanung zum Marktplatz wurde über nun mehrere Jahre betrieben ohne dass es für die Stadt überhaupt nur eine einzige Verkehrsanalyse gibt, die mal die Auswirkungen solcher Umgestaltungen auch nur ansatzweise aufzeigen würde. Und für die Schnellschüsse (sowie fast ausschließlich Maßnahmen, für die irgendwo Fördergelder angeboten werden, egal ob die Stadt das braucht oder nicht, aber dann trotzdem Komplementärmittel aufbringen muss) wird jedes Mal eine Unmenge Geld ausgegeben, bevor man überhaupt merkt, dass die Planung zu schlampig waren und die Probleme wesentlich mehr Folgekosten verursachen, wenn überhaupt lösbar.
    Der Masterplan ist überhaupt die erste Leitschnur, die mal als Gesamtkonzept entwickelt wurde. Von der IHK eingefordert und durchgesetzt, nicht vom Stadtplanungsamt, obwohl jeder denkt, ohne so etwas kann doch kein Stadtplanungsamt arbeiten. Aber der OB hat so etwas immer abgelehnt, er habe ja seinen Masterplan im Kopf, der neben der Marktplatzumgestaltung so herausragend wichtige Dinge wie die Deichabsenkung am Schloss vorsah (Aussage in einer Rede in der Stadtverordnetenversammlung). Bis vor einem Jahr kam Gewerbeentwicklung bei ihm überhaupt nicht vor und er ist im übrigen auch noch für die Wirtschaftsförderung zuständig, was leider auch wieder sich in der unzureichenden Vernetzung der Ämter verdeutlicht und daher auch die Vermarktung der Gewerbeflächen nicht richtig funktioniert.


    Und bevor Geld für im wahrsten Sinne "planloser" Aktionismus verbrannt wird, muss man mal Einhalt gebieten und wenigstens erstmal einen auf realistischen Daten belegten Plan entwickeln.


    Kann ja gut sein, dass die Stadt Frankfurt mit dem Deal, den sie mit dem OB gemacht haben, nur Vorteile haben und die Stadt Frankfurt sich auch eine solche Multifunktionshalle leisten können. Aber Offenbach nach der gegenwärtigen Datenlage eben nicht.


    Heiermann
    Ich weiß nicht, warum hier gleich wieder persönlich angegriffen werden muss, wenn Du anscheinend nicht mal richtig verstanden hast, dass das Beispiel OFC als ein Gegenbeispiel (und hier sogar als extremer Fall angeführt) zur generell getätigten Aussage zum wirtschaftlichen Betrieb mit Fußball. Meine generelle Aussage war, dass im Fußball auch andere Mieteinnahmen erzielt werden als in anderen Sportarten, für die eine solche Halle in Frage kommt.
    Also: warum denn gleich der persönliche Angriff? Ist das jetzt hier im Forum seit einiger Zeit der übliche Umgang mit anderen Meinungen?

  • Ich fand immer schon, dass die Halle an dieser Stelle ein Glücksgriff für die Stadt Frankfurt gewesen wäre, für Offenbach hingegen ein Klotz am Bein. In Frankfurt besteht schon lange Bedarf für so eine Halle, dann halt eben an einer anderen Stelle.

  • Bzgl. der Betreiber: Das sind beides Firmen, die schon mehrere Hallen dieser Größenordnung betreiben. Nur ein solcher Betreiber kann so eine Halle wirtschaftlich betreiben, da er neben den Sportveranstaltungen (Skyliners, Löwen) eben eigene Veranstaltungen mitbringt in Form von Konzerten etc. Auch haben diese schon entsprechende Verträge mit Zulieferern (Getränke, etc), die meist gute Konditionen enthalten sollten, da eben nicht nur eine Halle, sondern viele im Portfolio sind. Die möglichen Betreiber sagen ja selbst, das sie die Halle entsprechend auslasten könnten und da sie die ja auf eigene Kosten bauen, sollten die das auch ordentlich durchrechnen. Und sie sollten das ja auch erst mal nachweisen gegenüber Offenbach und Frankfurt.
    Und es wurde ja auch immer darauf hingewiesen, das die Städte nur das Grundstück geben und sonst keine weitere Kosten übernehmen. Bringt denn so ein Halle soviel weniger Steuereinnahmen wie ein Betrieb auf gleicher Fläche? Ist es nicht vielleicht eher so, das eine solche Halle mehr Aufmerksamkeit auf das Offenbach und das Kaiserlei Gelände bringt, so das sich dort schneller eine Entwicklung vorantreiben lässt?


    Auch die Problem mit der Verkehrssituation überzeugen mich nicht wirklich. Denn die Veranstaltungen in einer solchen Halle sind unter der Woche Abends oder am Wochenende. Und nur zu Berufsverkehrszeiten könnte es wohl Probleme mit der Autobahnanbindung geben. Das heißt, nur bei Veranstaltungen, wo die Zuschauer unter der Woche zwischen 16 und 19 Uhr zur Halle hinfahren, könnte es kritisch werden. Alle anderen An- und Abfahrtszeiten sollten unkritisch sein.


    Und was ist denn mit dem Umbau des Kaiserleikreisels? War nicht die Zahlung der Stadt Frankfurt an Offenbach für den Umbau damit verbunden, das die Halle dann kommen kann? Muss Offenbach den Umbau nun allein stemmen?

  • Der Umbau des Kreisels zur Kreuzung hat mit der Arena nichts zu tun, er hat damit zu tun, dass man sich mit der Umwandlung eine Konzentration der Verkehrsflächen verspricht, um an der Peripherie zusätzliche Siedlungsflächen zu erhalten, um welche Größenordnungen es dabei geht, weiß ich nicht. Begründet wird es außerdem mit einer Kapazitätserhöhung. Für die A661 als auch die B43 (Strahlenberger Str.) - beides Bundesfernstraßen - ist Träger der Straßenbaulast der Bund, handelnd durch hessen mobil. Inwieweit Straßen östlich des Kreisels als Landesstraßen klassifiziert sind, weiß ich nicht, Träger der Straßenbaulast wäre das Land, im Übrigen dann die Stadt Offenbach. Der Umbau dürfte deshalb primär ein Projekt der Straßenbauverwaltung des Landes sein (hessen mobil), die mit der Stadt die Anteile vertraglich geregelt hat; vielleicht ist da auch die Stadt Frankfurt beteiligt, weil es ja auch die B43 auf hiesiger Gemarkung betrifft. Die Stadt Offenbach wird das vermutlich als Nullsummenprojekt versuchen, d.h. ihren Kostenanteil durch Geländeverkäufe zu decken.

  • Da die Stadt den Bebauungsplan (Nr. 610) in diesem Gelände bereits rechtswirksam erstellt und auch im Antrag für die Fördermittel des Kreiselumbaus die Machbarkeit und die Aufnahmefähigkeit der Verkehrskapazität nachweisen musste (dies allerdings den Fall des Hallenbaus noch nicht berücksichtigt wurde, wie ich jetzt schon öfter geschrieben habe) haben diese Dinge leider sehr eng miteinander zu tun. Der Hallenbau nimmt direkt Einfluss auf den Bebauungsplan und den Antrag für die Gelder zum Kreiselumbau. Der Bund hat für den Kreiselumbau selbst keine Veranlassung und es kann sein, dass dadurch der gesamte Umbauprozess gefährdet ist (Sind ja bislang zum Glück NUR horrende planungskosten angefallen, weil die Statik aufgrund der Bodenverhältnisse nahezu komplett neu aufgestellt werden musste, Voruntersuchungen hat die damalige Koalition aus Kostengründen nämlich abgelehnt).


    Die Halle selbst wird auf Frankfurter Gemarkung gebaut (keine Steuereinnahmen für Offenbach), auf Offenbacher Gebiet wird nur der Parkplatz bzw. das Parkhaus gebaut. Die 20.000 qm Grundstück, die für den Hallenbau von Offenbach an Frankfurt KOSTENLOS (!) übertragen wurden, sind jedoch auch Teil der im Schutzschirmvertrag eingerechneten Gewerbefläche, die eben Steuereinnahmen generieren soll (für Offenbach, nicht für Frankfurt!). Insofern hat der OB mit seinen Zusagen hier schon Schaden angerichtet, weil er damit anderen (für den Fortbestand der Stadt als selbstständige Kommune sogar fundamental wichtige) Zusagen gegenüber dem Land widersprochen hat.
    Frankfurt hatte seinerzeit im Gegenzug zwar 8 Millionen (meine ich, bin mir gerade nicht sicher) für den Kreiselumbau in Aussicht gestellt, oder sogar schon bezahlt, weil Offenbach sich den natürlich selbst gewünschten Umbau (keine Maßnahme des Bundes) nicht leisten kann. Keine Grundstücksverkäufe also.
    Das ist eben das, was ich die ganze Zeit sage. Offenbach hat durch jahrzehntelange Misswirtschaft sich selbst in so massive Zwänge manövriert, dass so Dinge wie eine Multifunktionshalle aus Offenbacher Sicht überhaupt nicht darstellbar sind. Durch das Agieren des hier so gelobten OB wird ein anderer, vollkommen unverantwortlicher Eindruck erweckt, weil diesen selbst die Zwangslage gar nicht interessiert. Er will sich Denkmäler setzen und nimmt nicht mal wahr bzw. ignoriert sogar bewusst, dass die Stadt selbst für die grundlegend notwendigsten Dinge keine Kredite mehr bekommt! Warum sehen die Straßen so aus, obwohl personelle und zeitliche Kapazitäten bei der ESO allemal da wären?
    Die Ablehnung (und da ging das hin und her hier ja los) hat nicht mal im Ansatz irgendwas mit irgendwelchen unterstellten politischen Spielchen zu tun. Und das goldene Los, das die Stadt mit dem OB gezogen haben soll, war höchstens eine aufgehübschte Bankrotterklärung.

  • In der Offenbach Post ist von 8,7 Millionen für Grundstücksverkäufe an Frankfurt die Rede. Wo genau die Halle positioniert werden soll, steht doch noch gar nicht richtig fest und sollte auch mit den Investoren zusammen entschieden werden. Also ob die Halle nun in Offenbach oder Frankfurt steht.

  • Es gibt ein paar neue Einzelheiten zum Projekt. Es wird wohl alles eine Nummer größer werden. AEG (Anschutz Entertainment Group und ehemalige Freezers owner) stehen in Verhandlungen mit der Stadt und diese sind anscheinend schon weit fortgeschritten, Ausschreibungswettbewerb für Architekten ist bereits gestartet (Quelle: Hamburger Abendblatt, 21.06.2016), link: http://www.abendblatt.de/sport…t-Arena-in-Frankfurt.html



      Geplante Baukosten: 200 mio Euro


      Kapazität: Noch unklar, aber es soll die zweitgrößte und modernste Arena Europas werden (größte mit 19.500 Plätzen befindet sich in Köln)


      Geplante Fertigstellung: Frühestens 2019


      Teams: Skyliners und Löwen


    EDIT


    Hier auch noch Infos zum zweiten Bewerber: Es handelt sich um Legardere Sports. AEG allerdings macht wohl wirklich ernst, darum auch die 200 mio €, man möchte in Frankfurt angeblich ein Leuchtturm-Projekt errichten. Laut Eishockey-Magazin gibt es übrigens auch noch Plan B, falls Offenbach die Kaiserlei-Pläne doch noch durchkreuzen sollte.


    https://www.sponsors.de/frankf…konkurriert-mit-lagardere
    http://eishockey-magazin.de/fr…tionsarena/archives/83660


    - macht mMn auch Sinn, es geht ja auch darum, wirklich große Konzerte und Eishockey-WM, evtl mal auch mal eine Gymnastics WM oder Exhibition games von NBA und NHL teams nach Frankfurt zu holen, da reicht Mittelmaß einfach nicht aus.

  • Das sind ja super Nachrichten. Eine solche Arena ist einfach ein Muss und fehlt in dieser Größenordnung in Frankfurt einfach. Natürlich für die Sportvereine, aber eben nicht nur. Wenn ich sehe, viele Veranstaltungen / Konzerte in Frankfurt einfach mangels Kapazität bzw. Qualität bisher nicht stattfinden, könnte ich heulen. Hoffentlich versucht Offenbach nicht, dazwischen zu grätschen. Ich versteh überhaupt nicht, wieso die glauben, mit "hochwertigem Gewerbe" dort mehr erreichen zu können. Dass es mehr an Gewerbesteuer geben könnte, glaube ich nicht. Und für ihr "hochwertiges Gewerbe" gibt's in OF noch anderswo Platz genug.

  • Wenn man sich die anderen bisher realisierten Arenen von AEG anschaut, dann wird man feststellen, dass im Regelfall jeweils nicht nur eine Arena errichtet wurde. Bei diesem Investitionsvolumen könnte durchaus ein richtiges Sportzentrum (mit einer weiteren oder mehreren Hallen) entstehen. Ziemlich sicher dürfte es einen Gastronomie-Bereich (Foodcourt) geben. Hinzu kommen könnten weitere Unterhaltungsmöglichkeiten (z.B. Kino). Meines Erachtens könnte sogar ein kleines EKZ entstehen. Ich bin gespannt was AEG anbieten/vorlegen wird.