Rhein-Main-Arena - Groß-Multifunktionsarena geplant

  • Rhein-Main-Arena - Groß-Multifunktionsarena geplant

    Der Neubau einer 12.000 Zuschauer fassenden Sporarena für die Lions, die Skyliners und die Handballmannschaft der SG Wallau-Massenheim ist schon wesentlich sicherer, als wir hier zuletzt gedacht hatten. Ganz im Stillen hat der Bauherr die Planungen zügig vorangetrieben, sodaß man schon zu Beginn des nächsten Jahres mit dem ersten Spatenstich für die Arena rechnen könnte.


    Das sind mit die besten Nachrichten seit langem.


    Hier der Ausschnitt eines Artikels aus der FNP, in dem es eigentlich um den Umbau des Bahnhofes Sportfeld ging:


    Im nächsten Jahr werden rund um das Stadion möglicherweise zwei weitere Baustellen hinzukommen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass das britisch Unternehmen Stadiovario die besten Karten hat, den Zuschlag für Betrieb und Vermarktung der Arena zu erhalten. Der Investor möchte zudem eine 12 000 Zuschauer fassende Halle an Stelle der Wintersporthalle bauen und das alte Stadionhotel durch einen Neubau ersetzen. Damit beide Projekte rechtzeitig zur WM fertig werden, müsste im Januar mit dem Bau begonnen werden. Derzeit laufen Verhandlungen mit den finanzierenden Banken, noch im Juli sollen die Stadtverordneten zustimmen. (mu)

  • Der Neubau der Arena scheint jetzt amtlich zu sein. Die Kapazität soll nun sogar bei 15.000 Zuschauern liegen.


    Wie die Stadt Frankfurt vom Bundesliga-Aufstieg der Eintracht profitiert
    Zur Belohnung gibt's eine Halle





    Von Joachim Geiger


    Frankfurt. Nach der gescheiterten Olympia-Bewerbung und dem Verzicht auf die Kandidatur als Kulturhauptstadt haben die Frankfurter Politiker endlich mal wieder einen Grund zur Freude: Der Aufstieg der Eintracht in die Bundesliga bedeute "einen großen Image-Gewinn" für die ganze Stadt, erklärte gestern Ralph Klinkenborg, Referent von Sportdezernent Joachim Vandreike (SPD). Und der CDU-Sportpolitiker Martin Gerhardt bewertete die Rückkehr des Vereins ins Fußball-Oberhaus als Beweis für "die Vitalität Frankfurts und der Region Rhein-Main".


    Nach den Last-Minute-Dramen um die Zweitliga-Lizenz im vergangenen Jahr und den Bundesliga-Aufstieg in diesem Jahr soll es künftig weniger nervenaufreibend zugehen. Die Stadtpolitiker wollen jedenfalls ihren Teil dazu beitragen, dass sich der Traditionsverein Eintracht wieder dauerhaft in Liga eins etablieren kann. Mussten sie dem Club vor Jahresfrist noch die Stadionpacht erlassen, so geht es nun darum, den Vertrag mit dem künftigen Stadionbetreiber unter Dach und Fach zu bringen. "Die Gespräche sind sehr weit fortgeschritten", sagt Klinkenborg. Er sei "optimistisch", dass es in Kürze zu einem "guten Abschluss" komme.


    Dem Vernehmen nach ist sich die Stadt mit dem Investor Patrick Nally und seinem Konsortium einig. Demnach wird Nally für rund 86 Millionen Euro die Betreiberrechte für 30 Jahre erwerben. Geplant ist – wie in Hamburg – neben dem Stadion auch eine neue Sporthalle zu errichten. Dort sollen rund 15 000 Zuschauer künftig Spitzenspiele im Eishockey und Handball, aber auch Leichtathletik- und natürlich Kultur-Veranstaltungen besuchen können. Ergänzt wird das Vorhaben durch ein Hotel, das nicht zuletzt auch durch seine Nähe zum Flughafen lukrativ zu betreiben sein dürfte. "Frankfurt", so schwärmt bereits ein Stadtpolitiker, "wird durch dieses Gesamtkonzept bundesweit ein äußerst attraktiver Standort."


    Noch in dieser Woche will Vandreike klären, welche Zuschauerkapazitäten in der Baustelle Waldstadion zu Beginn der nächsten Saison zur Verfügung stehen. Klar ist, dass vom dritten oder vierten Heimspiel an 39 000 Besucher die Eintracht live sehen können. Bei den ersten beiden Spielen dürfte allerdings zumindest der Oberrang der neuen Gegentribüne noch nicht benutzt werden können – und das kostet rund 10 000 Plätze. Mit knapp 30 000 Zuschauern läge die Kapazität dann zwar immer noch deutlich über der bisherigen Planung, aber die Eintracht hofft natürlich, dass ihr der Spielplan die besonders attraktiven Heimspiel-Gegner wie Bayern München nicht gerade zu Beginn der Saison bescheren wird. Zumindest ein Heimspiel könnte allerdings sicher auf einen späteren Termin verlegt werden. Das fertige Stadion bietet Platz für 48 000 Zuschauer.


    Dass künftig wieder "jeden Samstag im Fernsehen" der Name Frankfurts erwähnt wird, sei ein positives Signal, betont Klinkenborg. Er hofft, dass sich die momentane Euphorie "ein bisschen auch auf die ganze Stadt übertragen lässt". Denn der Verein hat sich ja auch aus einer schweren Finanzkrise erholt und besitzt nun wieder gute Perspektiven, wenn er auf dem Teppich bleibt. Könnte man dies auch von der städtischen Haushaltsmisere sagen, wäre mancher Römerpolitiker sicher glücklich. Immerhin: Es gibt wieder gute Nachrichten aus Frankfurt. Nachdem es in den vergangenen Jahren "sportlich wie finanziell nicht immer wunschgemäß gelaufen" sei, meinte denn auch gestern der CDU-Stadtverordnete Gerhardt, hoffe man jetzt auf erfolgreichere Zeiten – "damit wir häufiger Gelegenheit haben, unsere Eintracht auf dem Balkon des Römers zu feiern".

  • Also erst mal Hallo, ich hab euch alle vermisst seit das DWF langsam zu Grunge ging und ich keinen bock mehr hatte!


    Zur Halle:
    Find ich toll das Frankfurt selbst nach der gescheiterten Bewerbung Taten folgen lässt!
    Wird die Stadt weiter national/international bekannt und wettbewerbsfähig machen!
    Nicht zu verschweigen das endlich wieder Akts wie Madonna & Co. hierher kommen und nicht nur nach köln+berlin.:freude:

  • Super News für Frankfurt


    Vielleicht wird ja die Hülle der Halle illuminiert ;)
    Ich nenne keine Beispiele aber schön würde ich es doch finden.
    Zudem wüsste ich da ja noch einen Standort. Der meines Wissens noch bebaut ist. Ich sag nur neue Oper bäh :D

  • Ich freue mich besonders für die Skyliners, Sportveranstaltungen in großen Hallen sind schon was feines:D


    Nichts gegen die Festhalle in Frankfurt, aber diese modernen Mehrzweckhallen, wie z.B. die Köln-Arena, ziehen große acts bzw. Events förmlich an. Davon hab ich zwar nicht viel, aber ich hab ja noch diese Westfalenhalle ganz in der Nähe ;)

  • Ich bin beim Stöbern in alten Threads über dieses Thema hier gestolpert, und habe absolut keine Ahnung, wie hier der Stand der Dinge ist.


    Gibts hier was handfestes neues zu berichten?

  • Feststehen dürfte nun, dass die Halle nicht an der Stelle der Wintersporthalle gebaut wird. Dies hatte die FNP noch im letzten Jahr berichtet, siehe Posting 1. Die Wintersporthalle aus den 20er-Jahren (!) wird nämlich umfassend saniert. Wie die FNP heute schreibt, wurde mit den Arbeiten bereits begonnen.


    Auf dem Waldstadion-Areal dürfte ein Bau der Arena an der Stelle, an der früher die Radbahn war, möglich bleiben. Zumindest nach Mitte 2006, denn für die WM wird dieses Gelände gebraucht, für Logistik und als Busparkplatz. Ansonsten im Europaviertel, am besten gleich als Teil des UEC.

  • Stimmt. Ich habe bezweifelt, dass eine solche Halle dort erfolgreich zu betreiben wäre. Weil die pubikumswirksamen Sportclubs bereits ganz ordentlich mit Hallen versorgt sind, weil sich für sonstige Veranstaltungen, Konzerte beispielsweise, bisher immer eine Halle finden ließ und weil jetzt auch noch das vollständig überdachbare Waldstadion dazukommt. Wenn aber ein Investor anderer Ansicht sein sollte, hätte ich gewiss nichts gegen eine Arena im Europaviertel.

  • Denke das wäre auch irgendwie ein Zeichen für das Europaviertel als ganzes... Der sog. Schritt in die richtige Richtung oder? Denn wenn tatsächlich Eishockey, Basketball und Handball die neue Arena als Heimatort wählen, sollte doch eine relativ sorgenfreie Finanzielle Zukunft planbar sein.

  • "Die Basketballklubs müssen als Unternehmen geführt werden"


    Frankfurt gewinnt Deutsche Bank als Hauptsponsor



    [...]


    Vor allem die Frankfurter [Skyliners Frankfurt] scheinen einen Partner gefunden zu haben, der "mehr als Sportsponsoring will", wie es Jürgen Lieberknecht, Marketingleiter der Deutschen Bank, ausdrückte. Um dieser Aussage Nachdruck zu verleihen, organisieren die Banker auch gleich ein Heimspiel. Am vierten Spieltag verlegen die Skyliners ihre Partie gegen die Telekom Baskets Bonn in die noble Festhalle, die mehr als 8300 Zuschauern Platz bietet. [...] "Wenn die Entwicklung so verläuft, wie wir uns das vorstellen", so Lieberknecht, "dann wird in ein paar Jahren eine größere Arena kommen müssen."


    [...]


    Quelle: Die Welt



    Vielleicht gräbt die Deutsche Bank ihre Pläne für die Messestadt wieder aus ;)

  • Angesichts der Tatsache, dass es in Mannheim jetzt die SAP Arena gibt (Kapazität 15.000), in Stuttgart die Schleyerhalle, die auf 15.100 Sitzplätze ausgebaut wird, und zusätzlich die "Porschehalle" mit 7.500 Sitzplätzen neu gebaut wird, es in Köln die KölnArena mit 18.000 gibt, fragt sich, wieviel Großhallen der Markt im Südwesten noch verträgt. Sportveranstaltungen alleine reichen schliesslich nicht aus, um solch eine Halle wirtschaftlich zu betreiben. Bei Konzerten ist jetzt schon Köln oftmals der einzige Termin im Südwesten.

  • naja die LTU Arena ist eher ein Stadion. Aber da gibst ja noch die Arena Oberhausen mit einer Kapazität von 10.800. Den Königspalast in Krefeld für 9.500 Zuschauern und in Kassel wird ja auch eine Halle geplant für max. 10.000 Zuschauern

  • Es war der größte Fehler überhaupt, dass man die Messehalle 3a nicht als Multifunktionsarena gebaut hat. Wir hätte in FFM drei Mannschaften, die Lions, die Skyliners und Wallau Massenheim. Und die Dachkonstruktion der MEssehalle würde auch jeder Multifunktionsarena gut zu Gesicht stehen. Und die Spielkalender ließen sich auch so planen, dass alle drei JAhre zur IAA keine Heimspiele stattfindden und ebenso zu buchmesse. Damit wäre auch das Problem der HAllenauslastung weitesgehend gelöst. Denn eine Multifunktionsarena lohnt sich in FFM nicht. Dafür sind mit Stadion, Festhalle, BAllsporthalle etc. zu viele Möglchkeiten für Konferenzen, HVs und Konzerte gegeben.