City-Süd: Sammelthread

  • Auch wenns sicher nicht alle gut finden, aber die Hochhäuser besitzen echte Qualität!
    Wenn ich mir Photos aus den 50ern ansehe: Glänzende, großformatige, weiße Kacheln, bündige Fenster mit schmalen Profilen und die akzentuierten Ecktürme.
    Rein von der ursprünglichen Fassade (die ja noch vorhanden sein soll) würde ich sagen, dass neue Entwürfe, wie die Fassade des neuen Bezirksamts da nicht mithalten können.
    Der jetzige Zustand ist mehr als schäbig und die Sockelsituation hat sich überlebt. Aber ich könnte mir eine Rekonstruktion der Ursprungsfassade unter Ergänzung einer neuen Sockelbebauung gut vorstellen.
    Ist nur die Frage, ob es die Innenräume zulassen...
    http://www.akademie-der-kuenste.de/bilder/schick03.jpg

  • ^^ Ich denke hier gilt es abzuwaegen. Die Haeuser besitzen - oder besser: besassen - sicherlilch eine gewisse architektonische Qualitaet. Allerdings fehlt ihnen jegwede staedtebauliche Qualitaet. Sie bilden keinen Raum, sie schliessen das Kontorhausviertel nicht zum Gleisfeld hin ab. Wenn sie in der City Nord stuenden dann waeren sie ggf saniert erhaltenswert. Direkt in der Innenstadt jedoch ueberweigt jedoch (in meinen Augen) der staedtebauliche Schaden den ggf vorhandenen architektonischen Wert bei weitem.


    Ganz abgesehen davon kommt dazu, dass man die Haueser praktisch nicht mehr vermarkten kann da sie Geburtsfehler haben welche sich selbst durch eine aufwaendige Sanierung wohl nicht beheben lassen (z.B. Deckenhoehen, Treppenhauslagen, etc).


    Von daher sehe ich eigentlich nur einen Abriss als gangbaren Weg. Umso wichtiger waere es daher dafuer zu sorgen, dass die Nachfolgebauten nicht billigste 08/15 Ware werden, sondern wertige Archtitektur moeglichst mit Wohnanteil und Materialitaet und Masstab der Kontorhausviertels.

  • Die Brücke für die Verbindung der Helm AG Zentrale mit dem Hanse-Haus in der Nordkanalstraße wurde angeliefert und liegt vor dem Gebäude bereit zur Montage.
    Fotos leider keine gemacht, da nur aus der S-Bahn gesichtet.


    Um dieses Projekt gehts:



    Quelle: http://www.dbd-sz.de/

  • kleines Update vom Hotel hinterm Huehnerposten: Die ertsen Baukraene werden aufgestellt und die Sauberkeitsschicht unter dem westlichen Gebaeudeteil scheint groesstenteils fertig. Das scheint jedoch noch nicht die Bodenplatte zu sein - oder? (Bauexperten anwesend?!)



    Bilder: Webcam

  • Heute gab es eine Pressekonferenz der Mehr! Entertainment die in den Grossmarkthallen ein neues Theater baut.


    Hier findet sich ein Pressemappe dazu.


    Auszug aus dem Pressetext:


    Im westlichen Teil der mittleren Halle beginnen ab September 2013 die Bauarbeiten für die visionäre Spielstätte im Hamburger Großmarkt. Bauende wird ca. Ende 2014/Anfang 2015 sein. Die Mehr! Entertainment Gruppe, die derzeit sieben Spielstätten in Deutschland betreibt, erweitert ihr Portfolio um einen bedeutenden Standort in der Kultur-Metropole Hamburg.


    Am 14. November 2012 haben die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation/Landesbetrieb Großmarkt und Mehr! Entertainment einen Vertrag für den Neubau eines Theaters in einem Teilbereich der 40.000 m² großen Hamburger Großmarkthalle unterschrieben. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gelungen. Ziel ist es, den Großmarkt mit einem nachhaltigen Konzept einem breiteren Publikum zu öffnen und ein neues Kulturareal zu etablieren.


    Das Mehr! Theater wird als Verwandlungskünstler neue Maßstäbe setzen und bietet vielfältige Möglichkeiten für Theater- und Musicalproduktionen, Shows, Events, Rock- und Popkonzerte sowie Ausstellungen. Der Saal ist für ca. 2.000 Sitzplätze ausgelegt - stehend finden bis zu 3.600 Zuschauer Platz. Mit einer variablen Bühnenbespielbarkeit von 320 m² bis 1.440 m² ist die Bühne von bis zu vier Seiten betrachtbar und für die verschiedensten Produktionen einsetzbar. Die Hamburger Großmarkthalle wurde 962 unter der Leitung des Architekten Bernhard Hermkes fertiggestellt und setzte mit ihrer futuristischen Architektur aus Glas und Beton schon damals Maßstäbe. Heute steht sie als eines der letzten Beispiele von Spannbetonbauten in Hamburg unter Denkmalschutz.


    Das Mehr! Theater wird komplett in die bestehende Hamburger Großmarkthalle integriert. Die Deckenstruktur aus Spannbetonbögen sowie die räumliche Höhe der Großmarkthalle von rund 20 Metern werden bei der architektonischen Gestaltung der Spielstätte respektvoll bewahrt und eindrucksvoll in Szene gesetzt.


    Der Saal, das Foyer und die Bars sind großzügig und offen gestaltet; die innere Bauweise verzichtet auf störende Trennwände oder Zwischendecken. Neben der besonderen Architektur besticht das Gebäude auch mit seiner direkten Anbindung an die Wasserkante und als zukünftiger östlicher Zielpunkt des Speicherstadtboulevards.

  • Die Baustelle waechst von West nach Ost. Im westlichen Teil geht es nun langsam in die Hoehe. Die ersten (Keller-)Waende und Pfeiler stehen. Von daher beginnt nun langsam sie spannende Phase des Neubaus, wo wir wohl endlich mehr zu sehen bekommen, als Baggern, Bohren und Fundamente giessen.



    Bildquelle: http://hih.webcam-profi.de/home.html

  • IBIS Hotel

    kleiner Baufortschrittsbericht:
    Untergeschoss ist fertig, bald geht der Baukörper in die Höhe!
    3 Krane werkeln daran!

  • Baubeginn Hausboote Mittelkanal

    Wenn auch in kleineren Dimensionen als hier sonst üblich finde ich auch den Hausbootbau interessant. Im Mittelkanal in Hammerbrook ging es anscheinend heute gerade los. Bin schon gespannt wie sich das hier macht, wenn es fertig ist. So sehr breit ist der Kanal ja nicht. Weiß jemand, ob sich am parallelen Vorhaben am Victoriakai schon was tut?

    bild von mir

  • Hammerbrook Sachsenburg

    Hallo Zusammen!


    Erstmal: Tolles Forum!


    Und da ich einen Premiumplatz habe im Büro in Hammerbrook, habe ich mich hier angemeldet, weil es endlich losgeht mit dem Abrisss der Sachsenburg.


    Heute war es laut: Die Inneneinrichtung wird aus den obersten Stockwerken auf den Hof geworfen:

  • Willkommen im DAF, Bernd. Einen schoenen Logenplatz hast Du da, was den Abriss und Neubau betrifft. Ich hoffe Du wirst das fuer uns schoen dokumentieren. Ohren Steif halten bei der Aussicht auf mehr als ein Jahr Laerm und Schmutz... ;-)


    Anbei noch eine Fortschreibung der Ibis-Hotel Webcam Doku. Seit kurzem stehen die ersten Verschalungen fuer das Erdgeschoss. Der Rohbau kommt also nach Monaten der Grabens und Bodenplatten-Giessens langsam aber sicher aus seinem 'Loch' hervor.


    Laut Plakat am Kran baut das Unternehmen Gustav Epple aus Stuttgart. Nie gehoert....


    Immerhin laesst sich dort erfahren, dass die komplette Fertigstellung fuer Ende September 2014 geplant ist.



    Bildquelle: http://hih.webcam-profi.de/home.html


  • jalex . Der Keller wird wohl die gesamte Dreiecksflaeche ausfuellen, der eigentliche Hochbau entsteht jedoch nur auf den rot markierten Flaechen. Zur Strasse hin entsteht also ein ebenfalls dreieckiger Hof.


    Dieser Wird von der Stasse durch eine Art Gitterwand abgegrenzt die genauso hoch sein wird wie das geamte Gebaeude.


    Ob diese Wand noch als Laermschutz verglast wird oder offen bleibt weiss ich nicht.


    Edit = PS: Ich sehe jetzt erst, dass du wohl die 'Knicks' im Dreieck meinst. Gute Frage...

  • Anderes thema, naemlich Wohnen am Sonninkanal. Hier gibt es auf der Website der Architekten ein paar neue Renderungs.


    Siehe hier mit Beschreibung.


    Strassenansicht. Hofansicht. Kanalansicht.


    Obwohl es sich um die selben Architekten handelt, hat sich der Entwurf seit dem Wettbewerb ziemlich veraendert. Nicht nur die fassade, sondern auch sie Kubatur ist komplett anders! Der eigentliche Entwurf sah so aus (anderer Blickwinkel).


    Immerhin: Der Kaufpreis der Eigentumswohnungen im ersten Bauabschnitt liegt im Schnitt unter 3.500 Euro pro Quadratmeter, ist also fuer die Lage und fuer Neubau recht zivil. Der Lageplan zeigt neuerdings zwei parallele Bloecke - einen am Kanal und einen an der Strasse.

  • <<< Der erste Entwurf war deutlich besser. Jetzt sieht es nach 0-8-15-Wohnarchitektur aus. Die vielen Balkone und Lodgen erinnern gar an den Massenunterbringungsbau der Siebziger und Achtziger - und dass in so zentraler Lage.

  • <<< Jetzt sieht es nach 0-8-15-Wohnarchitektur aus.


    Ja, aber man muss auch mal ehrlich sagen es sieht letztendlich nicht nach 08/15 Wohnarchitektur aus, sondern es ist 08/15 Wohnarchitektur.


    Daran finde ich erstmal nichts Schlimmes, solange gewissen 'Grenzen des guten Geschmacks' eingehalten werden. Ich finde das Ergebnis ist durchaus ansehnlich und mit EUR 3,500 pro Quadratmeter recht bodenstaendig im Preis fuer einen Neubau in Innenstadtlage in einer teuren Stadt wie Hamburg.


    2020-2025 koennte das wenn es mit dem Wohungsbau und den Neubauten in der City Sued so wieter geht eine recht annehmbare Wohnlage werden.


    Die Massivitaet des Blocks hat auch Vorteile: Einen ruhigen Innenhof in einer manchmal laermbelasteten Gegend und eine hohe Grundstuecksausnutzung.


    Mit anderen Worten: Meiner Ansicht nach alles im gruenen Bereich.


    Ich gebe allerdings zu, dass mit der Original-Entwurf auch besser gefiel. Aber letztendlich ist eine Stadt doch immer nur ein Sammelsurium von Kompromissen zwischen Wunsch und Machbarkeit. Und das hier ist zumindest kein furchtbarer Kompromiss.

  • Wird das Gebäude ne richtiges Dreieck oder so seltsam geschnitten, wie die Keller?


    Der Schnitt ändert sich und wird, denke ich zumindest, ein richtiges Dreieck. Das Kellergeschoss wird nicht komplett überbaut. die Krähne stehen glaube ich an der Außenseite des Gebäudes.:)