City-Süd: Sammelthread

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    Also das mit den Schrebergärten sehe ich etwas anders. Diese sind für viele Bürger eine deutliche Steigerung der Lebensqualität. Dafür müssen diese aber auch relativ nah am Wohnsitz liegen. Von daher kann man Sie nicht belibig hin und her schieben. Hier gilt es abzuwegen, ob eine andere Nutzung mehr Vor- als Nachteile mit sich bringt.


    Allerdings sind mir keine solchen Anlagen im Bereich der City Süd bekannt ...


    Und zumindest eine gelungene Großsiedlung der letzten Jahrzehnte fällt mir ein: Neu-Allermöhe!
    Das war es dann aber auch.

  • Diese sind für viele Bürger eine deutliche Steigerung der Lebensqualität.


    Das mit der Steigerung der Lebensqualitaet stimmt sicherlich. Ich sehe das Problem jedoch darin, dass der Satz korrekterweise lauten muesste:


    (Kleingaerten in zentraler Lage) ...sind für einige wenige ausgewaehlte Bürger eine deutliche Steigerung der Lebensqualitaet aber verhindern jedoch gleichzeitig fuer eine weitaus groessere Zahl eine deutliche Steigerung der Lebensqualitaet durch die Moeglichkeit zentralen, bezahlbaren Wohnraums.


    Allerdings sollte diese Frage wohl eher nicht im City-Sued Thread ausdiskutiert werden. Also zureuck zur City-Sued / ADAC:


    Interessanter Hinweis zu stoermer Murphy. Danke Maegis. Leider kann man auf den Renderings kaum die staedtebauliche Form erkennen. Ich wuerde mir wuenschen, dass dort eine eher geschlossene, Riegelhafte Form entsteht und kein Solitaer. Die Nutzung (uA Garagen) legt wieder einen Solitaer nahe. Ich denke daher, dass ggf ein Umzug des ADAC an eine weniger Zentrale Lage in 5 Minuten Autofahrumkreis sinnvoll waere - sofern machbar.

  • Der POP ist tot, endgültig!

    An der Ecke Amsinckstraße/Heidenkampsweg entsteht ein "Hochhaus" für die Firma National Starch (Betreiber der dahinter liegenden Industrieanlage) entsehen. Geplante Höhe ca 50m.
    An der Stelle sollte mal der Porsche Office Point der Firma Raffay gebaut werden.
    Aber die jetzt bauende Firma hat dagegen ein Veto eingelegt, da deren Fabrik nicht immer gut richt!


    http://www.abendblatt.de/hambu…uer-Hamburgs-Staerke.html

  • Man sollte dazu sagen, dass es sich nicht um ein Hochhaus im klassichen Sinne handelt, sondern um einer Erweiterung der Produktionsanlagen. Das ganze soll am Ende so aussehen wie auf diesem Rendering.


    Es handlet sich um einen Turm zur Produktion von Kohlenhydraten. Joern Walter: Der Turm ist als Industrieanlage erkennbar, soll sich aber in der Gestaltung an den Materialien der Umgebung orientieren.


    Ich finde es gut, dass mit National Starch auch noch ein Gewerbebetrieb in der City-Sued bleibt und expandiert und nicht nur Bueros.

  • Ich war vergangene Woche zufällig in Hammerbrook und hab schnell einige Schnappschüsse gemacht:


    Die Hammerbrookhöfe der Deutschen Bahn:



    Und das hier wird mal der Haupteingang... Naja



    Und hier das Baustellenschild zum Studentenwohnheim direkt neben an ... Sieht etwas einfach und unspektakulär aus... Aber nun gut.


    Ich hätte an der Stelle eine Frage:
    Warum heißt das Projekt eigentlich Hammerbrookhöfe?? Wo sind denn da Höfe? Kann mir das jmd. erklären?? :confused:



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    Hier noch eine Verklinkung zu den Planungen am Helm-Haus:
    Die Knicke in der Fassade kann man tatsächlich schon gut erkennen, auch wenn erst ein Geschoss fertig ist.
    Von der Brücke kann man noch nicht sehen...


    http://www.dbd-sz.de/aktuelles/aktuell_5/aktuell_5.html

  • Per Mail kam gestern ein Hinweis bzgl. des Studentenwohnheimes, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

  • National Starch -Turm zur Produktion von Kohlehydraten

    Anscheinend steht der Baubeginn kurz bevor. Ein erster Kran wurde aufgestellt.



  • Zum ADAC Hansa Neubau



    Quelle: NDR



    Zu dem 32 Meter hohe neue Gebäude mit sieben Stockwerken (Fertigstellung 2015) wird auf dem Gelände noch ein Vier-Sterne-Hotel auf 11 Stockwerken gebaut werden ( 261 Zimmer) Fertigstellung 2015. Die Verträge mit dem Hotel Betreiber sollen unterschriftsreif sein.

  • Hammerbrookhöfe der Bahn zeigen sich (fast) ohne Gerüst

    Anbei zwei Bilder der nach außen hin schon sehr komplett wirkenden Hammerbrookhöfe. Die Fassade mit den getönten Fenster und dem Metallrahmen finde ich ganz gut gelungen. Erinnert mich im Detail auch ein bißchen an das hiesige Polizeipräsidium.


    PS: Fotos von mir

  • ^^Danke fuer die Bilder. Das sieht in der Tat besser aus als erwartet. Es haut mich zwar nicht um, ist aber im Grossen und Ganzen recht annehmbar. Wenn jetzt noch die Anlieger der Kanals und das Bezirksamt sich mal einen Ruck geben und jeder 5000 Euro 'spenden' damit die Promenaden rechts und links des Kanals einmal grundlich 'Gekaerchert' werden und wo noetig ausgebessert...


    Hier koennten eine ordetliche Grundreinigung und ein paar neue Baenke viel bewirken.

  • Das Abendblatt berichtet von einer Art 'Revival' der viel geschmaehten City Sued und zeigt ein Foto der fertiggstellten DB Regionalzentrale. Besonders interessant:


    Die Baumarktkette Praktiker verlegt ihre gesamte Konzernzentrale aus dem Saarland an den Heidenkampsweg 99-101 (das alte Hein Gas Gebaeude). Dort wurden 8500 Quadratmeter gemietet. Das ist der bisher größte Einzelabschluss eines Mietvertrages in Hamburg in diesem Jahr.

  • Danke für die Bilder. Einerseits ist es ja erfreulich, daß sich dort überhaupt etwas tut Andererseits ist aber auch zu sehen, daß es trotzdem der punktuellen Verbesserungen ein öder Standort bleiben wird. Die Wege am Wasser sind häßlich gestaltet (Beton), viel zu breit, zu leer, die Bebauung zu großteilig und langweilig. Die Grafitti-beschmierten Ufermauern machen es gleich noch einmal trostloser.


    Ein schönes Beispiel dafür, daß ein "funktional gegliederte", "aufgelockerte" Stadt mit viel "Licht und Luft", also eine Planung entsprechend der Regeln der Charta von Athen, absolut nichts mit Lebens- und Aufenthaltsqualität zu tun hat. Aufhalten tut sich dort i.d.R. nur, wer sich dort jobbedingt aufhalten muß.

  • Ein schönes Beispiel dafür, daß ein "funktional gegliederte", "aufgelockerte" Stadt mit viel "Licht und Luft", also eine Planung entsprechend der Regeln der Charta von Athen, absolut nichts mit Lebens- und Aufenthaltsqualität zu tun hat. Aufhalten tut sich dort i.d.R. nur, wer sich dort jobbedingt aufhalten muß.


    Der Fainess halber sollte man sagen, dass das was Du beschriebst eher auf die City Nord zutrifft und dass man bei der City Sued immerhin versucht hat einen etwas urbaneren Ansatz zu schaffen und eben keine aufgelockerte Stadt. Dennoch bleibt natuerlich nach wie vor noch das Problem der Monostruktur und der Versuch ist nicht ganz geglueckt. Allerdings wandet sich das langsam:


    Immerhin wird der Monostruktur nun nach und nach durch Wohnungs- Hotel- und Wohnheimprojekte entgegengewirkt. Natuerlich ist das noch ein langer Weg zu gehen, aber die Richtung stimmt inzwischen.


    Ausserdem muss man auch sagen: Nicht jede Branche braucht den kleinteiligen 'kreativen' Viertelmix. Hamburg braucht auch - ob man's mag oder nicht - ein paar vergleichsweise 'oede' Bueroviertel wo z.B. eine Versicherung halbwegs preisguenstig und zentral 2,500 Sachbearbeiter unterbringen kann.


    Was ich eigentlich posten wollte: Ich habe hier ein Rendering des neuen Hotels am Hoegerdamm gefunden. WIr hatten das Projekt irgendwo schon erwaehnt, aber das pdf ist glaube ich neu. Fertigstellung soll 2013 sein. Standort ist wo auf diesem Bild die Baucontainer stehen. Der Investor verkauft die Lage in der City Sued vollmundig als Hafencity-Ost. Nun ja... ;-)


    PS: Weiss jemand von welchem 'Hafencity Boulevard' im Abstract die Rede ist ?!? Ist das wirklich geplant?