City-Süd: Sammelthread

  • Hmm, wie gesagt, irgendwie habe ich mir hanse 90° anders vorgestellt. Ist ja nun doch sehr kühl und ausdruckslos geworden. Eigentlich schade, da die Gebäudeform recht ansprechend ist. Chanca vertan...
    Gespannt bin ich dafür auf den Anbau von Philips, dadurch wird die Gegend noch Urbaner, da die gelegentlich noch vorkommenden 1-2 stöckigen Bauten langsam aber unaufhaltsam verschwinden. :)

  • Durch den Bau von Hanse 90° und der HASPA-Hauptverwaltung hat sich der Blick aus meinem Büro wohl maßgeblich verändert. Sind aber erst vor einem halben Jahr von der Alster dort hingezogen. Da existierte der Bürogigant schon und Hanse 90° stand bereits im eingerüsteten Zustand. Früher hatte man wohl einen unverstellten Blick auf den Berliner Bogen, der da noch so zaghaft hinter den beiden hervorlugt.


    Hoffe, dass das bereits vorbereitete Grundstück zwischen der Baumreihe am rechten Bildrand und dem Haspagebäude bald bebaut wird.


    Kran in Sicht.

    Hoffentlich wird dieses attraktive Grundstück direkt am Fleet bebaut und die Flucht am Kanal geschlossen. Sowieso schade, dass dort so viel minderwertige Architektur vor sich hingammelt. Die Nähe zur Innenstadt und die Kanallandschaft sind an sich ein Traum. Auch verkehrstechnisch ist das Gebiet sehr gut erschlossen.



    Bild von mir

  • Ziemlich gemischte Gefühle habe ich beim Anblick dieser Straße. Der Neubau heitert einen die nächsten 10 Jahre auf. Irgenwann wird aber auch er wieder fallen, da bin ich mir sicher. Die Gebäude haben alle eine ziemlich geringe Halbwertszeit.

  • Man, in diesem Thread tobt ja das Leben. ;)
    Naja, hier 2 Bilder vom Bf. Hammerbrook auf das Philips-Gelände. Dank des Bahnstreiks hatte ich etwas mehr Zeit, bis meine Bahn kam.


  • In der City-Süd gibts ja einige interessante Gebäude. Bin dort einst bei Grone zur Umschulung gegangen. Und ich muss sagen, dass ich immer das Gefühl hatte, in einem Industriegebiet zusein, was es auch in gewisserweise ist. Hier in Hammerbrook würde ich mir, auf Grund der City-Nähe, mehr interessantere und höhere(?) Gebäude, wie auch mehr urbanität wünschen. Hammerbrook war einst ein urbanes und dichtes Arbeiterviertel, wo bis zum II. Weltkrieg rund 60.000 Menschen wohnten, in schönen Altbauten und dicht an den zahlreichen Kanälen, die dieses Gebiet durchziehen. Und heute? Industriell anzumutene plattenbau-ähnliche Bürogebäude. Schade! Hier würde Hamburg viel versäumen, wenn da nicht mal gegen gesteuert wird. In der City-Süd steckt so viel Potenzial (auch jetzt noch). Zum Beispiel als urbane "Brücke" von der östlichen Hafencity (bereich Chicago-Square) bis hin zum Berliner Tor. Hier führt zum Beispiel auch die Bahnfernstrecke Berlin-Hamburg durch. Als "Toreinfahrt" nach Hamburg würde ich mir echt was schöneres, imposanteres und interessanteres vorstellen. Erst ab Berliner Tor wird man von dem echt schönen Berliner Bogen empfangen. Aber da ist man ja schon fast in der City....

  • Mir vergeht in letzter Zeit reichlich die Lust mich überhaupt zu Hamburger Projekten zu äußern. Qualität und Erscheinung fallen seit Monaten ins Bodenlose. Ich warte nur auf den städtebaulichen GAU.
    Die jüngsten Brandbomben in der City Süd streuen auf jeden Fall, und greifen auf die Frankenstraße über. Man hätte die Bombemtests in der HafenCity verbieten sollen. Es findet nun kein Ende mehr.


    Das ganze nennt sich dann wenigstens traditionell -aber belanglos- Fleetkontor.


    Quelle: http://www.quantum.ag/

  • Samuel: da gebe ich dir leider recht. Ich habe mich schon eben über den Steindamm-Neubau geäussert. Und auch hier kann ich das gleiche schreiben: Dieses haus steht ebenso in enger Konkurrenz zu den Berlin-Marzahner Plattenbauten...man man...

  • Also das einzig positive, was ich diesen Bildern abgewinnen kann, ist das kleine Sportboot im letzten Bild. :)
    Ich dachte, man wäre mittlerweile über solch grottige Bauvorhaben hinweg, aber scheinbar habe ich mich getäuscht. Immerhin können wir nix gegen den Namen sagen, der ist nicht schlecht, besser auf jeden Fall als Watersidebuilding oder sowas. Nur wo bitte ist hier der Zusammenhang mit einem Kontor? :confused:

  • Ja schon, aber ich verbinde mit Kontor immer ältere Backsteingebäude, welche eine repräsentative Außenwirkung haben. Oder liege ich damit voll daneben?
    edit: Habe gerade mal bei Wiki reingeschaut. Es sind Niederlassungen von Kaufleuten im Ausland oder Firmensitze, allerdings auch, wie du sagst, Büros.

  • Das Projekt Nordkanal hat trotz seines zweckmäßigen Erscheinungsbilds immerhin eine angenehmere Fassadengestaltung: Beiger Backstein mit metallenen Fensterrahmen.

  • In der Spaldingstraße wird demnächst eines dieser doch meist recht einfachen Selfstorage Gebäude gebaut.


    Ich glaube der Bauplatz ist dieser hier. Demnach verschwindet ein hässlicher Parkplatz unter einem nicht wirklich schönen Gebäude.


    Quelle: Riedel Architekten

    Baustart 2008

  • Mir kam als erstes dieser Gedanke, als ich die Visualisierung sah: Mann ist das hässlich. :)
    Einfallsloser geht ja schon fast gar nichts mehr. Immerhin kann man an der Ecke nicht viel falsch machen.

  • Wie hässlich. Besonders der Teil, der mit dem Gebäude da links abschließt, ist doch wirklich der Inbegriff eines verkorksten Nachkriegsbaus. Scheint aber ansonsten gut in die Gegend zu passen.