Umbau Heizwerk Müllerstraße "The Seven" [fertiggestellt 2014]

  • Das zum Wohnhochhaus umgebaute Kraftwerk vom Turm des Neuen Rathauses aus gesehen (Foto vom 17.12.13)

    Im Stadtbild macht sich das recht gut finde ich, die Glasfassade wirkt angenehm filigran und transparent.

  • Genau das finde ich gelungen. Das Ding war nun mal früher ein Heizkraftwerk. Dadurch erhält der ansonsten eher langweilige Turm einen Wiedererkennungswert im Stadtbild.

  • Hochhaus Olympiade

    By the way: was ist eigentlich München's höchstes Wohnhochhaus?


    Nach meinen Informationen ist es in der Olympiapressestadt das Gebäude Riesstr.82 mit 25 oberirdischen Wohngeschossen (Olympiadorf hat 22, SevenUp hat 16). Wer bietet mehr?


    PS den Seniorenwohnsitz Westpark zähl ich nicht, da nicht privat sondern kommerzielles Altersheim.

  • Hier noch einige Aufnahmen "von unten" ebenfalls vom 17.12.13


    Überall wird noch mit voller Kraft gewerkelt:


    Der in der Visualisierung hier vielfach kritisierte niedrige Teil der Wohnbebauung fügt sich jetzt doch erstaunlich gut in die Umgebung ein (die ornamentierten Balkongeländer stellen sich als halb so wilr heraus). Auch entsteht wohl kein "Gated-Community-Effekt", wie vielfach befürchtet. Die Wohnhäuser wenden sich eindeutig hin zur Müllerstrasse:


    Ein großes Problem stellt allerdings der Büroriegel im östlichen Teil dar. In ihrer Rücksichtslosigkeit durchnschneidet die Fassade die Umgebung und wirkt wie ein hässlicher Fremdkörper. Auch die Nutzung als Rewe-Supermarkt mit SUV-Garage zeugt von wenig feingefühl für den Standort....:Nieder:

  • In der Sendung Capriccio hat sich der Archtiket Rudolf Wienands folgendermaßen geäußert: "Dieses Office-Gebäude nebenan - ja da kriegt man ganz andere Assoziationen; mit diesen massiven Schießscharten und dieser Blechverpanzerung. Das sieht aus wie eine Verteidigungsarchitektur und dann dringt das Ganze auch noch massiv in den Straßenraum ein, statt sich zurückzunehmen."


    Diese Meinung teile ich voll und ganz.


    Mit dem Turm und dem niedrigen Teil der Wohnbebauung habe ich kein Problem; beides durchschnittlich - weder spannend noch besonders gelungen.

  • In der Sendung Capriccio hat sich der Archtiket Rudolf Wienands folgendermaßen geäußert: "Dieses Office-Gebäude nebenan - ja da kriegt man ganz andere Assoziationen; mit diesen massiven Schießscharten und dieser Blechverpanzerung. Das sieht aus wie eine Verteidigungsarchitektur und dann dringt das Ganze auch noch massiv in den Straßenraum ein, statt sich zurückzunehmen."


    Habe den Beitrag gesehen. Sehr reisserisch; eher BILD-Zeitung als Süddeutsche Zeitung.


    Ich kann die Wehranlagen-Assoziation nicht nachvollziehen. Die Architektur erinnert mich eher an gehobene 50er-Jahre-Architektur im Falle der Lochfassade und die großen Fensterflächen des Turms sind für mich eher Ausdruck der durchschnittlichen Moderne. Für mich passt es also zu der Umwidmung eines Industriebaus und in eine Stadt, die ohnehin einiges an Bausubstanz nach dem Krieg ersetzen musste.

  • Die Wohnung von den Eigentümern von der Eiche - was ist das denn für ein leicht seltsamer Bodenbelag? Grüner PVC ???


    Ansonsten ist die Wohnung natürlich super cool ...