Bauprojekte in der übrigen Stadtregion

  • IAllerdings sollte man nach der wechselvollen Geschichte des Anwesens sich noch nicht zu früh freuen. Aber unter Vorbalt::daumen::daumen::daumen:


    Langsam scheint es konkreter zu werden:


    http://www.op-online.de/nachri…lingen-start-2311344.html


    Wie der Architekt aber auf die Idee kommt zu behaupten, daß man grade mal die fehlenden Treppengeländer und Türen ersetzen müsste ist mir nach Ansicht dieser beiden Videos schleierhaft


    http://www.youtube.com/watch?v=QXo0N4K-a2A


    http://www.youtube.com/watch?v=u3Zg3GNBnM4&feature=related


    den Dachstuhl und die ganzen Löcher in Decken und Wänden kann man so lassen?

  • Dreieich-Götzenhain Bahnhofsgebäude

    Mal wieder was aus meiner Nachbarschaft:
    Der Götzenhainer Bahnhof, der an der 1905 eröffneten Dreieichbahn gelegen ist (siehe auch http://www.dreieich-bahn.de), wird endlich saniert. Das Gebäude stammt aus dem Eröffnungsjahr und ist denkmalgeschützt. Wie viele solcher Nebenstreckenbahnhöfe wurde auch dieser von der Bahn nicht mehr benötigt und nach hinreichendem Verfall an eine Privatperson verkauft. Der erste Käufer, der den Bahnhof wohl vor 10 Jahren erwarb, hat allerdings bis heute nichts getan und letztendlich weiterverkauft. Die neuen Eigentümer planen nun eine Grundsanierung und Unterbringung der eigenen Steuerkanzlei, einer Wohnung unter dem Dach, sowie eines öffentlich zugänglichen Raumes, der eine Austellung zur Geschichte des Bahnhofs beheimaten soll. Dies möglicherweise auch in Form eines Cafes. Geplant sei die alte Bahnhofsuhr wieder anzubringen sowie die alten Ortstafeln.


    Bericht der Offenbach-Post: http://www.op-online.de/nachri…iner-bahnhof-2734172.html

  • Neue Mitte Sprendlingen

    Mal wieder etwas Neues aus meinem geschätzten Wohnort:


    Dreieichs größter Ortsteil Sprendlingen hat mit den Problemen vieler vergleichbarer Städte zu kämpfen. Märkte auf der grünen Wiese, schlechte Parksituation im Ortskern, eine nicht sonderlich attraktive Einkaufsstraße (Bebauung), in der Folge Niedergang von Traditionsgeschäften, allenfalls Vermehrung von Goldankaufläden, Handyshops, Call-Shops, Wettbüros, Döner/Pizzaläden. Sicherlich durch den Druck eines enormen Wachstums (soweit ich weiß hatte Sprendlingen nach dem Krieg ca. 3.000 Einwohner, nun sind es etwa 20.000) wurden in den 50er-80er Jahren viele kleinteilig bebaute Grundstücke an der Frankfurter Str. und Hauptstr. neu geordnet und mit einer zurückgesetzten, viel höheren (Wohn-)Bebauung (teilweise 6-8 Stockwerke) "aufgewertet". Zwischen drin sind einige Altbauten erhalten geblieben, die einen etwas verlorenen Eindruck machen. Insgesamt ist das Stadtbild dort an Inhomogenität kaum noch zu überbieten.


    Um die Situation des Einzelhandels zu verbessern, soll nun an der Hauptstraße die so genannte neue Mitte entstehen. Die "alte Mitte", wenn man es so nennen möchte, befindet sich nämlich etwas Abseits am Lindenplatz. Dort gibt es ein wenig Gastromomie, aber keinerlei Geschäfte. Es ist eher ein etwas verschlafener, aber idyllischer und dorftypischer Ortskern mit Kirche und Brunnen. Ziel wiederum der neuen Mitte ist, durch Ansiedelung eines Vollversorgungsmarktes mit Parkmöglichkeiten, Leute dorthin zu ziehen, so dass der vorhandene Einzelhandel davon auch profitieren möge.


    Nach längeren Diskussionen in den städtischen Gremien, ist das Projekt nun wohl auf den Weg gebracht worden. Dem Neubau müssen einige Häuser weichen, davon wohl auch zwei alte Fachwerkhäuser, die zwar unter häßlichem Putz verschwunden sind, aber meiner Meinung nach in renoviertem Zustand ein Gewinn für den Standort gewesen wären. Auch sehe ich die geplanten Neubauten eher kritisch. Gerade die zwei Riegel, zur Straße hin auch recht abweisend gestaltet, sind weitere Fremdkörper im Stadtbild. Insgesamt ist die "Kastenform" der Gebäude wenig ansprechend.


    Bericht dazu aus der Offenbach-Post.


    Auf der Webseite des Architekten ist wohl momentan noch ein älterer Entwurf zu sehen, der allerdings noch weniger überzeugen kann.


    Interessant sind auch noch die Exposén (Plural?) zu den verschiedenen Städtebaulichen Konzepten, die anfangs diskutiert wurden. Diese finden sich zusammen mit dem Bebauungsplan und anderen Infos auf der Webseite der Stadt Dreieich.


    Alles in allem bin ich skeptisch. Möglicherweise erreicht man eine Aufwertung für den Einzelhandel, aber für das Stadtbild eher nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von OllaPeta () aus folgendem Grund: Link ergänzt

  • Neues von der neuen Mitte

    Das Projekt "Neue Mitte" in Dreieich-Sprendlingen (OP-Bericht) wird weiter heiß diskutiert. Im mittlerweile dritten Bürgerforum hagelte es wieder Kritik von Anwohnern. Der Entwurf war zuletzt nochmal stark angepasst worden. Die Baukörper auf dem hinteren Teil des Geländes wurden anders angeordnet. Die geplante Tiefgarage wurde verlegt. Doch die Anwohner stören sich weiterhin an Details und Grundsätzlichem.


    Ich stehe dem Ganzen zwar auch skeptisch gegenüber, wie im Vorbeitrag schon angesprochen, die Kritikpunkte der Anwohner kann ich allerdings auch nur zum Teil nachvollziehen. Die Dichte Bebauung in der geplanten Höhe und die Gestaltung der Gebäude halte ich auch für deplaziert. Aber Kritik bezüglich Verkehr und Lärm finde ich nicht ganz nachvollziehbar, da der Parkbereich ja durch die Bebauung in die Mitte genommen wird und die Umgebung eigentlich abgeschirmt wird. Auch befindet sich momentan schon ein Parkplatz auf dem Gelände. Soviel ändert sich nicht m. M. n. Mal sehen was sich noch tut...

  • Bauprojekt Lindenplatz/Tempelstraße Sprendlingen

    Im alten Ortskern von Dreieich-Sprendlingen fiel mir vorgestern ein abgeräumtes Grundstück auf. In direkter Nachbarschaft der alten Alberus-Kirche und in mitten einer noch weitgehend von Fachwerk-Idylle geprägten Umgebung wurde, wie meine Recherche ergab, ein altes -wohl verputztes Fachwerk- Gebäude inklusive Anbauten und Scheunen abgerissen. Der Neubau, von dem ich leider kein Onlineentwurf finden konnte, sah auf den am Bauzaun aufgehängten Entwurfsskizzen jedenfalls nicht sehr "Altstadt-gerecht" aus.


    So verwundert es auch nicht, dass sich die Freunde Sprendlingens (ein Heimatverein, der sich die Erhaltung des Ortsbildes auf die Fahnen geschrieben hat), sehr kritisch zu den plänen geäußert haben. Die FR hatte bereits Anfang 2013 darüber berichtet, was mir leider bisher entgangen ist. Interessant ist das Verhalten des Bauträgers, der wohl auf die Bitte des Vereins die Gestaltung nochmals zu überdenken (aber selbst sagt, er wolle das Projekt nicht gänzlich verhindern), gleich mit einem Anwalt drohte...


    Ich hoffe ich langweile hier keinen mit diesen lokalen Einzelschiksalen, aber ich finde das ist auch wieder ein Beispiel, wie wenig eine Gemeinde offenbar eine Möglichkeit und oftmals auch ein Interesse daran hat das Ortsbild zu schützen. Der lapidare Kommentar des Bürgermeisters war nämlich, dass baurechtlich eben alles in Ordnung sei... :Nieder:

    Einmal editiert, zuletzt von OllaPeta () aus folgendem Grund: Komma her, Komma...

  • Dreieich: neue Zentrale der MHK Group

    Es gab schon in der Vergangenheit Berichte über Neubaupläne der MHK Group. Nun wird es konkreter (Bericht OP-online). Vorstand Hans Strothoff, der seinen Erfolg mit den u. U. bekannten Musterhausküchen begründete und auch seinen Wohnsitz in Dreieich hat, gab nun bekannt, dass eine neue Firmenzentrale am nördlichen Ortseingang von Dreieich-Sprendlingen gebaut werden solle. Auf 60.000 Quadratmetern zwischen Frankfurter Straße, Robert-Bosch-Straße und L 3317 sollen neben der Zentrale aber auch eine Dependance der Strothoff International School entstehen. Diese war schon vor einigen Jahren schräg gegenüber an der Frankfurter Straße auf Initiative Strothoffs entstanden. Das Ganze soll von einem Park eingerahmt werden. Zitat Strothoff: "Wir sind auf dem Weg, eines der eindrucksvollsten Städte-Entrees im Rhein-Main-Gebiet zu verwirklichen". Als Investitionsvolumen wurde ein zweistelliger Millionenbetrag genannt. Der Baustart sei nicht vor 2015, Bauzeit 2 Jahre. Momentan befinden sich auf dem fraglichen Grundstück u. a. die Baufirma Fichter, die demnächst nach Raunheim umzieht, sowie ein Baumarkt.

  • Neues zur Villa Schott in Dreieich

    Die Offenbach-Post berichtete bereits im April, dass es zu Verzögerungen bei dem Projekt komme, da der Architekt noch Änderungswünsche des Eigentümers in die Planung einbeziehe. Die Überarbeitete Planung solle bis Ende Mai vorliegen.


    Bisher war geplant, die alte Villa an der B3 zwischen Dreieich-Sprendlingen und Langen zu renovieren und auf dem großen Grundstück gleichzeitig weitere Wohnhäuser zu errichten. (Siehe auch Beitrag #22)

  • MHK Gruppe (Dreieich, Frankfurter Straße)

    ^^ Einen ganz und gar ungewöhnlichen Entwurf für die MHK-Europazentrale haben Albert Speer & Partner auf ihrer Website dokumentiert. Ein langgezogener Glasriegel soll auf einem Teil auf einen mit Steinplatten verkleideten Sockel gebaut werden. 31 Meter des Riegels schweben jedoch frei. Statisch recht anspruchsvoll:





    Bilder: Albert Speer & Partner, Frankfurt


    Insgesamt 112 Meter ist der viergeschossige Riegel lang. Mit Sockel entstehen 14.400 qm BGF. Drumherum gibt es einen Park mit Wasserbecken und ein Parkhaus.

  • Neue Mitte Dreieich-Sprendlingen

    Die letzen Beiträge dazu waren #17, 18, 24, 25.


    Nun gibt es Neues. Die Offenbachpost berichtet, dass der Bauherr Abbruchanträge gestellt habe. Im Frühjahr 2017 solle es nun los gehen. Die zur Hauptstraße hin geplante Bebauung wurde tatsächlich in soweit überarbeitet, dass sie sich etwas besser in die Straßenflucht integriert. Durch eine stufenförmige Zurücksetzung der oberen Stockwerke wird die vorher zu befürchtende dominante Wirkung im Stadtbild etwas abgemildert. Leider sollen nachwievor dafür die nicht geschützten und leider im Laufe der Zeit auch sehr veränderten Fachwerkhäuser weichen. Ich hätte eine Integration der Häuser in das Projekt als zielführender Erachtet, da man doch eine Aufwertung der Innenstadt erreichen will...


    Vielleicht nochmal einige Daten aus dem Artikel:

    • Lebensmittelvollversorger mit 1 500 Quadratmetern Verkaufsfläche
    • fünf Häuser mit 60 Wohnungen, Flächen für Gastronomie und Einzelhandel
    • 27 Millionen Euro Investitionsvolumen
  • Neue Mitte Dreieich-Sprendlingen

    Jetzt wird´s konkret: Die Offenbach Post berichtet, dass nun grünes Licht für den Baustart gegeben wurde. Nachdem es zwischenzeitlich recht ruhig war um das Projekt, soll im Herbst der Abriss des Bestands beginnen. Die Fertigstellung ist für den Jahreswechsel 2020/21 geplant.

  • MHK Gruppe in Dreieich

    Der Neubau der Firmenzentrale (Siehe #27 und #29) ist mittlerweile vollendet. Noch einzelne Arbeiten im Außenbereicht werden momentan ausgeführt. Die festliche Einweihung ist auch am 27.08.18 erfolgt, wie die Offenbach-Post berichtet. Neben Bürgermeister Zimmer waren sogar MP Bouffier, sowie FDP-Chef Lindner anwesend.


    Aus meiner Sicht ist wirklich ein eindrucksvolles Entreé für die Stadt entstanden. Ich habe zwar immer die Assoziation "am Rastplatz vergessener Sattelauflieger":lach:, aber es ist für ein durchschnittliches Gewerbegebiet im Speckgürtel doch sehr herausragende Architektur. :daumen:

  • Villa Schott und das Happy End?

    Ich hatte ja schon mehrfach ein paar veröffentlichte Infos gepostet: #19 und #28.


    Nun ist wieder etwas Bewegung in die Sache gekommen. Laut Offenbach Post gibt es nun eine Genehmigung für die Bebauung des Grundstücks bei gleichzeitiger Sanierung der Villa. Zur Erinnerung: die Villa Schott in Dreieich-Sprendlingen ist eine denkmalgeschützte, repräsentative Fabrikanten-Villa aus etwa dem Jahr 1880. Seit sich in den 1960er-Jahren eine Erbengemeinschaft nicht einigen konnte, verfällt das Haus.


    Nun gibt es endlich konkrete Nachrichten. Der Projektentwickler FBW darf auf dem 3000 qm großen Grundstück 3 weitere Häuser errichten, die 14 Eigentumswohnungen und eine Tiefgarage enthalten.


    Die Projektseite gibt leider momentan nichts her, aber ich füge den Link mal ein in der Hoffnung, dass sich das bald ändert.

  • Villa Schott

    Der Link der Projektseite wurde nochmal geändert und die hat nun ein paar brauchbare Bilder. Die ergänzende Bebauung soll wohl einen Villen-Charakter bekommen und sieht auf den ersten Blick ganz passabel aus.


    Die Offenbach-Post hat derweil noch ein paar eindrückliche Bilder veröffentlicht, die den jämmerlichen Zustand der alten Villa Schott dokumentieren. Die Sanierung wird eine Herausforderung. Auch sieht man auf den Bildern, dass das zugewachsene Grundstück schon ein wenig freigeschnitten wurde.

  • Paul-Ehrlich-Institut möchte neu bauen

    Die Hessenschau berichtet, dass das momentan mit etwa 800 Mitarbeitern in Langen ansässige Paul-Ehrlich-Institut einen Neubau errichten möchte. Dies könnte auch an einem anderen Standort erfolgen.

  • Neue Mitte Dreieich-Sprendlingen

    Hier tut sich mal wieder etwas(vorher #31, #32) : die OP-online berichtet, dass der Projektentwickler nun nach zwischenzeitlicher Absage von REWE einige Ankermieter präsentiert hat: Das Naturwarenzentrum Dreieich wird aus der Fichtestraße in die neue Mitte ziehen, weiterhin die Sparkasse Langen-Seligenstadt, sowie Rossmann. Bei Letzteren handelt es sich um bisherige Mieter von Flächen aus der nahen Umgebung, so dass dort Leerstand entstehen wird. Die verbliebenen Mieter aus dem letzten noch abzureißenden Gebäude an der Hauptstraße haben sich mit dem Projektentwickler auf einen Auszug gegen die Beschaffung von Ersatzflächen geeinigt, so dass der Abriss nun im Oktober stattfinden soll. Ziel für die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist nun Frühjahr 2021.

    Einmal editiert, zuletzt von OllaPeta () aus folgendem Grund: Die neue Seite macht auch in alten Beiträgen aus "Klammer zu + Doppelpunkt" einen bösen Smiley...

  • Neue Mitte Dreieich-Sprendlingen


    Der obendrüber für Oktober angekündigte Abriss des letzten Gebäudes auf dem Areal wurde jetzt erst begonnen (OP-Online). Der Grund ist unter anderem, dass im angrenzenden Grundstücksteil ein Bunker aus dem 2. Weltkrieg gefunden wurde. Die Offenbach-Post berichtete bereits hier vom Baustopp und Interesse des Denkmalschutzes.


    Nun wurden weitere Details bekannt (OP-Online) : Der Eigentümer der damals auf dem Grundstück beheimateten Brillenfabrik hatte zusammen mit einem Nachbarn den Bunker 1943 errichtet. Er wurde bis in die 1960er als Lagerraum benutzt und dann der Eingang zugeschüttet. So fand man nun noch Möbelstücke und Maschinen aus der Fabrik, sowie alte Weinflaschen. Der Sprendlinger Geschichtsverein dokumentierte den Zustand und sicherte sich einige der Stücke. Es besteht nun sogar die Aussicht, dass der Bunker erhalten werde und in den Neubau integriert werden kann.