Flughafenausbau mit Neubau Terminal 3 (Bauphase)

  • Noch nicht dargestellt ist offensichtlich der Sichtschutz zur Autobahn, der im in #305 verlinkten Bericht erwähnt wird und verhindern soll, dass Autofahrer abgelenkt werden. Dieser müsste, um zumindest die Kabine der Flugzeuge zu verdecken etwa 12 Meter hoch werden – eine beachtliche Höhe – und dann wären immer noch die Seitenruder wie Haie zu sehen. Ich frage mich aber, warum rollende Flugzeuge die Autofahrer auf der A3 mehr ablenken sollten als Flugzeuge, die im Landeanflug dicht über die Köpfe der Autofahrer auf der A5 schweben.

  • Habe eben einen link zu den nächtlichen Kranarbeiten gefunden: http://www.hr-online.de/websit…u/20100508_1930_a3&type=v
    Ist im Moment (10.05., 23:53)wohl wegen technischer Probleme off, habe ihn aber schon gesehen.
    Habe in einem Kranforum noch 'ne Menge interessanter Bilder gefunden. Da ich aber neu hier bin und ungerne in Fettnäpfe trete, lass ich den link lieber erstmal weg.
    Wenn gewünscht und erlaubt kann ich ihn aber gerne posten.



    hier läuft der film jetzt:
    http://www.hr-online.de/websit….flv&width=384&height=306

    Einmal editiert, zuletzt von erschonwieder () aus folgendem Grund: Probleme beim HR auf ihrer hr-online-Seite

  • Die Überbauung der A3 Richtung Süden scheint abgeschlossen worden zu sein. Die entsprechenden Teilstücke beider Rollwege wirkten heute zumindest vollständig. Beim Rollweg West sind schon beide Autokräne abgezogen worden, bei der östlichen Variante steht nur noch ein Liebherr-Achtachser.


    Rollweg Ost:




    Rollweg West:



    Nochmals Rollweg West, diesmal entgegen der späteren Flugzeug-Rollrichtung:


  • ^ Interessantes Rendering. Ist denn bekannt, was das für ein kleiner Weg östlich der Okrifteler Straße (neu) sein soll? Etwa ein Radweg? Durch den langen Autotunnel?
    Und warum wird die alte Okrifteler Straße nicht vollständig zurückgebaut, soweit sie durch die neue Straße ersetzt wird?

  • Rollbrückenbau im Zeitplan

    Das berichtet hr online an dieser Stelle.


    Am vergangengen Freitag waren bereits 139 der insgesamt 409 Fertigteile für den Brückenbau an Ort und Stelle eingebaut. Alleine die Errichtung der Rollbrücken für die Landebahn Nordwest kostet 90 Millionen Euro.

  • Nächtliche Autobahnsperrungen beendet

    Nach zehn Nächten mit Sperrungen der A 3 in Richtung Würzburg sind die Brückenbauarbeiten über diesen Richtungsfahrbahnen jetzt beendet, berichtet die FAZ. Die Sperrungen der Gegenfahrbahn sollen Anfang Juni beginnen.

  • ^


    Bei den eigentlichen Rollbrücken, die schiefwinklig über die Autobahn führen, wird wegen der starken Lasten die kürzeste Spannweite gewählt - also rechtwinklig zur Autobahn. Man führt die Brücke also breiter aus, als der eigentliche Rollweg und führt diesen dann schräg darüber. Das kann man beim Rendering der Rollbrücke Ost ganz gut erkennen.


    Bei der daneben liegenden Straße sind die Lasten natürlich deutlich geringer, weshalb man auch die längere Spannweite parallel zur überführenden Straße wählen kann. So kommt es, dass die Träger der eigentlichen Rollbahn rechtwinklig zur Autobahn, diejenigen der parallelen Straße aber parallel zu dieser und damit schiefwinklig über die Autobahn führen.


    Auf diese Weise entstehen die (dreieckigen oder trapezförmigen) Löcher.

  • ich meinte die 3 Öffnungen die auf dem Bild im Beitrag #306 (1.Bild) rechts über der Nase der Lufthansamaschine zusehen sind. Da sind also andere Brückenträgern bzw. unterschiedliche Brückenträger (unterschiedliche Spannweite) verwendet worden, für den Rollweg kurze Quer zu Fahrbahn der Autobahn und für die Straße größere (längere Spannweite) die schräg über die Autobahn führen. Ist mir gar nicht so Aufgefallen beim hindurchfahren auch nicht das die Löcher dreieckig sind.

  • Wie ist eigentlich das Höhenniveau der Flächen nördlich und südlich der Autobahn und das der Rollbrücken?
    Was für eine Steigung müssen die Flugzeuge auf den Rampen zu den Brücken überwinden?

  • die Erklärung mit den unterschiedlichen Spannweiten und Belastungen könnte so stimmen. Ich glaube aber, an der Stelle sind schlicht und ergreifend gar keine Träger notwendig. Die Rollwege haben ja nicht die Breite von Flugzeugen. Die Tragflächen der Flugzeuge "schweben" normalerweise quasi über Grasflächen. Und da können sie bei einer Brücke ja auch über "Nichts" (Löcher) schweben.

  • Rollwegbrücken und Feuerwache 4

    Die kleine Herausforderung heute bestand darin, die entstehenden Rollwegbrücken in ihrer ganzen Breite über A3 und Bahntrasse einzufangen. Hier die Rollbrücke West in ihrer jetzigen Schönheit:



    Und hier die längere Rollbrücke Ost mit Fortsetzung der Rollwegtrasse zur Landebahn (links):



    Die spektakulären Motive, die sich aus dieser Perspektive zukünftig bieten, werden den Autofahrern bzw. ihrer Konzentration sicher zu schaffen machen. Wie hoch müsste ein Sichtschutz sein, um einen Flieger komplett zu verdecken? Hier werden mittelgroße Verkehrsmaschinen (737, 320) mit einer Gesamthöhe inkl. Leitwerk von ca. 12 Meter entlangrollen.


    Hier auch ein Update der Feuerwache 4 (überbelichtet, sorry):



    Das drumherumliegende Übungsgelände ist in Teilen bereits abgesteckt. Ein Bauschild steht jetzt ebenfalls. Wir hatten es hier, glaube ich, noch nicht:



    (Bilder von mir)


    Die Architekten "starkachitekten" aus Siegen (www.starkarchitekten.de) waren übrigens in Frankfurt unter anderem auch an der Brandschutzzentrale und der Feuerwache 2 beteiligt und planen zur Zeit die Feuerwache in Gateway Gardens (!) und in Enkheim.

  • Die Unterquerung der Rollbrücke West durch den Airportring nimmt immer mehr Gestalt an. Es wurden drei massiv wirkende Betonwände errichtet, auf die später (wie schon bei der A3) Träger aufgelegt werden. Es entstehen zwei Fahrtröge, weil hier auch ein Abzweig direkt auf das Flughafengebiet entsteht.





    Die endgültige Höhe des Rollwegs West scheint fast erreicht zu sein. Im Hintergrund bei den beiden Kränen wird die A3 überbaut.



    Nun zum Rollweg Ost. Hier wurde bereits ca. die Hälfte der erforderlichen Brückenträger über dem Airportring montiert. Eine nicht ganz so spektakuläre Meldung wie bei den nächtlichen Arbeiten über der A3, aber immerhin.



  • Betonarbeiten auf der Nordwestlandebahn beginnen

    Aktuelle Pressemitteilung der Fraport AG:


    [INDENT]Mit dem heutigen Montag beginnen die Betonarbeiten auf der Nordwestlandebahn. Der "Einbau" der Betondecke, wie Bau-Ingenieure sagen, ist auf einem ersten Abschnitt von 1.200 Metern Länge, 45 Metern Breite und in einer Stärke von 36 Zentimetern vorgesehen. Die Fläche wird in vier jeweils 11,25 Meter breite Bahnen unterteilt. Auf jeder dieser Bahnen werden mehr als 4.900 Kubikmeter Beton eingebaut. Das entspricht jeweils einer Fläche von zwei Fußballfeldern.


    Um Beeinträchtigungen der Anlieger durch Transporte zu verringern, wird der Beton auf der Baustelle in einer stationären Mischanlage aufbereitet. Die Anlage hat eine Leistung von rund 300 Kubikmetern Beton in der Stunde.


    Dieser wird mit technisch aufwändigen Maschinen, "Fertiger" genannt, eingebaut, die im Abstand von 20 Metern hintereinander fahren. 20 Lkw liefern den Beton im Umlaufbetrieb an. Die für die Tragfähigkeit der Bahn wichtigen Stahldübel mit einem Durchmesser von 25 Millimetern werden vollautomatisch während des Betoneinbaus gesetzt. Für die Nachbehandlung der Betonoberflächen wird eine weitere Maschine hinter den Fertigern eingesetzt.


    Die Arbeiten auf diesem ersten Abschnitt werden in gut zehn Tagen abgeschlossen sein.[/INDENT]