Eintracht-Stadion

  • Eintracht-Stadion

    http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/4690129
    Nach Berichten der Braunschweiger Zeitung könnte in wenigen Jahren mit dem Bau der 40000 Besucher fassenden Stadions begonnen werden. Besonders im Hinblick auf die Auflagen der 2. Bundesliga wäre der Bau dieses Stadions ein großer Fortschritt, da das 1979 gebaute Stadion schon lange nicht mehr den Ansprüchen der Braunschweiger Eintracht gerecht wird.
    Das neue Stadion würde nach ersten Plänen direkt an der A39 gebaut, die die Verbindung der 3 größten Städte der Region darstellt (auch wenn nichtzu erwarten ist, dass viele Besucher aus Wolfsburg kommen werden). Auch soll das Areal an das Öffentliche Verkehrsystem angeschlossen werden. Eine Verlängerung der Straßenbahn bis Rautheim ist schon länger im Gespräch. Die Gesamtkosten des Baus würden sich Schätzungsweise auf 55 Millionen Euro belaufen. Damit ergibt sich noch eine Finanzierungslücke von 25 Millionen.

  • Auf jeden Fall kan man Braunschweig nicht vorwerfen, es sei langsam. Am Dienstag standen die Pläne vom Montag noch in der Zeitung, heute ist alles schon Geschichte. Wie soll das alte denn umgebaut werden? Fassungsvolumen? VIP-Bereich? ..... Weiß da jemand was?

  • Das muss erledigt werden, damit das Stadion lizenztauglich bleibt:


    Flutlichtanlage aufrüsten,


    Rasenheizung installieren,


    Parkplätze befestigen,


    Medien-Arbeitsplätze verbessern,


    Dopingraum einrichten.


    Das muss erledigt werden, damit Eintracht bessere Vermarktungschancen bekommt:


    Vip-Räume als Anbau an die Haupttribüne,


    10 bis 20 Logen im oberen Bereich der Haupttribüne,


    1000 Business-Seats,


    Fan-Gastronomiebereich (geplant mit der Krombacher-Gaststätte "Wahre Liebe"),


    Erweiterung auf 30 000 Zuschauer/Ausbau Nordkurve.


    Das wünscht sich Eintracht noch:


    Ausbau der Geschäftsstelle


    Ausbau der Funktionsräume


    Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/4698552

  • Das finde ich lustig. Die Eintracht spielt jetzt weiter in der 3. Liga, obwohl am Saisonende alle Zeichen auf einen Abstieg in die 4.Liga deuteten. Dennoch ist man in der Stadt derart euphorisch über den Verbleib in der 3.Liga, dass man das Stadion jetzt doch Umbauen will. Natürlich nicht nach den alten Plänen, die entstanden als Eintracht in Liga 2 spielte und man auf die Bundesliga schielte, nein es soll gleich noch zusätzliche Tribünen und Überdachungen geben.
    Man scheint sich nicht mehr daran zu erinnern, aber der Verein ist einst fast pleite gegangen, weil er sich mit dem Stadion verhoben hatte, damals war das Resultat der Abstieg.

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  • War ja unbedingt richtig, das zu machen: Man kann wohl, ohne zu übertreiben, behaupten, dass sich die Eintracht inzwischen in der 2. Liga etabliert hat, und für diese Klasse war die Renovierung unbedingt notwendig. Bin nur gespannt, was für Debatten losgehen, sollte der Verein irgendwann mal wieder wirklich in die 1. Liga aufsteigen - die 25.000 Plätze, die das Stadion dann haben wird, sind ja schon jetzt fast in jedem Spiel ausverkauft.

  • Dann werden einige Debatten losgehen. Man kann sich sicher sein, dass die Platzzahl dann noch um einiges erhöht werden wird. Dafür gibt es auch schon "inoffizielle" Pläne. Da um das Stadion ja recht wenig Platz zum weiteren Ausbau herrscht, gibt es 2 Möglichkeiten:
    1. Den Platz an sich tiefer legen, um die Zuschauertribünen noch weiter nach unten hin verlängern zu können. Dann jedoch fallen die Tartanbahn und anderer leichtathletisches Mobiliar weg.
    2. Die Tribünen auf dem bisherigen Platz weiter erhöhen. Dadurch werden sie steiler, können aber auch mehr Sitze beherbergen.


    Ich bin auf jeden Fall gespannt, was passieren wird und natürlich auch, wie die Saison ausgeht. Bisher schaut es ja ziemlich gut aus ;)

  • wieso "solche Vereine"? Du musst dir nur mal die Hauptsponsoren der Eintracht anschauen, dann sieht man, wieviel Geld dahinter steckt bzw. stecken könnte, ist die Eintracht erstmal in der 1. Liga. Allein die Volkswagen Bank bzw. Volkswagen Financial Services ist für ca. 1/3 des gesamten Umsatzes der Volkswagen AG zuständig. Ich denke schon, dass die das Potential der Eintracht sehen und dort mehr investieren. Schließlich sitzen die ja fast gegenüber des Stadions :D

  • Aus- oder Neubau?

    Der derzeitige Ausbau der Haupttribüne wird auch nicht vom Verein, sondern von der Stadt finanziert - das Stadion ist nämlich ein städtisches Stadion, auch wenn es inzwischen wieder Eintrachtstadion heißt. Deshalb halte ich auch die zweite der von Muse erwähnten Varianten für wahrscheinlicher: Da es in dieser Größenordnung kaum noch Leichtathletikstadien gibt, hat Braunschweig quasi ein Abonnement auf die Austragung der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften - und das wird sich die Stadt, wenn möglich, auch nicht nehmen lassen. Eine Rückbau der Laufbahn und eine Absenkung des Spielfelds kämen dann nicht in Frage.


    Andererseits: Zu Erstliga-Zeiten in den Achtzigern hatte das Stadion eine Kapazität von ca. 35.000 Plätzen - gemäß dem damaligen Standard überwiegend Stehplätze. Wollte man diese Kapazität auf heutigem Bundesliga-Niveau wieder erreichen, wäre das ein so umfassender Eingriff in die bestehende Struktur, dass ein Neubau an anderer Stelle evtl. kaum teurer wäre. Dann hätte Braunschweig eben ein städtisches Stadion für Leichtathletik, Football, Konzerte u.ä. und ein weiteres Stadion nur für den Erstliga-Fußball.


    Gut für die Zuschauer, schlecht für die Traditionalisten (die natürlich zu einem Großteil identisch sind). Aber das ist Zukunftsmusik - wie ich die Eintracht kenne, versemmeln sie den Aufstieg eh' noch. Oder sie steigen gleich wieder ab... :keineahn:

  • Bitte nicht ganz so pessimistisch, Architektenkind;-)


    Aber es stimmt, und dieser Thread zeigt es: Alle Um- und Neubaupläne des Stadions hängen von der sportlichen Entwicklung des BTSV ab. Mit den aktuellen Investitionen hat sich die Stadt auf den traditionellen Standort auf Jahre hinaus festgelegt.


    Eine reine Fußballarena ist für die Zuschauer selbstverständlich attraktiver. Das Stadion in Wolfsburg zeigt, was auch für Braunschweig wünschenswert wäre. Man ist einfach näher am Geschehen dran. Und ich mag mir kaum vorzustellen, was für eine tolle Stimmung in einem solchen Eintracht-Stadion herrschen würde. Doch solange sich der BTSV nicht in der ersten Liga etabliert hat (und das ist noch ein ganz weiter Weg), ist dergleichen reine Zukunftsmusik. Selbst wenn es in dieser Saison zu einem Überraschungs-Coup kommen sollte (und ich habe in den vergangenen 30 Jahren zuviel mit dem Verein leiden müssen, als dass ich darauf wetten würde): Auf absehbare Zeit reicht das Stadion noch aus. Lieber eine stets gefüllte Arena mit 25.000 Zuschauern als ein 35.000er-Stadion mit reichlich freien Plätzen.


    Insofern besteht derzeit, was konkrete Baumaßnahmen anbelangt, über den gegenwärtigen Umbau hinaus m. E. kein Handlungsbedarf. Ändern könnte sich das kurzfristig nur dann, wenn es seitens der Politik respektive des DFB zu einem Stehplatzverbot käme. Ein solcher Schritt erscheint zwar aktuell unwahrscheinlich, doch könnten unvorhersehbare Zwischenfälle schnell in diese Richtung führen. Das Gewaltproblem unter den Hardcore-"Fans" besteht nach wie vor. So drohen z. B. die Dortmunder Fans derzeit von Nazis unterwandert zu werden, und auch in Braunschweig gibt es diesbezüglich aktuell reichlich Zündstoff (siehe: http://www.braunschweiger-zeit…im-internet-id775840.html).


    Die Vorfälle in Düsseldorf am Ende der vergangenen Saison haben gezeigt, dass ein Stehplatzverbot schnell auf die Tagesordnung gesetzt werden könnte. In diesem Fall hätte Braunschweig ein echtes Problem. Denn Sitzplätze in der Südkurve wären nicht bloß ein Stimmungstöter: Durch sie würde auch die Kapazität des Stadions in einem nicht mehr akzeptablen Maße beschnitten werden. Insofern könnte eine Machbarkeitsstudie nicht schaden, die diesen Fall berücksichtigt und die überdies langfristige Entwicklungsperspektiven für das Stadion aufzeigt. Dabei sollten, so meine ich, beide Varianten, die muse1985 genannt hat, berücksichtigt werden.

  • Weiterhin wird auch das Fanhaus gebaut. Der Bau erfolgt auf Basis von schiffscontainern. Die raeumlichkeiten sollen fuer soziale Projekte z.b. Hausaufgabenhilfe, das fanprojekt, etc. genutzt werden.