Rotterdam Skyline

  • Markthal

    Die Markthal steht nun vor ihrer Vollendung. Am 01. Oktober ist Eroeffnung!


    Hier einige Ein- und Durchblicke:



    Ich bin nicht vom Fach, aber das muss doch eine enorme Windlast aushalten koennen (so wie es hier immer pustet)!?




    Die Tueren sind noch zu, aber man kommt schon bis an den Eingang und die Marktstaende werden eingerichtet. Schoen das Glas ohne Toenung; so ergeben sich ungetruebte Durchblicke:



    "Huren in Markthal" - nicht das was Ihr jetzt denkt ;)


  • Koningshavenbrug

    "De Hef" oder Koningshavenbrug aus dem Jahre 1927, ist die stillgelegte ehemalige Eisenbahnbruecke der Bahnstrecke Rotterdam – Antwerpen – Bruessel, die Noordereiland und Feijenoord miteinander verband und weithin vom Ufer der Maas sichtbar ist. Nach Inbetriebnahme des Willemsspoortunnels 1993 verlor sie ihren Zweck und sollte abgerissen werden, wurde jedoch nach Protesten als Industriedenkmal erhalten. Hier zwei Bilder vom Sommer:




    Das Denkmal wird nun in den kommenden Jahren einer grossen Instandhaltung unterzogen. Dazu grosses Spektakel heute: es wurde der 560 Tonnen schwere Mittelteil ausgehoben und zur Restaurierung auf einen Ponton geladen. 2016 soll er zurueckkehren.













    Natuerlich viele Experten vor Ort:



  • Markthal

    Markthal von innen: Impressionen von der spektakulaeren Innenfassade des Gebaeudes. Beeindruckend wie klar und deutlich die Bilder an der Decke vom Boden aus zu sehen sind.











    Und nun auch mal die riesige Glasfront von der Innenseite:


  • Markthal Teil 2

    Die Staende in der Mitte der Halle bestehen ungefaehr zu gleichen Teilen aus Markt- und Fressstaenden. Man scheint dabei den Dunstabzug entweder noch nicht richtig im Griff oder unterschaetzt zu haben. An den vielen Fressstaenden werden naemlich fleissig Burger gebruzzelt, im Wok gebraten oder Poffertjes fritiert. Das hat zur Folge, dass Schwaden von Essendunst durch die Halle wabern und man selbst fuehlt sich nach verlassen derselbigen leicht mit fritiert. Mal sehen ob sich das noch aendert.




    Auf den Daechern der Fressstaende kann man dann die kulinarischen Genuesse abseits der Hektik verzehren. Gute Sache!



    Wie man unschwer erkennen kann ist viel los im neuen Rotterdamer Highlight:



    Darf nachtuerlich nicht fehlen: das hollaendische Rewe-Pendant Api-H (Albert Heijn) im Untergeschoss (unter dem sich dann nochmal drei Parkebenen befinden):



    An den Seiten befinden sich Restaurants und weitere Geschaefte:



    Eben typisch hollaendisch: am Stand mit Gluehwein zur Weihnachtszeit der obligatorische DJ mit Techno-Gewummer :D



    Die Fotos sind uebrigens am Sonntag entstanden, denn die Staende MUESSEN sieben Tage die Woche geoeffnet haben.

  • Markthalle

    ^ Zufällig fand ich diesen WAZ-Artikel über die Halle mit ein paar Daten: 114 Meter Länge, 70 Meter Breite, 40 Meter Höhe, 175 Mio. EUR Kosten, 252 WE. Die Wohnungen kosten von 240 Tsd. EUR für 80 Qm bis 1,2 Mio. EUR für ein Penthaus mit 300 Qm. Dem Artikel nach würden sich reine Markthallen nicht mehr rechnen, die Beimischung der Wohnfunktion verbessere die Wirtschaftlichkeit. Das Hauptziel war jedoch, "die Mittelschicht wieder zurück ins Stadtzentrum" zu locken - das unterscheidet wohl die Niederlande von Deutschland, wo die Rückkehr der Mittelschicht in die Innenstadt als Gentrifizierung verschrien wird, welche manche Städte gar mit Milieuschutzsatzungen zu bekämpfen versuchen.


    Das 11.000 Qm große Kunstwerk Füllhorn im Inneren ist von Arno Coen und Iris Roskam und besteht aus 4500 Einzelplatten. Die Wohnungen-Fenster auf der Innenseite können aus Feuerschutzgründen nicht geöffnet werden.
    Der Artikel bietet eine Fotostrecke mit ca. 50 Fotos.

  • DAF-exklusiv - Markthal-Bilder von oben aus dem Wohnbereich:








    Leider mit der alten Digi-Knipse, hoffe die Bilder vermitteln trotzdem einen Eindruck.

  • Der Markthal letzter Akt mit ein paar weitwinkligen Aussenaufnahmen:




    Die Markthal im staedtebaulichen Kontext. Links im Bild, erkennbar an dem markanten Dach, die Bahnstation "Blaak":



    Faszinierende Durchblicke ....





    .... aber auch tolle Spiegelungen:


  • First Rotterdam

    Das juengste Hochhausprojekt "First Rotterdam", direkt gegenueber Rotterdam Centraal, waechst nun rasant gen Himmel und hat mittlerweile auch eine beachtliche Hoehe erreicht. Die 18. Etage ist in Bau:




    Interessant ist das Bauprinzip. Die Verwendung von Fertigbetonteilen ist ja gang und gaebe, aber dass die Fassade und auch schon die Fenster(scheiben) an den tragenden Teilen gleich mit befestigt sind habe ich so noch nicht gesehen. Da ist alles komplett fix und fertig und wird so antransportiert und gleich verbaut.



    Und so sieht die Anlieferung der Teile aus:


    Einmal editiert, zuletzt von Ahligator () aus folgendem Grund: Bild nachgereicht

  • First Rotterdam

    Seit dem letzten update vor gut zwei Monaten hat der jüngste Spross der Rotterdamer Skyline ordentlich an Höhe gewonnen. Etage 31 ist nun bereits in Bau - fast schon ganz oben. Zeit also das Gebäude aus unterschiedlichen Richtungen ins Visier zu nehmen.


    Von Osten:



    Westen:



    Norden:



    Und Süden:




    Vom Bahnhofsvorplatz:



    Ein Element nach dem anderen wird direkt nach Anlieferung nach oben geschafft und sogleich verarbeitet:




    'Die, die de Job mache', Rotterdam-Style :)





  • Ein paar Schönwetter-Bilder der Skyline von Kop van Zuid aus Richtung Katendrecht gesehen:


    Links: World Port Center // Rechts: Monteviedo



    Hintergrund: De Rotterdam // Bildmitte: New Orleans



    Hotel New York




    Links: De Rotterdam // Rechts: Montevideo




  • Die FAZ schreibt über den Städtebau in Rotterdam, im besonderen über die "Markthal" und die sog. Würfelwohnungen.
    Erstaunt haben mich die niedrigen Quadratmeterpreise im beeindruckenden und sehr originellen "Markthal"-Gebäude; diese fingen schon ab 2500 € an und hörten bei relativ bescheidenen 5500 € auf. Allerdings weiß ich nicht, ob diese Preise auch für Rotterdamer Verhältnisse niedrig oder wenigstens preiswert sind.

  • Das Timmerhuis, zuletzt hier Thema, wurde mittlerweile fertiggestellt. Bilder mit der besseren Kamera folgen, aber blauer Himmel ist rar, deswegen diese Spontan-Pics mit dem Handy:




    Man beachte die gebogenen Scheiben:



    Am linken Bildrand das Rathaus:



    Das Museum Rotterdam ist hier ebenfalls eingezogen und hat seit dem 6. Februar geoeffnet:



    Hier geht's zur website mit weiteren Bildern aus der Bauphase.

  • Die Binnenrotte, der grosse Platz im Herzen von Rotterdam zwischen Pompenburg und Blaak praesentiert sich derzeit als riesige graue Steinwueste - kein Gruen, nur grau:



    Im Hintergrund der Bahnhof Blaak sowie die Markthalle:




    Das aendert sich nun erfreulicherweise! Die schmalen Andienungsstrassen verschwinden, es wird in den typischen roten Steinen neu gepflastert, Baeume gepflanzt, Beete angelegt, Sitzgelegenheiten und viel Platz fuer Aussengastronomie geschaffen und der Markt kann auch noch stattfinden:



    Im noerdlichen Teil haben die Arbeiten vor einiger Zeit begonnen und wandern Schritt fuer Schritt nach Sueden. Das geschieht in kleinen Schritten, da zweimal die Woche wegen des Marktes die Arbeiten unterbrochen werden muessen und die Baustelle fast komplett abgeraeumt wird.


    Mittlerweile ist ein Fortschritt erkennbar - Binnenrotte neu:





    Ein hervorragendes Beispiel was ansprechende Stadtmoebelierung, Strassen- und Bodenbelaege fuer eine Stadt ausmachen und wie dadurch ein voellig anderes Gesicht entsteht.


    Und so werden derzeit an vielen Stellen der Stadt Strasszuege komplett umgestaltet.

  • Neben New Orleans am Kop van Zuid entstehen derzeit die naechsten zwei Wohnhochhaeuser und heissen nicht etwa Bottrop und Suelz sondern Boston und Seattle. Jeweils 70 Meter sollen die beiden Gebaeude einmal hoch werden. Aktueller Stand:



    Derweil sind in den FIRST Tower an der Centraal Station die ersten Mieter eingezogen:


  • Die höchsten Gebäude der Stadt

    Was fehlt in diesem Thread? Genau, eine aktuelle Auflistung der höchsten Gebäude von Rotterdam. Also bin ich mal losgezogen und habe diese für’s DAF zusammengetragen. Hier die Plätze 1 bis 5:


    01 – Maastoren – 165 Meter:




    02 – New Orleans – 158 Meter:



    03 – Delftse Poort 1 (links) – 151 Meter:



    04 – De Rotterdam – 149 Meter:




    05 – Montevideo – 140 Meter:


  • Plätze 6 bis 10

    06 – Millenium Tower / Manhatten Hotel – 132 Meter:



    07 – First Rotterdam – 128 Meter:




    08 – Red Apple – 127 Meter:



    09 – World Port Center – 123 Meter:




    10 – Erasmus MC Oost – 120 Meter:



  • Plätze 11 bis 15

    11 – Erasmus MC Faculteitsgebouw – 114 Meter:



    12 – Waterstadtoren – 109 Meter:



    13 – Blaak 555 – 107 Meter:



    14 – Weenatoren – 106 Meter:



    15 – De Coopvaert – 106 Meter:


  • Plätze 16 bis 20

    16 – 100 Hoog – 106 Meter:




    17 – Weena-Center – 104 Meter:




    18 & 19 – De Hoge Heren I & II – je 102 Meter:



    20 – Schielandtoren – 101 Meter:


  • Wilhelminapier: Boston & Seattle

    Gerade verbrachte ich ein Wochenende in Breda, Rotterdam und Utrecht - eigentlich wollte ich Amsterdam, wo nur noch extrem teure Hotels verfügbar waren. Eine Altstadt, von der nur ein Palast aus dem 17. Jh. und eine Kirche übrig blieben, wirkt denkbar deprimierend - eine Skyline wie in Frankfurt meets noch weniger historisches Flair als in Duisburg oder Bochum. Besonders die Fußgängerzone mit zweigeschossigen Verkaufspavillons und öden Plattenbauten dahinter schreit nach einer urbanerer Lösung. Die heruntergekommenen Bauten zwischen der Kirche und der Markthalle (an der Hoogstraat) sollten irgendwann nach dem Vorbild des Frankfurter Dom-Römer-Areals historischen Giebelhäusern weichen - an der darüber erwähnten Fußgängerzone würden sie ebenfalls besser als die vorhandenen Buden wirken. Ähnliche Bauten wurden in den 1960ern gerne im Ostblock errichtet, wo sie öfters abgerissen werden. Zur Veranschaulichung:





    Die schöne Kirche mit den öden Bauten davor:





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    Ein aktuelles Bauprojekt, das ich gesehen habe - im Hochhausviertel Wilhelminapier werden zwei 23-geschossige Wohnhochhäuser mit insgesamt 220 WE errichtet. Zwei Fotos, die ich gestern vom nördlichen Maas-Ufer gemacht habe:





  • Kleinere Projekte

    Mitten in Nieuwe Maas befindet sich eine Insel, die mit dem Rest der Stadt nur wenige Brücken verbinden - dadurch bleibt sie vor allem eine ruhige Wohngegend. Dort haben sich viele ältere Häuser erhalten. An der Südseite wird die Wohnbebauung ergänzt:





    Der Blick von der Insel Richtung Innenstadt, wo gerade ein Bürogebäude umgebaut wird. Weiter rechts sieht man zwischen den Hochhäusern die Markthalle:





    In der Bildmitte - rechts die Markthalle, links der Umbau. Einige Einzelbauten sind interessant, doch insgesamt wirkt der städtische Raum wenig ansprechend oder geordnet: