Projekt "Omniturm" Große Gallusstraße, 190 m (realisiert)

  • Nach über zwei Wochen mal wieder ein Update.


    Schön aufgeräumt zeigt sich das Gelände. Gestern war nur noch ein kleiner Bagger zu sehen, der etwas Feinkosmetik betrieben hat.



    Bild: ec8or

  • Es ergeben sich ganz neue Perspektiven am Bauplatz des neuen Tishman Speyer Hochhauses, dem Metz von BIG.
    Momentan etwas ruhig am Bauplatz, doch das wird sich in Kürze wohl ändern.
    Grosse Version klickbar.



    Bild: Adama

  • ^ Tolles Foto! Man kann auch sehr gut erkennen, wie sehr die Doppelstockgliederung die Höhenwirkung des TaunusTurms beraubt ... sehr schade wie ich finde.


    Für wie hoch haltet ihr eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass wegen der angedachten Änderung des Turmabschlusses/-daches es womöglich zu zusätzlichen Höhenmetern kommen könnte (wünschen würde ich es mir allerdings wegen der Skyline-Wirkung nicht)?
    Eine Turmspitze ähnlich wie beim Messeturm oder TT liegt mMn gar nicht mal so fern.

  • Turmabschluss

    ^Dazu wurde ja glaube ich schon erwähnt, dass man einfach dann oben noch 1-2 Stockwerke rausschieben würde (mMn wäre damit der Turm total überdesignt).

  • Etwa vier Wochen nach dem letzten Foto-Update wird weiter an der Infrastruktur gearbeitet. Beton liegt noch massenweise unter der Erde. Hier mal ein Blick von Osten über den gerade offenliegenden Altteil:



    Das Areal im Überblick:



    Bilder: epizentrum

  • Metzler Tower = Tessuto-Hochhaus (?)

    Einer öffentlichen Bekanntmachung der Unteren Wasserbehörde zur temporären Grundwasserhaltung für den Bau des Hochhauses ist nicht nur zu entnehmen, dass die Entnahme von 980.000 m³ Grundwasser keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen hat, sondern auch, dass die Grundwasserentnahme 13 Monate dauern soll; dieser Zeitraum dürfte überschlägig vom Beginn des Baugrubenaushubs bis zur Abschaltung der Pumpen reichen, sobald die Untergeschosse der Grundwasserzone entwachsen sind. Wenn also demnächst die lila Pipeline Richtung Nizza verlegt wird, dürfte der Baubeginn nicht mehr fern liegen. Ach ja, da steht noch: „…im Zuge der Errichtung des Hochhauses ‚Tessuto‘…“. Dann ist Tessuto-Hochhaus vielleicht so was wie der Arbeitstitel?


    Q: Amtsblatt Nr. 48 v. 24.11.2015, S. 1226


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    Mod: "Tessuto" war der Arbeitstitel u. a. im Wettbewerbsverfahren. Dazu auch dieser Strang. Offenbar findet der Arbeitstitel weiterhin Verwendung. Die Architekten nennen das Projekt "Metz". Tishman Speyer hat sinngemäß erklärt, zu einem späteren Zeitpunkt einen (anderen/endgültigen) Namen bekanntzugegeben.

  • Allerdings scheint das Rendering nicht sehr gut zu sein, zu verzerrt. Das neue HH wirkt mehr lang wie breit, ich dachte, dass sei ein (nahezu) quadratischer Kubus.


    Außerdem sieht man die Verzerrung auch beim Japancenter und beim Maintower...


    So schlank, wie das Bild suggerieren soll, wird er sicherlich nicht...

  • Müsste eine 3er-ARGE sein. BAM Deutschland AG ist soweit ich weiß auch dabei.


    Wofür sind die Bentonit-Behälter? Schlitzwand wohl eher nicht, oder? Vielleicht bentonitgestützte Pfähle?

  • Update nach der Zwangspause über den Jahreswechsel

    Anbei ein kurzes Update von heute, mit der Bohrpfahlwand auf der Seite zum Japan Center geht es voran, wobei man andernorts auf der Baustelle noch mit verlegen von Anschlüssen beschäftigt ist.



    Bild von heute Mittag.

  • 17.01.16 Update

    Inzwischen hat man in die Bohrpfahlwand auf Seite zum Japan Center offenbar Stahlträger (zumindest sahen sie so aus) eingearbeitet. Kann mir jemand von euch erklären was es damit auf sich hat? Normalerweise werden ja lediglich Bohrpfähle mit einer Stahlarmirung versteift.


    Desweiteren hat Wayss & Freytag das erste Equipment zum absenken des Grundwasserspiegels zur Baustelle geliefert. Dann bleiben wir mal gespannt ob der Aushub der Baugrube bis Mai 2016 und der danach beginnende Hochbau realisierbar ist.




    Alle Bilder von mir, stand heute.

  • ^


    Hallo Steffen,
    dort wird sicherlich ein Steckträgerverbau realisiert. Der oberste Bereich wird also nicht als Bohrpfahlwand, sondern als Holzverbau zwischen den Stahlträgern ausgeführt. Dabei handelt es sich um ein übliches Vorgehen. Vorteil ist, dass man den Verbau so einfacher Rückbauen kann (Abbrennen der Träger / Ausbau des Holzes geht natürlich deutlich schneller und kostengünstiger als Abstemmen einer Bohrpfahlwand)

  • Hallo Steffen,
    nach der ersten Aushubebene wird eine Abfangkonstruktion an den Trägern verschweißt, ähnlich einer Konsole worauf dann eine "Gurtung" verbaut wird. Hat wahrscheinlich damit etwas zu tun, dass in diesen Bereichen die Bohrpfahlwand nicht Rückverankert werden kann.

  • Ein Blick über das morgentliche Gewusel zwei Wochen nach den letzten Bildern. Unterwegs sind drei Bohrer, und auch ansonsten herrscht reger Betrieb. Rechts unten wird noch an Versorgungsleitungen gearbeitet, mit denen das Erdreich anscheinend reichlich gesegnet war:



    Bild: epizentrum