Projekt "Omniturm" Große Gallusstraße, 190 m (realisiert)

  • TS ist weiter, als ihr denkt und als öffentlich bekannt ist.
    Beste Grüße aus NYC...


    P.s. Schaut euch mal einen der alten Entwürfe an... Der führt in die richtige Richtung.

  • TS und ein Glasturm?

    Die beiden genannten Entwürfe haben eines gemeinsam: Glasfassaden. Und bisher hat TS in Frankfurt seine Türme immer mit Werksteinfassaden verkleidet. Daher bleibt es wirklich spannend, was letztlich aus dem Hut gezaubert wird. Diese beiden Entwürfe empfände ich außerdem relativ uninspiriert für ein TS Projekt und kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß das tatsächlich so kommt. Zumal der Gatermann-Entwurf durch den vertikalen Schlitz wie eine Glaskopie des Opernturms wirkt.

  • Ich hoffe auf eine modernisierte Variante des Gatermann-Entwurfs, den ich nachwievor für diese Stelle als sehr passend erachte. Lasse mich aber auch gerne positiv überraschen, TS verspricht ja eigentlich idR nur Gutes.

  • Der Gatermann sieht sehr nach Winx und Taunusanlage 8 aus, ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen dritten Turm in diesem Stil baut. Als der Entwurf entstand, gab es die beiden anderen Bauten natürlich noch nicht, aber mit dem heutigen Wissensstand wird der Turm sicherlich anders aussehen.

  • Ich stimme Cardiac zu. Eine aufgefrischte Gatermann-Fassung wäre sehr schön. hat schon jemand eine gute Namensidee?


    Taunustor oder Taunusrise um die Verbindung zum Taunusturm zu betonen?

  • Ich fände eine modernisierte Variante des Entwurfs von AAB Architekten tatsächlich spannender als die Variante von Gatermann+Schossing.
    Letztere wirkt in der Tat ein wenig wie der OT mit Glasfassade, der AAB Entwurf wäre mal wieder was eigenständiges innerhalb der Skyline.


    Hier noch mal ein Bild eines Modells des AAB Enwurfs, gefunden auf der Homepage von Architekturfototgraf Christoph Kraneburg.

  • Ein Einfluss des vor 14 Jahren entschiedenen Wettbewerbs auf das aktuelle Projekt überrascht schon etwas. Zumal die hierzu vorliegenden Informationen ziemlich nebulös sind, denn offiziell haben die damaligen Auslober niemals etwas zum Ergebnis verlauten lassen. Alle hier gezeigten und verlinkten Bilder sind im Laufe der Zeit im Internet aufgetaucht, mal auf der Website eines Teilnehmers, mal auf der eines Visualisierers oder Fotografen. Immerhin scheint es zuverlässige Angaben zur Platzierung nach der Jurysitzung vom 13. Juni 2001 zu geben. Laut Baunetz ist das die Reihenfolge (der erste Rang wurde zweimal vergeben):


    [INDENT]Erster Rang: ABB Architekten Scheid, Schmidt und Partner, Frankfurt
    Erster Rang: Gatermann, Schossig & Partner, Köln
    Zweiter Rang: HPP Hentrich-Petschnigg & Partner KG, Frankfurt/Düsseldorf
    Dritter Rang: NM&A Novotny Mähner & Assoziierte, Offenbach[/INDENT]


    Das Büro ABB existiert heute nicht mehr. Als Nachfolger dürfte BilleBeyeScheid gelten. Das drittplatzierte Büro ist in der österreichischen Gesellschaft ATP Architekten Ingenieure aufgegangen.

  • Planungsauftrag für BIG Bjarke Ingels Group

    Erst in ein paar Wochen will Tishman Speyer den Entwurf vorstellen. Doch mit dem Kopenhagener Büro BIG Bjarke Ingels Group stehen die Architekten bereits fest. Die Dänen setzten sich der FAZ zufolge gegen Bille Beye Scheid (Frankfurt), Snohetta (Oslo), Ole Scheeren (Hongkong) und ein nicht namentlich genanntes Büro aus Frankreich durch. In dem heutigen Artikel ist von einer "außergewöhnlicher Formensprache" des Entwurfs der "Shootingstars der Architekturszene" die Rede. Der Abbruchantrag für das Bestandsgebäude sei schon gestellt.

  • Bei dieser Ankündigung werde ich gespannt wie ein Flitzebogen, denn auf der Seite der Architekten (BIG Bjarke Ingels Group) sind fast ausschließlich sehr ausgefallene und positiv ausstrahlende Hinschau-Objekte zu sehen, deren Stil auch nach Frankfurt passen könnte. Tishman Speyer traue ich den Mut zum wirklich Außergewöhnlichen zu.

  • Vorallem hat das Büro auch Erfahrung mit der Planung von gemischt genutzten Hochhäusern. Beispielsweise das Projekt "WBC Telus Sky Tower" aus dem Jahr 2013. Eine interessante Mischung aus Büros (unterer Teil) und Wohnungen (oberer Teil) mit fließendem Übergang. Ich bin gespannt, welche Lösung man sich für Frankfurt hat einfallen lassen.

  • Wenn Ole Scheren mit dabei war, wird es ziemlich sicher ausgefallen. Ich erinnere mich an den Wettbewerb in Berlin zum neuen Springer Medien Campus der zu Gunsten von OMA gegen BIG und Ole Scheren entschieden wurde. Alle drei Entwürfe waren weit weg von dem was man als Investorstangeware bezeichnet.

  • Hochhaus auf dem Metzler-Areal

    Überraschung!
    Im Hof des Bestandsgebäudes beginnt die Abnahme der Fassadenplatten, der sichtbare Abriss hat somit begonnen.



    Der Blick zum großen Bruder und zum Japan-Center:



    Die Bilder wurden mit dem Handy gemacht und sind etwas aufgehellt.

  • ^
    Danke! Glaube das noch nie so spät eine Visualisierung veröffentlicht wurde wie in diesem Fall. Schade, denn eigentlich ist man es von TS ja anders gewohnt.
    Hoffentlich legt man sich jetzt mal diesbezüglich ins Zeug.

  • ...ich glaube, beim letzten mal war auch schon alles abgerissen, bis man mit dem Projekt so richtig rauskam.


    Aber dauert ja nicht mehr lange, weil man schon recht weit ist.

  • Der Abbruch läuft auf Hochtouren...



    ... und legt historische Schichten frei:



    Unter den Fassadenplatten der 1990er-Jahre (1980er?) befinden sich Mosaiksteinchen:



    Bilder: epizentrum