Projekt "Omniturm" Große Gallusstraße, 190 m (Bauphase)

  • Sehr erfreuliche Meldung! Tishman Speyer ist für optisch ansprechende Architektur bekannt und für seine Affinität zu ziemlich hohen Hochhäusern. Dann können wir uns wohl auf die erste Frankfurter Straßenkreuzung mit einem hohen Gebäude an jeder Ecke freuen.

  • Na wunderbar. Dann ging das ja schneller als gedacht mit den Verhandlungen. Das ist eine super Nachricht.
    Nun wird es spannend, wie es mit den anderen angrenzenden GrundstückeN weitergeht.


    Bei T&S dürfen wir zumindest keine Sparinvestorenkiste erwarten.


    Die Kreuzung wird dann demnächst endlich zur Vierturmkreuzung vervollständigt.

  • Das sind wirklich sehr interessante Neuigkeiten. Ich bin gespannt, was Tishman Speyer mit dieser Ecke vorhat - aber wenn die Vergangenheit da ein Indikator sein kann, dann wird es Grosses sein.

  • ^ Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht. Tishman Speyer hat mit seinen großen Projekten hier - Messe-, Opern- und Taunusturm - bewiesen, dass sie nicht nur Investorenboxen hinstellen, sondern Wert auf hochwertige, stadtbildprägende Architektur legen.


    Dazu kommt, dass sie in der Lage sind, Nägel mit Köpfen zu machen. Möglicherweise wird es mit der Entwicklung des Areals also jetzt "unaufhaltsam" Schritt für Schritt vorangehen. Sehe ich richtig, das der erste Schritt die Klärung der Verhältnisse mit den benachbarten Grundstücken der Deutschen Bank wäre?

  • Gibt es noch irgendwo Bilder von den Baumassen aus dem HRP? Und alte Entwürfe, damit man sich den Eindruck des zu Erwartenden noch einmal vor Augen führen kann?


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    Mod: Selbstverständlich, zum Beispiel hier rsp. auf der Website der damaligen Wettbewerbssieger.


    ...
    Bilder: Gatermann + Schossig

  • ^ Lt. PlanAS sind auf dem Ex-Metzler-Areal bis zu 175 Meter möglich, mitten im Deutsche-Bank-Dreieck sind es bis zu 228 Meter. Nachfolgend zwei schnelle Blicke auf das Modell im Stadtplanungsamt:




    Bilder: epizentrum

  • Yeeeessss! Sehr, sehr erfreulich, zumal man bei TS keine jahrelange Hängepartie erwarten muss. Förderlich für die rasche Realisierung dürfte der Umstand sein, dass die Zinsen weltweit historische Tiefstände erreicht haben und Kapitalgeber händeringend nach Investitionsmöglichkeiten suchen und sich mit einer niedrigeren Rendite zufrieden geben würden ... was wiederum dazu führen kann, dass man sich mit niedrigeren Mieten (um Mieter anzulocken) oder einer geringeren Vorvermietungsquote anfreunden kann. :daumen:


    Neben der Vorfreude darauf, dass man endlich eine Kreuzung hat, an der an allen Ecken ein Hochhaus steht, freut mich auch besonders, dass auch eine immer noch aus verschiedenen Perspektiven bestehende Lücke in der Skyline (zwischen CoBa und Maintower) geschlossen wird und eine weitere Verdichtung erreicht wird.


    Ich weiß nicht wie es euch ergeht, aber die letzten Jahre hatte ich bei der Vielzahl an neuen Hochhausprojekten immer wieder das Gefühl, dass man in FFM zumindest in mittelfristiger Hinsicht eine Sättigung erreicht hat und keine neuen wirklich hohen HHer erwarten sollte. Umso mehr freut und erstaunt es mich, dass FFM immer wieder einen draufsetzt. Wenn's bei dieser Schlagzahl bleibt, dürften bald nicht nur die 10, sondern 15 höchsten HHer Deutschlands in FFM stehen und europaweit nicht gänzlich der Anschluss an die anderen HH-Städte wie London, Moskau oder Paris (Istanbul ausgenommen) verloren gehen.

  • Wunderbare Neuigkeiten, die zugegebenermaßen ein bisschen überraschend kommen. Zusammen mit der anstehenden Entwicklung des benachbarten Deutsche Bank-Areals natürlich heftig. Vor allem freut es, dass sich T&S mit einem weiteren "[...]Turm" in Frankfurt verewigen werden. Ich bin auch gespannt auf den Namen. ;)

  • Wenn ich mich recht erinnere hat Tishman Speyer den Taunusturm ja auch spekulativ gebaut und soweit ich weiss ist er auch noch nicht zu 100% vermarktet.


    Das sie jetzt direkt quer gegenüber schon das nächste Projekt in Eigenregie übernehmen wollen finde ich da schon erstaunlich. Scheinbar hat man trotz der Auftragslage extrem positive Erwartungen in die weitere Entwicklung des Büromarktes der Stadt.

  • Basics aus der Print-FAZ von morgen:


    • Tishman Speyer will ein gemischt genutztes Hochhaus bauen, mit Wohnungen und Büros
    • der erstplatzierte Entwurf des Kölner Büros Gatermann + Schossig aus dem Wettbewerb von 2001 wird (erwartungsgemäß) nicht realisiert
    • stattdessen voraussichtlich kleines Verfahren mit mehreren Teilnehmern, kein neuer umfangreicher Architekturwettbewerb
    • Abbruch des Bestands noch in diesem Jahr
    • Fertigstellung des neuen Hochhauses bis 2018
    • die hiesige Entwicklung wird voraussichtlich nicht mit dem Vorhaben auf dem benachbarten Deutsche-Bank-Dreieck verbunden
    • die Neue Schlesingergasse soll begradigt werden und künftig in die Große Gallusstraße münden


    Nachtrag: Der Artikel ist nun im Internet.

  • Wohnungen ohne Aussicht? Ich glaube wir könnten etwas höheres als die alten 175m sehen, denn wer möchte in Wohnungen leben die lediglich eine Aussicht auf andere Hochhäuser bieten. Kann mir daher durchaus eine Änderung der Höhe vorstellen.
    Nur bitte nicht wieder 150m oder 170m.

  • ^ohne Aussicht würde ich nicht sagen - vor allem wenn die Wohnungen nach oben kommen. Das gehört doch grad zu Hochhauswohnungen dazu, dass man eben auch andere Hochhäuser sieht und daneben den Blick in die Weite hat (siehe amerikanische Großstädte). Und gerade das ist doch reizvoll.
    Endlich ein WohnHH nicht auf der "grünen Wiese", sondern mitten drin (ausgenommen der kleine TT).
    Der Wohn-Büro-Mix ist vielversprechend - und damit schon sofort baubar, weil man keinen Ankermieter braucht. Die amerikanischen Erfahrungen von T&S sind da ganz gut für die Entwicklung der "Physiognomie" von Mainhatten. Ich wette auf ne Menge kleiner Appartements neben richtig fetten Wohnungen.


    Kommt jetzt natürlich auf die Höhe des Objekts an - ob es vielleicht doch der höchste Wohnturm Deutschlands wird???
    Dieses Projekt ist clever von T&S für's eigene Fortkommen, denn es nimmt den anderen Wohnturm-Projekten etwas Luft weg.

  • Ich bin beeindruckt. Da gibt TS ja mächtig Gas. Also offenbar rein spekulativ der Bau, aber die Wohnungen werden auch schnell weg sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das der höchste Wohnturm Deutschlands wird. Wahrscheinlich werden die Büros unten und die Wohnungen oben sein. Und ich kann mir auch vorstellen, dass man bei einer Wohnnutzung eine kleinere Grundfläche wählt und dafür höher hinaus geht. Bin echt gespannt auf die Entwürfe.
    Und das mit der Anbindung der Neuen Schlesingergasse an die Große Gallusstraße finde ich auch gut - bisher war die Gasse ja mehr ein Hinterhof, künftig führt sie dann direkt am beeindruckensten Hochhausensemble Frankfurts vorbei, sozusagen eine zweite Neue Mainzer, wenn auch auf dem Deutsche-Bank-Dreieck noch was großes entsteht...
    Schöne Neuigkeiten!

  • Die FR hat auf ihrer online Seite das Thema aufgegriffen und zitiert Mark Gellert, Sprecher von Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz, dass es wohl an diesem Standort kein mixed-use property geben werde. Das heißt, es werde wohl ein weiteres reines Bürohochhaus gebaut. Vielmehr werden "die Investoren die von der Stadt verlangten Wohnungen auf einem anderen Grundstück nachweisen".


    Interessant, dabei würde ich behaupten, dass das Angebot an entsprechenden Büroflächen mit den auch im Bau befindlichen Objekten und denen, die bereits in der Pipeline sind (u.a. Tower One, Marieninsel, etc), schon gut ist. Braucht Frankfurt realistisch noch soviel Premium Büroflächen?


    http://www.fr-online.de/frankf…ity,1472798,29846048.html

    Einmal editiert, zuletzt von PGS () aus folgendem Grund: typo

  • Das wohl noch dieses Jahr abzureissende Bestandsgebäude der ehem. dort ansässigen Metzler-Bank von heute:


    Bilder: skyliner

    Einmal editiert, zuletzt von skyliner () aus folgendem Grund: Nachtrag in fett um Mißverständnisse zu vermeiden.

  • Wenn ich's richtig gelesen habe, erwartet dies Herr Gellert lediglich.
    Wahrscheinlich weil's bisher immer so war, heißt ja nicht das es dieses Mal auch so sein muss. ;)
    Ich glaube die Zeit ist (endlich auch hier) reif für einen Mixed-Use-Tower mit Wohnen und Büro.
    Ich zitiere Schmittchen in Beitrag #106

    Die Speyers sprechen von dem nächsten herausragenden Hochhausprojekt

  • Mixed Use wäre natürlich klasse, am besten noch mit öffentlicher Nutzung im Erdgeschosse um die Ecke auch außerhalb der Bürozeiten zu beleben.
    Fraglich allerdings ob das mit den wahnwitzigen Baugesetzen die wir in Deutschland haben überhaupt halbwegs ökonomisch umsetzbar ist. Mal schauen was da kommt. Auf jeden Fall überhaupt eine sehr angenehme Überraschung dass da jetzt auf einmal Bewegung reinkommt. Sehr schön auch, dass die Schlesingergasse wieder ihren ursprünglichen Verlauf zurückbekommen soll.

  • zu skyliners Foto-Beitrag (#122):


    Weiß jemand wo man auf seinem Foto die neu zu schaffende Mündung der "Neuen Schlesingergasse" verorten kann? ... könnte einen ersten Eindruck über die mögliche (!) Mächtigkeit des Turmes liefern.


    Und rechts daneben dürfte dann der lt. geltendem B-Plan neu zu schaffende Platz liegen, oder?!

  • ^^ die rechts am Bildrand angeschnittene graue fensterlose Mauer gehört bereits zum Deutschen Bank-Gelände. Alles links davon dürfte der Bereich sein der für den Metzler-Turm zur Verfügung steht. Die Schlesingergasse würde dementsprechend wohl genau von besagter grauer Wand begrenzt (bis auch diese im Zuge der Entwicklung auf dem Nachbarareal das zeitliche segnet). Wäre dann aber nicht ganz die originale Lage, dafür müsste der fensterlose DeuBa-Teil auch abgerissen werden, es sei denn man verzichtet auf ein Stück Asphalt und den östlichen Gehweg.