Mitte Altona

  • Da ist ja so viel geplant in Hamburg:
    Hafencity, schon teils realisiert.
    Altona 2015
    Autobahndeckel Stellingen, Nutzung der Kleingartenflächen.
    AK Barmbek


    Bin mal gespannt, wer da alles wohnen und arbeiten soll...?

  • Bericht: Welt


    Hochtief besitzt nun 10% der Flächen des Projektes Altona 2015
    Die Stadt befürchtet das der Investor "hochwertige und teure Immobilien" baut.


    Die Stadt möchte das Gebiet aber als ganzes verplanen.
    Hochtief hat durch den Aurelis kauf auch ein 82500 m² Grundstück in Groß-Borstel, Nedderfelder erworben.

  • Sehr verwirrend. Die Meinugen in den Zeitungen laufen ziemlich konträr.
    Zunächst einmal riesige Neuigkeiten, dass Hochtief ein 6 Hektar großes Areal gekauft hat. Wenn es allerdings stimmt, dass das Projekt nur im Gesamtkonzept verwirklicht werden kann und bisher nicht einmal ein Bebauungsplan vorliegt, wie will Hochtief dann bauen und vor allem wann? Hinzu kommt ein "Caymaninvestor" im Nacken der sicherlich massiv Druck ausüben wird. Dem geht's nur um die Rendite. Die haben sicher nicht eine Milliarde spendiert, damit das Gelände für die nächsten Jahre weiter brach liegt.
    Anscheind ist Herr-G-Punkt auch nicht begeistert, rechne daher mit erheblichen Verzögerungen. Ein Baustart vor 2009 ist utopisch. Also warum hat man jetzt schon gekauft?

  • Pressemeldungen 13.09.2007



    Ohne Gesamtkonzept keine Bebauung. Basta.

  • Am 18.12.07 Haben die ersten vorbereitenden Untersuchungen für die Bahnflächen begonnen.


    Folgende Fragen sollen geklärt werden.


    • die städtebaulichen und landschaftsplanerischen Entwicklungsmöglichkeiten des Untersuchungsgebietes wie Erschließung, Art und Maß der Nutzungen etc.
    • die Mitwirkungsbereitschaft der Grundeigentümer und sonstiger Verfahrensbeteiligter
    • der voraussichtliche Zeitbedarf der Entwicklungsmaßnahme verbunden mit Zeitplänen für die Umsetzung
    • eine Schätzung der Kosten und die Möglichkeiten der Finanzierung der Maßnahme
    • die endgültige Abgrenzung eines künftigen Entwicklungsbereiches


    Quelle: Pressemitteilung Hamburg

  • Uwe Szczesny (Altonas CDU-Bezirksfraktionschef) spricht davon das es in 2 Jahren den erste Spatenstich für die ersten Gebäuden dieses Projektes gibt.


    Die Behörde für Stadtentwicklung drückt es vorsichtiger aus, ohne Masterplan wird dort nicht gebaut, und einen Masterplan gibt es erst wenn die Bahn sich entscheidet ob der Fernbahnhof nach Diebsteich verlegt wird, und somit der Kopfbahnhof Altona entfällt.


    Quelle: Hanse Journal

  • Die Welt wärmt das Thema auf.


    Der Bezirk plant schon kräftig. Sogar Grundrisse für den neuen Bahnhof existieren bereits. In den Verhandlungen zwischen der Stadt und der Bahn könnte es im nächsten ein Durchbruch geben.


    Der neue Fernbahnhof soll zwischen Diebsteich und Langenfelde gebaut werden.


    Zwei der oberirdischen Bahnsteige sollen in Altona für Regionalzüge erhalten bleiben.


    Die AKN soll künftig von Kaltenkirchen bis nach Altona fahren.


    1000 Wohnungen, Gewerbe und Grünflächen sind geplant.


    Durch den alten Schellfischtunnel sollen nach den aktuellen Plänen die Stadtbahnen fahren und Altona mit dem Hafenrand verbinden.
    Der Schellfischtunnel endet ungefähr beim Kaispeicher D nahe des neuen Kreuzfahrt Terminals Altona.


    Quelle

  • Ich hab heute in meiner Welt Kompakt auch so einen Artikel gelesen.
    Dann hab ich mal nach dem Schnellfischtunnel gekramt.


    Laut mehreren Studien ist der Tunnel für den öffentlichen Verkehr nicht wirtschaftlich darstellbar.
    Die Stadt geht aber von einer erheblichen Aufwertung Altonas durch etwaige Bauprojekte aus und denkt, das man deswegen doch eine Bahn durch den Tunnel betreiben könnte.


    Ich vermute mal, das man das im Endeffekt wieder nicht bezahlen kann.
    Ansonsten einfach mal googeln, da kommt einiges zum Tunnel. Ganz interessant :)

  • Die einzige halbwegs(!) realitische Chance fuer den Schellfischtunnel gaebe es m. E. in Kombination mit dem Proekt "neue Strassen/Stadtbahn fuer Hamburg". Die Linie soll ja sowieso irgendwann nach Altona kommen und koennte spaeter bis an den Hafenrand verlaengert werden.


    Erlich gesagt, glaube ich dabei aber nicht an eine Fuehrung durch den Tunnel da dies bedeuten wuerde...


    a) auf dem Abschnitt eingleisig zu fahren


    b) keine Haltestelle am Altonaer Rathaus zu haben


    Wuenschenswert weaere wohl eher eine oberirdische Verlaengerung durch die Gruenanlage in Altona zum Rathaus und dann "die Rampe hinunter" an die Elbe. Alles mit Ampelvorrangschaltung an den grossen Querstassen (wie der Elbchaussee). Aber auch daran glaube ich erst in 15 Jahren, wenn ueberhaupt. Zzt scheint es mit dem Projekt Stadtbahn ja nicht grade rasend schnell voran zu gehen.

  • Unter dem Bahnhof Altona soll es ja eine U-Bahn-Station im Rohbauzustand geben. Vielleicht könnte man die ja auch irgendwie nutzen? Entweder für die Stadtbahn oder für eine komplett neue U-Bahn-Linie, welche dann als Hochbahn durch das neue Quartier bis zum neuen Fernbahnhof fährt und in anderer Richtung das Wohngebiet zwischen Max-Brauer-Allee und Reeperbahn bedient, um dann zwischen den Haltestellen Feldstraße und St.Pauli in Richtung Innenstadt einzufädeln?

  • Meines Wissens liegt da keine komplette Station sondern nur ein kurzes Stueck Rohbau. Allerdings halte ich es fuer nicht im geringsten Zielfuehrend dort jetzt irgendwie wieder herumzubuddeln. Die Staedtebaulichen und verkehrlichen Paradigmen haben sich ja seit 1975 ziemlich geaendert. Heute krampfhaft zu versuchen jede uralte Bauvorleistung zu nutzen, auch wenn deren Konzept und Grundganke heute laengst ueberholt... Dazu wird es nicht kommen und ich sehe ehrlich gesagt auch keinen grossen verkehrlichen Nutzen oder tiefern Sinn in dem von dir Skizzierten U-Bahn Verlauf.

  • Wuenschenswert weaere wohl eher eine oberirdische Verlaengerung durch die Gruenanlage in Altona zum Rathaus und dann "die Rampe hinunter" an die Elbe. Alles mit Ampelvorrangschaltung an den grossen Querstassen (wie der Elbchaussee). Aber auch daran glaube ich erst in 15 Jahren, wenn ueberhaupt. Zzt scheint es mit dem Projekt Stadtbahn ja nicht grade rasend schnell voran zu gehen.


    Eine Straßenbahnführung durch den Platz der Republik kannst du wohl nicht ernst meinen. Und danach? Links rum auf die Palmaille oder rechts zwischen Rathaus und Klopstockkirche durchzwängen. Ich halte da jede Schellfischtunnellösung für realistischer, schon durch die zunehmende stadtstrukturelle Bedeutung des Altonaer Hafenrandes, die zunehmed mehr Publikumsverkehr generiert. Dadurch könnte der Schellfischtunnel irgendwann wirtschaftlich betrieben werden.

  • @ Midas: Wieso überholt? Die bahntechnische Anbindung von Hamburgs Westen lässt immer noch zu wünschen übrig. Die damals geplante Linienführung nach Osdorf ist heute eigentlich immer noch sinnvoll. Und man sollte nicht den gleichen Fehler bei Neubaugebieten machen wie in den 70ern, indem man die ÖPNV-Anbindung vernachlässigt oder gleich ganz vergisst.


    Über die genaue Trassenführung kann man ja immer noch reden.

  • Eine Anbindung Osdorfs ist doch mit der Stadtbahn "irgendwann" mal schon geplant.


    Bzw. inwiefern ist denn die Stadtbahn bis zur Elbe geplant? Eigentlich gar nicht oder?
    Wie schon geschrieben, mehrere Studien haben bereits belegt, das eine verkehrliche Nutzung des Schnellfischtunnels durch die Stadtbahn nicht darstellbar ist.
    Ich sehe da auch das Problem der Eingleisigkeit. Zudem ist der Tunnel knapp 1km lang und auf diesem Abschitt keine Haltestellen möglich.
    Die Vorstellung gefällt mir auch, durch den Tunnel eine Stadtbahn zu haben. Zumal der Tunnel schon restauriert wurde. Aber es scheint denke ich wiedereinmal fernab zum machbaren.

  • Ich glaube kaum, dass es Wert hat sich den Kopf uber eine Trasse zu zerberechen die nie kommen wird, weil es in Hamburg vorher 10 andere Strecken gaebe die wichtiger sind.


    Abgesehen davon wird NIEMALS ein Personenzug durch den Schellfischtunnnel fahren. Natuerlich koennte man den Tunnel sanieren und herrichten, aber allein die Kosten fuer Notausgaenge, Belueftung, Rampen, etc. (ganz abgesehen von einer Unterirdischen Station) waeren so extrem, dass man immer die Wahl haette 1 Km eingleisige Strassenbahn im Schellfischtunnel oder 10 km doppelglleisige Bahn ueber der Erde. Wenn wir in Hamburg das Projekt Stadtbahn ernst meinen und wenn wir der Meinung sind, man sollte doch bitte den Tunnel nutzten, dann muesste jeder der das befuerwortet erstmal sagen welche 10 km Strecke wir dafuer anderswo einsparen. Saniert hat man den Tunnel meiens Wissens ueberhaupt nur, weil er einsturzgefaehrdet war und eine Sanierung nicht teurer war als eine alternative Verfuellung.