Mitte Altona

  • ^^ Insgesamt ist da ordentlich Druck im Kessel. Die Bauprojekte werden mit ziemlichem Druck und einem straffen Zeitplan durchgezogen. Soweit ich weiss, gibt es auch allerhand vertragliche Verpflichtungen, samt Strafen, bis zu gewissen Stichtagen fertig zu sein.


    Das hat sicherlich auch damit zu tun, das Wohnungsnot und Wohnungsbau die Wahlthemen 2015 waren, und Olaf Scholz rechtzeitig vor der 2020 Wahl Ergebnisse sehen will : Fertige neue Stadtteile und keine Bauplaene.

  • meine Eindrücke AM Bauzaun ;)












    Damit befinden sich folgende Bauprojekte im Bau:

    Bild von Grossmann & Berger aus diesem Beitrag von mir bearbeitet


    Status Holstenareal:


    sollte stehen bleiben


    kann weg


    Wiederherstellung der Viehhofstraße


    Wiederherstellung des Straßenzugs Alter Kreuzweg (heute Holtenaustraße)


    Am Ende der Holtenaustraße - kann man etwas draus machen und erhalten


    Bilder (c) Häuser

  • UN-Konferenz zur Zukunft der Städte

    Bei der UN-Konferenz in Quito (Ecuador) zur Zukunft der Städte wird in der kommenden Woche das Altonaer Forum als so genanntes "Best Practice"-Modell vorgestellt.


    Das Altonaer Bürger-Forum "Eine Mitte für Alle" wurde von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf initiiert. In diesem Rahmen wurden Vorschläge von Anwohnern, Bauinteressierten, Sozialverbänden und Vereinen gesammelt.


    Im Ergebnis ist ein lebenswerter Stadtteil im Entstehen, der auch die Bedürfnisse von Behinderten, Senioren und jungen Familien berücksichtigt.


    Quelle: http://www.abendblatt.de/hambu…st-Vorzeige-Quartier.html

  • ^^ zu dem o.g. Beitrag gibt es einen kurzen NDR Beitrag


    Persönlich kann ich nur sagen, dass jeder, der einmal mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Krücken unterwegs war, die Vorzüge barrierefreier Häuser und ÖPNV sehr zu schätzen weiß. Andere Behinderungen mit ihren Tücken im Alltag mag ich mir gar nicht ausmalen.


    Umso toller ist dann so ein Projekt "Q8 - Eine Mitte"


    Hier noch mehr Infos:
    https://www.altoba.de/wohnen/neubau/mitte-altona/

  • Morgen um 18:30 gibt es eine Info-Veranstaltung zum Thema Holsten-Areal. Leider kann ich nicht hingehen, da ich aus dem Urlaub erst um 21:00 in HH lande.


    Falls jemand hingeht, würde ich mich über Infos hier freuen.


    TERMINE UND VERANSTALTUNGEN
    +++ Informationsveranstaltung zur Holsten-Verlagerung +++
    Ein neues Quartier auf der Fläche der Holsten-Brauerei


    Mit der Verlagerung der Holsten-Brauerei nach Harburg wird eine Entwicklung zu einem lebendigen und zentral gelegenen Wohnquartier im Herzen Altonas im direkten Anschluss an die Neubebauung von Mitte Altona möglich.


    Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Firma Carlsberg (Holsten) und der neuen Eigentümer der Fläche (GERCH GROUP) erläutern den aktuellen Stand, die anstehenden Verfahren und die Möglichkeiten zur Beteiligung. Informationsveranstaltung
    7. November 2016


    Ab 18:30 Uhr Einlass und Besichtigung von Informationsmaterial


    Um 19:00 Uhr Beginn der Veranstaltung


    Ort: Kollegiensaal im Rathaus Altona
    Platz der Republik 1
    22765 Hamburg


    Veranstalterin ist die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen.

  • ^^ Danmke für den Tipp! und war jemand da?


    ---


    mir ist etwas bei Open Street aufgefallen. Die Straßennamen stehen soweit schon. Da wie bei Wikipedia man selber alles verändern kann die Frage: sind diese Straßennamen fest?




    Bild: openstreetmap


    Über die Straßennamen haben wir hier ausgiebig diskutiert

  • ^^ Danmke für den Tipp! und war jemand da?


    Ja, ich war da. Allerdings bin ich dieser Tage etwas zu 'busy' als dass ich ausfuehrlich im DAF berichten koennte. In aller Kuerze kann ich nur sagen:


    > Es gab inhaltlich nicht viel Neues. Es war eher eine Art Auftaktveranstaltung zum Planungs- und Beteiligungsprozess, wo Vieles was wir im DAF schon wissen aber was der "Normalbuerger" nicht mitbekommen hatte, noch einmal dargestellt und erlaeutert wurde.


    > Es lief erstaunlich gut und zivilisiert ab, mit Respekt fuer andere Redner und mehrheitlich vernuenftigen Fragen und Anregungen. Es fehlten dankenswerterweise die sonst ueblichen "Altopia-Spinner" oder "Prellbock-Altona Hansel" mit ihren Weltverschoerungstheorien und dem sonst gern vorgetragenen endlosem Blabla dass mal wieder von *allen* aber auch *alles* falsch gemacht wurde...

  • Straßennamen

    ...mir ist etwas bei Open Street aufgefallen. Die Straßennamen stehen soweit schon. Da wie bei Wikipedia man selber alles verändern kann die Frage: sind diese Straßennamen fest?


    Hallo Häuser und andere Interessierte,


    hier kann ich mitteilen: Ja, die Namen stehen fest, es gibt dazu einen Senatsbeschluss vom 02.11., auf dessen Grundlage ich auch die Straßennamenschilder sowie die dazugehörigen Erklärungsschilder bestellen werde!;););)
    In Openmap sind offensichtlich noch nicht alle Namen eingepflegt und ich habe jetzt auch noch nicht überprüft, welche Straße wo genau liegt, ich habe selber nur den Beschluss sowie einen Plan erhalten, wo die Straßen mit ,,Planstraße A" usw. gekennzeichnet sind. Da ich auch die nötige Anzahl an Schildern ermitteln muss, ist das schon ein netter Zug von der zuständigen Behörde, dass ich mir das selbst ausknobeln darf...Danke LSBG! :mad2::mad2::mad2:


    Hier mal alles Wesentliche, ich hoffe, es ist nicht zu viel Text, ich kann leider den Beschluss nicht so anhängen, wie ich gern würde:


    Benennung von Verkehrsflächen
    Der Senat hat am 2. November 2016 die nachstehend beschriebenen Verkehrs-flächen wie folgt benannt:
    im Bezirk Altona
    Stadtteil Altona-Nord - Ortsteil 210 -


    a) die etwa 250 m lange, von der Harkortstraße – gegenüber der Haus-
    nummer 42 – nach Norden abzweigende und in den mit diesem Beschluss zu benennenden Weg „An der Kleiderkasse“ einmündende, neu zu erstellende Erschließungsstraße
    Felicitas-Kukuck-Straße,


    b) den etwa 75 m langen, von der Harkortstraße – gegenüber der Haus-
    nummer 50 – nach Westnordwesten abzweigenden und in die Felicitas-Kukuck-Straße einmündenden, neu zu erstellenden Weg
    Elfriede-Land-Weg,


    c) den etwa 80 m langen, vom Westende des nachstehend zu benennenden Weges „An der Kleiderkasse“ zunächst nach Südsüdosten abzweigenden, neu zu erstellenden Weg, der dann etwa 10 m nach Osten abzweigt und an den neuen Quartiersplatz angefügt wird, der mit diesem Beschluss als „Lille Torv“ benannt wird, und sich dann als nördlicher Gehweg – nördlich des Platzes – weitere 45 m nach Osten bis zur Felicitas-Kukuck-Straße erstreckt, gemeinsam als
    Recha-Ellern-Weg,


    d) den insgesamt etwa 200 m langen, von der Harkortstraße – etwa 70
    m nordöstlich der Einmündung Elfriede-Land-Weg – zunächst etwa 110 m nach Westnordwesten abzweigenden und die nördliche Einmündung der Felicitas-Kukuck-Straße aufnehmenden, neu zu erstellenden Weg, der dann etwa 90 m nach Westsüdwesten abknickt, stumpf endet und den von Süden kommenden Recha-Ellern-Weg auf-nimmt, gemeinsam als
    An der Kleiderkasse,


    e) die etwa 230 m lange, von der Harkortstraße – etwa 90 m nordöstlich des Weges An der Kleiderkasse – nach Westnordwesten abzweigende und nordöstlich des durch Böschungen begrenzten Parks entlang führende und in die mit diesem Beschluss zu benennende Erika-Krauß-Twiete einmündende, neu zu erstellende Erschließungsstraße
    Emma-Poel-Straße,


    f)die insgesamt etwa 200 m lange, von der Harkortstraße – gegenüber
    der Hausnummer 140 – zunächst etwa 70 m nach Westen abzweigen-de, dann etwa 130 m nach Westnordwesten schwenkende und in die mit diesem Beschluss zu benennende Glückel-von-Hameln-Straße einmündende, neu zu erstellende Erschließungsstraße
    Eva-Rühmkorf-Straße,


    g)die insgesamt etwa 135 m lange, von der mit diesem Beschluss nach-
    stehend benannten Eduard-Duckesz-Straße – etwa in Mittelage – zunächst etwa 55 m nach Südwesten zum neuen nördlichen Quartiersplatz, der mit diesem Beschluss Mariannenruh-Platz benannt wird, führende, dann nördlich des Platzes etwa 80 m nach Nordwesten abknickende und in die mit diesem Beschluss zu benennende Glückel-von-Hameln-Straße einmündende, neu zu erstellende winkelförmige Erschließungsstraße
    Susanne-von-Paczensky-Straße,


    h)die insgesamt etwa 85 m lange, von der Harkortstraße – etwa 70 m
    nördlich der Einmündung Eva-Rühmkorf-Straße – zunächst etwa 45m nach Westnordwesten abzweigende und die Einmündung der Susanne-von-Paczensky-Straße aufnehmende, dann etwa 40 m nach Nordnordosten schwenkende und in die mit diesem Beschluss zu be-nennende Glückel-von-Hameln-Straße einmündende, neu zu erstellende Erschließungsstraße
    Eduard-Duckesz-Straße,


    i)den etwa 70 m langen, von der westlichen Einmündung der Emma-
    Poel-Straße bis in Höhe der südlichen Straßenbegrenzungslinie der Eva-Rühmkorf-Straße führenden, neu zu erstellenden Weg
    Erika-Krauß-Twiete,


    j)die etwa 280 m lange, sich nördlich an die Erika-Krauß-Twiete anfügende und sich bogenförmig – südlich der Bahngleise – nach Nordosten und Osten erstreckende und in die Harkortstraße – gegenüber den
    Hausnummern 162 und 164 – einmündende, neu zu erstellende Straße
    Glückel-von-Hameln-Straße,


    k)den etwa 55 m langen, von der Emma-Poel-Straße – etwa 70 m süd-
    östlich der Erika-Krauß-Twiete – nach Nordnordosten abzweigenden und in die Eva-Rühmkorf-Straße einmündenden, neu zu erstellenden Weg
    Helga-Feddersen-Twiete,


    l)den etwa 55 m langen, von der Emma-Poel-Straße – etwa 70 m süd-
    östlich der Helga-Feddersen-Twiete – nach Nordnordosten abzweigenden und in die Eva-Rühmkorf-Straße einmündenden, neu zu er-stellenden Weg
    Domenica-Niehoff-Twiete,


    m)den etwa 40 m bis 45 m langen und etwa 30 m bis 40 m breiten,
    zwischen dem Winkel der Susanne-von-Paczensky-Straße und der Eva-Rühmkorf-Straße liegenden, neu herzustellenden nördlichen Quartiersplatz als
    Mariannenruh-Platz,


    n)den etwa 40 m langen und etwa 20 m bis 25 m breiten, südlich des
    Recha-Ellern-Weges sowie westlich der Felicitas-Kukuck-Straße liegenden, neu herzustellenden mittleren Quartiersplatz als
    Lille Torv,


    o)den etwa 40 m breiten und etwa 40 m langen, neben dem Südteil der
    Felicitas-Kukuck-Straße und der Harkortstraße – gegenüber Harkortstieg – liegenden, neu herzustellenden, dreiecksförmigen südlichen Quartiersplatz als
    Platz der Arbeiterinnen,


    Hamburg, den 2. November 2016
    Die Kulturbehörde – Staatsarchiv –

  • Toller Fund Bogie



    Bild: Cross Archiecture


    Toll zu sehen, dass die Straßenzüge (wie gewünscht) Viehhofstraße und Alter Kreuzweg (heute Holtenaustraße) wiederhergestellt werden:


    siehe 2. Teil von meinem DAF Beitrag!


    Schade, dass das Backsteingebäude am Ende der Holtenaustraße nicht mit eingeplant ist. Wenn gem. Artikel eine Turnhalle benötigt wird, dann ist diese Halle doch dafür nahezu prädestiniert!


    Jedenfalls ist das zukünftige Areal gigantisch!


    Interessant auch, dass die Linse hier bei den Kühne Höfen / Gaußstraße bebaut werden soll.


    Dann noch die ganzen neuen Zugänge zum Areal und die Verlängerung des Parks (gerade in Hinblick auf die Diskussion, dass man bei der Planung wieder verstärkt Parks/Öffentliche Plätze mehr Bedeutung beimessen muss)



    und vielen Dank SteveM für die Erläuterungen!


  • Bild: Cross Architecture



    Bild: Cross Architecture



    Bild: Cross Architecture



    Bild: Cross Architecture


    Toll zu sehen, dass die Straßenzüge (wie gewünscht) Viehhofstraße und Alter Kreuzweg (heute Holtenaustraße) wiederhergestellt werden


    Ja. Allerdings ist das ja noch keine fertige verbindliche Planung, sondern eher ein allgemeiner "Gedankenstand". Es sieht aber immerhin schon vielversprechend aus. Der Grundtenor der Veranstaltung am Montag war ja auch, dass man am liebsten die Grundsaetze der neuen Mitte Altona (Prinzip, Massstab, Layout, etc.) weiterfuehren will.

  • Schade, dass das Backsteingebäude am Ende der Holtenaustraße nicht mit eingeplant ist. Wenn gem. Artikel eine Turnhalle benötigt wird, dann ist diese Halle doch dafür nahezu prädestiniert!


    > Benoetigt wird so eine Halle nicht unbedingt. Von einigen wird sie natuerlich gewuescht. Aber von einer Notwendigkeit kann man nicht unbedingt sprechen.


    > Der Haken am Bestand sind die Keller. Je mehr Bestand man stehen laesst, desto mehr nutzlose Keller hat man und desto mehr muss man das im Keller vorgesehene Garagen-Parken dann anderswo unterbringen (aufendige und teure mehrstoeckige Garagen, Parkhauser die man eigentlich nicht will, etc.)


    > Wo siehst Du einen Bestandsbau der als Turnhalle "nahezu praedestiniert" ist? Stehe ich da auf dem Schlauch? Ich sehe keine Halle, die man gut als Turnhalle umnutzen koennte.

  • Midas, ich habe das lediglich in einem Bericht gelesen, dass so ein Wunsch für eine Turnhalle geäußert wurde.


    Prädestiniert in der Hinsicht, dass man da schon den Platz bzw ein Gebäude hat . Sieht aus wie ein Kessel bzw Lagerplatz, mit Rampe etc. (was auf Garagen schließen lässt)Bild


    Wie genau es da drinnen aussieht, weiß ich natürlich nicht. Es war lediglich ein Vorschlag, um den Erhalt des Gebäudes zu gewährleisten.


    Ebenfalls ist mir klar, dass es alles grobe Planungen sind. Umso mehr freue ich mich, dass die Wiederherstellung der Straßenzüge in Betracht gezogen wird


    Problematisch sähe ich etwas ein Vorführen vom Mitte Altona Architektur Baustil, da einige Gründerzeithäuser noch existieren und diese durch einen reinen "modernen" Baustil wie Fremdkörper wirken könnten. Es muss daher meiner Meinung nach besser durchmischt werden, um optisch eine Einheit zu bilden.