Münster: Bauprojekte und Stadtplanung

  • Neubau Kita Heilig Kreuz Zuhornstraße (zuletzt hier)

    Auch diese Kita ist auf der Zielgeraden. Ein Flachbau wurde hier durch ein Wohnhaus plus Kita ersetzt. Nichts Aufregendes, aber fügt sich mit Klinker und typischen weißen Fenstern gut ein.



    Die Kita scheint wohl in den Garten zu ziehen.


  • Neubau Bismarckallee

    Ein Teil eines Bestandsgebäudes wird hier durch einen Neubau ersetzt. Durch die Teilbebauung des Gartens wird hier wohl zumindest etwas Wohnraum neu geschaffen. Auf alle Fälle wird hier eine Mietsteigerung erreicht. Die verantwortlichen Architekten Behet Bondzio und Lin haben in der Nachbarschaft bereits das Studentenwohnheim Seezeit renoviert und umgebaut.

    So soll es mal aussehen. Ganz ordentlich, passt ganz gut in diese exklusive Ecke.

    Quelle beide Bilder: Behet Bodzio Lin Architekten

    Von der anderen Seite des Aasees kann man es bereits am Kran erahnen.




  • Neubau Münzstraße 15 am Buddenturm

    Noch gar nicht hier Thema war der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses (?). Es war leider nichts online über das BV zu finden. Es scheint aber wohl im Erdgeschoss wieder Gewerbe geplant zu sein. Höher als der Vorgänger ist es auch geworden, viel mehr geht hier nicht, um dem Buddenturm keine Konkurrenz zu machen. Trotz fehlender Visus kann man jetzt schon von einer Verbesserung sprechen. Am Rande der Alstadt ist auch noch Einiges an Potential der Aufstockung vorhanden, zum Beispiel im ersten Bild direkt vorne links.

    Vorher stand hier ein nicht besonders ansehnlicher Bau: Münzstraße alt.




    Hier wartet man wohl darauf, bis widerspenstige Besitzer verkaufen, damit man dann diese Lücke nebst Häuschens auch füllen und aufstocken kann.






    Fachwerk lugt aus dem Hof hervor.

  • Neubau Dommuseum, Alter Steinweg

    Der Münsteraner Domschatz ist seit 2017 heimatlos, da die Klimatechnik der Domkammer auf dem Dompatz irreparabel schlapp gemacht hatte. Dies soll sich aber bald ändern. Nachdem WMF bereits ausgezogen ist, sollen nach Abriss des Geschäftshauses in einem Neubau an der Lambertikirche 400 Quadratmeter für die Ausstellung zur Verfügung gestellt werden. In diesem Jahr soll Baubeginn sein.

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    Vorher


    Insgesamt eine große Verbesserung zum Vorgängerbau. Interessant finde ich das Zitat der nach dem Krieg neu gestalteten Westfassade des Doms, die an den Lautsprecher eines Telefonhörers erinnert. Ich freue mich schon auf das Ergebnis und hoffe, dass man gegenüber den Visus nicht noch abspeckt!

  • Wirklich eine tolle Verbesserung im

    Vergleich zum Bestand. Wertet die Umgebung zu Lamberti auf. Was wohl mit dem Porzellanglockenspiel passiert?

  • Corner 1 an der Warendorfer Str. (zuletzt hier)

    Man ist ganz gut vorangekommen.



    Das andere BV an der Warendorfer ist aber eher ein Feuchtbiotop. Allerdings ist ein Kran aufgebaut, also sollte es hier auch bald in die Höhe gehen.

    Hier sieht man, wie nah die beiden BV sind. Rechts die Lücke und links, auf Höhe des weiter entfernten Krans, das Corner 1.

  • Neubau Urbanstraße und Neubau LWL (zuletzt hier)

    Drei Monate später ist die Endhöhe erreicht. Für Münster-Verhältnisse ergibt sich hier fast schon eine Art "Straßenschlucht".





    Auf der anderen Seite ergeben sich nach dem Abriss neue Einblicke. Hier sollen drei neue Bürogebäude des LWL für 500 Mitarbeiter auf fünf Etagen mit 8700 Quadratmetern Bürofläche entstehen. Man hätte hier sicherlich auch sechs- bis siebenstöckig werden können (gegenüber wird es siebenstöckig), aber immerhin. Weiterhin sehe ich auf dem noch nicht öffentlichen Plan außerdem eine Art öffentlichen Park, der von der Von-Vincke-Straße zugänglich sein könnte.


  • York-Quartier (zuletzt hier)

    Baufeld A1 (90 WE und 5000 m2 Gewerbefläche)

    Dieser Bereich ist fast fertig. Insgesamt ordentliche Dichte und eine Architektur des guten Durchschnitts.

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    Durch das gesamte Quartier zieht sich das Gestaltungsprinzip der Riegel und Einzelgebäude im Wechsel, sodass sich immer wieder reizvolle Perspektiven ergeben. Hier mal exemplarisch bei den folgenden zwei Bildern.

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    Grundschule Kasinopark

    Hier wird eine vierzügige Grundschule mit Zweifachsporthalle errichtet.

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    Das Areal ist groß und längst nicht alle BV haben Tiefgaragen, was das Bauen natürlich günstiger macht. Trotzdem sind die Bereiche, die an beiden Rändern für Stellplätze vorgesehen sind, schon sehr groß. Zusätzlich gibt es auch wenige Stellplätze in den Straßen. Auch wenn ich verstehe, dass man keine Parkplatzkonflikte haben will, so frage ich mich doch, was wichtiger ist: dass alle ein Dach über dem Kopf haben, oder dass jeder, DER ein Dach über dem Kopf hat, auch ein Auto vor der Tür haben kann.

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    Baufeld C ( insgesamt 751 WE)

    Im Hintergrund ist das Gartenwohnen, im Vordergrud vermutlich weiteres Gartenwohnen im Bau.

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    Die Baufirmen scheinen ob des Fachkräftemangels verzweifelt zu sein, aber dann habt doch auch den Mumm zur unzensierten Version :)

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    Die Häuser vom Gartenwohnen gefallen mir sehr gut. Das ist keine Billigbauweise, man achtet auf Details, wie Geländer und wertigen Klinker. Umso erstaunlicher, da beispielsweise mehr als die Hälfte der Wohnungen im Gartenwohnen sozial gefördert sind. Ich hoffe, dass die Durchmischung des Quartiers trotzdem funktionieren wird. Alle Voraussetzungen hat es. Farblich sorgen die verschiedenen Gebäudetypen innerhalb des gewählten Farbschemas für Abwechslung, auch wenn das noch mehr hätte sein können.

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    Auch die Landschaftsbauer haben bisher gute Arbeit geleistet. Sieht sehr nett aus.

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    Vom Albersloher Weg aus gesehen.

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    Gremmendorf ist eher dörflich geprägt, obwohl es gar nicht so weit draußen liegt. Für Gremmendorfer Verhältnisse tut sich derzeit in der Umgebung Einiges.

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    EIne fast schon mutige Kubatur.

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    Bisher hatte der Stadtteil kein wirkliches Zentrum. Dies wird nun im Zuge der Errichtung des Yorkquartiers nachgeholt. Hinderlich ist hierbei natürlich, dass der vierspurige Albersloher Weg weiterhin durch den Stadtteil schneidet. Ein Trog, wie durch Mauritz an der Umgehungsstraße ist nicht geplant. Es wird weiterhin mit Ampeln agiert.

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  • Neubau Südbad (zuletzt hier)

    Das Südbad ist fertig, allerdings nicht in Betrieb, da die Keimkonzentration im Wasser zu hoch ist. Bei einem Neubau verwundert das, es könnte auch ein Code für fehlendes Personal sein. Insgesamt aber ein gelungener, modernistischer Bau.











  • Sanierung "Spinne"

    Der Knotenpunkt zwischen Weseler Straße, Umgehungsstraße und A43 ist etwas in die Jahre gekommen und die Brücke stadtauswärts ist schon geraumer Zeit einspurig, um die Lebensdauer zu verlängern. Jetzt wird saniert. Als erstes wird wohl eine Behelfsbrücke gebaut, bevor die alten Brücken abgerissen werden können.