Rheinpark [Planung&Bau]

  • RheinOrt: Fünf zwölfgeschossige Hochhäuser geplant

    Zum neuen Stadtquartier "RheinOrt" gibt es erste konkretere Informationen. Die Planungen sehen am Rande des neuen Stadtteils fünf Punkthochhäuser mit zwölf Etagen vor. Die übrigen Gebäude sollen vier- bis fünfgeschossig werden. Um eine hohe städtebauliche Qualität zu erzielen, soll für jedes Baufeld ein Architektenwettbewerb durchgeführt werden. Das Kerngebiet des Viertels soll verkehrsberuhigt werden. An einigen Stellen sollen die Wege nur für Radfahrer und Fußgänger geöffnet werden, so wie es bereits auf der neuen Bocksbarttrasse umgesetzt wurde.


    Bild: Stadtquartier RheinOrt (Quelle: Der Westen)


    Quelle: Duisburgs neuer Stadtteil am Rheinufer heißt „Rheinort“ (Der Westen vom 4. Juni 2015)


    @Moderation: Wäre es möglich, den Strang aufgrund der neuen Planung in "Rheinpark/Stadtquartier RheinOrt [Sammelthread]" umzubennen?

  • Masterplan RheinOrt nun online

    Der Masterplan für das neue Stadtquartier kann nun im öffentlichen Ratsinformationssystem eingesehen werden. Ich habe mir leider etwas mehr von dem Plan versprochen. Knapp die Hälfte der 16-seitigen Lektüre befasst sich mit der Historie des Geländes. Es gibt jedoch ein paar Visualisierungen und Pläne zum RheinOrt. Den Master- und den Bebauungsplan findet man in der Anlage der
    Ratsvorlage:


    "Masterplan RheinPark / RheinOrt" - Duisburg-Hochfeld (Vorlage der Stadt Duisburg)

  • Rheinpark wird "Zukunftgsgarten"

    Quelle: https://www.radioduisburg.de/d…/article/-4fb6857329.html | (C) Stadt Duisburg


    Die Internationalen Garten-Ausstellung (IGA) 2027 wirft auch in Duisburg ihre Schatten voraus. Neben der Aufwertung des Kaiserbergparks mit Botanischem Garten sowie dem Waldpark Monning soll auch der Rheinpark erheblich in Richtung Wanheimerort erweitert werden:


    PM: "Nach jetzigem Planungsstand soll der Duisburger RheinPark als "Zukunftsgarten" entwickelt werden. Er zählt damit zu den drei eintrittspflichtigen Hauptstandorten der Gartenausstellung. Vorgesehen ist, für den Duisburger RheinPark weitere Industrieflächen entlang des Ufers als Freiraum zu entwickeln und zu vernetzen. Als "Zukunftsgarten" erhält er einen temporären Ausstellungs- und Veranstaltungspavillon, den "Global Garden", der in der Tradition der frühen Weltausstellung steht. Zusätzliche Elemente sind die Anbindung des Stadtteils Hochfeld über einen Quartierspark sowie die Aufwertung und Bespielung des existierenden RheinParks. Dieser wird um einen Rheinstrand und eine Hafenpromenade erweitert."


    Quellen:


  • Projektentwickler und Investor für RheinOrt präsentiert

    Die Stadt Duisburg und Arcelor-Mittal haben heute auf der Expo Real einen Projektentwickler und Investor für das Stadtquartier „RheinOrt“ präsentiert. Hierbei handelt es sich um die saarländische Ferraro Group, zu deren Handlungsfeldern der Rückbau und das Recycling sowie die Projektentwicklung, die Finanzierung und die Planung zählen.


    Auf dem 27 Hektar großen Gelände, auf dem heute noch die alten Industrieanlagen stehen, soll ein gemischt genutztes Stadtquartier entstehen, in dem künftig bis zu 4.500 Menschen leben und arbeiten sollen. Angedacht sind darüber hinaus unter anderem die Errichtung einer Grundschule und mehrerer Kindertagesstätten sowie die Anlage einiger Quartiersplätze.


    In zwei Jahren wolle man bereits Planungsrecht geschaffen haben. Schon in wenigen Monaten soll mit dem Abriss des ehemaligen Drahtwalzwerkes begonnen werden.


    Quellen:
    Rheinort: Ferraro will Walzwerk in Hochfeld schnell abreißen (Neue Ruhr Zeitung vom 8. Oktober 2019)
    Stadtquartier Duisburg RheinOrt (Pressemitteilung Ferraro Group vom 8. Oktober 2019)

  • Das sind wirklich super Nachrichten und ein super Projekt.
    Falls das hier einmal fertig ist wird es Duisburg und auch Hochfeld einen großen Schub geben.


    Bin sehr gespannt auf die Architektur.

  • Das überrascht mich tatsächlich. Da ich die Developementrechnung eines anderen Flächenentwicklers kenne. Der Vorteil von Ferraro ist sicher, dass sie Abriss und Aufbereitung im Hause haben.


    Das dieses Projekt aber einen Schub für Hochfeld bringt würde ich nicht drauf wetten, zumindest nicht kurzfristig. Richtig ist aber, dass Hochfeld mit dem Rheinpark der Erneuerung des City Wohnparks und des Projekts Theisen-Gelände 3 größere bis Großprojekte bevorstehen die sicherlich nicht negative Auswirkungen haben werden. Es liegt dann an der Stadt mit flankierenden Maßnahmen die Situation für größere Bereiche von Hochfeld zu verbessern. Aber dazu braucht man einen langen Atem und Geld.

  • Ideen einbringen zur Gestaltung des Rheinparks im Zuge der IGA


    Ihr Lieben, ich hoffe diese komische Zeit geht schnell vorbei und wir können schnell alle wieder die Entwicklung unserer Stadt von nahen mitverfolgen und darüber reden ;) Bis dahin ruft die Stadt online zur Einbringung unserer Ideen für die IGA auf.

    Unter folgendem Link könnt ihr eure Ideen der Stadt zukommen lassen. Unter dem Reiter oben rechts auf der Seite könnt ihr die verschiedenen Projekte durchgehen.


    https://www.dialog-iga-2027-du…n=browserlistajax&id=1053

  • Erweiterung Rheinpark und Abriss Industrieanlagen: Fotos vom 7. Mai 2020


    Zwei Tage zuvor war ich am Rheinpark, um die Erweiterung des Rheinparks sowie den Abriss der Industrieanlagen des früheren Stahlwerkes zu dokumentieren. Im südlichen Bereich entlang der Hochfeldallee sind die Hallen bereits Geschichte, übrig sind hier nur noch größere Haufen Bauschutt. Im nördlichen Bereich des Areals – im Schatten der Brücke der Solidarität – werden derzeit weitere Industrieanlagen abgerissen. Mittelfristig soll hier einmal das neue Stadtquartier RheinOrt entstehen.


    Währenddessen schreitet im westlichen Bereich des früheren Stahlwerkes auf einer Fläche von fünf Hektar die Erweiterung des Rheinparks voran. Im Zuge der Erweiterung sollen unter anderem eine zweite Uferpromenade, zwei barrierefreie Spielplätze sowie zusätzliche Grünflächen entstehen.


    Anbei findet ihr neun Bilder von den Maßnahmen am Rheinpark, darunter auch ein Panoramabild, das ich von Halde Rockelsberg in Rheinhausen aufgenommen habe:


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    Quelle: eigene Fotos

  • Erst Ruhrort, nun RheinOrt, und wieder verschwindet mit dem ehemaligen Stahlwerk ein Stück Ruhrgebiets-Kultur. Nachjammern verboten. Nebenan ist mit dem Logport der Wandel sichtbar. Mit den Parks, Grünanlagen und Wohnquartieren am Wasser eine immer gern gesehener Wandel mit neuer Lebensqualität auch im 'Revier'.

  • Meines Erachtens ist der vollständige Abriss eine folgenschwere Fehlentscheidung. Es stand auch nie zur Debatte, Teile der vorhandenen Strukturen in die Neuplanung zu integrieren.

    Dieser Ort wird nun zu einem leeren Blatt Papier mit leeren Ideen und leeren Versprechungen. Es ist einfach schade mit anzusehen wie mit dem industriellen Erbe umgegangen wird, während europaweit in anderen Städten solche Konversationsflächen zu städtebaulichen Highlights umfunktioniert wurden und werden. Wenn beispielsweise nur eine Halle erhalten worden wäre, diese entkernt und diese mit einem Nutzungsmix (Appartements, Gastronomie, Büroflächen) umgebaut worden wäre, hätte man realistisch betrachtet, ein begehrenswertes Objekt schaffen können, dass sich auf die weitere Entwicklung des Rheinortes, grade in Anbetracht der Gartenschau 2027, positiv ausgewirkt hätte.


    Jetzt hat man eine große Freifläche, keine konkreten Planungen in der Tasche und angesichts der infrastrukturellen und soziokulturellen Schwierigkeit der Makrolage kein Fundament, etwas zu verwirklichen, was man als letztlich als „Erfolg“ wahrnehmen könnte.


    Dieser Fehler des vollständigen Abrisses wird nun aktuell ebenfalls beim Projekt 6Seen in Wedau wiederholt und wird nochmals mit dem Abriss des Güterbahnhofes auf der „Duisburger Freiheit“ sein Übriges tun.


    Man sollte doch Geschichte fortschreiben und nicht auslöschen. Der Innenhafen, sowie der Landschaftspark sind DIE (touristischen) Aushängeschilder der Stadt und Anziehungspunkte weit über die Stadtgrenzen hinaus. Ich mag zu behaupten, dass dies so ist, weil hier das Erbe erhalten wurde und neu gedacht wurde. Nur aus diesem einzigen Punkt wurden beide insdustriell genutzten Flächen zu einem Erfolg. Diese Industriekultur und der industrielle Charme ist es, was die Region ausmacht und woraus sie sich neu erschaffen kann. Man möge sich vorstellen was wäre, wenn das Gasometer, Zeche Zollverein oder der U-Turm dem Abrissbagger gewichen wären.

  • Hmm ich denke es lag vielleicht auch an den Ablagerungen im Boden und in den Bestandshallen selber.

    Und ich hätte es auch durchaus schön gefunden, wenn man beispielsweise eine Halle behalten hätte und eventuell zu einer Konzerthalle / Eventlocation umfunktioniert hätte.

    Schade aber schauen wa mal was kommt :)

  • Hat jemand den WAZ Premium Artikel gelesen bezüglich Rheinort? Das wäre schön wenn jemand die Informationen mit uns teilt :) Der Überschrift entnehmen kann man derweil, das es 2 neue Schulen und ein Nahversorgungszentrum geben wird.

  • Neuer Abschnitt des Rheinparks ist eröffnet worden

    Der zweite und somit vorletzte Abschnitt des Rheinparks wurde diese Woche eröffnet.

    Der Park ist nun um 6ha auf 31ha gewachsen. Neben der Pflanzung von weiteren Bäumen werden aktuell noch drei Spielplätze eingerichtet.

    Zudem gibt es jetzt eine Bahnunterführung, die einen Rundgang ermöglicht und die Sicht auf den Rhein öffnet.

    Im Sommer nächstes Jahr sollen die Bauarbeiten zum letzten Parkabschnitt starten und gegen Anfang 2022 beendet sein. Dann fehlt ,,nur'' noch Rheinort.

  • Eröffnung des neuen Duisburger Rheinparks


    Oben von DesignDuisburg im Vorpost schon angemerkt. Einige Ergänzungen dazu. Der 2. Bauabschnitt hat ca. 11 Millionen Euro gekostet und ist zu 90 Prozent von EU, Bund u. Land gefördert worden. Der Rheinpark wird einer der Standorte der IGA 2027 und soll das Umfeld des Stadtteils in DU-Hochfeld somit aufwerten, und zur Verbesserung der Luftqualität beitragen. Der dritte Bauabschnitt mit rund 1,8 Hektar wird jetzt vorbereitet, um mit dem Bau voraussichtlich im Sommer 2021 beginnen zu können. Bekanntlich endete 2015 hier im Südwesten der City die industrielle Nutzung, so das dieses Gelände für andere Zwecke genutzt werden konnte. Damit gibt es auch wieder nach 150 Jahren einen weiteren Zugang zum Rhein.

    Quelle: Umgestaltung des Duisburger Rheinparks schreitet voran - waz.de

    Dazu ein Foto-Update vom 18.12.2020. Blick in den neuen Park aus Richtung Ecke Wanheimer-/Liebigstraße:

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    Entlang der neuen Promenade Richtung Rhein, rechts die asphaltierte Straße jetzt vorrangig für Baufahrzeuge, der Zaun trennt jetzt den fertigen Parkteil vom Abbruchgelände:

    20201218_1524503lj8d.jpg


    Hier entsteht später das neue Wohnviertel Rheinort. Noch werden die Reste der alten Industriehallen entfernt:

    20201218_152811b1jzv.jpg



    20201218_153635sck7v.jpg


    Einer der Kinderspielplätze:

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    Die alte Bahnstrecke mit neuer Brücke eröffnet den Durchgang zum Rhein:

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    Herrliche Aussicht auf den Rhein und Hochfelder Eisenbahnbrücke. Ich glaube hier beginnt auf DU-Seite später der Radweg RS1:

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    weitere Fotos hier


    Fotos: hanbrohat

  • Scheinbar hat noch niemand darüber berichtet: Der Siegerentwurf für den Rheinpark steht fest! Was mich allerdings wundert, einige Dinge fehlen: Ich sehe keinen Anlegesteg für die Weiße Flotte, ich sehe kein Sience Center am Kultushafen und auch keine Bootsanleger für privat Leute, ich sehe auch keine Eventhalle und scheinbar wird der Wasserturm auch kein Restaurant werden sondern nur ein Aussichtsturm (so wie ich das verstanden habe wird er aber erhöht). Irgendwie schade alles :(

  • Das ist ja nur der Entwurf für das "Grunddesign". Da wird sich noch vieles ändern und an die Gegenbenheiten angepasst werden. Das ist so in der Form nicht mehr als eine Grobskizze, aus denen dann die Ausschreibungen für einzelne Bereiche gemacht werden. Darauf können sich die drei Sieger dann Bewerben und Detailpläne erarbeiten, die dann auch umgesetzt werden.

    Der temporäre Anleger für die Weiße Flotte wird mit Sicherheit kommen, das Science Center steht nur an einem anderen Platz. Was du mit Eventhalle meinst weiß ich jetzt nicht genau, aber im Bereich von RheinOrt werden temporärer Gebäude für die IGA entstehen die dann vrsl. für eine Folgenutzung umgebaut werden können.


    Das der Wasserturm kein Restaurant wird, war schon länger klar. Halte ich auch so für besser.

  • Ja ich finde auch dass es ein Fehler war alles abzureissen. Das Hüttenwerk hatte ja eine lange Tradition angefangen mit der Niederrheinischen Hütte. Es waren auch am Ende schöne Industriebauten da, die man hätte integrieren können. Das sit letzlich das Salz in der Suppe was so eine Fläche am Ende ausmacht. Siehe Henrichshütte in Hattingen....

  • Also Duisburg hat schon genug "Industriekultur" ich will das nicht schlecht reden aber das Stahlwerk in Hochfeld hatte nun keinen erhaltenswerten Charakter wie z.B. der Landschaftspark. Und es tut der Stadt auch mal gut an manchen Stellen tabula rasa zu machen und neu anzufangen wie z.B. auch beim alten Güterbahnhof.

  • Das ist ja nur der Entwurf für das "Grunddesign". Da wird sich noch vieles ändern und an die Gegenbenheiten angepasst werden. Das ist so in der Form nicht mehr als eine Grobskizze, aus denen dann die Ausschreibungen für einzelne Bereiche gemacht werden. Darauf können sich die drei Sieger dann Bewerben und Detailpläne erarbeiten, die dann auch umgesetzt werden.

    Der temporäre Anleger für die Weiße Flotte wird mit Sicherheit kommen, das Science Center steht nur an einem anderen Platz. Was du mit Eventhalle meinst weiß ich jetzt nicht genau, aber im Bereich von RheinOrt werden temporärer Gebäude für die IGA entstehen die dann vrsl. für eine Folgenutzung umgebaut werden können.


    Das der Wasserturm kein Restaurant wird, war schon länger klar. Halte ich auch so für besser.

    darf ich fragen warum du das Restaurant im Wasserturm nicht wünschenswert fandest?

    Und du sprichst bei allen Aufführungen von temporären Dingen, soll die Verbindung für die Weiße Flotte nicht dauerhaft bestehen bleiben?

  • darf ich fragen warum du das Restaurant im Wasserturm nicht wünschenswert fandest?

    Und du sprichst bei allen Aufführungen von temporären Dingen, soll die Verbindung für die Weiße Flotte nicht dauerhaft bestehen bleiben?

    Zum einen ist sowas meist extrem aufwendig und mit hohen Kosten verbunden, die selten wieder eingeholt werden. Dann entsteht dadurch eine Exklusivität, denn nur wer im Restaurant ist wird den Blick genießen können.

    Ich halte es zudem an, diesem Standort, in Duisburg für sehr schwierig solch ein Restaurant zu führen. Solange RheinOrt nicht da ist, gibt es nicht genug Kundschaft in der Umgebung, es müssten Menschen also extra dafür hin fahren.

    Ich könnte mir ein Ausstellungs- oder Eventraum dort aber vorstellen.


    So weit ich weiß, soll der Anleger nur temporär für die IGA sein. Für die Hafenrundfahrt würde es bspw. zu lange dauern Rhein aufwärts so hoch bis dahin fahren.