News, Fragen & Antworten sowie kleinere Projekte

  • Ausstellung 5.000.000m³ für Wien

    Derzeit findet in Wien die Ausstellung '5.000.000m³ für Wien' statt. Vorgestellt werden einige der großen Bauprojekte die entweder bereits laufen oder bald beginnen. Hier ein paar Impressionen aus der Ausstellung:


    Neuer Airport-Tower (Fertig: 11/2004):



    Neuer Office Park am Flughafen:


    Ein ziemlich altes Modell des Donau City Masterplans:


    Ein parr Renderings der DC die ich bis jetzt nicht gesehen habe:


    Zwei Verschiedene Versionen des EuroGate (die ersten Gebäude sollen 2007 fertig sein, Gesamt: 450.000 m²). Entsteht auf einem alten Bahngelände:



    Bereits umgebaute Gasometer mit Gate2 (in Bau):


    Rückseite(?) vom Gate2:


    Neues Messegelände:


    MonteLaa (Fertigstellung Gesamtprojekt mit 200.000m² Brutto-Nutzfläche 2009). Entsteht auf einer Überplattung der Wiener Stadtautobahn A23. Hier die MonteLaa Towers:



    Nahverkehrsdrehscheibe Praterstern (Fertigstellung 2007). Bahnhof, 2 U-Bahnen, ein paar Straßenbahnen:


    Ziemlich mieses Modell vom Saturn Tower in der Donaucity:


    Und das TCenter (Neue Zentrale eine Mobilfunkbetreibers, 140.000 m² in Bau):

  • Die MonteLaa Towers, schlicht aber mit einem gewissen Extra oben drauf, und unten etwas besonderes mit den Säulen, und der Rest dazwischen ist funktionell.

  • Investoren sind eigentlich kein Problem. Einiges baut die Stadt oder Firmen im Eigentum der Stadt. MonteLaa wird von PORR gebaut, eine große Baufirma. Was Bürobauten betrifft wird aber erst gebaut wenn man ungefähr 2/3 vermietet hat (oder für den Eigenbadarf baut, z.B: das T-Center und die Messe-Bauten). Wohnbauten gehen, bis auf die Penthäuser, weg wie warme Semmeln, da gibt's einige Firmen in Wien die hier tätig sind (Mischek, WienSüd, SEG, BAI), die bauen aber auch Büros (Gate2 baut BAI).

  • sieht alles ziemlich cool aus! Bis auf den neuen Airport Tower! Irgendwie mag ich diese Drehung um die Längsachse nicht sehr! Der Turm wirkt in sich nicht mehr harmonisch.

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    im süden wiens ist ein neuer stadtteil am wachsen:



    übersichtsplan:
    links oben ist das projekt aspanggründe abgeschnitten:


    mit der revitalisierung der gasometer begann alles (im übersichtsplan rot):



    es folgten bürohäuser und ein entertainmentcenter (violett direkt gegenüber der gasometer):






    am dach des gebäudes:


    und dieses schlechtere projekt ist noch in bau:


    mit dem hier wird gerade begonnen (gemischte nutzungen):




    südlich der gasometer (gelb):



    die ersten projekte, ein businesspark:

    ein kunstdepot:

    ..und ein wohnpark (bisher keine renderings vorhanden)...


    das projekt in diesem grünton rechts oben:





    die projekte in gelb-orange links oben:
    das grösste bürohaus von wien:


    biotechlabor:


    wirtschaftskanzlei:


    medienzentrum:


    der alte -> neue schlachthof (gemischte nutzung):



    wohnpark (gemischte nutzung):


    aspanggründe (links oben abgeschnitten - grünlich angedeutet):


    westlich davon schliesst die gegend um das arsenal an mit 2 studien (hier wird zukünftig der wiener hauptbahnhof entstehen):



    und das ist derzeit ein stadtentwicklungsgebiet. andere befinden sich im 2. bezirk, 22. bezirk entlang der westbahn,.... wien boomt!

  • hat zwar nichts mit dem thema zu tun aber wer sich für architektur interessiert sollte sich diese homepage von jean nouvel anschauen:


    http://www.jeannouvel.fr


    (achtung superlative!)
    einer der schönsten wolkenkratzer der welt ist von nouvel in doha geplant. ich hoffe stark dass architekten von seiner größe das gesicht des neuen wien prägen werden. zumindest ein bisschen...

  • Sind teilweise ganz nette Entwürfe dabei. Aber man hätte noch etwas mehr rausholen können. Muss nächstes Jahr unbedingt mal nach Wien. Bestimmt eine sehr interessante Stadt. :) Wobei mich in Wien die Bauten vergangener Zeiten bestimmt mehr faszinieren würden, als die Neubauten. Liegt vielleicht auch daran, dass es in meiner Heimat mehr als genug moderne Bauten gibt und mich in der Hinsicht nicht mehr viel beeindrucken kann. ;)

  • glaub ich alles, aber ich frag mich wie man aus städtebaulichen überlegungen auf architektonische qualität schliessen kann. ich persönlich glaube dass dieses hochhaus in doha (quatar) von jean nouvel sich vor keinem bürogebäude, egal welchen alters, verstecken muss.

  • PS: ich möchte bitte anmerken dass "moderne architektur" und neubauten NICHTS miteinmander zu tun haben! ob irgendwo viel gebaut wird oder nicht hat nichts damit zu tun ob dort auch architektur entsteht ... bauen und architektur sollte man begrifflich voneinader unterscheiden.

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    heute war spatenstich für den sozialen wohnbau von zaha hadid, die ende des monats in st. petersburg als erste frau den pritzker preis (höchster auszeichnung in der architektur) erhält. das neue gebäude wird über den stadtbahnbögen von otto wagner, einen der besten architeten der geschichte wiens, errichtet. auf den viadukten wird es lokale mit blick auf den donaukanal geben.
    http://www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/2004/239g.jpg
    http://www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/2004/241g.jpg
    http://www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink?SEITE=020040325023



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    wien hat ein neues museum. die fürstenfamilien von liechtenstein sammelt seit dem 17. jhdt. kunstwerke und hat nach eigenen angaben eine der bedeutendsten privaten kunstsammlungen der welt, von raffael bis rubens. das alles gibts jetzt im frisch renovierten palais liechtenstein zu sehen. eine ziemlich umfangreiche internetseite gibts dazu auch (mit onlinegalerie ausgewählter bilder, skulpturen,... sehr empfehlenswert sich da durchzuklicken!):
    http://www.liechtensteinmuseum.at
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    aus der welt:
    http://www.welt.de



    metallener saal:



    http://www.musikverein.at
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    das einzig erhaltene rennaissanceschloss wiens verfällt seit dem tod maximilianII und soll nun gerettet, saniert und revitalsiert werden. maria theresia liess die fassade und den grossen säulengang abtragen und damit die gloriette in schönbrunn errichten.
    der heutige zustand:





    hoffentlich die zukunft:







    kurze geschichte:


    Ehemaliges Lustgebäude Kaiser Maximilian II., das alle Funktionen wie Lustgarten, Villa suburbana, Antikengalerie und Belvedere in einer Anlage vereinte. Ab 1569 in Bau.
    Die Bauleitung führten wahrscheinlich Peter Ferrabosco und ein Hans Bürger, obwohl zur Zeit des Baues auch weitere mögliche Architekten im Dienst des Kaisers standen, wie zB. Salustio Peruzzi, A. Postica, O. Baldegora u. G. Gargioli (ÖKT, Bd.2).
    Jacobo de Strada war wahrscheinlich, zumindest in Teilentwürfen an der Planung beteiligt, da die beiden "schönen Säle" im Untergeschoß starke Parallelen zum Münchner Antiquarium aufwiesen (WAGNER-RIEGER).
    Auch Lietzmann sieht im Verhältnis von Länge und Breite, und den langgestreckten, schmalen, durch die niedrige Tonnenwölbung gedrückt wirkenden Säle im Antiquarium und im Untergeschoß des Neugebäudes eine auffallende Gemeinsamkeit (LIETZMANN, S.110ff.). Doch weiters
    sieht Lietzmann den Beweis für Stradas Urheberschaft in einem Brief von Hans Jakob Fugger an Strada vom 13.11.1568, der sich in der ÖNB als Cod.9039 erhalten hat, und in dem Fugger Strada wissen lässt, wie erfreut er darüber sei, daß der Kaiser dessen Plan gefällig aufgenommen habe, und er freilich auch kaum einen besseren für einen guten Entwurf eines palazzo di natura in so vorteilhafter Lage finden hätte können. Er bittet ihn weiters ihm mitzuteilen, ob allein an ein Lustschloß oder an ein solches mit einer Befestigung daneben gedacht sei (LIETZMANN, S.110ff.)
    Bereits ab 1597 gibt es Berichte über den beginnenden Verfall des durch den Tod Maximilians II. (1574) nie vollendeten Gebäudes
    (ÖKT II), das heute nur mehr Ruinenstatus besitzt.

  • In diesem Thema legen Schönheit und Ekel nah beieinander.
    Die Gebäude von Zaha Hadid sind ja wohl zum :puke:. Iiiieh, bäh! Mag ja schön sein, dass man auch für den Sozialen Wohnungsbau angesehende Architekten sucht, aber in dem Fall wären mir die ostdeutschen Plattenbauten lieber!


    Das Palais Liechtenstein ist natürlich eine Augenweide! Besonders die vielen Vorher-Nachher-Fotos sowie die gesamte Dokumentation der Restaurierung sind sehr interessant.


    Zu dem Rennaissanceschloss kann man ja nicht so viel sagen. Ausser vielleicht, dass es sicher traumhaft wäre, wenn es in Wirklichkeit so aussehen würde wie das Holzmodell.

  • [QUOTE=Seraph Eleison]In diesem Thema legen Schönheit und Ekel nah beieinander.
    Die Gebäude von Zaha Hadid sind ja wohl zum :puke:. Iiiieh, bäh! Mag ja schön sein, dass man auch für den Sozialen Wohnungsbau angesehende Architekten sucht, aber in dem Fall wären mir die ostdeutschen Plattenbauten lieber!
    [QUOTE]
    viel spass im plattenbau. Iiiiieh, bäh! :puke:

  • Naja, ich möchte nicht über einer Bahn wohnen...aber besser als ein Plattenbau sind die Entwürfe schon. ;)


    Das Reneaissance-Schloss finde ich sehr schön, ich hoffe wirklich dass dort eine vernünftige Restaurierung stattfinden wird. Wäre ja ne Schande soetwas verfallen zu lassen...