Bahnhofsviertel: Sanierung, Um- und Neubau

  • Der von Schmittchen hier vorgestellte Umbau des alten Hotels Hohenzollern, scheint nun endlich voranzugehen. Man beginnt damit, ein Gerüst aufzubauen. Toll, wenn das alles so käme wie vor 1,5 Jahren vorgestellt.


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    Bild von mir

  • The Inbetween (Gutleutstraße / Wilhelm-Leuschner-Straße)

    Das Dasdazwischen ist inzwischen fertiggestellt und bezogen. Einen Komplettrundgang erspare ich Euch, stattdessen gibt es ein Stellvertreterbild der Nord-Ost-Seiten:


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    Mittig unter den Legebatterien (Balkone) auf der Ostseite befindet sich wohl eine Kita. Der abgezäunte Bereich ist von beiden Straßen aus über einen separierten Weg zwischen den Zäunen erreichbar. Daher ergibt sich ein Doppelzaun, der hier auf dem Detailbild zu sehen ist:


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    Niddastraße 57 + 59

    Gänzlich von den Bewohnern in Beschlag genommen sind auch die beiden Objekte der Wohninitiativen, vorgestellt 2016 in #651. Ein kurzer Blick auch darauf: (Auf dem Banner steht "Nachbarschaft statt Ausgrenzung".)


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    Bilder: epizentrum

  • Die Moselstraße 20 (dem StreetviewBild in GoogleMaps zufolge war es früher mal das Hotel "Nürnberg") wird seit geraumer Zeit renoviert. Allzu viel ist aber auf den ersten Blick noch nicht passiert.


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    Bilder: ChriSto

  • In diesem Zustand befindet sich die denkmalgeschützte Moselstraße 20 seit mindestens sechs Jahren. Siehe Beitrag #591. Dort gibt es auch ein Foto von 2013, aufgenommen bevor die "Bauarbeiten" begannen.


    Es besteht eine Baugenehmigung mit Aktenzeichen aus dem Jahr 2019. Zum Vorhaben heißt es dort: "Brandschutzrelevante Grundrissänderungen und innere sowie äußere Umbauten in allen Geschossen in einem Beherbergungsbetrieb mit 34 Betten, mit Schank- und Speisewirtschaft. Rückbau Dach und Wiedererrichten in geänderter Form. Treppenumbauten im UG und EG sowie statisch relevanten Maßnahmen im gesamten Haus". Bauherrin ist eine Frankfurter m 20 GmbH, Entwurfsverfasser das Architekturbüro Hedderich, Offenbach, und Bauleiter die Frankfurter Dan & Lorin Architekten.

  • Nur eine kurze Recherche: dieses Objekt befindet sich in den Händen von Personen, die von der Lokalpresse mit Attributen wie schillernde Halbweltgrößen, mutmaßliche Baumafia, Steuerhinterzieher und was noch alles belegt worden waren. Im Zentrum des Netzwerks stand oder steht der Dr. Emanuel Lipinski, der 2018 wegen Steuerhinterziehung angeklagt und m.W. auch verurteilt worden war. In seinem Dunstkreis tauchten Personen auf, die als Geschäftsführer diverser Immobiliengesellschaften fungierten. Gesellschafter der M20 GmbH, anfangs hieß sie noch Moselstraße 20 Projektentwicklungsgesellschaft mbH war ein gewisser Savvas Vamvakidis. 2018 fungierte er noch nach seiner Verurteilung als Liquidator diverser Gesellschaften unter der Adresse Obere Kreuzäckerstraße 8 in Preungesheim. Auf Umwegen über verschiedene Personen aus dem Netzwerk befinden sich die Geschäftsanteile diverser Lipinski-Gesellschaften und auch der M20, in der Hand einer Frau Aster Yemane, der Betreiberin eines gastronomischen Betriebs mit äthiopischer und eritreischer Küche (Hidmo, Oeder Weg 95). Ob man ihr Unrecht täte, wenn man sie als Strohfrau bezeichnen würde, weiß nicht, aber langer Rede kurzer Sinn: es ist abzusehen, dass uns die Mosel 20 noch länger in diesem Zustand erhalten bleibt.

  • Moselstraße 43 - Parkhaus und Baulücke Moselstraße

    Hier scheint es jetzt weiter zu gehen, seit heute morgen wird ein schöner roter Kran aufgebaut:


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    (Bilder von mir)

  • Umbau Taunusstraße 52-60

    Hier noch einmal ein Blick auf das letzte Rendering #857 aus Schmittchen´s Beitrag vom Mai 2020. Die Fassade ist noch nicht freigelegt, da mag vielleicht auch die Corona-Pandemie ihren Anteil haben. Gerade wird im Erdgeschoss an den Geschäftsräumen und Schaufenstern gearbeitet.


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  • Umbau Taunusstraße 52-60

    Beitrag bezieht sich auf: Vorbeitrag von Serendip und Beitrag #857 von Schmittchen


    Von der Taunusstraße aus kaum ist kaum zu erkennen, dass auch im Innenhof, also hinter dem Gebäude größere Bauarbeiten stattfinden. Hier entstehen vermutlich neue Gebäudeteile auf dem Bereich von abgerissenen Bestandsbauten.


    Lieber ein bisschen größer?


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    Foto: Beggi

  • Es handelt sich um das Projekt Moselstraße 43 von Corpus Sireo Real Estate anstelle eines abgebrochenen Parkhauses. Als kleine Ergänzung zu Beitrag #838 und den Abbildungen dort eine Teilansicht der Fassade des geplanten Wohngebäudes im Blockinneren in höherer Auflösung:


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    Bild: Grabowski Spork Architektur / Sicknifikant Architektur & Mediengrafik


    Zum (bereits erfolgten) Teilabbruch der Taunusstraße 52-60 gibt es an dieser Stelle ein paar interessante Fotos.




  • Gutleutstraße 5

    Vor fünf Jahren lag ich mit der Vermutung falsch, dass ich mir "keine Sorgen um die Zukunft dieser architektonischen Perle" machen muss. Sie stand lange zum Verkauf, und nun wird darin und daran gearbeitet. Damals schaute sie so aus:


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    Heute so:



    Das Gebäude wird anscheinend komplett entkernt. Durch das Netz ist das Betonskelett erkennbar; die Fassadeelemente und Einbauten sind entfernt. im leicht vorspringenden Turm befindet sich eine fast geschlossene Spindeltreppe, deren Natursteinverkleidung bereits abgenommen wurde. Frontal sieht man etwas mehr:


    Bilder: epizentrum


    Das online verfügbare Bauschild spricht bescheiden von einem "Rückbau des Technikgeschosses und Aufstockung eines Staffelgeschosses mit einer Wohneinheit an einem Bürohochhaus sowie brandschutzrelevante Grundrissänderungen in allen Geschossen." Die alte Fassade werden wir sicher nicht wiedersehen. Als Entwurfsverfasser ist das Marburger Büro Artec Architekten genannt. Interessant ist die Angabe zum Bauherren. Es handelt sich um die "Untermainanlage 8 Frankfurt am Main GbR" mit eben dieser Adresse. Die Rückseiten der beiden Liegenschaften stoßen im Winkel aufeinander. Hier ist Potential für eine übergreifende Projektentwicklung vorhanden.

  • Revitalisierung ehemaliges Hotel Hohenzollern


    Wenn man das aktuelle Bild mit den Planungen (#843) vergleicht, scheint das Projekt als Bettvorleger gelandet zu sein. Auch die billige, hingeklatschte Leuchtreklame am Eck konterkariert alle Bestrebungen, das Gebäude aufzuwerten.




    Bilder von mir.

  • Ich würde sagen, da wurde wieder mal der Rotstift angesetzt. Schade... aber so läuft das wohl heute. Mit tollen Renderings und schicken Präsentationen wird um die Inverstoren geworben, dann kommt der Kassensturz und am Ende kommt die Sparvariante raus. Und all das, was in den Präsentationen eben das Besondere war... wird weg gespart.

  • Ach, wenn es doch nur so einfach und treffend wäre mit den Schuldzuweisungen …..


    Vielleicht war einfach nur der Umstand entscheidend, dass die Ecke so versifft ist, weit und breit keine Besserung in Sicht ist und somit auch keine Mieter, trotz toller Ideen, akquiriert werden konnten…..

    Was nutzt da privates Kapital, wenn drumherum alles wenig anregend und absteigend ist….

  • Wo genau soll denn gespart worden sein? Der Schriftzug an der Ecke Düsseldorfer Straße und Poststraße sieht aus wie auf den Visualisierungen. Nur nahm dort niemand Anstoß, warum auch, und jetzt soll es "billige, hingeklatschte Leuchtreklame sein"? Die Erdgeschosszone ist komplett erneuert, die unpassenden Vordächer sind weg und alles ist in Form und Farbe einheitlich gestaltet. Die Fenster in den Obergeschossen sind ebenfalls erneuert und haben jetzt wieder Sprossen, dem Zustand der Vorkriegszeit entsprechend.


    Insgesamt sind das für mich enorme Verbesserungen zum Vorzustand. Das Klimagerät an der Ecke wird zur Poststraße dürfte auch noch verschwinden. Ob die Markisen noch kommen, wird man sehen, ebenso weitere Details sowie die visualisierte Gestaltung an der Poststraße. Die Fertigstellung sollte man abwarten. Dass die Realität niemals so strahlt wie es Renderings tun, ist doch hinlänglich bekannt, und in diesem über die Maßen schwierigen Umfeld strahlt es vermutlich noch ein gutes Stück weniger.

  • Ich denke, Penultimo stört sich an den weißen Leuchtreklamen, die an der Ecke im Bereich oberhalb der EG-Fenster montiert wurden.


    Die Sprossenfenster sind "Hybridausführungen", da die kleineren Unterteilungen nur durch in der Scheibe, aber nicht an der Oberfläche liegende Sprossen dargestellt werden, was das Putzen vereinfacht, was für einen kommerziellen Einsatz laufende Kosten spart.

  • Ich bin bei Dir, Schmittchen, dass Renderings und das Marketingmaterial meist ähnlich aufgehübscht sind, wie Merkel und andere Politiker*innen auf deren jeweiligen Wahlplakaten. Allerdings ist auf der Visualisierung ua. ein großzügiger Eingangsbereich samt Vordach zu sehen, der nicht umgesetzt wurde. Stattdessen hat man das alte Rainbow Garden in zwei (oder drei?) kleinere Ladenlokale aufgeteilt und das Vordach vermutlich gestrichen. Vielleicht kommt es auch wirklich noch, wer weiß?


    Ansonsten sind die Läden selbst wenig ansprechend gestaltet (der neue Bäcker, der Lottoladen, das Nagelstudio oder was auch immer das an der Ecke ist. Die weiße Leuchtreklame des neuen Bäckers ist sicherlich nichts, weshalb ich mich ins Messer stürze, aber es rundet den Gesamteindruck ab, dass der Block keine Aufwertung erfahren hat, sondern sich in den Gegebenheiten einrichtet. Und in dieser Hinsicht bin ich bei dem, was Immobilienmogul schrieb. Schad ist's trotzdem um die vergebene Chance. Allerdings habe ich spätestens seit März letzten Jahres alle Hoffnungen auf Besserung im Bereich Mosel-/Düsseldorfer/Niddastraße fahren lassen. Es wird einfach mit jedem Monat nur noch schlimmer.

  • Ein nicht enden wollender Abwärtsstrudel ist auch mein Eindruck. Wer will in einem solchen Umfeld einen Laden mit noblem Ambiente eröffnen?


    Der Eingangsbereich mit Vordach vom verlinkten Rendering ist jedenfalls an der Poststraße (den meinte ich mit "Gestaltung an der Poststraße"). Dein Foto lässt vom Zwischenstand in diesem Bereich, dort, wo der Hubwagen steht, nur wenig erkennen. Abwarten.

  • Umbau Taunusstraße 52-60

    Beitrag bezieht sich auf: Vorbeitrag von Serendip und Beitrag #868 von Beggi


    Der Bau schreitet langsam voran. Derzeit wird ein Stahlskelett für die Dachkonsturktion montiert. (Die schlechte Bildqualität bitte ich zu entschuldigen. Ich muss wohl doch mal die richtige Kamera mit ins Büro nehmen.)


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    Foto ©ChriSto

  • Taunusstraße 52-60

    Gerade zeigen sich einige Lücken in der Fassadenabhängung, die ein wenig erkennen lassen, wie es da in den letzten eineinhalb Jahren seit Schmittchens Beitrag #854 weitergegangen ist.


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  • Redevelopment Fürstenhof, Gesamtinvestitionskosten mind. 300 Mio. Euro


    MOMENI hat zusammen mit einem Versorgungswerk den Fürstenhof erworben. Nach Auszug der Commerzbank AG als Hauptmieter Ende 2021 soll das Gebäude unter Denkmalschutzauflagen hochwertig saniert werden. Geplant ist ein Redevelopment mit insgesamt ca. 20.000m², bestehend aus Büro-, Handels- und Gastronomieflächen. Die Pressemitteilung vom 16. November 2021.


    Anbei ein Bild von diesem wunderschönen Gebäude:Frankfurt_Gallusanlage_2_F%C3%BCrstenhof.20130922.jpg

    Quelle: Epizentrum