Bahnhofsviertel: Sanierung, Um- und Neubau

  • Wiesenhüttenstraße 3-11 + The Inbetween

    An der Wiesenhüttenstraße 3-11 gehts min Kran und Bagger in die Tiefe



    das The Inbetween hat Krane und Stützen bekommen


  • Niddastraße 57/59 + 60/62 (niu Hotel City Frankfurt)

    Fortschritt im dunklen Abschnitt der Niddastraße. An der Nr. 57 und 59 kommt der Umbau zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt voran. Nach der Entkernung wurde die Fassadengliederung mittels Aufmauerung verändert:



    Am zukünftigen niu-Hotel unter der Doppelnummer 60/62 sind in den fertigen Rohbau die Fenster eingebaut worden, und im Innern dürfte es schon zur Sache gehen.



    Ein Krönchen hat das Haus auch:



    Bilder: epizentrum

  • Gutleutstraße 40-44

    Die Gutleutstraße 40-44 - siehe Infobeitrag und folgende - ist immer noch in Arbeit. Im Mai bereitete man gerade die Aufstockung vor, siehe hier. Derzeit erhält das Gebäude sein wohl denkmalgerechtes Dach. In der Dachkonstruktion zeichnet sich ein großer Dreiecksgiebel ab:



    Bilder: epizentrum

  • Niddastraße 57/59 + 60/62 (niu Hotel City Frankfurt)

    Fassadenschau in der Niddastraße. Links: Am zukünftigen niu-Hotel ist die Fassade an den Obergeschossen fertiggestellt. Das Bild spricht für sich. Mitte: Nebenan hat das 25hours-Hotel mitsamt IMA-Gebäude einen Anstrich in originellem Beinahe-Flieder-Farbton erhalten. Das Gerüst steht noch. Rechts: An der Niddastraße 57 sind Fenster eingesetzt worden, die 59 ist teils entkernt. Durch das 1. OG kann man durchschauen.


    Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_85A5232.jpg Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_85A5231.jpg Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_85A5230.jpg
    Bilder: epizentrum

  • The Inbetween (Wilhelm-Leuschner-Straße)

    Der Entwurf des Wohngebäudes mit fast 150 Einheiten wurde überarbeitet. Zum Vergleich, siehe #707. Zur Gutleutstraße sind vier kleine Vordächer zu sehen, welche zur besseren Gliederung beitragen wie der farblich abgesetzte dritte Erschließungsbereich.


    Die Balkone in Richtung Windmühlstraße sind jetzt breiter und größtenteils übereinander angeordnet statt mit Abstand zufällig über die Fläche verteilt. Die Anzahl der Fassaden-Öffnungen scheint verringert, Loggien gibt es nur noch zur Wilhelm-Leuschner-Straße, zur Gutleutstraße mehr Putzfläche als vorher. Die ockerfarbenen Akzente auf der Hauptfassade sind Grautönen gewichen, kleine Farbfelder kamen hinzu, die Fensterfaschen wirken unscheinbarer. Statt Glasbrüstungen gibt es Gitter. Der Klinker am EG und 1. OG ist heller (außer dem am 3. Bereich). Insgesamt wirkt die Fassade glatter, regelmäßiger und der Bau noch mehr wie ein großer Wohnblock, auch wenn es durch die Aufteilung in vier Bereiche eine leichte Betonung der Vertikalen und eine Gliederung der Fassade gibt. (Q1, Q2)




    Bilder: Corpus Sireo, Frankfurt

  • ^ ganz furchtbar. Während der erste Entwurf zwar ein Kasten, aber noch ganz ansehnlich war, ist das ein Rückfall in die schlimmsten 70er. Dieser Bunker geht im Bahnhofsviertel gar nicht. Selbst irgendwo am Stadtrand wäre er eine Katastrophe und würde spätestens nach 20 Jahren wieder abgerissen. Ich begreife es nicht...

  • Nun ja, Bunker ist etwas zu weit hergeholt, wenn man sich die Umgebung anschaut, das ist tatsächlich ein "weiter so" wie die 66 Wohneinheiten bei der IG Metall (geplant und umgesetzt in 2003) und dem Rest der dort so entstanden ist die letzten 15 Jahre. Vorteil für die Bewohner des zu beziehenden Projektes sind definitiv die Balkone, die gibt es z.B. bei der IG Metall nicht :-( (wohne selber seit 2008 dort, und das ist für ein Hobby Griller die Hölle). Es gibt dort zwar 3,20m Deckenhöhe, Full Service, Tiefgaragen (zwischen 80-100€), bodentiefe Fenster und einen tollen Ausblick ;-) inkl. durchdachte Wohnungsschnitte und 50 Sekunden zum Mainsparziergang, aber leider keine Balkone. Seufz...
    Es gibt schlimmeres, einige freundliche und befreundete Nachbarn im "Grenzgebiet" zwischen HBF Viertel und Gutleut lassen einen dann doch gerne auf den eigenen Balkon wenn man was vom Grillfach versteht.

  • Ich finde, mit der jetzt absehbaren Gestaltung hat man eine Chance vertan. Wieder mal nur renditeoptimierte, monotone Blockoptik à la Europaviertel. Da war der alte IBM-turm zwar häßlicher, aber gab dem Grundstück deutlich mehr Struktur als das was jetzt kommt.

  • ^ furchtbar, dass heutzutage solche Bauten in der Stadtmitte überhaupt erlaubt werden. So ein hässlicher Gefängnis-Klotz könnte ich mir sogar im Europaviertel nicht vorstellen. Echt Schade um den Grundstück!

  • Seelenlos, inspirationslos, trostlos, null Beschäftigung mit dem Standort. So sieht sie aus, die Schattenseite des momentanen Baubooms, es soll vor allem schnell gehen und mit minimalstem AutoCAD-Einsatz das Maximale rausgeholt werden. Sitzen mittlerweile nur noch Roboter und Zufallsgeneratoren an diesen Skizzen? Die Swiss Life Investment Management Holding AG, welche Corpus Sireo besitzt, soll sich schämen solche katatstrophale Anti-Gestaltung mitten in Frankfurt anzubieten.

  • Lässt sich irgendetwas dagegen unternehmen?


    Ich bin Nachbar und empfinde es ebenfalls als Gefängnisklotz im real existierenden Sozialismus an einer Ausfallstraße Richtung trister Hoffnungslosigkeit

  • Sorry, aber warum entstehen gerade in Frankfurt so viele schlechte Bauten in Vergleich zu z.B. Berlin? Viele hier wollen das nicht hören, aber das ist . Frankfurt wird seine Funktionalismus-Erbe nicht los...

  • Niddastraße 60/62 (niu / 25hours Hotels)

    Ein schneller Blick in die Niddastraße offenbart Klinker am Sockel des niu-Hotels und eine orangenfarbene Aufschrift am 25hours: "Around the world in a day."



    Bild: epizentrum

  • Bild: https://scontent-frt3-2.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/41699975_2075204676123322_1386590097993891840_o.jpg?_nc_cat=0&oh=39e14f87c813cd4d9000695bd12e0382&oe=5C2E1DC4


    An der Niddastr 57 fallen langsam die Hüllen. Die Gerüste zur Niddastrasse hin werden allerdings noch eine zeitlang stehen bleiben...


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  • PIK-DAME, Elbestraße

    Der Anfang des Jahres in #749 schon für Mai angekündigte Umbau des PIK-Dame scheint nun wirklich begonnen zu haben. Anfang der Woche wurde die Baustelle eingerichtet und das Entrümpeln hat begonnen:



    (Handyfoto von mir)

  • Ein Trümmerbild vom nördlichen Abschnitt der Elbestraße, in dem nicht nur die ehemalige Pik-Dame dem Untergang geweiht ist:



    An der Niddastraße 57 (Ecke Karlstraße) ist nur noch der Sockel in Arbeit, die benachbarte Nr. 59 befindet sich mitten im Umbau:



    Das Projekt Kaiserpassage kommt nur schleppend voran, seitdem das Mercure-Hotel (Kaiserhof Frankfurt City Center) in den fertiggestellten Teil zur Kaiserstraße hin eingezogen ist. Die Fassade an der Taunusstraße ist zwar länger schon vollendet und das Erdgeschoss wird gerade verkleidet, aber der Innenausbau braucht gefühlte Ewigkeiten. Ein Schnappschuss heute von der Taunusstraße:



    Bilder: epizentrum

  • Abriss Parkhaus Moselstraße | Umbau Taunusstraße 52-60

    Heimlich still und für Frankfurt ungewöhnlich leise kündigt sich eine kleine Sensation im Bahnhofsviertel an. Die seit über zehn Jahren brachliegende Taunusstraße 52-60 wird in ein Wohn- und Geschäftshaus mit 124 Wohnungen und 8 Läden umgewandelt. Bauherr ist die im Juni 2018 neu gegründete "Projektentwicklung Taunusstraße 52-60 in Frankkfurt GmbH" mit Sitz in der Kobellstraße 10, München. Erste Arbeiten sind seit einigen Wochen im Gang. Ein paar Bilder zur Liegenschaft:





    Das Bauschild:



    So sah der Altbau aus, der vermutlich noch hinter der abgehängten Fassade schlummert >


    Zum Monatsende schließt auch das angrenzende Apcoa Parkhaus in der Moselstraße, das ua. durch eine Zufahrt mit der Taunusstraße 52-60 verbunden ist, über die einst das Parkhaus von der Taunusstraße aus angedient wurde. Bis Anfang Dezember muss Apcoa das Gelände geräumt haben. Die Zugänge zu den benachbarten Liegenschaften und der Zugang von der Moselstraße werden bis zum Abriss im kommenden Frühjahr verschlossen. Was hier neu gebaut wird und ob dies in Zusammenhang mit der Liegenschaft Taunusstraße 52-60 ist bislang nicht bekannt. Man darf vermuten, dass der Blockrand zur Moselstraße geschlossen wird.