Bahnhofsviertel: Sanierung, Um- und Neubau

  • Wilhelm-Leuschner-Straße 21, Mainluststraße 14

    Kleinere Sanierungen fanden vor wenigen Tagen an der Wilhelm-Leuschner-Straße 21 und der Mainluststraße 14 ihren Abschluss. Letzteres, ein denkmalgeschütztes Mietshaus von 1887 mit einer Neorenaissance-Fassade, hat jetzt neue Fenster und Balkongeländer, vor allem aber hat man sich dazu entschieden, den maroden Sandstein zu sanieren und nicht wieder anzustreichen. Der vorige Zustand ist in der Wikipedia-Denkmalliste mit diesem Bild von März 2013 dokumentiert.


    Die Wilhelm-Leuschner-Straße 21 ist ebenfalls ein Mietshaus, jedoch neueren Datums. Auch hier gab es neue Geländer, vor allem aber Klinker (oder Riemchen) am Sockelbereich. Den Vorzustand kann man bei Gobble-Gobble-Streetview bewundern.


    Nachfolgend aktuelle Bilder der beiden Objekte. Die Zuordnung überlasse ich als harte Kopfnuss zum Wochenende: (Klicken für größere Version)


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    Bilder: epizentrum

  • Midtown Suites (Münchener Straße 8)

    Das an dieser Stelle vorgestellte Umbauprojekt hat jetzt einen Namen: Midtown Suites Frankfurt. Die Projektseite ist zwar noch ein Alias auf die Website der Werbeagentur Vidi-visio. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die neue Werbefahne am Gebäude selbst ist informativer, nachfolgend platzsparend in zwei Teile zerlegt: (Klicken für größere Casting-Liste)



    Bild der Werbefahne von Groß & Partner: epizentrum


    Entstehen sollen demnach 49 "highclass"-Apartments - zur Vermietung ab sofort - und zwei Einzelläden (die es vorher bereits gab). Bis Mai 2014 will man fertig sein.

  • Gutleutstraße 26

    Eine weitere Sanierung, eventuell ein Umbau, steht in der Gutleutstraße 26 (Karte) an. Das siebengeschossige Bürogebäude aus dem Jahr 1971 befindet sich im Besitz der Berliner POLIS Immobilien AG (Website) und sah am 8. Januar 2014 so aus:



    Bild: epizentrum


    Ein schlichtes, mit hochwertigen Natursteinplatten bestücktes Gebäude und das einzige Frankfurter Anlageobjekt der Gesellschaft. Aus ihrem Zwischenbericht Q3/2013 (PDF) geht hervor, dass der Hauptmieter Ende 2013 auszog. Das dürfte eine Kunden-/Qualitätsmanagement-Abteilung der Commerzbank gewesen sein. Man "erwarte" nach dem "Freizug" entsprechende "Umbau- und Restrukturierungskosten". Im Bericht wurde der Marktwert der Immobilie um 1,9 Mio. Euro reduziert.


    Welche konkreten Maßnahmen sich hinter den erwarteten Maßnahmen verbergen, konnte ich nicht herausfinden. Jedenfalls wird gerade ein hoher blickdichter Bauzaun um das Gebäude errichtet. Vielleicht wird es nur eine kleine Auffrischung geben, vielleicht auch mehr. P.S.: Eine Umwandlung in ein Wohnhaus ist nicht zu erwarten; denn das Portfolio der POLIS AG besteht ausschließlich aus Bürohäusern, und eine Veräußerung der Immobilie scheint nicht geplant zu sein.

  • ^Weiß jemand ob seit 1971 schon irgend etwas Wesentliches gemacht wurde?
    Sonst ist die Liste lang, die abzuarbeiten ist, wenn sich nicht für den Ist-Zustand ohne irgendwelche Umbauten ein Mieter findet.

  • Kaiserstraße 55, Münchener Straße 33

    Die Dach- und Sanierungsarbeiten bei Kaiserstraße 55 sind mittlerweile abgeschlossen. Letzte Aufnahme dazu an dieser Stelle, eine Ansicht des Gebäudes vor den Bauarbeiten dort. Anklicken zum Vergrößern.



    Der Dachausstieg scheint, soweit man das erkennen kann, zu einer Kombination aus Balkon und Wintergarten umgebaut worden zu sein.



    Der Eckerker von Münchener Straße 33 muss seit einigen Wochen massiv gestützt werden. Hoffentlich kein Dauerzustand. So sieht das denkmalgeschützte Gebäude zur Gänze aus.



    -Bilder von mir-

  • ^ Kein Wunder, bei diesem Riss: (Bild von gestern. Anklicken = Größere Version mit Arbeitsbühne)



    Bild: epizentrum


    Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass die Abstützung keine Sekunde zu spät montiert wurde. Es grenzt an ein kleines Wunder, dass nicht bereits mehr passiert war.

  • Weißfrauen-Diakoniekirche

    Die Stadt kündigt einen weiteren Bauabschnitt in der Reihe der Sanierungen der Weißfrauen-Diakoniekirche an. Nach der Turmsanierung und der Freiflächen-Verschönerung im hinteren Bereich des Areals - siehe Infobeitrag mit Lageplan - sind jetzt die Freiflächen zur Gutleut- und Weserstraße hin dran. Die Einzäunung möchte man entfernen, Grünflächen gestalten und Fahrradparkplätze errichten. Insgesamt möchte man die strikte Trennung zwischen privaten und öffentlichen Flächen aufheben. Die letzen Bilder des Gesamtensembles gibt es an dieser Stelle. Bei den anstehenden Arbeiten geht es insbesondere um die nachfolgenden Bereiche (erstes Bild von heute, zweites von 2012):




    Bilder: epizentrum


    In der Folge wird das herausstechende Treppenbauwerk besser zur Geltung kommen. (=23018014"]Quelle)

  • Elbestraße 18 / Münchener Straße 28

    Das Gerüst am Gebäude Elbestraße 18 / Münchener Straße 28 (letzter Beitrag, Lage) wurde weitgehend abgebaut und enthüllt das sehr erfreuliches Resultat der Sanierungsarbeiten. Das Ergeschoss muss natürlich noch gemacht werden, ansonsten strahlt das Haus im neuen, alten Glanz. Zum Vergleich: So versifft sah es vorher aus. Für mehr Details das Bild bitte anklicken, um es zu vergrößern.



    -Bild von mir-

  • Elbestraße 17, Weserstraße 31-33, Kaiserstraße 48

    ^ Quer gegenüber ist auch Elbestraße 17 eingerüstet, oben auf dem Bild ganz links am Bildrand zu erahnen. Das linke der 1895 erbauten und fast identischen Häuser Elbestraße 17+19 wird wohl saniert. Eine schöne Aufnahme ohne Gerüst findet man hier.



    Vor längerem wurde angekündigt, dass die Gebäude Weserstraße 31-33 (Lage) zu Wohnraum umgewandelt werden sollen. Mehr Infos im Ausgangsbeitrag, eine weitere Gesamtaufnahme hier. Wenn ich diesen hier verlinkten Bericht der CreditSuisse richtig verstehe, sind die Gebäude nach einem fehlgeschlagenen Verkaufsversuch in 2012 ein Jahr später an einen Investor verkauft worden, auf welchen das Grundstück im 1. Quartal 2014 übertragen wurde. Seit dem 19.05. ist der Bürgersteig vor den Gebäuden gesperrt und man kann im Inneren schon einen Baukran erkennen.



    Das Erdgeschoss von Kaiserstraße 48 ist eine schwere Geburt, der letzte Beitrag dazu an dieser Stelle. Jetzt endlich scheint der Einzug eines Ladenlokals konkret zu werden. Ein Vergleichsfoto der Ecksituation aus ähnlicher Perspektive gibt es hier.



    -Bilder von mir-

    Einmal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Korrektur

  • Neue Umnutzungsprojekte: Elbestraße 48 und Niddastraße 27

    Im Bahnhofsviertel zeichnen sich zwei bedeutende Umwandlungsprojekte ab: Zum einen wird der aktuelle Sitz der ABG Frankfurt Holding in der Elbestraße 48 umgebaut. Geplant sind Mietwohnungen, die Fassaden sollen beim Umbau erhalten bleiben. Die ABG, die bekanntlich gerade an der Hafenstraße eine neue Unternehmenszentrale errichten lässt, hat ihren bisherigen Sitz bereits für einen "nennenswerten einstelligen Millionenbetrag" verkauft. An einen "seriösen Investor", wie es in einem Bericht der FAZ zur ABG-Bilanzpressekonferenz vom 9. Juli 2014 heißt. Zum Jahreswechsel 2014/15 will die ABG die Gebäude an der Elbestraße räumen (Q).


    Das zweite Vorhaben ist noch vage, das eine oder andere muss man sich zusammenreimen: In dem erwähnten FAZ-Artikel vom 10. Juli heißt es auch, Hochtief habe das benachbarte frühere Rechenzentrum der Dresdner Bank erworben. Dort sollen ebenfalls Wohnungen realisiert werden. Das stimmt überein mit sipaqs Beitrag von letzter Woche, in dem es heißt, dass ein ehemaliges Rechenzentrum mit Anschrift Niddastraße 27 zu Wohnraum werden soll.


    In dieser Ecke waren die Dresdner Bank und deren Fondsgesellschaften früher in zwei Bauten ansässig, zusammen nehmen sie einen halben Häuserblock ein. Zum einen steht an der Ecke Nidda- und Weserstraße ein sehr großes und massives Gebäude, das frühere Rechenzentrum. Der schon länger leerstehende Bau ist zum Hof mit einer Mauer gesichert, auf dieser wiederum steht ein Zaun mit Stacheldraht und Alarmdrähten. Zum anderen mit Hauptzugang von der Weserstraße ein "normales" Bürogebäude, Adresse Weserstraße 43-49, mit einem großen Flügel in den Hof. Bis vor kurzem fand sich bei Immoscout dafür noch ein Exposé für Bürovermietung samt Hinweis auf den Eigentümer Aberdeen. Das Inserat wurde mittlerweile gelöscht.


    Alle Bauten auf einem Foto, das ich im Mai 2013 vom Hochhaus Westendstraße 1 aus gemacht habe:



    Bild: Schmittchen


    Gut möglich übrigens, dass Hochtief auf diese Weise den geforderten Wohnanteil für den Bau von Marienturm und -forum nachweisen wird. Das Rechenzentrum kann wohl nur abgerissen werden, schon wegen der großen Gebäudetiefe. Sofern das Bürogebäude überhaupt umfasst ist, also ebenfalls von Hochtief gekauft, könnte ich mir hier auch einen Umbau vorstellen.

  • Elbestraße 29 / Taunusstraße 21

    Das hatten wir, glaube ich, hier noch nicht: Das Haus Elbestraße 29, in dem früher die Riz-Bar zum Besuch einlud, ist komplett eingerüstet und die Fenster entfernt. Ich sah aber weit und breit kein Bauschild. Hatte leider keine Kamera dabei und schaffe es die Tage nicht, aber vll. ist ja sonstwer um die Ecke und kann Bilder machen. Mehr Infos konnte ich auch nicht finden.


    In der Taunusstraße 21 um die Ecke hat der völlig verwahrloste netto-Markt seine Pforten geschlossen. Vielleicht tut sich dort ja auch etwas. Zu wünschen wäre es, denn aus dem Gebäude könnte man wahrlich etwas machen.


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    Mod: Zum "Ghetto-Netto" und was aus dem Laden wird hier.

  • Weißfrauen-Diakoniekirche

    Die hier vorgestellte Umgestaltung der Freiflächen um die Weißfrauen-Diakoniekirche ist jetzt an der Gutleutstraße angelangt. Zuletzt sahen wir diesen Stand. Zaun, Mäuerchen und Versiegelung werden gerade abgebrochen. Schnappschuss von heute:



    Bild: epizentrum

  • Mainluststraße 2-4

    An der Mainluststraße 2-4 (Ecke Untermainkai) scheint der Steinwurm zu stecken. Die Kreuder-Steinmetze sind auf einem Gerüst vor Ort zugange, ähnlich, wie dies bereits Ende 2011 der Fall war. Siehe hier und dort. Ein Online-Bauschild gibt es nicht. Möglicherweise wird trotz kompletter Einrüstung nur nachgebessert.

  • Weserstraße 31-33

    An der Weserstraße 31-33 sind die Sanierungsarbeiten nun an der prachtvollen Fassade angekommen. Man baut ein Gerüst auf. Der letzte Beitrag zu dem Vorhaben findet sich hier, der Infobeitrag hier. Heute sah es an der Gebäudefront wie folgt aus:



    Bild: epizentrum

  • Elbestraße 17, 18, 29-31, Münchener Straße 33

    In der Elbestraße gibt es zur Zeit gleich vier eingerüstete Häuser. Bei den Nummer 17, 18 und dem Merkez-Haus an der Ecke zur Münchener Straße (dort Nr. 33) geht es sicherlich nur um die Fassade bzw. um allgemeine Ertüchtigung:



    In Nummer 29-31 - letzte Woche von penultimo entdeckt - passiert Umfänglicheres. Die Arbeiten sehen nach einer Kernsanierung aus. Möglicherweise wird das Haus zu einem reinen Wohnhaus umgebaut. Online ließ sich kein Bauschild auftreiben. Hier ein Schnappschuss von heute:



    Bilder: epizentrum

    Einmal editiert, zuletzt von epizentrum () aus folgendem Grund: 2. Bildlink korrigiert. War spät gestern ;) Danke, Xalinai

  • Weserstraße 31-33

    Der Kran im Hof von Weserstraße 31-33 (letzter Beitrag) wurde schon im späten Frühjahr aufgebaut, jetzt erreichen die sichtbaren Arbeiten endlich auch die Straßenseite. Das Gerüst steht und wie es aussieht, wird entkernt und momentan der rechte, besonders hässliche Dachstuhl von hinten her abgebrochen.



    -Bild von mir-

  • Weißfrauen-Diakoniekirche

    Die Freifläche rund um die Kirche ist jetzt fertiggestellt. Letzter Beitrag dazu, siehe hier. Die meisten Flächen sind mit Gehweg-Platten belegt. Hoffentlich bleiben sie frei und werden nicht als Parkplatz genutzt:




    Bilder: epizentrum (Verzerrung by Panofunktion)

  • Elbestraße 29

    Hier eine Aktualisierung zum Umbau von Elbestraße 29, dort entdeckt von penultimo und da geknipst von epizentrum. Wie es aussieht, werden die Fensterprofile verändert, genauer gesagt etwas verschmälert und dafür in der Höhe erweitert. Das vorher leicht hervorspringende 1. OG wird wohl zukünftig entfallen, vermutlich verschwinden auch die hässlichen Fliesen der Fassade. Zudem kann man erkennen, dass neue Gauben (vielleicht ein ganz neuer Dachstuhl) eingebaut wurden. Nach dem benachbarten k.58 könnte das die zweite große optische Verbesserung im Straßenabschnitt werden, das wird besonders deutlich, wenn man sich die Situation bei Streetview nochmal anschaut.



    Der hässliche Schuppen rechts nebenan, die Nr. 31, war übrigens Spielort der Rotlichtszenen beim letzten Frankfurter Tatort ("Der Eskimo"), falls sich noch jemand erinnert :) (Foto)



    -Bilder von mir-

  • Fürstenhof (Gallusanlage)

    Eine Randnotiz am Rand des Bahnhofsviertels. Die historische Fassade des Fürstenhofs wird gerade eingerüstet. Mindestens eine Inspektion und Reinigung steht an, vielleicht auch eine ordentliche Natursteinsanierung. Das exponiert an der Gallusanlage stehende Objekt hat ja in mehrfacher Hinsicht eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Derzeit belegt die Commerzbank die Büroräume:



    Bild: epizentrum

  • Wohnbauprojekt "Twenty7even", Niddastraße 27

    Zum Vorhaben bereits oben Beitrag #520. Das alte Rechenzentrum der Dresdner Bank an der Niddastraße soll erwartungsgemäß abgerissen und an seiner Stelle ein Wohngebäude in L-Form errichtet werden. Eigentumswohnungen mit 8.000 Quadratmeter Gesamtfläche sind geplant. Das Vorhaben umfasst der unten eingefügten Visualisierung zufolge nicht das Bürogebäude Weserstraße 43-49, auch in #520 näher umschrieben.


    Die Vermarktung der Wohnungen beginnt im Januar 2015, im Dezember 2016 soll das Gebäude fertig gestellt werden. Einige Daten von der Projekt-Website:


    • 89 Eigentumswohnungen mit zwei bis sechs Zimmern
    • Wohnungsgrößen zwischen 45 und 220 Quadratmetern
    • Tiefgaragenstellplätze und Kellerräume
    • begrünter Innenhof
    • Dachterrassen
    • lichte Raumhöhen von zirka 2,95 Metern


    Der Ansicht unten zufolge ist der Planungsprozess noch nicht abgeschlossen. Was sich bereits erkennen lässt, sind angedeutete Mansarddächer zur Straße (wie sie die entsprechende Gestaltungssatzung unter gewissen Voraussetzungen vorschreibt). In der Formart-Projektbeschreibung ist von "eleganter Gründerzeitarchitektur neu interpretiert" die Rede. Schaumermal.



    Bild: formart GmbH & Co. KG