Bahnhofsviertel: Sanierung, Um- und Neubau

  • Kaiserstraße 58

    Hier war heute reges Treiben, mehrere Arbeiter werkelten auf der Baustelle, Vergleichsbild vom Januar von epi hier



    und mal eine Gesamtaufnahme mit Container (hatten wir noch nicht)


    Bilder: thomasfra

  • Umbau Kaiserstraße 50 (Hansa-Haus)

    Direkt westlich der "Vorbildsanierung" Kaiserstraße 48 hat der Umbau der unteren Geschosse des Hansa-Hauses begonnen. Mal sehen, ob die aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammende Gestaltung auch hier wieder an die ansonsten noch vorhandene Architektur der Bauzeit angepasst wird.



    Das ganze Haus:



    Sehr gut erhaltene Details im oberen Bereich:



    Bilder: Schmittchen

  • Kaiserstraße 48

    Kann jemand sagen warum die Gerüste an der Kaiserstraße 48 wieder aufgebaut wurden? Hier kann man deutlich sehen dass sie bereits abgebaut waren.


    Foto wurde Sonntag um 12 Uhr aufgenommen.

    2 Mal editiert, zuletzt von robffm () aus folgendem Grund: Foto eingefügt.

  • Vermutlich die noch fehlenden Balkons an eben den Risaliten, an denen sie, wie aus dem Bildvergleich hervorgeht, noch nicht angebracht waren.

  • Revitalisierung Bahnhofsviertel

    Weiß jemand im Forum vielleicht wie es unter der aktuellen Fassade in der Moselstraße 28 (Dr. Müller / Blue Movie Kino Center) aussieht??
    Hat das Haus den Krieg unbeschadet überstanden oder ist es in großen Teilen ein Nachkriegsbau?
    Die Toreinfahrt (s. Foto), sowie die von der Kaiserpassage aus sichtbare Rückseite geben Anlass zur Hoffnung, dass irgendwann auch hier die "Platten" abmontiert werden könnten und das Haus wieder eine gründerzeitliche Fassade (zurück)erhielte.



    http://www.abload.de/img/moselstrae28mija3.jpg" style="float:left; width:auto; margin-right:10px; margin-bottom:10px;" alt="" />

  • Den Google Bildern nach zu urteilen ist da vermutlich nicht mehr viel von der alten Pracht vorhanden. Alte Bausubstanz mag noch da sein, die Fassade dürfte aber größtenteils abgeschlagen worden sein. Bei der Kaiserstraße 48 ist es auch nur dem Eigentümer zu verdanken, dass er den Aufwand betrieben hat den größten Teil der Fassade wieder neu herstellen zu lassen.

  • Karlsplatz soll neu entstehen

    Gestern in der Printausgabe der FNP gesichtet, ist der Artikel heute auch Online. Aus den Mittel des Programms "Schöneres Frankfurt" soll die Straßenecke zwischen Karl-, Mosel- und Niddastraße umgestaltet werden. Hierfür stehen zwischen 300.000 und 400.000 Euro bereit. Letztes Jahr wurde bereits ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Die Schwierigkeit bei diesem Projekt liegt zum einen an der dreieckigen Form des Platzes, als auch an der Trafostation in der Mitte. Die muss erhalten bleiben, da sie laut Stadtwerke "als Knotenpunkt mehrerer Stromleitungen fungiert". Zudem musste die hier im Forum diskutierte besondere soziale Situation des Bahnhofsviertels berücksichtigt werden.


    Der vom Ortsbereit favorisierte Entwurf sieht so aus. Er stammt vom Büro Schneider Schuhmacher. Dieser mit Solarmodulen "futuristischer Raumgleiter" soll nach den Architekten Stellplätze für Elektroautos bieten. Der Ortsbereit wünscht sich jedoch lieber Bäume.


    Den Entwurf finde ich durchaus interessant. Aber ich bin skeptisch, ob dieses wie ein überdimensionierter Papierflieger aussehendes Häuschen in die Umgebung des eher gründerzeitlichen Bahnhofsviertel passt. Einem Trafohaus am Flughäfen steht dieser Look sicher besser.

  • Der Verkehrslärm an der Stelle ist geradezu ohrenbetäubend. Ohne Maßnahmen, die diesen zumindest in seiner Geschwindigkeit reduzieren, kann man das Geld meines Erachtens genauso gut verbrennen.

  • 300 - 400 Tsd. für einen Platz an dieser Ecke??? 150 Meter Luftlinie gibts schon den kaum benutzten Blittersdorffplatz und 200 Meter in die andere Richtung den Hauptbahnhofsvorplatz (in den man meiner Meinung nach eher investieren sollte).
    Entweder sitzt in dieser Ecke jemand der gute Beziehungen hat oder man hat mit Wurfpfeilen mal auf das Bahnhofsviertel gezielt und - TREFFER!
    Sorry, aber für eine solche Entscheidung habe ich kein Verständnis :nono:
    Vielleicht kann mir das jemand aus dem Forum näher bringen.

  • k.58, Kaiserstraße 50

    Ein Update zu den beiden Baustellen. An k.58 geht es weiter aufwärts. Das Bild habe ich etwa um 19:00 Uhr geschossen. Reger Betrieb zu der Zeit:



    Auf thomasfras Foto von oben kann man erkennen, dass auch die Bautafel wieder aktualisiert wurde. Die Vertriebsverhältnisse scheinen sich geklärt zu haben. Anstatt Neujahrsgrüßen gibt es die Apollo-Marke:



    Außerdem das Erdgeschoss der von Schmittchen und mir fotografierten Kaiserstraße 50 auch mal aus der Nähe:



    Bilder: epizentrum

  • Kaiserstraße 48

    Die Balkone nehmen die Profilierungen des umlaufenden Gesimses auf. Wie hier bereits angeklungen, handelt es sich bei den Geländern um Neuinterpretationen. Ein Muster dazu ist oben links bereits montiert. Harmonisch:



    Mit den ohnehin ergrünten Bäumen ist die Ecke zu einer reizvollen Kreuzung geworden (denkt man sich die letzten Spuren der Baustelle weg :) )



    Meine Bilder

  • Untermainkai 23-25

    Hier hat sich seit den letzten Updates (#434, #326) äußerlich wenig getan. Neue Fenster mit einem dunklen Alurahmen waren vor ein paar Wochen allerdings schon eingesetzt:



    Am Portal kann man sie erahnen:



    Die Rückseite hat auch neue Fenster erhalten. Sie wirken auch in Wirklichkeit so dunkel wie auf dem Foto. An der linken Seite hängen noch die alten Fenster:



    Bilder: epizentrum

  • Mainluststraße 17

    Letzter Beitrag, hier. Inzwischen hängt ein Vermarktungsbanner am Gebäude:



    Wir lesen: Zur Vermietung stehen 30 Wohnungen zwischen 21 und 51 qm mit "attraktiver Vollausstattung". Das Eckhaus dürfte sich damit zu einem Boarding-Haus für zeitweilig nach Frankfurt entsandte Mitarbeiter von Banken, Versicherungen etc. entwickeln.


    Die Arbeiten liegen im Terminplan. Die Fertigstellung ist weiterhin auf Juli 2012 angesetzt. Im Vergleich zum Rendering von 2011 gibt es doch einige Unterschiede im Detail: Der Sockel scheint jetzt natursteinverkleidet, und das umlaufende Vordach fehlt. Anstatt des grünlich/beigen Farbtons herrscht ist jetzt grau die Akzentfarbe an der Fassade. Dafür gibt es rote Fensterrahmen. Die fehlen auch auf dem Rendering des Banners. Die abgestuften Kragen um die Dachkanten herum sind jetzt leider vereinfacht und weniger stark profiliert dargestellt. Der geschmackvolle Dachabschluss ist dort dahin, allerdings ist die tatsächliche Ausführung wieder ein bisschen anders. Ich meine, zumindest am ersten Staffelgeschoss zwei Stufen erkennen zu können:



    Bilder: epizentrum

  • Kaiserstraße 58

    Ich habe gestern ein Foto gemacht - wenn im März das Niveau der Erdoberfläche erreicht wurde, hätte inzwischen die Betonkonstruktion hinter den Baucontainern sichtbar werden müssen:



  • Weserstraße 31-33

    Was epizentrum in diesem Beitrag vermutete, nämlich die mögliche Umwandlung der Weserstraße 31-33 in Wohnraum im Zuge der Neubebauung der Taunusanlage 8, scheint sich zu bewahrheiten. Heute =9438311"]meldet die Stadt, dass mit dem (dortigen) Investor vertraglich vereinbart wurde, "dass flankierend auch Wohnraum errichtet werden muss. Der nachzuweisende Wohnanteil von circa 6.000 Quadratmetern entspricht 30 Prozent der Geschossfläche oberhalb des 6. Vollgeschosses und soll auf der nahe gelegenen Liegenschaft Weserstraße 31-33 mit derzeit ebenfalls leerstehenden Bürogebäuden realisiert werden."


    Nochmals das Foto des leer stehenden Gebäudes, zuletzt von der Dresdner Bank genutzt:



    Bild: epizentrum

  • Untermainkai 23-25

    Die letzten Fotos zu dem Sanierungsprojekt gab es Ende April hier. Heute gibt es eine Aufnahme vom Sachsenhäuser Ufer, von dem man das neue Dach im Vergleich zum Alten (Flügel Mainluststraße) erkennen kann:



    Bild: epizentrum

  • Weserstraße 31-33, Kaiserstraße 48, k.58

    Erfreulich, dass Weserstraße 31-33 zu Wohnraum umgebaut werden soll (Schmittchen berichtete), vor allem wenn das (hoffentlich) mit einer äußerlichen Renovierung einhergeht. Das Gebäude macht irgendwie einen tristen, fast traurigen Eindruck, obwohl die gründerzeitliche Fassade eigentlich gut erhalten ist (Fotos). Die weißen Plasikfenster mit Rolladenkästen trüben sicher den Gesamteindruck, noch mehr aber die reichlich schlichten Dächer. Vor allem das rechte mit der Teerpappe wirkt für so ein Gebäude einfach nur unwürdig.



    Ansonsten: Bei k.58 (#457, #459) hat der Bau zumindest entlang der Kaiserstraße schon Erdgeschosshöhe erreicht, viel zu sehen gibt es durch Baucontainer und Bäume aber nicht. Bei Kaiserstraße 48 (#452) zieht sich die Fertigstellung erstaunlich lange hin. Am Erdgeschoss ist kein großer Baufortschritt zu erkennen und die Balkongeländer sind auch immer noch nicht installiert worden (links im Bild oben angeschnitten).


    -Bild von mir-